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   BGH, 30.01.1989 - II ZR 175/88   

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https://dejure.org/1989,6243
BGH, 30.01.1989 - II ZR 175/88 (https://dejure.org/1989,6243)
BGH, Entscheidung vom 30.01.1989 - II ZR 175/88 (https://dejure.org/1989,6243)
BGH, Entscheidung vom 30. Januar 1989 - II ZR 175/88 (https://dejure.org/1989,6243)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Schadensersatzanspruch aufgrund diffamierender Äußerungen - Nichterhebung eines Beweises durch das Gericht - Erfolglose Bewerbung aufgrund eingereichter Schadensersatzklage - Unzulässiger Ausforschungsbeweis

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BGH, 16.10.2008 - IX ZR 183/06

    Übertragung eines anhängigen Verfahrens auf einen anderen Senat des

    Sie darf also Tatsachen als Behauptung in den Rechtsstreit einführen, deren Richtigkeit sie nur vermutet (BGH, Urt. v. 30. Januar 1989 - II ZR 175/88, BGHR ZPO § 373 Ausforschungsbeweis 4; BGH, Urt. v. 20. Juni 2002 - IX ZR 177/99, WM 2002, 1690, 1692).
  • BGH, 12.09.2002 - IX ZR 66/01

    Berichtigung einer Saldierung von Klage- und Widerklageforderung in der

    Von einer Ausforschung kann nur dann gesprochen werden, wenn der Antragsteller ohne greifbare Anhaltspunkte für das Vorliegen eines bestimmten Sachverhalts willkürliche Behauptungen aufs Geratewohl oder ins Blaue hinein aufstellt, um durch die Beweisaufnahme beweiserhebliche Tatsachen erst zu erfahren und sie dann zur Grundlage eines Parteivortrages zu machen; um eine Ausforschung geht es demgegenüber nicht, wenn der Antragsteller die beweiserhebliche Tatsache selbst in das Wissen des Zeugen stellt (BGH, Urt. v. 30. Januar 1989 - II ZR 175/88, BGHR ZPO § 373 - Ausforschungsbeweis 4; v. 4. März 1991 - II ZR 90/90, WM 1991, 942, 946; v. 25. April 1995 - VI ZR 178/94, NJW 1995, 2011, 2012).
  • BGH, 04.03.1991 - II ZR 90/90

    Ausschluß von Teilmitgliedern aus einer Gewerkschaft

    Unzulässig wird ein solches prozessuales Vorgehen erst dort, wo die Partei ohne greifbare Anhaltspunkte für das Vorliegen eines bestimmten Sachverhaltes willkürlich Behauptungen "aufs Geratewohl" oder "ins Blaue hinein" aufstellt (BGH, Urt. v. 12. Juli 1984 aaO. mit zahlreichen weiteren Nachweisen; v. 19. September 1985 - IX ZR 138/84, NJW 1986, 246, 247; v. 23. Oktober 1986 - VII ZR 195/85, BGHR ZPO § 373 - Ausforschungsbeweis 2; v. 14. Januar 1988 - III ZR 4/87, BGHR ZPO § 373 - Ausforschungsbeweis 3 = NJW 1988, 2100, 2101; v. 30. Januar 1989 - II ZR 175/88, BGHR ZPO § 373 - Ausforschungsbeweis 4).
  • BGH, 10.02.1992 - II ZR 23/91

    Gerichtsstand bei fehlerhafter Erfüllung von GmbH-Geschäftsführerpflichten

    Die Klage darf deswegen nicht wegen eines lückenhaften Vortrags zur Schadensentstehung abgewiesen werden, solange gewisse gesicherte Grundlagen für die Überzeugungsbildung bestehen (Sen.Urt. v. 14. April 1969 - II ZR 44/68, WM 1969, 832, 834; v. 30. Januar 1989 - II ZR 175/88, BGHR ZPO 287, "Kausalität 2"; v. 8. Mai 1989 - II ZR 229/88, BGHR ZPO 287 Abs. 1, "Kausalität 2").
  • BGH, 15.02.1990 - III ZR 87/88

