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   BGH, 30.01.1961 - III ZR 215/59   

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https://dejure.org/1961,4926
BGH, 30.01.1961 - III ZR 215/59 (https://dejure.org/1961,4926)
BGH, Entscheidung vom 30.01.1961 - III ZR 215/59 (https://dejure.org/1961,4926)
BGH, Entscheidung vom 30. Januar 1961 - III ZR 215/59 (https://dejure.org/1961,4926)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Verletzung der Amtspflicht eines Notars bei Mitwirkung an einem gescheiterten Siedlungsvorhaben - Erhebung von Kosten für die Beurkundung formungültiger Verträge - Kostenrechnung eines Notars als vollstreckbarer Titel - Geltendmachung von Einwendungen gegen die Festsetzung der Kosten und ihrer Höhe - Formbedürftigkeit eines Vertrages betreffend die Übertragung des Eigentums an einem Grundstück auf einen anderen - Unterbliebene Beurkundung vorgesehener Ratenzahlung - Unterscheidung zwischen der Pflicht zur Rechtsbelehrung und der Beratungspflicht

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • MDR 1961, 395
  • DNotZ 1961, 430
  • VersR 1961, 349
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • OLG Hamm, 27.03.2019 - 11 U 137/18

    Geltendmachung des Anspruchs auf Rückzahlung von Notarkosten aufgrund

    In rechtlicher Hinsicht geht es um die Frage, ob der Beklagte Amtspflichten im Rahmen eines Betreuungsverhältnisses nach § 24 BNotO verletzt hat, das ihm die Klägerin jeweils durch die Übersendung der Löschungsbewilligungen angetragen hat (vgl. hierzu Arndt/Lerch/Sandkühler, BNotO, 8. Aufl., § 24 Rn.7 u. 10; OLG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 02.01.2012, Az.: 2 Wx 37/10, juris).b) Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 30.01.1961, Az.: III ZR 215/59 (veröffentlicht in DNotZ 1961, 430), entschieden, dass für die Entscheidung über einen Anspruch auf Rückzahlung von Notariatskosten mit der Begründung, der Notar habe unter Verletzung seiner Amtspflichten einen formungültigen Vertrag beurkundet und dürfe dafür keine Gebühren erheben, nicht das Prozessgericht zuständig ist.

    Vielmehr ist nur das Beschwerdeverfahren nach der Kostenordnung (jetzt GNotGK) gegeben.Dem liegt zu Grunde, dass die Kostenrechnung des Notars ein vollstreckbarer Titel ist (vgl. §§ 19, 89 GNotKG) und nach §§ 127 ff GNotGK Einwendungen gegen die Kostenberechnung nur in einem besonderen gerichtlichen Prüfungsverfahren im Wege der Beschwerde nach den Vorschriften des GNotKG und des FamFG geltend gemacht werden können (vgl. BGH DNotZ 1961, 430, Zif.2 A) zur KostO).

    In Schrifttum und Rechtsprechung besteht Einigkeit, dass alle Einwendungen gegen die Festsetzung der Kosten und ihre Höhe, auch wegen unrichtiger Sachbehandlung oder wegen Amtspflichtverletzungen, nur in diesem Verfahren geltend gemacht werden können (vgl. BGH DNotZ 1961, 430, Zif. 1 A); vgl. BGH NJW 1967, 931, 933; BGH DNotZ 1988, 379, Tz.22 u. 23, zitiert nach juris; Korintenberg, GNotGK, 20. Aufl., § 127 Rn.36; vgl. auch die Entscheidung des BayObLG, Beschl. v. 12.10.2000, Az.: 3Z BR 171/00, juris).

    Wie für die Kostenforderung selbst ist für alle diese Einwendungen das Prozessverfahren ausgeschlossen; lediglich Schadensersatzansprüche, die den Betrag der Kosten übersteigen, können unabhängig von dem Verfahren nach dem GNotKG im Prozessverfahren durchgesetzt werden (vgl. BGH DNotZ 1961, 430, Zif.2 B zur KostO).c) Unter Beachtung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann in diesem Verfahren über die Klage nicht entschieden werden, da nicht der Prozessrechtsweg sondern nur das Beschwerdeverfahren nach §§ 127 ff GNotKG eröffnet ist.

