Rechtsprechung
   BGH, 30.03.2016 - 2 StR 405/15   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • HRR Strafrecht

    § 261 StPO; § 176 Abs. 1 Nr. 1, 3 StGB
    Tatrichterliche Beweiswürdigung (Erforderliche Gewissheit durch Ausschlussverfahren); sexuelle Nötigung (Ausnutzen einer schutzlosen Lage; Unterscheidung von Nötigungs- und sexueller Handlung)

  • lexetius.com
  • IWW

    § 176a Abs. 2 Nr. 1 StGB, § 177 Abs. 1 Nr. 3 StGB, § 177 Abs. 1 Nr. 1 StGB, § 265 Abs. 1 StPO

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 176a Abs 2 Nr 1 StGB, § 177 Abs 1 Nr 1 StGB, § 177 Abs 1 Nr 3 StGB, § 184h StGB
    Strafverfahren wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs und Vergewaltigung: Erforderlichkeit der Urteilsfeststellungen zur sexuellen Motivation des Täters; Vorliegen einer schutzlosen Lage bei bloßer Ausnutzung des Alleinseins; Gewaltanwendung bei Penetration eines Kleinkindes

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Kindesmissbrauch und sexuelle Nötigung - unter Ausnutzung einer schutzlosen Lage

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Penetration als sexuelle Handlung - oder nur eine Gewaltanwendung als Nötigungshandlung des Kindes?

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Verurteilung im Ausschlussverfahren

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • StV 2017, 42



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Wird zitiert von ...  

  • BGH, 05.09.2017 - 2 StR 256/17  
    Auch kann nicht aus der Vornahme der sexuellen Handlung, bei der es zu Verletzungen am Geschlechtsteil gekommen ist, zugleich auf die Anwendung von (weitergehender) Gewalt geschlossen werden (vgl. Senat, Urteil vom 30. März 2016 - 2 StR 405/15, StV 2017, 42); insoweit ist auch das Landgericht davon ausgegangen, dass die festgestellten Verletzungen allein durch die Manipulation am Penis, etwa durch einen Nagel, entstanden sind (UA S. 25).

    Denn dies lässt nicht ohne Weiteres den Schluss zu, der Angeklagte habe nunmehr mit seiner Manipulation am Penis des Geschädigten, die als sexuelle Handlung grundsätzlich von einer Gewaltanwendung als Nötigungshandlung zu unterscheiden ist (vgl. Senat, Urteil vom 30. März 2016 - 2 StR 405/15, StV 2017, 42), ausnahmsweise zugleich den Widerstand des Opfers überwunden und überwinden wollen.

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