Rechtsprechung
   BGH, 31.08.1962 - 4 StR 257/62   

Anhalterin

§ 237 StGB aF, § 177 StGB, Teilidentität der Ausführungshandlung, Dauerdelikt, Aufrechterhaltung der Entführung

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Vorliegen einer Tateinheit zwischen Entführung und Notzucht bei Begehung einer Notzuchtshandlung unter Ausnutzung des durch die Entführung geschaffenen Zustands - Entführung einer Frau mit dem Zwecke der Verleitung zur Unzucht i.S.d. § 236 Strafgesetzbuch (StGB)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB § 52, § 177 Abs. 1, § 237

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHSt 18, 29
  • NJW 1962, 2310



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Wird zitiert von ... (40)  

  • BGH, 03.05.1984 - 4 StR 224/84  

    Zusammenfassung von Tatbeständen aufgrund einer natürlichen Betrachtungsweise

    Die Strafkammer hat nämlich übersehen, daß sämtliche Tatbestände, wenn nicht schon aufgrund einer natürlichen Betrachtungsweise, hier jedenfalls durch den zugleich verwirklichten Tatbestand der Entführung (§ 237 StGB ) zur Tateinheit zusammengefaßt sind (vgl. BGHSt 18, 29 ; BGH, Beschluß vom 3. Februar 1984 - 4 StR 17/84 m.w.N.).
  • BGH, 14.03.2012 - 2 StR 561/11  

    Sexuelle Nötigung und Körperverletzung: Tateinheit bei Delikten im Zusammenhang

    Zwischen Dauerdelikten und anderen Straftaten, die während des Dauerzustands begangen werden, kann zwar Tateinheit bestehen, wenn sich die Ausführungshandlungen wenigstens in einem für die jeweilige Tatbestandserfüllung notwendigen Teil decken, also die zur Verwirklichung des einen Tatbestands beitragende Handlung zugleich der Begründung oder Aufrechterhaltung des durch das Dauerdelikt geschaffenen rechtswidrigen Zustandes dient (BGHSt 18, 29, 31; 29, 184, 186; 31, 29, 30; Rissing-van Saan in LK 12. Aufl. § 52 Rn. 23; v. Heintschel-Heinegg in MünchKomm-StGB 2. Aufl. § 52 Rn. 91 ff. jew. mwN).
  • KG, 09.08.2005 - 3 Ws 59/05  

    Rechtsanwaltsvergütung: Überschreitung angemessener Gebührenwerte für

    Das Verhältnis der während eines Hausfriedensbruchs begangenen weiteren Straftaten, so auch von Sexualdelikten, zu dem Hausfriedensbruch ist in höchstrichterlicher Rechtsprechung grundsätzlich als dasjenige der Tatmehrheit gesehen worden (vgl. BGHSt 18, 29, 32f.).
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