Rechtsprechung
   BGH, 01.03.2016 - VI ZR 34/15   

Volltextveröffentlichungen (15)

  • lexetius.com

    BGB § 823; § 1004; TMG § 7; § 10; ZPO § 138

  • IWW

    § 823 Abs. 1, § ... 1004 Abs. 1 Satz 2 BGB, Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1 GG, § 10 TMG, § 7 Abs. 2 Satz 1 TMG, Richtlinie 2000/31/EG, Art. 8 Abs. 1 EMRK, Art. 5 Abs. 1 GG, Art. 10 EMRK, Art. 12 Abs. 1 GG, Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG, § 13 Abs. 6 TMG, § 12 Abs. 1 TMG, § 563 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 138 Abs. 3 ZPO

  • openjur.de

    §§ 1004, 823 BGB; § 138 ZPO; §§ 7, 10 TMG

Kurzfassungen/Presse (53)

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Jameda muss Bewertung von Arzt überprüfen

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    Betreiber von Ärzte-Bewertungsportal www.jameda.de muss zu Unrecht bewerteten Arzt umfassend Auskunft zu dem bewertenden Nutzer erteilen

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    Betreiber von Ärzte-Bewertungsportal www.jameda.de muss zu Unrecht bewertetem Arzt umfassend Auskunft zu dem bewertenden Nutzer erteilen

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Antrag auf Löschung einer Marke wegen Bestehen eines absoluten Schutzhindernisses muss Angabe des konkreten absoluten Schutzhindernisses enthalten

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Jameda.de - Ärztebewertungsportal hat gesteigerte Pflichten und muss ggf Informationen und Unterlagen bei negativen Bewertungen vom Verfasser anfordern

  • mueller-roessner.net (Pressemitteilung)

    Pflichten des Betreibers eines Ärztebewertungsportals konkretisiert

  • ferner-alsdorf.de (Rechtsprechungsübersicht)

    Bewertungsportale

  • raheinemann.de (Kurzinformation)

    Konkretisierung der Betreiberpflichten eines Ärztebewertungsportals

  • ra-skwar.de (Pressemitteilung)

    Bewertungsportal - Prüfungspflichten Betreiber

  • meyer-koering.de (Kurzinformation)

    Pflichten des Betreibers eines Ärztebewertungsportals

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Strengere Prüfpflichten für Bewertungsportale

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Haftung eines Bewertungsportals für Ärzte

  • christmann-law.de (Kurzinformation)

    Jameda.de muss bei Einspruch des Arztes prüfen, ob der Bewertende überhaupt bei dem Arzt in Behandlung war

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Bewertungsportale - und die Haftung ihres Betreibers

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zu den Pflichten des Betreibers eines Ärztebewertungsportals

  • jurion.de (Kurzinformation)

    Pflichten des Betreibers eines Ärztebewertungsportals konkretisiert

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz)

    § 312b
    Hostprovider, Interessenabwägung

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Pflichten des Betreibers eines Ärztebewertungsportals

  • rabüro.de (Kurzinformation)

    BGH konkretisiert Pflichten des Betreibers eines Ärztebewertungsportals

  • rechtsanwalts-kanzlei-wolfratshausen.de (Kurzinformation)

    Bewertungsportale zu strengerer Kontrolle anonymer Bewertungen verpflichtet

  • urheberrecht-leipzig.de (Kurzinformation)

    Bewertungsportale wie Jameda oder Sanego müssen prüfen und Belege liefern

  • kpw-law.de (Kurzinformation)

    Erweiterte Prüfpflichten für Bewertungsportal?

