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   BSG, 04.12.1991 - 2 RU 14/91   

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https://dejure.org/1991,2961
BSG, 04.12.1991 - 2 RU 14/91 (https://dejure.org/1991,2961)
BSG, Entscheidung vom 04.12.1991 - 2 RU 14/91 (https://dejure.org/1991,2961)
BSG, Entscheidung vom 04. Dezember 1991 - 2 RU 14/91 (https://dejure.org/1991,2961)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Plötzlicher Herztod als Folge einer durch einen Verkehrsunfall ausgelösten psychischen Belastung - Notwendigkeit von Feststellungen über die Belastbarkeit des Verstorbenen - Arbeitsunfall auf Grund versicherter Tätigkeit - Bedingung im naturwissenschaftlich philosophischen Sinne - Gerichtliche Beweiswürdigung hinsichtlich der Kausalität

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (23)

  • LSG Baden-Württemberg, 22.12.2010 - L 10 U 3840/10

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - haftungsbegründende Kausalität -

    Demgegenüber ist für die Beurteilung, ob das Unfallgeschehen bloße Gelegenheitsursache war, ob ein alltägliches Ereignis etwa zu derselben Zeit zum selben Erfolg geführt hätte, Wahrscheinlichkeit notwendig; die bloße Möglichkeit genügt auch hier nicht (BSG Urteil vom 04.12.1991, 2 RU 14/91).
  • BSG, 02.05.2001 - B 2 U 18/00 R

    Arbeitsunfall - haftungsausfüllende Kausalität - wesentliche Mitursache -

    Daran fehlt es, wenn die Gefäßmißbildung so schwer, dh die Krankheitsanlage so leicht ansprechbar gewesen ist, daß die "Auslösung" akuter Erscheinungen aus ihr nicht besonderer, in ihrer Art unersetzlicher äußerer Einwirkungen bedurfte (BSGE 62, 220, 221 = SozR 2200 § 589 Nr. 10; BSG Urteil vom 4. Dezember 1991 - 2 RU 14/91 - = HVBG-Info 1992, 586 = Meso B 90/93).
  • BSG, 18.03.1997 - 2 RU 23/96

    Zuständiger Versicherungsträger bei Arbeitsunfall eines Selbständigen während

    Diese Feststellungen des LSG reichen für die ihm obliegende Beweiswürdigung aus, um rechtlich einwandfrei zu dem Ergebnis zu gelangen, daß die außerordentliche Anspannung während der Vernehmung als Zeuge so belastend war, daß er der dadurch begründeten Streßsituation gesundheitlich nicht gewachsen war (s Urteil des Senats vom 4. Dezember 1991 - 2 RU 14/91 - HV-INFO 1992, 586).

    Daran fehlt es, wenn die Herzerkrankung so schwer, dh die Krankheitsanlage so leicht ansprechbar gewesen ist, daß die "Auslösung" akuter Erscheinungen aus ihr nicht besonderer, in ihrer Art unersetzlicher äußerer Einwirkungen bedurfte (BSGE 62, 220, 221 f; BSG Urteil vom 4. Dezember 1991 - 2 RU 14/91 - HV-INFO 1992, 586 = Meso B 90/93).

    Von diesen Grundsätzen ist das LSG unter ausdrücklicher Bezugnahme auf die Entscheidung des Senats vom 4. Dezember 1991 (aaO) ausgegangen.

  • BSG, 02.02.1999 - B 2 U 6/98 R

    Arbeitsunfall - haftungsausfüllende Kausalität - Gelegenheitsursache -

    Daran fehlt es, wenn die Herzerkrankung so schwer, dh die Krankheitsanlage so leicht ansprechbar gewesen ist, daß die "Auslösung" akuter Erscheinungen aus ihr nicht besonderer, in ihrer Art unersetzlicher äußerer Einwirkungen bedurfte (BSGE 62, 220, 221 = SozR 2200 § 589 Nr. 10; BSG Urteil vom 4. Dezember 1991 - 2 RU 14/91 - = HV-INFO 1992, 586 = Meso B 90/93).
  • BSG, 18.03.1997 - 2 RU 8/96

    Kausalität der Tätigkeit als Feuerwehrmann am Todestag für akuten Herztod -

    Das LSG ergänze insoweit die Rechtsprechung des Senats, wie sie insbesondere im Urteil vom 4. Dezember 1991 - 2 RU 14/91 - dahingehend zum Ausdruck gebracht worden sei, daß auch dann, wenn vor dem Unfallereignis eine Belastbarkeit wegen einer Vorschädigung nicht mehr gegeben gewesen war, das Ereignis im vorliegenden Fall die Belastungsgrenze des Verstorbenen so erheblich überschritten habe, daß den Einflüssen durch die versicherte Tätigkeit die Bedeutung einer wesentlichen Mitursache des Todes zukomme.

    Daran fehlt es, wenn die Herzerkrankung bereits so schwer, dh die Krankheitsanlage so leicht ansprechbar gewesen ist, daß die Auslösung akuter Erscheinungen aus ihr nicht besonderer, in ihrer Art unersetzlicher äußerer Einwirkungen bedurfte (BSGE 62, 220, 221 [BSG 27.10.1987 - 2 RU 35/87]; BSG, Urteil vom 4. Dezember 1991 - 2 RU 14/91 - HV-INFO 1992, 586 = Meso B 90/93).

