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   BGH, 29.04.2020 - VIII ZR 31/18   

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https://dejure.org/2020,14063
BGH, 29.04.2020 - VIII ZR 31/18 (https://dejure.org/2020,14063)
BGH, Entscheidung vom 29.04.2020 - VIII ZR 31/18 (https://dejure.org/2020,14063)
BGH, Entscheidung vom 29. April 2020 - VIII ZR 31/18 (https://dejure.org/2020,14063)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • IWW

    § 906 BGB, § ... 275 BGB, § 906 Abs. 1 BGB, § 535 Abs. 2 BGB, § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO, § 536 Abs. 1 Satz 2, 3 BGB, § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 ZPO, § 536 Abs. 1 BGB, § 242 BGB, § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 536 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 307 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB, § 906 Abs. 2 BGB, § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB, § 862 Abs. 1 BGB, § 909 BGB, §§ 133, 157 BGB, § 540 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO, § 536 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 906 Abs. 1 Satz 1 BGB, §§ 906, 275 BGB, § 275 Abs. 1, 2 BGB, §§ 905 bis 924 BGB, § 903 BGB, § 906 Abs. 1, 2 Satz 1, § 1004 Abs. 2 BGB, § 1004 Abs. 1 BGB, § 906 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 309 Nr. 12 BGB, § 536 Abs. 1 Satz 1, § 536 Abs. 1 Satz 3 BGB, § 563 Abs. 1 Satz 1 ZPO

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 133 BGB, § 157 BGB, § 242 BGB, § 535 BGB, § 536 Abs 1 S 1 BGB

  • rewis.io
  • juris.de

    § 133 BGB, § 157 BGB, § 242 BGB, § 535 BGB, § 536 Abs 1 S 1 BGB, § 906 Abs 1 S 1 BGB
    Wohnraummietvertrag: Mitminderung bei nach Abschluss des Vertrags erhöhten Geräusch- und Schmutzimmissionen; konkludente Beschaffenheitsvereinbarung; Darlegungs- und Beweislastregeln; tatrichterliche notwendige Feststellungen im Einzelfall; Ansprüche des Vermieters gegen ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mietminderung wegen Geräusch- und Schmutzimmissionen verursacht durch eine auf einem Nachbargrundstück eines Dritten betriebene Baustelle (hier: zur Errichtung eines Neubaus in einer Baulücke); Maßstab der eigenen Abwehr- oder Entschädigungsmöglichkeit nach § 906 BGB des ...

  • datenbank.nwb.de

    Wohnraummietvertrag: Mitminderung bei nach Abschluss des Vertrags erhöhten Geräusch- und Schmutzimmissionen; konkludente Beschaffenheitsvereinbarung; Darlegungs- und Beweislastregeln; tatrichterliche notwendige Feststellungen im Einzelfall; Ansprüche des Vermieters gegen ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Regelmäßig keine Minderung bei Baulärm!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (9)

  • Daryai & Kuo - Rechtsanwälte (Kurzinformation)

    Voraussetzung für eine Minderung wegen einer Baustelle

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Umweltlärm und Bolzplatz

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Wohnraummietvertrag: Mitminderung bei nach Abschluss des Vertrags erhöhten Geräusch- ...

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Kein zur Mietminderung berechtigender Sachmangel bei hohen Geräusch- und Schmutzimmissionen nach Abschluss des Wohnraummietvertrags

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Minderung des Mietzinses bei Geräusch- und Schmutzemission aus der Nachbarschaft

  • rofast.de (Kurzinformation)

    Baulärm als Mietmangel? Ja, aber

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    MIETRECHT: Mietminderung bei Baulärm - Müssen Vermieter eine Mietminderung dulden?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Baulärm in der Nachbarschaft - Recht zur Minderung?

  • etl-rechtsanwaelte.de (Auszüge)

    Zum Anspruch eines Mieters wegen Lärmbelästigung wegen Geräuschen und Schmutz, die von einem Nachbargrundstück ausgehen

Besprechungen u.ä. (3)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Minderung: Ist Baulärm ein Mangel? (IMR 2020, 274)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Minderung: Beweislastverteilung bei Beeinträchtigungen durch Bauarbeiten nebenan (IMR 2020, 275)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Baulärm ist kein Mietmangel! (IBR 2020, 430)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2020, 2884
  • MDR 2020, 847
  • NZM 2020, 598
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BGH, 08.07.2020 - VIII ZR 163/18

    Zu Ansprüchen des Mieters einer unrenoviert überlassenen Wohnung auf Durchführung

    Ein Mangel der Mietsache liegt dann vor, wenn deren tatsächlicher Zustand für den Mieter nachteilig vom vertraglich vorausgesetzten Zustand abweicht (vgl. Senatsurteile vom 5. Dezember 2018 - VIII ZR 271/17, NJW 2019, 507 Rn. 21, und VIII ZR 67/18, juris Rn. 27; vom 29. April 2020 - VIII ZR 31/18, juris Rn. 24; jeweils mwN).