  • BGH, 20.01.2005 - III ZR 278/04

    Gerichtliche Entscheidung bei Zuständigkeit der freiwilligen Gerichtsbarkeit für

    Der gegen den beklagten Notar geltend gemachte Anspruch auf Rückerstattung gezahlter Notarkosten kann nicht in einem Zivilprozeß verfolgt werden, sondern nur mit der für "Einwendungen gegen die Kostenberechnung" vorgesehenen Beschwerde im Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit (§ 156 KostO; vgl. auch § 157 Abs. 1 Satz 1 KostO; BGH, Urteile vom 30. Januar 1961 - III ZR 215/59 - MDR 1961, 395, 22. November 1966 - VI ZR 39/65 - NJW 1967, 931, 933 und vom 22. Oktober 1987 - IX ZR 175/86 - NJW 1988, 563 f; Hartmann, Kostengesetze 34. Aufl. § 156 KostO Rn. 3, 5, 6 ff; Bengel/Tiedke, in: Korintenberg/Lappe/Bengel/Reimann, KostO 15. Aufl. § 156 Rn. 6; Rohs, in Rohs/Wedewer, KostO 2. Aufl. [August 2004] § 156 Rn. 17, 17a).
  • BGH, 02.05.1972 - VI ZR 193/70

    Notarspflichten bei Adoption

    Allerdings besteht diese Belehrungspflicht nur dann, wenn der Notar aufgrund besonderer Umstände des Falles Anlaß zu der Vermutung haben muß, einem Beteiligten drohe ein Schaden vor allem deshalb, weil er sich wegen mangelnder Kenntnis der Rechtslage der Gefahr nicht bewußt ist (vgl. RGZ 149, 286, 293; BGH Urteile vom 19. November 1956 - III ZR 95/55 - LM RNotO Nr. 8 zu § 21 und vom 30. Januar 1961 - III ZR 215/59 - VersR 1961, 349, 352 sowie vom 1. Juli 1969 - VI ZR 31/68 - VersR 1969, 902).
  • BGH, 20.09.1977 - VI ZR 180/76

    Beurkundung eines Grundstückskaufvertrages - Verletzung von Notaramtspflichten -

    Der Bundesgerichtshof bejaht ganz allgemein eine Pflicht des Notars zur Belehrung der Beteiligten über Gefahren, die mit einer in einem notariellen Vertrag beurkundeten Vorleistung eines Beteiligten verbunden sind (Urteile vom 30. Januar 1961 - III ZR 215/59 = VersR 1961, 349, 352 und v. 24. Februar 1976 - VI ZR 118/74 = a.a.O., beide m.w. Nachw.).

    Eine Belehrungspflicht wurde auch gerade für den Fall anerkannt, daß die Vorleistung des Käufers der Finanzierung des Bauvorhabens dient (BGH, Urteile vom 30. Januar 1961 - III ZR 215/59 = a.a.O. und vom 21. Januar 1969 - VI ZR 150/67 - VersR 1969, 422, 423).

  • BGH, 13.03.1986 - III ZR 114/84

    Vereinbarung eines Gesamthonorars für Rechtsanwalts- und Notartätigkeit

    Der Zulässigkeit der Klage stehen insbesondere die §§ 156, 157 KostO nicht entgegen (vgl. insoweit BGH Urteil vom 22. November 1966 - VI ZR 39/65 = BGHWarn 1966 Nr. 235 = LM KostO § 156 Nr. 2 sowieSenatsurteil vom 30. Januar 1961 - III ZR 215/59 = BGHWarn 1961 Nr. 23 = LM RNotO § 21 Nr. 16).
  • BGH, 24.02.1976 - VI ZR 118/74

    Anspruch auf Schadensersatz - Unsachgemäße Beratung und Belehrung bei der

    Der Bundesgerichtshof hat daher regelmäßig in den Fällen, in denen ein Beteiligter eines Grundstückkaufvertrags ohne Sicherheit vorleisten soll, diese Belehrungspflicht bejaht (BGHZ 56, 26, 29; m.w.Nachw.; und BGH Urteile vom 22. September 1958 - III ZR 136/57 - VersR 1959, 28, 29 vom 30. Januar 1961 - III ZR 215/59 = VersR 1961, 349, 352; vom 21. Januar 1969 - VI ZR 150/67 = VersR 1969, 422, 423; vgl. auch Urt.v. 25. Mai 1960 - III ZR 86/59 - VersR 1960, 665, 666 und Haug, DNotZ 1972, 388, 416 ff).
  • OLG Hamm, 26.08.1999 - 15 W 111/99