  • ra-herrle.de (Kurzinformation)

    Bewertungsportale können zu Nachforschungen verpflichtet sein

  • dlapiper.com (Kurzinformation)

    Bewertungsportale unter Druck

  • zl-legal.de (Kurzinformation)

    Bewertungsportale für Ärzte - Prüfungspflichten der Portalbetreiber verschärft

  • etl-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Jameda-Urteil - Pflichten des Betreibers eines Ärztebewertungsportals konkretisiert

  • hartmannbund.de (Kurzinformation)

    Portale müssen Arztbewertungen strenger prüfen

  • juve.de (Kurzinformation)

    Zahnarzt gewinnt gegen Bewertungsportal

  • tagesschau.de (Pressebericht, 01.03.2016)

    Bewertungsportale müssen strenger prüfen

  • loebisch.com (Kurzinformation)

    Ärztebewertungsportal und Prüfpflicht

  • spiegel.de (Pressebericht, 01.03.2016)

    Arztkritik: Bewertungsportale müssen Belege liefen

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Ärzte-Portal Jameda.de muss Zahnarzt Auskunft zu Bewertungen geben

  • raschlegal.de (Kurzinformation)

    Prüfpflichten von Bewertungsportalen

  • roggelin.de (Kurzinformation)

    Ärztebewertungsportale

  • kvlegal.de (Kurzinformation)

    Pflichten des Betreibers eines Ärztebewertungsportals

  • matzen-partner.de (Kurzinformation)

    Prüfpflichten für Betreiber von Ärztebewertungsportalen

  • rechtsanwalt-it-medienrecht.de (Kurzinformation)

    Negative Bewertung bei Jameda - Pflichten des Betreibers

  • blog-it-recht.de (Kurzinformation)

    Gesteigerte Prüfpflichten von Bewertungsportalen wie Jameda

  • kvlegal.de (Kurzinformation)

    Pflichten des Betreibers eines Ärztebewertungsportals

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Negativbewertungen im Internet

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Erhöhte Handlungspflichten von Online-Bewertungsportalen (Jameda II)

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    In einem Internetbewertungsportal negativ bewertete Betroffene sind nicht wehrlos

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Ärztebewertung im Internet

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Betreiber eines Ärztebewertungsportals haftet für Bewertungen

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Reputationsschutz: Bewertungsportal Jameda muss konkrete Nachweise bei Negativbewertung fordern

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Schutz gegen Fake-Bewertungen verbessert

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Arztrechte gegenüber Jameda gestärkt

  • onlinehaendler-news.de (Kurzinformation)

    Negative Bewertungen im Internet


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Pflichten des Betreibers eines Ärztebewertungsportals im Falle einer schlechten Bewertung durch einen anonymen Nutzer

  • lhr-law.de (Kurzinformation zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)

    Bewertungsportale: Grenzen des Rechts auf Anonymität?

Besprechungen u.ä. (5)

  • new-media-law.net (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Ärztebewertungen im Netz bei Jameda und Co: Wann kann gelöscht werden?

  • new-media-law.net (Entscheidungsbesprechung, auf der Grundlage der Pressemitteilung)

    Ärztebewertungen im Internet: Erhöhte Prüfpflichten für Jameda

  • lto.de (Entscheidungsbesprechung, auf der Grundlage der Pressemitteilung)

    "Bashing" auf Bewertungsportalen: Der Preis der Anonymität

  • ipjaeschke.de (Entscheidungsbesprechung, auf der Grundlage der Pressemitteilung)

    Rechte Betroffener bei Negativbewertungen im Internet gestärkt

  • aufrecht.de (Entscheidungsbesprechung)

    Jameda-Entscheidung

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • (Für BGHZ vorgesehen)
  • NJW 2016, 2106
  • ZIP 2016, 869
  • MDR 2016, 518
  • GRUR 2016, 855
  • VersR 2016, 666
  • MMR 2016, 418
  • BB 2016, 1484
  • K&R 2016, 329
  • AnwBl 2016, 142
  • afp 2016, 253



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (11)  

  • OLG Karlsruhe, 14.12.2016 - 6 U 2/15  

    Google muss verletzenden Link nicht löschen

    Das gilt insbesondere dann, wenn eine Trennung der wertenden und der tatsächlichen Gehalte den Sinn der Äußerung aufhöbe oder verfälsche (BGH AfP 2015, 425 Rn. 24; BGH AfP 2015, 41 Rn. 8 - Hochleistungsmagneten; BGH GRUR 2016, 855 Rn. 33 - jameda.de II).