    Es geht daher darum zu ermitteln, was die Parteien bei einer angemessenen, objektiv-generalisierenden Abwägung ihrer Interessen nach Treu und Glauben redlicherweise vereinbart hätten, wenn sie bedacht hätten, dass die Wirksamkeit der Schönheitsreparaturklausel jedenfalls unsicher war (vgl. Senatsurteile vom 14. März 2012 - VIII ZR 113/11, BGHZ 192, 372 Rn. 24; vom 28. Oktober 2015 - VIII ZR 158/11, BGHZ 207, 209 Rn. 70; vom 29. April 2020 - VIII ZR 31/18, juris Rn. 35; jeweils mwN).

    Dieser - zu erhaltende - vertragsgemäße Zustand wird, soweit - wie hier - Parteiabreden zur Beschaffenheit der Mietsache fehlen, unter Berücksichtigung des vereinbarten Nutzungszwecks, hier der Nutzung als Wohnung, und des Grundsatzes von Treu und Glauben (§ 242 BGB) nach der Verkehrsanschauung bestimmt (vgl. Senatsurteile vom 29. April 2015 - VIII ZR 197/14, aaO Rn. 18, 23; vom 5. Dezember 2018 - VIII ZR 17/18, aaO Rn. 13; vom 29. April 2020 - VIII ZR 31/18, aaO Rn. 25).

  • BGH, 08.07.2020 - VIII ZR 270/18

    Zu Ansprüchen des Mieters einer unrenoviert überlassenen Wohnung auf Durchführung

    Es geht daher darum zu ermitteln, was die Parteien bei einer angemessenen, objektiv-generalisierenden Abwägung ihrer Interessen nach Treu und Glauben redlicherweise vereinbart hätten, wenn sie bedacht hätten, dass die Wirksamkeit der Schönheitsreparaturklausel jedenfalls unsicher war (vgl. Senatsurteile vom 14. März 2012 - VIII ZR 113/11, BGHZ 192, 372 Rn. 24; vom 28. Oktober 2015 - VIII ZR 158/11, BGHZ 207, 209 Rn. 70; vom 29. April 2020 - VIII ZR 31/18, juris Rn. 35; jeweils mwN).

    Der zum vertragsgemäßen Gebrauch geeignete Zustand bestimmt sich, soweit - wie hier - Parteiabreden zur Beschaffenheit der Mietsache fehlen, unter Berücksichtigung des vereinbarten Nutzungszwecks, hier der Nutzung als Wohnung, und des Grundsatzes von Treu und Glauben (§ 242 BGB) nach der Verkehrsanschauung (vgl. Senatsurteile vom 29. April 2015 - VIII ZR 197/14, aaO Rn. 18, 23; vom 5. Dezember 2018 - VIII ZR 17/18, aaO Rn. 13; vom 29. April 2020 - VIII ZR 31/18, juris Rn. 25).

  • KG, 17.09.2020 - 8 U 1006/20

    Sind Baulärm und Erschütterungen doch ein Mietmangel?

    Lärm und Erschütterungen von einer benachbarten Baustelle können im Hinblick auf den mietvertraglichen vereinbarten Nutzungszweck einen Mangel der Mietsache begründen, ohne dass es auf Abwehr- oder Entschädigungsansprüche des Vermieters gegen den Bauherren nach § 906 BGB ankommt (Abgrenzung zum Urteil des BGH vom 29.04.2020 - VIII ZR 31/18).

    Zwar können typische Baustellenemissionen nicht schlicht unterstellt werden (BGH, Urteil vom 29.04.2020 - VIII ZR 31/18 - Rn. 62).

    Der BGH hat die diesbezüglichen Anforderungen aus dem Urteil vom 29.04.2015 mit Urteil vom 29.04.2020 - VIII ZR 31/18 - Rn. 57 bekräftigt:.

    [7] Mangels (konkreter) Parteiabreden zur Beschaffenheit der Mietsache beantwortet sich "die Frage, was im Einzelnen zu dem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand der in Rede stehenden Wohnung gehört, den der Vermieter gemäß § 535 Abs. 1 Satz 2 BGB während der Mietzeit zu erhalten hat, nach den gesamten Umständen des Mietverhältnisses und den daraus in - gegebenenfalls ergänzender - Auslegung abzuleitenden Standards, insbesondere nach der Mietsache und deren beabsichtigter Nutzung sowie der Verkehranschauung unter Beachtung des in § 242 normierten Grundsatzes von Treu und Glauben." (BGH, Urteil vom 29.04.2020 a. a. O. Rn. 27 m. w. N.).

