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   BGH, 26.01.2016 - VI ZR 146/14   

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https://dejure.org/2016,6265
BGH, 26.01.2016 - VI ZR 146/14 (https://dejure.org/2016,6265)
BGH, Entscheidung vom 26.01.2016 - VI ZR 146/14 (https://dejure.org/2016,6265)
BGH, Entscheidung vom 26. Januar 2016 - VI ZR 146/14 (https://dejure.org/2016,6265)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 823 Abs 1 BGB
    Arzthaftung: Abgrenzung eines Diagnoseirrtums von einem Befunderhebungsfehler; Beweislastumkehr

  • ra-skwar.de

    Befunderhebungsfehler

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Bewertung der unterbliebenen ärztlichen Veranlassung der nach dem medizinischen Standard gebotenen Untersuchungen als Befunderhebungsfehler; Unrichtige diagnostische Einstufung einer Erkrankung; Beweislastumkehr wegen eines (einfachen) Befunderhebungsfehlers; Schadenersatzbegehren wegen fehlerhafter ärztlicher Behandlung im Zusammenhang mit einer Geburt; Klärung der Kausalität des Behandlungsfehlers durch Einholung eines neonatologischen Sachverständigengutachtens

  • rabüro.de

    Zur Abgrenzung eines Diagnoseirrtums von einem Befunderhebungsfehler

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 823 Abs. 1 Aa, l
    Bewertung der unterbliebenen ärztlichen Veranlassung der nach dem medizinischen Standard gebotenen Untersuchungen als Befunderhebungsfehler; Unrichtige diagnostische Einstufung einer Erkrankung; Beweislastumkehr wegen eines (einfachen) Befunderhebungsfehlers; Schadenersatzbegehren wegen fehlerhafter ärztlicher Behandlung im Zusammenhang mit einer Geburt; Klärung der Kausalität des Behandlungsfehlers durch Einholung eines neonatologischen Sachverständigengutachtens

  • rechtsportal.de

    BGB § 823 Abs. 1
    Bewertung der unterbliebenen ärztlichen Veranlassung der nach dem medizinischen Standard gebotenen Untersuchungen als Befunderhebungsfehler; Unrichtige diagnostische Einstufung einer Erkrankung; Beweislastumkehr wegen eines (einfachen) Befunderhebungsfehlers; Schadenersatzbegehren wegen fehlerhafter ärztlicher Behandlung im Zusammenhang mit einer Geburt; Klärung der Kausalität des Behandlungsfehlers durch Einholung eines neonatologischen Sachverständigengutachtens

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • ferner-alsdorf.de (Auszüge)

    Arzthaftungsrecht: Zur Abgrenzung von Diagnoseirrtum und Befunderhebungsfehler

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die unterlassene Untersuchung - Diagnoseirrtum oder Befunderhebungsfehler?

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Diagnoseirrtum oder Befunderhebungsfehler

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Wann ist einem Arzt ein Diagnoseirrtum und wann ein Befunderhebungsfehler vorzuwerfen?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Sogenannter Diagnoseirrtum in der Arzthaftung

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung, 03.05.2016)

    Frauenarzt stolpert über Befunderhebung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2016, 1447
  • MDR 2016, 587
  • VersR 2016, 663
  • JR 2017, 36
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • OLG München, 18.01.2017 - 3 U 5039/13

    Zahnärztlicher Befunderhebungsfehler durch unterlassenes Screening hinsichtlich

    Richtig ist zwar, dass die Regeln über den Befunderhebungsfehler dem Behandler nicht die Möglichkeit versagen, den Nachweis dafür anzutreten, dass seine Behandlung für die geltend gemachten Komplikationen nicht kausal war (vgl. BGH, Urteil vom 26.1.2016; VI ZR 146/14; NJW 2016, 1447-1449).

    Der Senat hat sich an die jüngst vom BGH (Urteil vom 26.1.2016; VI ZR 146/14; NJW 2016, 1447-1449) nochmals bekräftigten Regeln zum Befunderhebungsfehler gehalten.

  • OLG Karlsruhe, 17.05.2018 - 7 U 32/17

    Unterlassene Wiedereinbestellung eines Patienten trotz Gebotenheit kann

    Der Annahme eines solchen Fehlers steht hier nicht die sogenannte "Sperrwirkung" eines Diagnosefehlers entgegen (vgl. BGH, NJW 2016, 1447 ff., Tz. 6, juris).

    Ein Befunderhebungsfehler ist dagegen in Abgrenzung zum Diagnoseirrtum gegeben, wenn die Erhebung medizinisch gebotener Befunde unterlassen wurde (BGH, NJW 2016, 1447 ff., Tz. 5, juris; BGH, NJW 2011, 1672 f., Tz. 13, juris; OLG München, Urteil vom 08.08.2013, Az. 1 U 4549/12, juris Tz. 56 ff. OLG Düsseldorf Urteil vom 12.05.2011 - 8 U 104/10, juris Tz. 16 = AHRS 2090/325, betreffend eitrige - bakterielle Coxitis).

    Denn bei einer solchen Sachlage geht es im Kern nicht um die Fehlinterpretation von Befunden, sondern um deren Nichterhebung (BGH, NJW 2016, 1447 ff., Tz. 6, juris).