    Der Eingriff in das Persönlichkeitsrecht ist nur dann rechtswidrig, wenn das Schutzinteresse des Betroffenen die schutzwürdigen Belange der anderen Seite überwiegt (vgl. BGH GRUR 2016, 855 Rn. 30 - jameda.de II; BGHZ 199, 237 Rn. 22 - Sächsische Korruptionsaffäre).

    a) Nachdem die Beklagte als Betreiberin einer Suchmaschine die beiden von den Klägern als rechtswidrig und persönlichkeitsverletzend angesehenen Berichte nicht selbst verfasst oder veröffentlicht hat, würde eine Haftung der Beklagten als unmittelbare Störerin bzw. Täterin voraussetzen, dass sie nicht nur eine adäquat-kausale Ursache zur Rechtsverletzung durch das Auffindbar-Machen der Berichte gesetzt hat, sondern sich die beanstandeten Äußerung zu eigen gemacht hat (vgl. BGH AfP 2012, 264 Rn. 10f. RSS-Feeds; BGH AfP 2009, 494 Rn. 19 - Domainverpächter; BGH NJW 2015, 3443 Rn. 25 - Hotelbewertungsportal; BGH GRUR 2016, 855 Rn. 17 - jameda.de II).

    Die Geltendmachung eines Unterlassungsanspruches, der seine Grundlage - wie hier - in einer vorangegangenen Rechtsverletzung findet, wird durch das Haftungsprivileg der §§ 8 - 10 TMG nicht eingeschränkt (BGH GRUR 2016, 855 Rn. 19 - jameda.de II mit weiteren Nachweisen; vgl. auch EuGH, Urt. v. 15.09.2016 - C-484/14 GRUR 2016, 1146 Rn. 76 f. (zu Art. 12 Abs. 3 d. RL 2000/31)).

    Dabei kann als Beitrag auch die Unterstützung oder Ausnutzung der Handlung eines eigenverantwortlich handelnden Dritten genügen, sofern der in Anspruch genommene die rechtliche und tatsächliche Möglichkeit zur Verhinderung dieser Handlung hatte (BGH GRUR 2016, 855 Rn. 22 - jameda.de II mit weiteren Nachweisen).

    Weist ein Betroffener den Hostprovider auf eine Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte durch den Nutzer seines Angebots hin, kann der Hostprovider verpflichtet sein, künftig derartige Störungen zu verhindern (BGH GRUR 2016, 855 Rn. 23 - jameda.de II).

  • BAG, 15.09.2016 - 8 AZR 351/15  

    "Mobbing" - Auslegung von Klageanträgen - Ersatz des materiellen Schadens -

    Der Eingriff in das Persönlichkeitsrecht ist deshalb nur dann rechtswidrig, wenn das Schutzinteresse des Betroffenen die schutzwürdigen Belange der anderen Seite überwiegt (vgl. etwa BGH 1. März 2016 - VI ZR 34/15 - Rn. 30; 8. Mai 2012 - VI ZR 217/08 - Rn. 35; 24. Januar 2006 - XI ZR 384/03 - Rn. 107 mwN, BGHZ 166, 84) .
  • BGH, 03.05.2016 - II ZR 311/14  

    Deliktshaftung des GmbH-Geschäftsführers wegen Vorenthaltung von

    Die Auferlegung einer sekundären Darlegungslast findet ihre Rechtfertigung darin, dass der primär darlegungsbelastete Geschädigte außerhalb des von ihm vorzutragenden Geschehensablaufs steht und keine nähere Kenntnis der maßgebenden Umstände besitzt, während der Anspruchsgegner die wesentlichen Tatsachen kennt oder unschwer in Erfahrung bringen kann und es ihm zumutbar ist, nähere Angaben zu machen (vgl. BGH, Urteil vom 7. Dezember 1998 - II ZR 266/97, BGHZ 140, 156, 158; Urteil vom 22. März 2004 - II ZR 75/02, juris Rn. 12; Urteil vom 8. Januar 2014 - I ZR 169/12, BGHZ 200, 76 Rn. 17 - BearShare; Urteil vom 10. Februar 2015 - VI ZR 343/13, ZIP 2015, 790 Rn. 11; Urteil vom 1. März 2016 - VI ZR 34/15, juris Rn. 47; Beschluss vom 3. März 2016 - IX ZB 65/14, WM 2016, 753 Rn. 22).