    Sie soll bei der Nutzung eines Grundstücks im Verhältnis zu benachbarten Grundstücken auftretende Konflikte in einen vernünftigen Ausgleich bringen und begründet zu diesem Zweck unter bestimmten Voraussetzungen eine Pflicht zur Duldung von Immissionen (BGH, Urteil vom 29.04.2020 - VIII ZR 31/18 - Rn. 68).

    Allerdings wird vom VIII. Zivilsenat "die nachbarrechtliche Ausstrahlungswirkung des § 906 BGB zur Konturierung der im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung zu bestimmenden mietvertragliche Rechte und Pflichten der Parteien berücksichtigt" (Urteil vom 29.04.2020 a. a. O. Rn. 70).

    Mit diesen Einwänden setzt sich der VIII. Zivilsenat im Urteil vom 29.04.2020 (a. a. O. Rn. 28 ff.) nicht auseinander.

    Im Urteil vom 29.04.2020 (a. a. O. Rn. 28) hat der VIII. Zivilsenat eine Mietminderung aufgrund nachträglich erhöhter Geräuschimmissionen durch Dritte bei Fehlen anderslautender Beschaffenheitsvereinbarungen jedenfalls dann grundsätzlich ausgeschlossen, "wenn auch der Vermieter sie ohne eigene Abwehr- oder Entschädigungsmöglichkeiten als unwesentlich oder ortsüblich hinnehmen muss (§ 906 BGB)".

  • BGH, 21.10.2020 - VIII ZR 261/18
    Die Berufung der Klägerin ist auch im Übrigen - was das Revisionsgericht von Amts wegen zu prüfen hat (vgl. BGH, Urteile vom 30. September 1987 - IVb ZR 86/86, BGHZ 102, 37, 38; vom 12. Juli 2002 - V ZR 195/01, juris Rn. 6; vom 29. April 2020 - VIII ZR 31/18, juris Rn. 18) - zulässig.
  • BGH, 09.03.2021 - VIII ZA 21/20
    Dem Berufungsgericht ist insoweit ein - von Amts wegen zu beachtender (st. Rspr.; vgl. etwa Senatsurteil vom 29. April 2020 - VIII ZR 31/18, NJW 2020, 2884 Rn. 18 mwN) - Rechtsfehler unterlaufen, als es die Berufung der Klägerin als unbegründet zurückgewiesen hat, anstatt sie als unzulässig zu verwerfen.

    Eine Zulassung der Revision käme vor diesem Hintergrund schon deshalb nicht in Betracht, weil die Durchführung eines gültigen und rechtswirksamen Verfahrens vor dem Revisionsgericht nicht möglich wäre, nachdem das erstinstanzliche Urteil - mangels Anfechtung mit einer zulässigen Berufung - bereits in Rechtskraft erwachsen ist (vgl. Senatsurteil vom 29. April 2020 - VIII ZR 31/18, aaO mwN).

  • BGH, 27.05.2020 - VIII ZR 58/19

    Anspruch des Wohnraummieters gegen den Vermieter auf Rückzahlung von aufgrund der

    Die Rechtsmittelschrift lässt erkennen, aus welchen tatsächlichen und rechtlichen Gründen die Klägerin das angefochtene Urteil des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg vom 6. Juni 2018 für unrichtig gehalten hat, und teilt zur Darlegung der Fehlerhaftigkeit die Umstände mit, die das vorgenannte Urteil aus ihrer Sicht in Frage stellen (zu diesen Anforderungen vgl. Senatsbeschluss vom 13. Juni 2017 - VIII ZB 7/16, juris Rn. 12 mwN; siehe auch Senatsurteil vom 29. April 2020 - VIII ZR 31/18, unter II 1 b, zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt).
  • LG Berlin, 21.08.2019 - 64 S 190/18

    Mietminderung wegen benachbarter Großbaustelle?

    Die Kammer nimmt auf ihre bisherigen Entscheidungen in vergleichbaren Fällen (vgl. Urteil vom 7. Juni 2017 - 18 S 211/16 -, vgl. GE 2017, 1550 f. = WuM 2018, 15 ff. und Urteil vom 17. Januar 2018 - 64 S 87/17 -, n. V., Revision anhängig zu BGH - VIII ZR 31/18 -) Bezug und folgt nunmehr der Zivilkammer 67 dahin, dass die Freiheit der Wohnung von Baulärm - mangels Existenz einer benachbarten Baustelle bei Abschluss des Mietvertrages, sonstiger beidseitiger Kenntnis eines entsprechenden Vorhabens oder ausdrücklicher abweichender Absprachen - regelmäßig stillschweigend Gegenstand der Beschaffenheitsvereinbarung wird, da "im großstädtischen Kontext Baumaßnahmen .
  • AG Hannover, 26.11.2020 - 468 C 3906/20

    Mietminderung wegen Abriss eines Weltkriegsbunkers auf Nachbargrundstück

    Soweit die Beklagten auf die Entscheidung des BGH vom 29.04.2020 abstellen (VIII ZR 31/18), so gilt hiernach: .
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