    Zivilprozeßrecht: Umfang der Darlegungslast des Geschädigten

    Es bleibt dem Tatrichter jedoch unbenommen, bei der Beweisaufnahme die Zeugen oder die zu vernehmende Partei nach allen Einzelheiten zu fragen, die ihm für die Beurteilung der Zuverlässigkeit der Bekundungen erforderlich erscheinen (BGH Urteil vom 12. Juli 1984 - VII ZR 123/83 - NJW 1984, 2888, 2889 m.w.Nachw.; Urteil vom 4. Oktober 1988 - VI ZR 7/88 - BGHR ZPO § 138 Abs. 1 - Unfalldaten 1; Senatsbeschluß vom 14. Juli 1982 - III ZR 168/81; zur Erleichterung der Darlegungslast nach § 287 ZPO: BGH Urteile vom 24. September 1986 - IVa ZR 236/84 - BGHR ZPO § 287 - Substantiierung 1 und vom 30. Januar 1989 - II ZR 175/88 - BGHR ZPO § 287 - Kausalität 2, jeweils m.w.Nachw.; vgl. ferner Senatsurteil vom 22. Oktober 1987 - BGHR ZPO § 287 Abs. 1 - Gewinnentgang 3).
  • BGH, 07.03.1996 - IX ZR 169/95

    Belehrungspflicht des Notars über "hängende Erschließungskosten"?

    Soweit es um den eigentlichen Eintritt des Schadens und um dessen Höhe geht, kann und muß sich der Tatrichter mit einer deutlich überwiegenden Wahrscheinlichkeit begnügen (Senatsurt. v. 5. November 1992 - IX ZR 12/92, WM 1993, 382 und v. 9. April 1992 - IX ZR 104/91, WM 1992, 1155, 1156; BGH, Urt. v. 11. November 1987 - IVa ZR 143/86, BGHR ZPO § 287 Abs. 1 Kausalität 1 und v. 30. Januar 1989 - II ZR 175/88, BGHR ZPO § 287 Kausalität 2; Stein/Jonas/Leipold, ZPO 20. Aufl. § 287 Rdnr. 30; MünchKomm-ZPO/Prütting, ZPO, 1992, § 286 Rdnr. 46).
  • OLG Naumburg, 09.09.2010 - 2 U 153/08

    Schadensersatz wegen Erhebung einer unbegründeten Drittwiderspruchsklage:

    a) Der Senat teilt die Auffassung des IX. Zivilsenats des Bundesgerichtshofes, dass die §§ 717 Abs. 2, 945 ZPO auf den vorliegenden Fall einer im Nachhinein als ungerechtfertigt erkannten Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 771 Abs. 3 ZPO keine Anwendung finden (vgl. Urteil v. 23. Mai 1985, IX ZR 132/84 - BGHZ 90, 10 = NJW 1985, 1959; ebenso II. Zivilsenat, vgl. Urteil v. 30. Januar 1989, II ZR 175/88 - zitiert nach juris).
  • LAG Schleswig-Holstein, 29.02.2016 - 6 Ta 15/16

    Prozesskostenhilfe, Versagung, keine hinreichenden Erfolgsaussichten,

    Derjenige, der sich eines staatlichen, gesetzlich eingerichteten und geregelten Verfahrens bedient, greift regelmäßig nicht rechtswidrig in den geschützten Rechtskreis seines Verfahrensgegners ein, selbst wenn sein Begehren sachlich nicht gerechtfertigt ist und dem anderen Teil aus dem Verfahren Nachteile erwachsen; weder muss er zuvor mit Sorgfalt prüfen, ob er sich für berechtigt halten darf, das Verfahren einzuleiten, noch muss er seine Interessen gegen die des Gegners abwägen (BGH 30.01.1989 -II ZR 175/88-).
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