Rechtsprechung
   BGH, 29.07.1964 - 4 StR 236/64   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Herbeiführung einer Gemeingefahr durch alkoholbedingtes Unterlassen von Maßnahmen gegen Abrollen eines Fahrzeugs bei Abstellen auf abschüssiger Straße - Verpflichtung gemäß § 20 Straßenverkehrsordnung (StVO) zu Maßnahmen beim Verlassen des Fahrzeugs als "Führen" eines Fahrzeugs - Identische Auslegung der Begriffe "Führen" eines Fahrzeugs und "Verkehrsteilnahme"

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHSt 19, 371
  • NJW 1964, 1911
  • MDR 1964, 936
  • DB 1964, 1553



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (6)  

  • BGH, 27.10.1988 - 4 StR 239/88  

    Begriff des Führens eines Fahrzeugs

    Soweit der Senat in seinem Beschluß vom 29. Juli 1964 (BGHSt 19, 371, 373) zum Ausdruck gebracht hat, die Auslegung beider Begriffe sei "dieselbe", betraf dies die Frage, welche nach dem Anhalten eines Fahrzeugs zu treffenden Maßnahmen noch zum "Führen" gehören (das Fahrzeug hatte sich u.a. infolge nicht angezogener Bremse in Bewegung gesetzt), nicht aber die Frage, wann das Führen des Fahrzeugs beginnt.
  • OLG Karlsruhe, 21.09.2004 - 1 Ss 102/04  

    Teilnahme am Straßenverkehr in alkoholisiertem Zustand: Beweiswürdigung;

    Allerdings teilt der Senat nicht die Ansicht der Revision, dass die vom Tatrichter im Rahmen der Beweiswürdigung angeführten Indizien eine Verurteilung des Angeklagten wegen Trunkenheit im Straßenverkehr (zur Notwendigkeit eines in Bewegung setzen des Fahrzeugs für den Begriff des Führens vgl. BGH NZV 1989, 32 f.; Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 37. Auflage 2003, StGB, § 316 Rn.2; a.A. noch BGH NJW 1955, 1040; 64, 1911 f.; OLG Schleswig VerkMitt 1974 Nr. 72) nicht zu tragen vermögen.
  • OLG Karlsruhe, 05.09.2005 - 1 Ss 92/05  

    Begriff des Führens eines Kraftfahrzeuges

    Der Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 29.07.1964 (BGHSt 19, 371 ff.), nach welchem auch das Unterlassen von Sicherungsmaßnahmen ausreichen soll, steht nach Ansicht des Senates dieser Bewertung nicht entgegen, weil diese Entscheidung noch unter Geltung der früheren obergerichtlichen Auslegung des Merkmals des Führens eines Kraftfahrzeuges ergangen war, welche nicht maßgeblich auf einen finalen Bewegungsvorgang abhob, sondern hierunter u.a. auch das bloße Anlassen eines Fahrzeuges erfasste (vgl. Schwarz-Dreher, StGB 26. Aufl. 1964 § 315 B. Nr. 2).
  • OLG Celle, 12.04.1988 - 1 Ss 94/88  
    (BGHSt 7, 315; BGHSt 19, 371, 373) .
  • AG Freiburg, 26.02.1986 - 26 Ds 175/85  

    Trunkenheit im Verkehr; Führen eines Fahrzeugs; Fortbewegung des Fahrzeugs

    BGHSt 19, 371, 373 wiederholte [der BGH] seine Auffassung, daß ein Anfahren zur Verwirklichung des Tatbestandes nicht erforderlich sei.
  • BGH, 03.05.1973 - 4 StR 117/73  

    Gefährlicher Eingriff in den Schienenbahnverkehr - Wurf eines Rundholzes auf ein

    Gefahr im Sinne der §§ 315 ff StGB bedeutet eine nach allgemeiner Lebenserfahrung im Einzelfall zu beurteilende naheliegende Gefahr, die auf einen unmittelbar bevorstehenden Unfall hindeutet 9 wenn keine plötzliche Wendung eintritt (BGHSt 18, 271; 19, 371, 373; 22, 67, 74).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht