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   BGH, 28.10.1954 - 4 StR 346/54   

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BGH, 28.10.1954 - 4 StR 346/54 (https://dejure.org/1954,2682)
BGH, Entscheidung vom 28.10.1954 - 4 StR 346/54 (https://dejure.org/1954,2682)
BGH, Entscheidung vom 28. Januar 1954 - 4 StR 346/54 (https://dejure.org/1954,2682)
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Wird zitiert von ... (7)

  • BGH, 13.10.1955 - 4 StR 141/55

    Rechtsmittel

    Wie der erkennende Senat bereits früher ausgesprochen hat (4 StR 346/54 vom 28. Oktober 1954), fällt die Verletzung dieser rein schuldrechtlichen Pflichten nicht unter die Strafdrohung des § 266 StGB (RGSt 71, 90, 91; 73, 299 ff; BGHSt 1, 186, 188) [BGH 08.05.1951 - 1 StR 171/51].

    Ebensowenig bestehen Bedenken gegen die tateinheitliche Verurteilung wegen Unterschlagung (BGH 3 StR 373/52 vom 26. März 1952;4 StR 346/54 vom 28. Oktober 1954 S 11).

    War er schon beim Einzug der Gelder zum eigennützigen Verbrauch entschlossen, so hätte er seine Befugnis, zur Verfügung über die der Gläubigerin zustehende Forderung mißbraucht (BGH 4 StR 346/54 vom 28. Oktober 1954; BGHSt 5, 61 = LM § 266 StGB Nr. 13).

  • BGH, 07.07.1955 - 4 StR 603/54

    Rechtsmittel

    Wie der erkennende Senat schon mehrfach ausgesprochen hat, könnte eine solche Absicht u.a. allerdings dann ausgeschlossen werden, wenn der Gemeinschuldner in der Überzeugung gehandelt hätte, dem Interesse der Gesamtheit der Gläubiger zu dienen, indem er sich durch sein tatbestandsmäßiges Verhalten die Mittel zum Weiterarbeiten seines Betriebes und damit zur Befriedigung aller Gläubiger verschaffen wollte (4 StR 557/52 vom 7. Mai 1953; 4 StR 384/51 vom 22. Oktober 1953 - L-M Nr. 2 zu § 241 KO; 4 StR 346/54 vom 28. Oktober 1954; vgl RG JW 1934, 1.500 Nr. 18).
  • BGH, 17.01.1956 - 5 StR 392/55

    Rechtsmittel

    Eine Pflicht im Sinne des § 266 StGB, fremdes Vermögen zu betreuen, ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHSt 1, 186 [BGH 08.05.1951 - 1 StR 171/51] [188 f]; 3 StR 373/52 vom 26.3.1953; 4 StR 346/54 vom 28.10.1954) nur gegeben, wenn die Vermögensbetreuungspflicht zum Hauptinhalt der Beziehungen zwischen dem Verpflichteten und dem Berechtigten gehört.
  • BGH, 25.11.1954 - 4 StR 823/52

    Rechtsmittel

    Die Grundsätze des § 11 Abs. 3 StFG sind nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs bei der Bildung einer Gesamtstrafe für vor dem Stichtag begangene, nach ihrer Art sämtlich amnestiefähige Straftaten auf Grund § 11 Abs. 1 StFG nicht anzuwenden (6 StR 29/54vom 8. September 1954, 4 StR 346/54 vom 28. Oktober 1954).
  • BGH, 11.11.1954 - 3 StR 27/54

    Rechtsmittel

    Das hat der Bundesgerichtshof wiederholt entschieden (6 StR 29/54 vom 8. September 1954 und 1 StR 256/54 vom 28. Oktober 1954, beide zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung bestimmt, ferner 6 StR 45/54 vom 6. Oktober 1954 und 4 StR 346/54 vom 28. Oktober 1954).
  • BGH, 08.05.1956 - 5 StR 545/55

    Rechtsmittel

    Eine Pflicht im Sinne des § 266 StGB, fremde Vermögensinteressen wahrzunehmen, ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nur gegeben, wenn die Vermögensbetreuungspflicht zum Hauptinhalt der Beziehungen zwischen dem Verpflichteten und Berechtigten gehört (BGHSt 1, 186 [BGH 08.05.1951 - 1 StR 171/51] [188 f];3 StR 373/52 vom 26.3.1953;4 StR 346/54 vom 28.10.1954;5 StR 392/55 vom 17.1.1956).
  • BGH, 13.01.1955 - 4 StR 574/54

    Rechtsmittel

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs schliesst eine Gesamtstrafe, wenn sie die in § 2 StFG gesetzte Grenze übersteigt, Straffreiheit nicht nur dann aus, wenn jede Einzelstrafe unter das Gesetz fällt, sondern erst recht dann, wenn eine der Einzelstrafen diese Grenze überschreitet (BGH 1 StR 256/54 vom 28. Oktober 1954;4 StR 346/54 vom 28. Oktober 1954;4 StR 823/52 vom 25. November 1954; 1 StR 332/54 vom 2. November 1954).
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