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   BGH, 29.01.2002 - VI ZR 230/01   

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https://dejure.org/2002,953
BGH, 29.01.2002 - VI ZR 230/01 (https://dejure.org/2002,953)
BGH, Entscheidung vom 29.01.2002 - VI ZR 230/01 (https://dejure.org/2002,953)
BGH, Entscheidung vom 29. Januar 2002 - VI ZR 230/01 (https://dejure.org/2002,953)
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Volltextveröffentlichungen (12)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • BRAK-Mitteilungen (Leitsatz)

    Abfindungsvergleich mit Kfz-Haftpflichtversicherer

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    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: BRAK-Mitt. 2002, 118

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 18 (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    Abfindungsvergleich mit Kfz-Haftpflichtversicherer

Besprechungen u.ä. (2)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Unfallschadensregulierung - Ende der Verjährungshemmung bei Abfindungsvergleich trotz Zukunftsschadenvorbehalts

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 18 (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)

    Abfindungsvergleich mit Kfz-Haftpflichtversicherer

Papierfundstellen

  • NJW 2002, 1878
  • MDR 2002, 514
  • NZV 2002, 312
  • VersR 2002, 474
 
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Wird zitiert von ... (20)

  • BGH, 28.01.2003 - VI ZR 263/02

    Verjährung vorbehaltener Schadensersatzansprüche nach einem Abfindungsvergleich

    Zur Verjährung von Schadensersatzforderungen nach einem Abfindungsvergleich (Fortführung der Rechtsprechung BGH, Urteile vom 29. Januar 2002 - VI ZR 230/01 - VersR 2002, 474, 475; vom 8. Dezember 1998 - VI ZR 318/97 - VersR 1999, 382, 383; vom 26. Mai 1992 - VI ZR 253/91 - VersR 1992, 1091, 1092).

    Im übrigen ist die Auslegung vertraglicher Vereinbarungen - wie die Revision nicht verkennt - Sache des Tatrichters und kann vom Revisionsgericht nur darauf überprüft werden, ob das angefochtene Urteil Auslegungsregeln, Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungssätze verletzt oder die Auslegung auf Verfahrensfehlern beruht, insbesondere wesentliches Auslegungsmaterial unter Verstoß gegen Verfahrensvorschriften außer acht gelassen worden ist (vgl. Senatsurteil vom 29. Januar 2002 - VI ZR 230/01 - VersR 2002, 474 m.w.N.).

    Hierfür kann allein die Interessenlage des Geschädigten bei Abschluß der Abfindungsvereinbarung nicht maßgebend sein (vgl. Senatsurteile vom 26. Mai 1992 - VI ZR 253/91 - VersR 1992, 1091, 1092; vom 8. Dezember 1998 - VI ZR 318/97 - VersR 1999, 382, 383; vom 29. Januar 2002 - VI ZR 230/01 - VersR 2002, 474, 475).

    Die Berufung auf die Unwirksamkeit könnte aber einen Verstoß gegen Treu und Glauben darstellen, wenn die Beklagte beim Kläger den Eindruck erweckt hätte, sie werde dessen Ansprüche befriedigen oder doch nur mit sachlichen Einwendungen bekämpfen, und wenn sie dadurch den Kläger von einer rechtzeitigen Klageerhebung abgehalten hätte (vgl. Senatsurteil vom 29. Januar 2002 - VI ZR 230/01 - aaO).

  • BGH, 12.02.2008 - VI ZR 154/07

    Anpassung eines Abfindungsvergleichs wegen Reduzierung des Landesblindengeldes in

    Das Revisionsgericht kann lediglich überprüfen, ob gesetzliche oder allgemein anerkannte Auslegungsregeln, die Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungssätze verletzt worden sind oder ob die Auslegung auf Verfahrensfehlern beruht, etwa wesentliches Auslegungsmaterial unter Verstoß gegen Verfahrensvorschriften außer acht gelassen worden ist, wobei die Auslegung vom Wortlaut auszugehen hat, aber auch der wirkliche Wille der Vertragschließenden zu erforschen und das Gebot einer für beide Seiten interessengerechten Auslegung zu beachten ist (Senatsurteil vom 29. Januar 2002 - VI ZR 230/01 - VersR 2002, 474 m.w.N.).
  • BGH, 26.10.2010 - VI ZR 307/09

