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Rechtsprechung
   BGH, 27.01.2015 - VI ZR 548/12   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 253 Abs 2 BGB, § 823 Abs 1 BGB, § 7 Abs 1 StVG, § 11 StVG
    Schadensersatz nach Tod durch Verkehrsunfall: Voraussetzungen eines Schmerzensgeldanspruchs naher Angehöriger des Getöteten wegen psychischer Beeinträchtigung durch Schockschäden

  • verkehrslexikon.de

    Voraussetzungen eines Schmerzensgeldanspruchs naher Angehöriger des Getöteten wegen psychischer Beeinträchtigung durch Schockschäden

  • ra-skwar.de

    Verkehrsunfallrecht: Zur Haftung für Schockschaden wegen Unfalltod eines nahen Angehörigen

  • Jurion

    Einordnung von psychischen Beeinträchtigungen infolge des Unfalltodes naher Angehöriger als Gesundheitsverletzung im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB

  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung PDF (Volltext/Leitsatz)

    "Schockschaden" - eigene Lebensgefahr - Miterleben des Unfalltodes eines nahen Angehörigen kommt maßgebliche Bedeutung für die Anerkennung eines psychischen Gesundheitsschadens zu

  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung PDF (Volltext/Leitsatz)

    "Schockschaden" - eigene Lebensgefahr - Miterleben des Unfalltodes eines nahen Angehörigen kommt maßgebliche Bedeutung für die Anerkennung eines psychischen Gesundheitsschadens zu

  • rabüro.de

    Zur Haftung für Schockschaden wegen Unfalltod eines nahen Angehörigen

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Schmerzensgeld bei Schockschaden; § 823 Abs. 1 BGB

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 823 Abs. 1
    Einordnung von psychischen Beeinträchtigungen infolge des Unfalltodes naher Angehöriger als Gesundheitsverletzung im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (13)

  • Verkehrsrecht Blog (Kurzinformation und Auszüge)

    Schmerzensgeld bei psychischer Beeinträchtigung wegen Unfalltod der Ehefrau

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Psychische Beeinträchtigungen beim Unfalltod naher Angehöriger

  • bld.de (Leitsatz/Kurzinformation)

    Beurteilung psychischer Beeinträchtigungen infolge des Unfalltodes naher Angehöriger

  • Jurion (Kurzinformation)

    Schmerzensgeld für Schockschäden nach Unfalltod naher Angehöriger

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Psychisch vermittelte Gesundheitsstörungen durch direkte Unfallbeteiligung können Anspruch auf Schmerzensgeld begründen

  • Jurion (Kurzinformation)

    Möglicher Schmerzensgeldanspruch für so genannte Schockschäden

  • schluender.info (Kurzinformation)

    BGH entscheidet zu sog. Schockschäden

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Schmerzensgeld auch für Angehörige nach Unglücksfällen!

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Psychische Beeinträchtigungen infolge des Unfalltodes naher Angehöriger (sogenannte Schockschäden)

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Schmerzensgeld wegen Miterleben des Unfalltodes der Ehefrau

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Schmerzensgeld bei miterlebtem Unfall

  • blogspot.de (Kurzinformation)

    Zum Anspruch des einen Unfall überlebenden Ehegatten, der die Tötung seiner Frau miterlebt hat

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Miterleben des Unfalltods der Ehefrau kann Schmerzensgeldanspruch begründen - Voraussetzung ist Vorliegen eines Schockschadens

Besprechungen u.ä. (5)

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Schockschaden infolge des Unfalltodes der Ehefrau

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Psychische Beeinträchtigungen infolge des Unfalltodes naher Angehöriger können Gesundheitsverletzung darstellen

  • Ruhr-Universität Bochum (Entscheidungsbesprechung)

    Schockschäden infolge des Unfalltodes der Ehefrau (unter Berücksichtigung von BGH, Urt. v. 10. Februar 2015 - VI ZR 8/14)

