Rechtsprechung
   BGH, 31.03.1965 - VI ZR 56/65   

"Der Meinungsstreit um Bamfolin"

§ 11 Abs. 4 PresseG, landesrechtlicher Ausschluß des Nachverfahrens ist kein Verstoß gegen Art. 74 Abs. 1 Nr. 1 GG, § 3 EGZPO, keine Revision gem. § 545 Abs. 2 ZPO <Fassung bis 31.12.01>

Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • NJW 1965, 1230
  • MDR 1965, 568
  • GRUR 1965, 553
  • VersR 1965, 595



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Wird zitiert von ... (6)  

  • BGH, 06.04.1976 - VI ZR 246/74

    Ersatz der Aufwendungen für eine Anzeigenaktion bei Verletzung des

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  • BGH, 04.12.1973 - VI ZR 213/71

    Schadensersatz nach § 945 ZPO bei Gegendarstellung

    Die Anwendung von Bundesrecht steht nicht in Frage, weil der Gegendarstellungsanspruch in einem durch den Landesgesetzgeber geschaffenen besonderen presserechtlichen Schnellverfahren gerichtlich durchgesetzt wird (BGH Beschl. vom 31. März 1965 - VI ZR 56/65 = LM BadWürtt. LandespresseG Nr. 2 = NJW 1965, 1230; Urt. v. 3. November 1967 - VI ZR 65/66 = LM a.a.O. Nr. 3 = NJW 1968, 792, 1138).

    Wie der Senat bereits früher dargelegt hat (Beschl. vom 31. März 1965 - VI ZR 56/65 = a.a.O.), ist das Gegendarstellungsverfahren bewußt einfach und formal ausgestaltet.

  • BVerfG, 19.02.1993 - 1 BvR 1424/92

    Pressefreiheit und Verpflichtung zum Abdruck einer Gegendarstellung bei Fehlen

    Der Einwand der Unwahrheit der Gegendarstellung ist deshalb grundsätzlich unbeachtlich (Seitz/Schmidt/Schoener, Der Gegendarstellungsanspruch in Presse, Film, Funk und Fernsehen, 2. Aufl., München 1990, Rdnr. 238 f. und 527; Löffler/Ricker, Handbuch des Presserechts, 2. Aufl., München 1986, S. 151 Rdnr. 11; Löffler, Presserecht, Bd. I, Landespressegesetze, 3. Aufl., München 1983, § 11 Rdnr. 104, 197; Wenzel, Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 3. Aufl., Köln 1986, Rdnr. 11.180; BGH, NJW 1963, S. 151; BGH, NJW 1963, S. 1155, BGH, NJW 1964, S. 1132; BGH, NJW 1965, S. 1230).
  • OLG Naumburg, 25.01.2006 - 6 U 149/05

    Gegendarstellungsanspruch nur bei berechtigtem Interesse der betroffenen Person

    - Schon der Bundesgerichtshof hatte in dem Beschluss vom 31. März 1965 (VI ZR 56/65, NJW 1965, 1230) über das presserechtliche Rechtsinstitut des Gegendarstellungsanspruches ausgeführt, dass es im Einzelfall eine gewisse Rolle spielen könne, ob sich die Gegendarstellung auf solche Belanglosigkeiten erstreckt, dass an ihrer Veröffentlichung kein Rechtsschutzinteresse besteht.
  • OLG München, 20.01.1999 - 21 U 6679/98

    Voraussetzungen und Grenzen des Gegendarstellungsrechts

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  • BGH, 03.11.1967 - VI ZR 65/66

    Negative Feststellungsklage im ordentlichen Verfahren seitens der Verleger und

    Wie der Senat bereits in seinem Beschluß vom 31. März 1965 - VI ZR 56/65 - = LM Bad Württ. LandespresseG Nr. 2 = NJW 1965, 1230 - ausgeführt hat, ist der Gegendarstellungsanspruch ein eigenständiges Institut des Presserechts.
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