  • LSG Baden-Württemberg, 12.11.2009 - L 10 U 3951/08

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Unfallkausalität -

    Demgegenüber ist für die Beurteilung, ob das Unfallgeschehen bloße Gelegenheitsursache war, ob ein alltägliches Ereignis etwa zu derselben Zeit zum selben Erfolg geführt hätte, Wahrscheinlichkeit notwendig; die bloße Möglichkeit genügt auch hier nicht (BSG Urteil vom 04.12.1991, 2 RU 14/91).
  • BSG, 12.05.1992 - 2 RU 26/91

    Ungeklärter Unfallverlauf - Arbeitsunfall - Ursächlicher Zusammenhang

    Das Unfallereignis ist nur dann eine Todesursache im Rechtssinne, wenn es eine wesentliche Bedingung des Todes war (vgl. dazu BSG Urteil vom 4. Dezember 1991 - 2 RU 14/91 -Brackmann, a.a.O. S. 489e).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 31.07.2002 - L 3/9/6 U 212/00
    Die Herzerkrankung darf nicht so schwer, d. h. die Krankheitsanlage so leicht ansprechbar gewesen sein, dass die "Auslösung" akuter Erscheinungen aus ihr nicht besonderer, in ihrer Art unersetzlicher äußerer Einwirkungen bedurfte (vgl. BSG, Urteil vom 27. Oktober 1987 - 2 RU 35/87 - E 62, 220; Urteil vom 04. Dezember 1991 - 2 RU 14/91 - Urteil vom 18. März 1997 - 2 RU 23/96 - und Urteil vom 02. Februar 1999 - B 2 U 6/98 R-).

    In die Würdigung aller Umstände für die Wertung, ob die Auswirkungen des Arbeitsunfalls eine wesentliche Bedingung für den Tod dargestellt haben, ist auch mit einzubeziehen, ob und wie stark der vorgeschädigte Versicherte noch belastbar war, ob namentlich ein Arzt in Kenntnis aller maßgebenden Umstände aus rückschauender Sicht es noch verantworten konnte, den Versicherten weiterhin Einflüssen des allgemeinen Erwerbslebens auszusetzen, oder ob der Versicherte diesen Einflüssen nicht mehr ausgesetzt werden durfte und ggfs. so schnell wie möglich einer Therapie zuzuführen war (vgl. BSG, Urteil vom 04. Dezember 1991, a.a.O.).

    Eine Feststellung, dass der Versicherte auch ohne das Unfallereignis genau zu derselben Zeit verstorben wäre, lässt sich ohnehin in aller Regel nicht treffen, gleichwohl sind in Fällen der vorliegenden Art die Auswirkungen der schweren lebensbedrohenden Vorerkrankung mit denen des Unfallereignisses nach den vorstehend erläuterten Kriterien gegeneinander abzuwägen (vgl. wiederum BSG, Urteil vom 04. Dezember 1991, a.a.O.).

  • LSG Baden-Württemberg, 14.12.2018 - L 8 U 4654/17

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - haftungsbegründende Kausalität -

    Ergänzend verweist der Senat darauf, dass für die Beurteilung der psychischen Belastungssituation nicht auf ein bestimmtes schweres Ausmaß der Stresseinwirkung von außen als objektive Belastung abzustellen ist, sondern es entsprechend den allgemeinen Grundsätzen bei der Kausalitätsbeurteilung auf die subjektive individuelle Stressreaktion als solche ankommt (Senatsurteil 26.06.2009 - L 8 U 5642/08 - juris unter Hinweis auf BSG 04.12.1991 - 2 RU 14/91 - juris).
  • LSG Baden-Württemberg, 23.04.2015 - L 10 U 5600/13

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Unfallbegriff -

    Entscheidend für die Beantwortung der Frage, ob ein alltägliches Ereignis die in Rede stehende Schädigung ebenfalls herbeigeführt hätte (oder die Schädigung auch ohne Einwirkung zu derselben Zeit aufgetreten wäre), ist die Schwere der Erkrankung unmittelbar vor dem Ereignis und die verbliebene individuelle Belastbarkeit (BSG, Urteil vom 04.12.1991, 2 RU 14/91 und Urteil vom 18.03.1997, 2 RU 8/96).
  • LSG Baden-Württemberg, 15.10.2009 - L 10 U 2011/09

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Gesundheitserstschaden -

  • LSG Sachsen, 09.02.2006 - L 2 U 69/03

    Anerkennung eines Hirnschlags nach psychischem Stress als Arbeitsunfall in der

  • LSG Baden-Württemberg, 26.06.2009 - L 8 U 5642/08

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - haftungsbegründende Kausalität -

  • LSG Sachsen, 18.03.2004 - L 2 U 24/02

    Gewährung einer Verletztenrente aus der gesetzlichen Unfallversicherung;

  • SG Reutlingen, 25.07.2005 - S 4 U 420/04

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - haftungsausfüllende Kausalität -

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 26.01.2005 - L 17 U 287/00

    Gewährung von Entschädigungsleistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung

  • LSG Baden-Württemberg, 16.08.2001 - L 7 U 18/01

    Keine Entschädigung aus der UV wegen eines innerbetrieblichen Mobbings"

  • SG Aachen, 20.07.2005 - S 1 U 52/03

    Gewährung von Hinterbliebenenleistungen bei akutem Herztod des am Todestag als

  • SG Lüneburg, 28.07.2008 - S 3 U 4/06

    Zur hier bejahten Frage, ob eine "hitzige Diskussion" im Rahmen eines

  • LSG Saarland, 15.06.1999 - L 2 U 92/98

    Herztod eines Feuermanns als Folge eines Arbeitsunfalles - haftungsausfüllende

  • BSG, 13.02.1996 - 2 BU 171/95

    Voraussetzungen für eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision -

  • LSG Niedersachsen, 19.02.2001 - L 6 U 34/00
  • LSG Berlin, 29.06.2000 - L 3 U 156/96
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