  • OLG Brandenburg, 25.04.2019 - 12 U 39/18

    Abweisung der Arzthaftungsklage wegen eines nicht vorwerfbaren Diagnoseirrtums

    Im Unterschied dazu liegt ein Diagnoseirrtum vor, wenn der Arzt erhobene oder sonst vorliegende Befunde falsch interpretiert und deshalb nicht die aus der berufsfachlichen Sicht seines Fachbereichs gebotenen - therapeutischen oder diagnostischen - Maßnahmen ergreift (BGH, Urteil vom 26. Januar 2016 - VI ZR 146/14 -, Rn. 6, juris).
  • OLG Saarbrücken, 18.05.2016 - 1 U 121/15

    Beginn der Verjährung von Arzthaftungsansprüchen

    Mit dem Einwand, der Beklagte hätte sich nicht auf die Diagnose der Augenklinik Sulzbach verlassen dürfen, rügt die Klägerin einen (weiteren) Behandlungsfehler (vgl. zur Abgrenzung zwischen Behandlungsfehler in Form eines Befunderhebungsfehlers und eines Diagnosefehlers BGH, Urteil vom 26. Januar 2016 - VI ZR 146/14 -, Rn. 6, juris).
  • LG Amberg, 14.09.2016 - 23 O 1004/13

    Haftung bei Teleradiologievereinbarung - Vertrag mit Schutzwirkung zu Gunsten

    Im Unterschied .dazu liegt ein Diagnoseirrtum vor, wenn der Arzt erhobene oder sonst vorliegende Befunde falsch interpretiert und deshalb nicht die aus der berufsfachlichen Sicht seines Fachbereichs gebotenen - therapeutischen oder diagnostischen - Maßnahmen ergreift (BGH NJW 2016, 1447).

    Auch ein einfacher Befunderhebungsfehler kann zu einer Beweislastumkehr hinsichtlich dessen Kausalität für den eingetretenen Gesundheitsschaden führen, wenn sich bei der gebotenen Abklärung der Symptome mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ein so deutlicher und gravierender Befund ergeben hätte, dass sich dessen Verkennung als fundamental oder die Nichtreaktion hierauf als grob fehlerhaft darstellen würde und dieser Fehler generell geeignet ist, den tatsächlich eingetretenen Gesundheitsschaden herbeizuführen (BGH NJW 2016, 1447 m. w. N.).

  • LG München I, 25.06.2018 - 9 O 5656/17

    Schadenersatz und Schmerzensgeld im Zusammenhang mit einer ärztlichen

    Ein solcher Fehler in der Befunderhebung kann zur Folge haben, dass der behandelnde Arzt oder der Klinikträger für eine daraus folgende objektiv falsche Diagnose und für eine der tatsächlich vorhandenen Krankheit nicht gerecht werdende Behandlung und deren Folgen einzustehen hat" (BGH v. 08.07.2003 - Az. VI ZR 304/02 - Rz. 12 BGH v. 26.01.2016 - Az. VI ZR 146/14 - Rz. 6; vgl. auch OLG München, a.a.O., Rz. 59 m.w.N.).

    Liegt der - auch einfache - Behandlungsfehler in einer solchen unterlassenen Befunderhebung, so führt dies zu einer Beweislastumkehr hinsichtlich der Kausalität für den eingetretenen Gesundheitsschaden, wenn sich bei der gebotenen - aber fehlerhaft unterlassenen - Abklärung der Symptome mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ein so deutlicher und gravierender Befund ergeben hätte, dass sich dessen Verkennung als fundamental oder die Nichtreaktion hierauf als grob fehlerhaft darstellen würde und dieser Fehler generell geeignet ist, den tatsächlich eingetretenen Gesundheitsschaden herbeizuführen (vgl. statt vieler auch BGH v. 02.07.2013 - Az. VI ZR 554/12 - Rz. 11; BGH v. 17.11.2015 - Az. VI ZR 476/14 - Rz. 17; BGH v. 26.01.2016 - Az. VI ZR 146/14 - Rz. 4).

  • OLG Jena, 04.07.2018 - 7 U 402/15

    Ärztin haftet nicht für übersehene Meningokokken-Infektion eines Kindes

    Der Bundesgerichtshof (Urteile vom 26.01.2016 -VI ZR 146/14 -, vom 02.07.2013 -VI ZR 554/12 -,vom 21.12.2010 -VI ZR 284/09 -, jeweils zitiert nach juris) hat zur Abgrenzung zwischen einem Befunderhebungsfehler und einem Diagnoseirrtum ausgeführt, ein Befunderhebungsfehler liege nur vor, wenn die Erhebung medizinisch gebotener Befunde unterlassen werde.
  • OLG Frankfurt, 28.08.2018 - 8 U 211/14

    Arzthaftung: Grober Behandlungsfehler durch Absehen von weiteren Befunderhebungen

    Denn bei einer solchen Sachlage geht es im Kern nicht um die Fehlinterpretation von Befunden, sondern um deren Nichterhebung (BGH, Urteil vom 26.01.2016 - VI ZR 146/14, NJW 2016, 1447, 1448).
  • OLG Köln, 10.05.2017 - 5 U 68/16

    Ansprüche eines Patienten wegen ärztlicher Behandlungsfehler bei einer

    Einem bloßen objektiven Diagnoseirrtum und einer entsprechenden Sperrwirkung steht entgegen, dass sich ein Arzt vor der Stellung der Diagnose zunächst eine ausreichende Basis für die Einordnung der Krankheitssymptome verschaffen muss (BGH, Urteil vom 26.1.2016 - VI ZR 146/14, iuris Rdn. 6, VersR 2016, 663 f.), woran es im Streitfall aus den oben dargestellten Gründen in tatsächlicher Hinsicht fehlt.
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