  • examensrelevant.de (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Schockschaden wegen Unfalltodes naher Angehöriger

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Psychische Beeinträchtigungen infolge des Unfalltodes naher Angehöriger können Gesundheitsverletzung darstellen

Sonstiges (5)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGB vom 27.01.2015" von RAin Waltraud Watzlawik, original erschienen in: DAR 2015, 200 - 202.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Schockschaden durch Unfalltod naher Angehöriger - Anmerkung zum Urteil des BGH vom 27.01.2015" von RA Cornelius Maria Thora, original erschienen in: NJW 2015, 1451 - 1453.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Schockschaden und Angehörigenschmerzensgeld: Neues vom BGH und vom Gesetzgeber" von Dr. Martin Zwickel, original erschienen in: NZV 2015, 214 - 217.

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Brennpunkte des Personenschadensrechts in der neueren Rechtsprechung des BGH" von RA Dr. Michael Burmann und RA Prof. Dr. Rainer Heß, original erschienen in: NJW 2016, 200 - 203.

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Schmerzensgeldbemessung bei Todesangst" von Lothar Jaeger, original erschienen in: VersR 2015, 1345 - 1350.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2015, 1451
  • MDR 2015, 391
  • NZV 2015, 227
  • NJ 2015, 249
  • VersR 2015, 501



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Wird zitiert von ... (3)  

  • BGH, 10.02.2015 - VI ZR 8/14  

    Schadensersatz bei Verkehrsunfall mit Personenschaden: Haftung für psychische

    Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats können psychische Beeinträchtigungen wie Trauer und Schmerz beim Tod oder bei schweren Verletzungen naher Angehöriger, mögen sie auch für die körperliche Befindlichkeit medizinisch relevant sein, nur dann als Gesundheitsbeschädigung im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB angesehen werden, wenn sie pathologisch fassbar sind und über die gesundheitlichen Beeinträchtigungen hinausgehen, denen Hinterbliebene bei der Benachrichtigung von dem Unfall eines nahen Angehörigen oder dem Miterleben eines solchen Unfalls erfahrungsgemäß ausgesetzt sind (vgl. Senatsurteile vom 13. Januar 1976 - VI ZR 58/74, VersR 1976, 539, 540; vom 31. Januar 1984 - VI ZR 56/82, VersR 1984, 439; vom 4. April 1989 - VI ZR 97/88, VersR 1989, 853, 854; vom 6. Februar 2007 - VI ZR 55/06, VersR 2007, 803 Rn. 6, 10; vom 20. März 2012 - VI ZR 114/11, VersR 2012, 634 Rn. 8 und vom 27. Januar 2015 - VI ZR 548/12, zVb; ablehnend: Staudinger/Schiemann, BGB, Neubearb.

    Dies widerspräche der Intention des Gesetzgebers, die Deliktshaftung gerade in § 823 Abs. 1 BGB sowohl nach den Schutzgütern als auch den durch sie gesetzten Verhaltenspflichten auf klar umrissene Tatbestände zu beschränken (vgl. Senatsurteile vom 11. Mai 1971 - VI ZR 78/70, aaO; vom 20. März 2012 - VI ZR 114/11, BGHZ 193, 34 Rn. 8; vom 4. April 1989 - VI ZR 97/88, VersR 1989, 853, 854 und vom 27. Januar 2015 - VI ZR 548/12, zVb).

    Dabei hat der erkennende Senat stets dem Umstand Bedeutung beigemessen, ob die von dem Dritten geltend gemachten psychischen Beeinträchtigungen auf seine direkte Beteiligung an einem Unfall oder das Miterleben eines Unfalls zurückgeführt werden oder ob sie durch den Erhalt einer Unfallnachricht ausgelöst worden sein sollen (vgl. Senatsurteil vom 11. Mai 1971 - VI ZR 78/70, aaO S. 167; vom 22. Mai 2007 - VI ZR 17/06, BGHZ 172, 263 Rn. 13 f.; vom 12. November 1985 - VI ZR 103/84, VersR 1986, 448 und vom 27. Januar 2015 - VI ZR 548/12, zVb).