    Eine sekundäre Darlegungslast besteht nicht, soweit für die primär darlegungsbelastete Partei eine weitere Sachverhaltsaufklärung möglich und zumutbar ist (vgl. BGH, Urteil vom 8. Januar 2014 - I ZR 169/12, BGHZ 200, 76 Rn. 17 - BearShare; Urteil vom 10. Februar 2015 - VI ZR 343/13, ZIP 2015, 790 Rn. 11; Urteil vom 1. März 2016 - VI ZR 34/15, juris Rn. 47).

  • BGH, 16.08.2016 - VI ZR 634/15  

    Wundinfektion nach stationärem Krankenhausaufenthalt: Wer muss wass beweisen?

    Dieser Grundsatz bedarf aber einer Einschränkung, wenn die primär darlegungsbelastete Partei außerhalb des von ihr vorzutragenden Geschehensablaufs steht und ihr eine nähere Substantiierung nicht möglich oder nicht zumutbar ist, während der Prozessgegner alle wesentlichen Tatsachen kennt oder unschwer in Erfahrung bringen kann und es ihm zumutbar ist, nähere Angaben zu machen (vgl. Senatsurteile vom 14. Juni 2005 - VI ZR 179/04, BGHZ 163, 210 Rn. 18; vom 10. Februar 2013 - VI ZR 343/13, NJW-RR 2015, 1279 Rn. 11; vom 1. März 2016 - VI ZR 34/15, VersR 2016, 666 Rn. 47 f. - jameda.de II; vom 28. Juni 2016 - VI ZR 559/14, juris Rn. 18; BGH, Urteil vom 3. Mai 2016 - II ZR 311/14, WM 2016, 1231 Rn. 19).
  • BGH, 27.09.2016 - VI ZR 250/13  

    Umfang zulässiger Kritik an journalistischer Arbeit

    Dies scheidet bei Werturteilen und Meinungsäußerungen aus, weil sie durch das Element der Stellungnahme und des Dafürhaltens gekennzeichnet sind und sich deshalb nicht als wahr oder unwahr erweisen lassen (st. Rspr. vgl. Senatsurteile vom 1. März 2016 - VI ZR 34/15, VersR 2016, 666 Rn. 33; vom 19. Januar 2016 - VI ZR 302/15, AfP 2016, 248 Rn. 16; vom 16. Dezember 2014 - VI ZR 39/14, AfP 2015, 41 Rn. 8 jeweils mwN).
  • OLG Köln, 05.01.2017 - 15 U 121/16  

    Rechtmäßigkeit der Speicherung von Beurteilungen über Ärzte und deren

    Auch der Möglichkeit einer anonymen Bewertung komme nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urt. v. 01.03.2016 - VI ZR 34/15, GRUR 2016, 855, K II) gerade bei Arztbewertungen besondere Bedeutung zu.
  • OLG Köln, 13.10.2016 - 15 U 173/15  
    Dabei ist bei der Annahme einer Identifikation mit fremden Inhalten grundsätzlich Zurückhaltung geboten (vgl. BGH, Urt. v. 1.3.2016, VI ZR 34/15 - jameda.de II, juris Rn. 16).

    Deren Umfang bestimmt sich danach, ob und inwieweit dem als mittelbaren Störer in Anspruch Genommenen nach den Umständen des Einzelfalls eine Verhinderung der Verletzung zuzumuten ist (vgl. BGH, Urt. v. 1.3.2016 - VI ZR 34/15, MDR 2016, 518, juris Rn. 22 m.w.N.; BGH, Urt. v. 14.5.2013 - VI ZR 269/12, BGHZ 197, 213; BGH, Urt. v. 25.10.2011 - VI ZR 93/10, BGHZ 191, 219; BGH, Urt. v. 30.6.2009 - VI ZR 210/08, NJW-RR 2009, 1413).

    Der Eingriff in das Persönlichkeitsrecht ist nur dann rechtswidrig, wenn das Schutzinteresse des Betroffenen die schutzwürdigen Belange der anderen Seite überwiegt (vgl. BGH, Urt. v. 1.3.2016 - VI ZR 34/15, MDR 2016, 518, juris Rn. 30 m.w.N.).