    Beurkundung eines Vertragspaketes durch den Notar

    Jedenfalls darf ein Notar, der formungültige Verträge beurkundet, dafür keine Kosten erheben (BGH DNotZ 1961, 430; vgl. Korintenberg/Bengel a.a.O., § 16 Rdn. 29 ff. m.w.N.).
  • OLG Saarbrücken, 27.03.2002 - 1 U 671/01

    Anforderungen an die Belehrung durch den beurkundenden Notar; Ausschluß von

    Über diese sich aus § 17 Abs. 1 Satz 1 BeurkG ergebenden Pflichten hinaus trifft den Notar nach gefestigter Rechtsprechung des BGH (vgl. BGH NJW 1978, 219; VersR 1976, 730; NJW 1971, 1363; VersR 1961, 349; LM, § 17 BeurkG Nr. 8), im Rahmen der in § 17 Abs. 1 Satz 2 BeurkG bzw. nach neuerer BGH-Rechtsprechung in § 14 Abs. 1 BNotO niedergelegten allgemeinen Betreuungspflicht auch die Verpflichtung, dann, wenn es sich um geschäftsunerfahrene Parteien handelt und einer Partei durch die beabsichtigte zu beurkundende Vereinbarung ein wirtschaftlicher Schaden droht, dessen sie sich erkennbar nicht bewusst ist, auf die Möglichkeit der Schädigung hinweisen und darüber zu belehren, wie diese mögliche Schädigung vermieden werden könnte.
  • OLG Saarbrücken, 27.03.2003 - 1 U 671/01

    Zur Haftung des Notars wegen Verletzung von Aufklärungs- und Belehrungspflichten

    Über diese sich aus § 17 Abs. 1 Satz 1 BeurkG ergebenden Pflichten hinaus trifft den Notar nach gefestigter Rechtsprechung des BGH (vgl. BGH NJW 1978, 219; VersR 1976, 730; NJW, 1971, 1363; VersR 1961, 349; LM, § 17 BeurkG-Nr. 8), im Rahmen der in § 17 Abs. 1 Satz 2 BeurkG bzw. nach neuerer BGH-Rechtsprechung in § 14 Abs. 1 BNotO niedergelegten allgemeinen Betreuungspflicht auch die Verpflichtung, dann, wenn es sich um geschäftsunerfahrene Parteien handelt und einer Partei durch die beabsichtigte zu beurkundende Vereinbarung ein wirtschaftlicher Schaden droht, dessen sie sich erkennbar nicht bewusst ist, auf die Möglichkeit der Schädigung hinweisen und darüber zu belehren, wie diese mögliche Schädigung vermieden werden könnte.
  • KG, 22.07.2005 - 9 W 60/05

    Kosten des Urkundsnotars: Kostenerhebung trotz nichtiger Beurkundung bei

    Im Fall des OLG Stuttgart JurBüro 1976, 493 wäre es bei richtiger Behandlung gerade nicht zu einer Beurkundung gekommen und die Beschlüsse des BGH DNotZ 1961, 430, des OLG Düsseldorf DNotI-Report 22/1994 Seite 7 sowie des OLG Hamm JurBüro 2000, 152 befassen sich nicht mit Kausalitätsfragen.
  • BGH, 24.06.1975 - VI ZR 204/73

    Umfang der Belehrungspflicht - Beurkundung eines Bürgschaftsversprechens -

  • OLG Frankfurt, 05.03.1997 - 9 U 47/96

    Belehrungspflicht bei Doppelverkauf

  • OLG Frankfurt, 04.04.2000 - 13 W 13/00

    Keine Belehrungspflicht des Notars über Änderungen zwischen Entwurf und

  • OLG Hamm, 21.02.1980 - 15 W 166/79

    Befristung der Notarkostenbeschwerde bei freiwilliger Bezahlung; Verwirkung

  • BGH, 28.02.1966 - III ZR 183/64

    Pfandanordnung als preisrechtliche und wettbewerbsrechtliche Norm und

  • BGH, 10.07.1961 - III ZR 99/60

    Rechtsmittel

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