  • AG Brandenburg, 04.06.2015 - 34 C 60/14  

    Haftung bei psychischen Erkrankungen (hier: posttraumatische Belastungsstörung)

    Die Klägerin geht hier zutreffend davon aus, dass durch ein Unfallgeschehen ausgelöste, traumatisch bedingte psychische Störungen von Krankheitswert eine Gesundheitsverletzung im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB darstellen können (BGH, Urteil vom 27.01.2015, Az.: VI ZR 548/12, u.a. in: NJW 2015, Seiten 1451 f.; BGH, Urteil vom 22.05.2007, Az.: VI ZR 17/06, u.a. in: NJW 2007, Seiten 2764 ff.; BGH, Urteil vom 16.01.2001, Az.: VI ZR 381/99, u.a. in: VersR 2001, Seiten 874 f.; BGH, BGHZ 132, Seiten 341 ff.; BGH, VersR 1986, Seiten 240 f.).

    Dies widerspräche der Intention des Gesetzgebers, die Deliktshaftung gerade in § 823 Abs. 1 BGB sowohl nach den Schutzgütern als auch den durch sie gesetzten Verhaltenspflichten auf klar umrissene Tatbestände zu beschränken (BGH, Urteil vom 10.02.2015, Az.: VI ZR 8/14, u.a. in: VersR 2015, Seiten 590 ff.; BGH, Urteil vom 27.01.2015, Az.: VI ZR 548/12, u.a. in: NJW 2015, Seiten 1451 f.; BGH, Urteil vom 20.03.2012, Az.: VI ZR 114/11, u.a. in: BGHZ 193, Seiten 34 f.; BGH, VersR 1989, Seiten 853 f.).

    Dabei hat der Bundesgerichtshof stets dem Umstand Bedeutung beigemessen, ob die von dem Dritten geltend gemachten psychischen Beeinträchtigungen auf seine direkte Beteiligung an einem Unfall oder das Miterleben eines Unfalls zurückgeführt werden oder ob sie "nur" durch den Erhalt einer Unfallnachricht ausgelöst worden sein sollen (BGH, Urteil vom 10.02.2015, Az.: VI ZR 8/14, u.a. in: VersR 2015, Seiten 590 ff.; BGH, Urteil vom 27.01.2015, Az.: VI ZR 548/12, u.a. in: NJW 2015, Seiten 1451 f.; BGH, Urteil vom 22.05.2007, Az.: VI ZR 17/06, u.a. in: BGHZ 172, Seite 263 f.; BGH, Urteil vom 16.01.2001, Az.: VI ZR 381/99, u.a. in: VersR 2001, Seiten 874 ff.; BGH, NJW 1986, Seiten 777 ff.; BGH, BGHZ 56, Seiten 163 ff.).

    Der Bundesgerichtshof hat die Haftung des Schädigers für psychische Gesundheitsstörungen jedoch grundsätzlich in den Fällen für zweifelsfrei gegeben erachtet, in denen der Geschädigte am Unfall direkt beteiligt war und dieser das Unfallgeschehen psychisch nicht verkraften konnte (BGH, Urteil vom 27.01.2015, Az.: VI ZR 548/12, u.a. in: NJW 2015, Seiten 1451 f.; BGH, Urteil vom 22.05.2007, Az.: VI ZR 17/06, u.a. in: BGHZ 172, Seiten 263 f.; BGH, NJW 1986, Seiten 777 ff.).

  • LG Dortmund, 17.03.2016 - 4 O 210/11  

    Behandlungsfehler Todesangst

    Denn durch die Verletzungshandlung ausgelöste psychische Störungen von Krankheitswert sind eine Gesundheitsverletzung (vgl. BGH Urteil vom 27.01.2015 VI ZR 548/12).
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