  • OLG Köln, 13.10.2016 - 15 U 189/15  

    Antifa-Mitglied über Outing von Rechten: „Wir wollen Nazis natürlich schaden“

    Der Eingriff in das Persönlichkeitsrecht ist nur dann rechtswidrig, wenn das Schutzinteresse des Betroffenen die schutzwürdigen Belange der anderen Seite überwiegt (vgl. BGH, Urt. v. 01.03.2016 - VI ZR 34/15, MDR 2016, 518, juris Tz. 30 m.w.N.).

    Ist eine Äußerung danach insgesamt als Werturteil anzusehen, fällt bei der Abwägung zwischen den widerstreitenden Interessen allerdings ebenfalls der Wahrheitsgehalt ihrer tatsächlichen Bestandteile ins Gewicht (vgl. BGH, Urt. vom 01.03.2016 - VI ZR 34/15 - jameda.de II, NJW 2016, 2106, juris Tz. 33, 36).

    Dabei ist bei der Annahme einer Identifikation mit fremden Inhalten grundsätzlich Zurückhaltung geboten (vgl. BGH, Urt. v. 01.03.2016, VI ZR 34/15 - jameda.de II, NJW 2016, 2 1106, juris Tz. 10).

    Deren Umfang bestimmt sich danach, ob und inwieweit dem als mittelbaren Störer in Anspruch Genommenen nach den Umständen des Einzelfalls eine Verhinderung der Verletzung zuzumuten ist (vgl. BGH, Urt. v. 01.03.2016 - VI ZR 34/15, MDR 2016, 518, juris Tz. 22 m.w.N.; BGH, Urt. v. 14.05.2013 - VI ZR 269/12, BGHZ 197, 213; BGH, Urt. v. 25.10.2011 - VI ZR 93/10, BGHZ 191, 219; BGH, Urt. v. 30.06.2009 - VI ZR 210/08, NJW-RR 2009, 1413).

  • OLG Köln, 31.05.2016 - 15 U 197/15  
    Deren Umfang bestimmt sich danach, ob und inwieweit dem als mittelbaren Störer in Anspruch Genommenen nach den Umständen des Einzelfalls eine Verhinderung der Verletzung zuzumuten ist (vgl. BGH, Urt. v. 1.3.2016 - VI ZR 34/15, MDR 2016, 518, juris Rn. 22 m.w.N.; BGH, Urt. v. 14.5.2013 - VI ZR 269/12, BGHZ 197, 213; BGH, Urt. v. 25.10.2011 - VI ZR 93/10, BGHZ 191, 219; BGH, Urt. v. 30.6.2009 - VI ZR 210/08, NJW-RR 2009, 1413).

    Der Eingriff in das Persönlichkeitsrecht ist nur dann rechtswidrig, wenn das Schutzinteresse des Betroffenen die schutzwürdigen Belange der anderen Seite überwiegt (vgl. BGH, Urt. v. 1.3.2016 - VI ZR 34/15, MDR 2016, 518, juris Rn. 30 m.w.N.).

  • OLG Hamburg, 30.06.2016 - 5 U 58/13  

    Wann können Hotelbetreiber Bewertungen auf Bewertungsportal löschen lassen?

    Der BGH hat für den Bereich des Persönlichkeitsschutzes im Internet ausgeführt, dass ein Tätigwerden eines Hostproviders für eine in einem Blog enthaltene persönlichkeitsrechtsverletzende Äußerung nur angezeigt ist, wenn der Hinweis, den der Hostprovider erhält, so konkret gefasst ist, dass der Rechtsverstoß auf der Grundlage der Behauptungen des Betroffenen unschwer - das heißt ohne eingehende rechtliche und tatsächliche Überprüfung - bejaht werden kann (BGH GRUR 2012, 311, Tz 26 - Blog-Eintrag; BGH WRP 2016, 731 -jameda.de II).
  • BGH, 28.06.2016 - VI ZR 559/14  

    Keine echte Vorabentscheidung des Prozesses: Grundurteil unzulässig!

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht