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   BGH, 28.11.1969 - I ZR 38/68   

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https://dejure.org/1969,1426
BGH, 28.11.1969 - I ZR 38/68 (https://dejure.org/1969,1426)
BGH, Entscheidung vom 28.11.1969 - I ZR 38/68 (https://dejure.org/1969,1426)
BGH, Entscheidung vom 28. November 1969 - I ZR 38/68 (https://dejure.org/1969,1426)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Vereinbarkeit des Heilmittelwerbegesetzes (HeilmWG) mit dem Grundgesetz (GG) - Definition von "Krankheit" im zivilrechtlichen Kontext - "Dienen" von gesundheitlichen Zwecken durch Heilbehandlungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1970, 513
  • MDR 1970, 569
  • GRUR 1970, 420
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • OLG Dresden, 02.02.1999 - 14 U 1700/98

    Rechtsmissbräuchliches Vorgehen eines Verbandes zur Förderung gewerblicher

    Dickleibigkeit (Adipositas) kann eine Krankheit i.S. des Heilmittelwerbegesetzes sein (vgl. BGH, Urt. v. 28.11.1969 - I ZR 38/68, GRUR 1970, 420, 421 - DRT-Methode; BGH, Urt. v. 19.12.1980 - I ZR 157/78, GRUR 1981, 435, 436 - 56 Pfund abgenommen).

    Danach ist aus objektiver Sicht zu beurteilen, ob sich die Werbeaussage auf eine Stoffwechselkrankheit (Anlage A Nr. 3 zu § 12 HWG) bezieht (vgl. zu § 1 Abs. 1 Nr. 2 HWG a.F. BGH, Urt. v. 28.11.1969 - I ZR 38/68, GRUR 1970, 420, 421 - DRT-Methode; BGH, Urt. v. 02.10.1997 - I ZR 94/95, WRP 1998, 312, 314 - Lebertran I).

    Nach dem in BGHSt 11, 304 ff. zum Arzneimittelrecht entwickelten Krankheitsbegriff ist Krankheit jede auch nur geringfügige oder vorübergehende Störung der normalen Beschaffenheit oder Tätigkeit des Körpers, die beseitigt oder gelindert werden soll (so auch BGH, Urt. v. 28.11.1969 - I ZR 38/68, GRUR 1970, 420, 421 - DRT-Methode; BGH, Urt. v. 02.10.1997 - I ZR 94/95, WRP 1998, 312, 313 - Lebertran I).

  • BGH, 19.12.1980 - I ZR 157/78

    Heilmittelwerbung - Krankheit - Dickleibigkeit

    Der Senat hat bereits in seinem Urteil vom 28. November 1969 (GRUR 1970, 420, 421 DRT-Methode) anerkannt, daß es Fälle von Dickleibigkeit ("Fettsucht") gibt, die als Krankheit im Sinne des HWG anzusehen sind.

    In diesem Sinne hatte der Senat auch in seinem bereits erwähnten Urteil vom 28. November 1969 (a.a.O. DRT-Methode) den in BGHSt 11, 304, 315 entwickelten Krankheitsbegriff für den Bereich des Heilmittelwerbegesetzes nicht für ohne weiteres anwendbar erklärt.

  • BGH, 26.06.1970 - I ZR 14/69

    Unterlassungsanspruch bei Verstoß gegen das Gesetz über die Werbung auf dem

    Das genannte Verbot, das mit dem Grundgesetz vereinbar ist, wie der erkennende Senat in dem zur Veröffentlichung bestimmten Urteil vom 28. November 1968 (I ZR 38/68 DRT-Methode) entschieden hat, richtet sich auch gegen die Beklagte.
  • KG, 15.04.1988 - 5 U 6790/87

    Begriff der Neuraltherapie als Werbeaussage i.S.d. § 11 Nr. 6

    (Vgl. in diesem Zusammenhang BGH in GRUR 1985, 305 = WRP 1985, 150 = NJW 1985, 1397 - THX-Krebsvorsorge -, wo die Werbeaussage darin gesehen wurde, daß dem Angebot von "THX-Kuren/Zelltherapie" in Klammern hinzugefügt war "Krebsvorsorge". Vgl. ferner BGH GRUR 1970, 420 = NJW 1970, 513 - DRT-Methode -: Die Werbeaussage für eine Schlankheitskur beziehe sich nicht auf die Behandlung krankhafter Fettsucht, wenn ausdrücklich gesagt werde, daß die Kur dafür nicht geeignet sei; ähnlich OLG Stuttgart WRP 1986, 179 für eine Werbung mit der Abbildung eines Masseurs, wenn die Darstellung nicht erkennen lasse, daß die Massage als medizinische Leistung angeboten werde.).
  • LG Ravensburg, 26.01.1992 - 2 KfH O 2139/92

    Anspruch auf Unterlassung von lobenden oder anerkennenden Äußerungen Dritter über

    Nach der Rechtssprechung ist der Begriff der Krankheit entsprechend den besonderen Erfordernissen des HWG auszulegen (BGH GRUR 1970, 420 ff.; 1981, 435 ff.; im besonderen letztere Entscheidung Seite 436 unter Bezugnahme auf den Regierungsentwurf zum HWG ).
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