Rechtsprechung
   BGH, 27.05.1981 - 3 StR 148/81   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch eines Widerstandsunfähigen und gefährlicher Körperverletzung sowie wegen Körperverletzung - Beurteilung des Merkmals der körperlichen Widerstandsunfähigkeit - Widerstandsunfähig auf Grund des Alters eines Kindes

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB (1975) § 179 Abs. 1 Nr. 2

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHSt 30, 144
  • NJW 1981, 1850
  • MDR 1981, 770



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Wird zitiert von ... (7)  

  • BGH, 24.09.1991 - 5 StR 364/91  

    Mißbrauch am schlafenden Kind - §§ 176, 179 StGB

    Die mangelnde Abwehrfähigkeit P s beruhte nach den Feststellungen nicht auf ihrem kindlichen Alter und einer dadurch bedingten entsprechenden körperlichen und geistigen Reifung (vgl. BGHSt 30, 144 [BGH 27.05.1981 - 3 StR 148/81]), sondern darauf, daß sie schlief.
  • BGH, 06.12.1983 - 1 StR 651/83  

    Mißbrauch - Schutzgut - Persönliche Bewegungsfreiheit

    Ziel der Vorschrift des § 179 Abs. 1 Nr. 1 StGB ist der Sexualschutz von Personen, die auf Grund einer Störung im Sinne von § 20 StGB nicht in der Lage sind, gegen sexuellen Mißbrauch einen zur Abwehr ausreichenden Widerstandswillen zu bilden, zu äußern oder zu betätigen (BGH NStZ 1981, 139; vgl. auch BGHSt 30, 144, 146; KG NJW 1977, 817; Schönke/ Schröder 21. Aufl. § 179 Rdn. 1; Horn SK § 179 Rdn. 1; Dreher/Tröndle 41. Aufl. § 179 Rdn. 1; Preisendanz § 179 Rdn. 1).
  • BGH, 11.07.1985 - 4 StR 307/85  

    Ausnutzung der Nötigung eines anderen; Begriff der Widerstandsunfähigkeit

    Sie ist durch das Vierte Gesetz zur Reform des Strafrechts vom 23. November 1973 (BGBl I 1725) neu geschaffen worden (vgl. BGHSt 30, 144, 145 m. w. Nachw.).

    Aus körperlichen Gründen widerstandsunfähig ist, wer infolge körperlicher Gebrechen (etwa Lähmung) oder äußerer Einwirkung (etwa Fesselung) einem Sexualakt, der mit ihm vorgenommen wird, nicht entgegenwirken kann (BGHSt 30, 144 ; BGH JR 1983, 254 m. Anm. Geerds; BGH bei Holtz MDR 1980, 985 ).

  • BGH, 05.11.1985 - 1 StR 491/85  

    Schutzbefohlene eines Gemeindepfarrers

    Zur Erfüllung des erwähnten Tatbestandes reicht es nicht aus, daß die mangelnde Abwehrfähigkeit auf einer noch nicht abgeschlossenen Reifung von Kindern oder Jugendlichen beruht (BGHSt 30, 144, 146) [BGH 27.05.1981 - 3 StR 148/81].
  • OLG Hamm, 28.10.2004 - 3 Ss 401/04  

    sexueller Missbrauch; subjektiver Tatbestand; sexuelle Motivation

    Die seit der Gesetzesänderung im sechsten Strafrechtsreformgesetz tatsächlich bestehende Formulierung des § 176 Abs. 3 StGB erfasst nunmehr aber auch sozialadäquate Verhaltensweisen wie zum Beispiel den innigen Kuss der Eltern vor den Augen eines Säuglings (S/S-Lenckner/Perron § 176 Rn 17; SK-Horn/Wolters § 176 Rn.16, Renzikowski NStZ 1999, 440), da nach der obergerichtlichen Rechtssprechung die bloße optische und akustische Wahrnehmung des sexuellen Vorgangs durch das Kind ausreicht, ohne dass das Kind sich des sexuellen Bezugs bewusst werden muss ( BGHSt 30, 144; 38, 68).
  • BGH, 15.12.1988 - 4 StR 535/88  

    Erfordernis einer sachverständigen Beratung hinsichtlich der Frage der

    Für die neue Hauptverhandlung wird darauf hingewiesen, daß die Anwendung des § 178 Abs. 1 StGB bei einem einjährigen Kind nicht unbedenklich ist (vgl. BGHSt 31, 76; LK 10. Aufl. § 178 StGB Rdn. 2; vgl. auch BGHSt 30, 144 [BGH 27.05.1981 - 3 StR 148/81]).
  • OLG Hamm, 28.10.2004 - 3 Ss OWi 401/04  

    Sexuelle Motivation aufgrund Wahrnehmung durch das Kind bei sexuellem Missbrauch

    Die seit der Gesetzesänderung im sechsten Strafrechtsreformgesetz tatsächlich bestehende Formulierung des § 176 Abs. 3 StGB erfasst nunmehr aber auch sozialadäquate Verhaltensweisen wie zum Beispiel den innigen Kuss der Eltern vor den Augen eines Säuglings (S/S-Lenckner/Perron § 176 Rn 17; SK-Horn/Wolters § 176 Rn.16, Renzikowski NStZ 1999, 440), da nach der obergerichtlichen Rechtssprechung die bloße optische und akustische Wahrnehmung des sexuellen Vorgangs durch das Kind ausreicht, ohne dass das Kind sich des sexuellen Bezugs bewusst werden muss ( BGHSt 30, 144 ; 38, 68).
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