    Ausübung eines öffentlichen Amtes: Ärztliche Behandlung von Zivildienstleistenden

    Die Auslegung der Erklärungen hat wie auch sonst von ihrem jeweiligen Wortlaut auszugehen, wobei jedoch der wirkliche Wille der Erklärenden zu erforschen ist (vgl. Senatsurteil vom 29. Januar 2002 - VI ZR 230/01, VersR 2002, 474).
  • OLG Saarbrücken, 23.11.2017 - 4 U 44/16

    Ermittlung des persönlichen Anwendungsbereichs einer Schiedsvereinbarung

    Bereits aus dem Wortlaut der Klausel, von dem die Auslegung zunächst auszugehen hat (vgl. BGH, Urteil vom 3. November 1993 - VIII ZR 106/93, BGHZ 124, 39; Urteil vom 29. Januar 2002 - VI ZR 230/01, VersR 2002, 474), folgt, dass diese lediglich zwischen den vertragsschließenden Parteien - d.h. zwischen den einzelnen auf Verkäuferseite beteiligten Personen einerseits und dem in China ansässigen Investor als Käufer andererseits, nicht dagegen auch im Verhältnis zwischen einzelnen Verkäufern - Geltung beanspruchen sollte:.

    Wenngleich die Auslegung vom Wortlaut auszugehen hat, so ist doch stets der wirkliche Wille der Vertragschließenden zu erforschen (§ 133 BGB; vgl. BGH, Urteil vom 29. Januar 2002 - VI ZR 230/01, VersR 2002, 474).

  • BGH, 18.11.2008 - VI ZR 183/07

    Verjährung von Schadensersatzansprüchen gegen die Deutsche Reichsbahn der

    Zwar ist die Auslegung vertraglicher Vereinbarungen Sache des Tatrichters und kann vom Revisionsgericht nur darauf überprüft werden, ob Auslegungsregeln, Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungssätze verletzt worden sind oder ob die Auslegung auf Verfahrensfehlern beruht, etwa wesentliches Auslegungsmaterial unter Verstoß gegen Verfahrensvorschriften außer acht gelassen worden ist (vgl. etwa Senatsurteile vom 29. Januar 2002 - VI ZR 230/01 - VersR 2002, 474 m.w.N.; vom 28. Januar 2003 - VI ZR 263/02 - VersR 2003, 452).
  • OLG Koblenz, 30.01.2012 - 12 U 1178/10

    Kfz-Haftpflichtversicherung: Ende der Verjährungshemmung bei Abfindungsvergleich

    Der Vorbehalt ist auf Betreiben der Klägerin in den Abfindungsvergleich aufgenommen worden; auch deshalb kann aus der Aufnahme des Vorbehalts nicht auf eine Absicht der Beklagten geschlossen werden, die Klägerin mit der Aufnahme des Vorbehalts von einer Feststellungsklage abzuhalten (BGH VersR 2002, 474 ff.; VersR 1992, 1021 ff.).

    Mit der Abfindungserklärung und der Zahlung des ausgehandelten Betrags endet die Verjährungshemmung, so dass auch für die vorbehaltenen Zukunftsschäden die Verjährungsfrist läuft (BGH VersR 2002, 474 ff.; OLG Rostock r + s 2011, 490 ff.).

