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   BGH, 26.02.1991 - VI ZR 344/89   

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https://dejure.org/1991,1620
BGH, 26.02.1991 - VI ZR 344/89 (https://dejure.org/1991,1620)
BGH, Entscheidung vom 26.02.1991 - VI ZR 344/89 (https://dejure.org/1991,1620)
BGH, Entscheidung vom 26. Februar 1991 - VI ZR 344/89 (https://dejure.org/1991,1620)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW 1991, 1539
  • MDR 1991, 1143
  • VersR 1991, 694
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 14.01.2010 - III ZR 188/09

    Arztvertrag: Vergütungsanspruch eines vom behandelnden Arzt beauftragten

    Eine gegenseitige Überwachungspflicht besteht insoweit nicht (vgl. nur BGH, Urteile vom 26. Februar 1991 - VI ZR 344/89 - NJW 1991, 1539; 5. Oktober 1993 - VI ZR 237/92 - NJW 1994, 797, 798, und 26. Januar 1999 - VI ZR 376/97 - NJW 1999, 1779, 1780; siehe auch OLG Düsseldorf, VersR 1984, 643, 644 f; OLG Oldenburg, VersR 1999, 452, 453; OLG Jena, OLGR 2004, 140; Quaas/Zuck, Medizinrecht, 2. Aufl., § 13, Rn. 126).
  • BGH, 26.01.1999 - VI ZR 376/97

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Koordination

    aa) Vergeblich sucht sie aus dem Senatsurteil vom 26. Februar 1991 - VI ZR 344/89 - VersR 1991, 694, 695 herzuleiten, daß unter den Umständen des Streitfalls entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts eine präoperative Abstimmung zwischen Anästhesistin und Operateur entbehrlich gewesen sei.

    Insoweit unterscheidet sich der vorliegende Fall maßgeblich von dem dem Senatsurteil vom 26. Februar 1991 (aaO) zugrundeliegenden Sachverhalt, bei dem es um die Frage ging, ob dem Patienten während der Narkose bestimmte Medikamente verabreicht werden mußten.

    Mit Deutlichkeit wird das Bestehen einer solchen Pflicht durch die Anwendung der Grundsätze bestätigt, die der schon im Senatsurteil vom 26. Februar 1991 (aaO) erwähnten Vereinbarung zwischen dem Berufsverband Deutscher Anästhesisten und dem Berufsverband der Deutschen Chirurgen über die Zusammenarbeit bei der operativen Patientenversorgung (MedR 1983, 21) sowie der entsprechenden Vereinbarung über die Zusammenarbeit der Anästhesisten mit der HNO-Heilkunde zugrunde liegen und die der Sachverständige Prof. Dr. K. in seinem schriftlichen Gutachten vom 19. Januar 1993 hervorgehoben hat.

  • BGH, 14.02.1995 - VI ZR 272/93

    Verantwortlichkeit des Belegarztes für Fehler einer freiberuflich tätigen

    Sie will aus dem Senatsurteil vom 26. Februar 1991 - VI ZR 344/89 - VersR 1991, 694, 695 herleiten, daß ein im Bereitschaftsdienst befindlicher Arzt sich darauf verlassen könne, daß andere Ärzte, Hebammen oder das nachgeordnete Personal die von ihm übernommene Behandlungsaufgabe ohne weiteres sachgerecht und pflichtgemäß erfüllen würden.
  • BGH, 26.05.2020 - VI ZR 213/19

    Klage im Zusammenhang mit einem Mammographie-Screening auf Ersatz materiellen und

    Eine gegenseitige Überwachungspflicht besteht insoweit nicht (Senatsurteil vom 26. Februar 1991 - VI ZR 344/89, NJW 1991, 1539, juris Rn. 13; vom 26. Januar 1999 - VI ZR 376/97, BGHZ 140, 309, 313, juris Rn. 14).
  • OLG Naumburg, 14.09.2004 - 1 U 97/03

    Haftungsverteilung bei kooperierenden Ärzten im Zusammenhang mit einer ambulanten