  • OLG München, 27.07.2018 - 10 U 3487/17

    Schadenersatz wegen eines Unfalls

    Grundsätzlich erfasst die Anmeldung (vgl. Prölss/Martin, a.a.O., Rd. 29) alle in Betracht kommenden Ansprüche, die voraussehbar sind, ohne Rücksicht auf deren Grundlage (BGH VersR 1977, 282; 1982, 651; 2002, 474; OLG München r + s 1997, 49; VersR 2001, 230; OLG Frankfurt NJW-RR 2011, 1173), es sei denn, dass die Anmeldung eindeutig auf bestimmte Ansprüche beschränkt ist (BGH VersR 1982, 674; 1985, 1141, 1987, 937; OLG München r + s 1997, 49; OLG Köln r + s 2015, 371).
  • BGH, 12.07.2012 - IX ZR 96/10

    Sekundärhaftung des Rechtsanwalts: Unterlassene Anordnung einer routinemäßigen

    Dieser Beurteilung liegt die tatrichterliche Würdigung zugrunde, dass es sich hierbei um eine abschließende Regelung im Sinne der zu dieser Vorschrift ergangenen höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. BGH, Urteil vom 29. Januar 2002 - VI ZR 230/01, NJW 2002, 1878, 1880) gehandelt hat.
  • OLG Karlsruhe, 09.06.2004 - 10 U 236/03

    Versicherungsvertragsrecht: Abfindungsvergleich mit dem Versicherer kein

    Dagegen ist ein titelersetzendes Anerkenntnis nach der Rechtsprechung des BGH anzunehmen, wenn der Schädiger oder sein Haftpflichtversicherer den Geschädigten - ausdrücklich oder schlüssig - klaglos stellt (BGH DAR 2002, 209, 210); daran fehlt es im vorliegenden Fall.

    Insoweit hat die Zahlung des Abfindungsbetrages im Juli 1996 die Verjährungsfrist erneut in Lauf gesetzt; die durch die Anmeldung der Ansprüche eingetretene Hemmung hat mit der vereinbarten Zahlung des Abfindungsbetrages geendet (vgl. BGH DAR 2002, 209, 210; OLG Karlsruhe VersR 98, 632, 633).

  • OLG Hamm, 28.04.2017 - 11 U 23/17

    Verjährung von Schadensersatzansprüchen aus einem Verkehrsunfall bei Abschluss

    Die vorliegend maßgeblichen Rechtsfragen sind entgegen der Ansicht des Klägers durch das Urteil des BGH vom 29.01.2002 (Az. VI ZR 230/01 = NJW 2002, 1878) geklärt.

    Wörtlich hat der BGH ausgeführt (NJW 2002, 1878, 1880): "Wollte man eine Fortdauer der Verjährungshemmung für die in einem Abfindungsvergleich vorbehaltenen Ansprüche annehmen, müsste sie selbst dann andauern, wenn mögliche Folgeschäden ausblieben.

  • LG Neuruppin, 02.09.2016 - 5 O 157/15

    Schadensersatz aus Verkehrsunfall: Verjährung von in einem gerichtlichen

  • OLG Saarbrücken, 23.04.2014 - 4 W 16/14

    Veranlassung zur Klageerhebung durch den zur Abgabe eines titelersetzenden

  • OLG Hamm, 22.03.2017 - 11 U 23/17

    Verjährung von Schadensersatzansprüchen aus einem Verkehrsunfall bei Abschluss

  • BGH, 30.04.2008 - VIII ZR 233/07

    Abgrenzung von Abzahlungskauf und Leasing

  • LG Hechingen, 21.10.2015 - 2 O 263/14

    Titelersetzenden Anerkenntnis - Voraussetzungen für die Annahme

  • OLG Jena, 24.11.2004 - 4 U 399/04

    Abfindungsvergleich beendet Verjährungshemmung

  • OLG Rostock, 22.10.2010 - 5 U 225/09

    Anforderungen an die Berufungsbegründung bei einheitlichem Streitgegenstand mit

  • OLG Frankfurt, 10.01.2005 - 16 U 111/04
  • AG Mannheim, 10.06.2011 - 10 C 27/11

    Verkehrshaftungsversicherung: Regulierungszusage des Versicherers als

  • LG Karlsruhe, 05.02.2013 - 7 O 116/11

    Schadensersatz nach Kfz-Unfall: Feststellung des Verdienstausfallschadens eines

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