    Danach haftet der Chirurg grundsätzlich weder für eine fehlerhafte Dosierung eines Hypnotikums noch für eine unzureichende postoperative Kontrolle der Kreislauf- und Atmungsstabilität, weil beide Aufgaben in den Verantwortungsbereich des Anästhesisten fallen (vgl. Gutachten Dr. med. T. vom 12. Februar 1999, S. 5 = GA Bd. I Bl. 32; Gutachten Dres. med. P. & Gi. vom 7. April 2003, S. 13 = GA Bd. II Bl. 69; vgl. auch Geiß/Greiner, Arzthaftpflichtrecht, 4. Aufl. 2001, Rn. 197; 221, 234 m.w.N.; BGH VersR 1991, 694; OLG Düsseldorf VersR 1993, 885 und VersR 2002, 1151).
  • LG Bochum, 27.01.2010 - 6 O 78/08

    Schadensersatzansprüche und Schmerzensgeldansprüche von Hinterbliebenen aufgrund

    Entsprechend der Grundsätze der horizontalen Arbeitsteilung hat in der intraoperativen Phase jeder Arzt denjenigen Gefahren zu begegnen, die in seinem Aufgabengebiet entstehen; er darf sich, jedenfalls so lange keine Qualifikationsmängel und Fehlleistungen erkennbar werden, darauf verlassen, dass auch der Kollege des anderen Fachgebiets seine Aufgaben mit der gebotenen Sorgfalt erfüllt (vgl. BGH NJW 1991, 1539).
  • OLG Karlsruhe, 08.10.2003 - 7 U 6/02

    Arzthaftung: Verantwortlichkeit des Operateurs für Fehler des Anästhesisten bei

    Die Überwachung dieser Parameter fällt nicht in den Aufgabenbereich des Operateurs sondern in den des Anästhesisten (vgl. BGH NJW 1991, 1539), was im Verhandlungstermin ebenfalls erörtert wurde, sodass es der Darlegungen besonderer Umstände zur Begründung der Verantwortlichkeit des Beklagten bedurft hätte.
  • OLG Frankfurt, 04.07.1991 - 15 U 21/90

    Schadenersatz für Wertverlust einer Arztpraxis durch negative

    Ob im Jahre 1985 von einem Journalisten allgemein Kenntnisse zum unterschiedlichen Verantwortungsbereich eines Chirurgen und eines Anästhesisten verlangt werden konnten, mag dahingestellt bleiben (dazu zuletzt: BGH Urteil vom 26.2.1991 - VI ZR 344/89 = NJW 1991, 1539).
  • OLG Frankfurt, 18.04.2006 - 8 U 107/05

    Schmerzensgeld für während der Geburt verursachte Hirnschädigung

    Was die personelle Ausstattung eines Krankenhauses anbelangt, so hat der Krankenhausträger sicherzustellen, dass in jeder Phase der Behandlung ein Facharzt bereit steht, der die erforderlichen Anweisungen überwacht und die fehlerfreie Behandlung des Patienten sicherstellt (BGH NJW 91, 1539).
  • OLG Köln, 02.07.1997 - 5 U 67/96

    Pflichtenverteilung zwischen Anästhesisten und Zahnarzt bei Operation in

    In diesem Zusammenhang ist auch erneut auf die vom Senat bereits im Beweisbeschluß vom 9.9.1996 erwähnte höchstrichterliche Rechtsprechung (BGH VersR 1991/694) hinzuweisen, wonach nach den Grundsätzen der horizontalen Arbeitsteilung der Anästhesist während und unmittelbar nach der Operation für die Überwachung der Narkose und die Aufrechterhaltung und Sicherung der vitalen Funktionen verantwortlich ist und auch eine längere Dauer des Eingriffs und ein höherer Blutverlust als der Operation anhaftende Umstände vom Anästhesisten wahrzunehmen und im Rahmen seiner Aufgaben zu berücksichtigen sind.
  • OLG Koblenz, 21.11.2011 - 5 U 688/11

    Anforderungen an die ärztliche Entscheidungsbildung bei Biopsie einer Brustdrüse;

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