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   BSG, 07.05.2019 - B 2 U 25/17 R   

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BSG, 07.05.2019 - B 2 U 25/17 R (https://dejure.org/2019,13062)
BSG, Entscheidung vom 07.05.2019 - B 2 U 25/17 R (https://dejure.org/2019,13062)
BSG, Entscheidung vom 07. Mai 2019 - B 2 U 25/17 R (https://dejure.org/2019,13062)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • rechtsprechung-im-internet.de
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung PDF (Volltext/Leitsatz)

    Kahnbeinbruch der linken Hand auf dem Weg zur Arbeit - Ablehnung von Rentenleistungen - Begründungsmangel des LSG Urteils i. S. des § 128 Abs. 1 S. 2 SGG - Gutachterauswahl gemäß § 200 Abs. 2 SGB VII - fraglich, ob ausgewählter Gutachter selbst untersucht bzw. der Klägerin ...

  • rewis.io

    (Sozialgerichtliches Verfahren - Begründungsmangel iS des § 128 Abs 1 S 2 SGG: Beweiswert eines Verwaltungsgutachtens - Urkundsbeweis - Sachverständigenbeweis - rechtzeitige Rüge eines Verfahrensverstoßes im Verwaltungsverfahren - gesetzliche Unfallversicherung - ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de

    Anspruch auf Gewährung einer Verletztenrente in der gesetzlichen Unfallversicherung aufgrund von Funktionsbeeinträchtigungen am Handgelenk nach einem Unfall

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • REHADAT Informationssystem (Pressemitteilung)

    Wegeunfall durch Treppensturz - Mangelhaftigkeit von Gutachten, die nicht vom beauftragten Gutachter höchstpersönlich erstellt wurden - Verwertbarkeit eines Sachverständigenbeweises

  • Bundessozialgericht (Terminbericht)

    D. P. ./. Unfallkasse Berlin

    Unfallversicherung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BSGE 128, 78
  • NZS 2020, 233
 
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Wird zitiert von ... (21)

  • BSG, 03.09.2020 - B 14 AS 34/19 R

    Arbeitslosengeld II - Unterkunft und Heizung - Angemessenheitsprüfung -

    Ein solches Gutachten kann - ggf nach weiterer Erläuterung durch die Ersteller des Konzepts - auch alleinige Entscheidungsgrundlage sein (hierzu zuletzt BSG vom 7.5.2019 - B 2 U 25/17 R - BSGE 128, 78 = SozR 4-2700 § 200 Nr. 5, RdNr 14; Keller in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer/Schmidt, SGG, 13. Aufl 2020, § 128 RdNr 7f mwN) , soweit es dem Tatsachengericht überzeugend erscheint und im gerichtlichen Verfahren nicht schlüssig in Frage gestellt wurde.
  • BSG, 07.05.2019 - B 2 U 26/17 R

    Anspruch auf Gewährung einer Verletztenrente in der gesetzlichen

    Am 20.6.2008 war sie auf dem Weg zur Arbeit gestürzt und hatte sich einen Kahnbeinbruch der linken Hand zugezogen (vgl dazu BSG Urteil vom 7.5.2019 - B 2 U 25/17 R) .

    Ferner wird das LSG im Hinblick auf das Parallelverfahren B 2 U 25/17 R das Vorliegen eines Stützrententatbestands prüfen müssen, der bei einer MdE von unter 10 vH allerdings nicht in Betracht kommt (BSG Urteile vom 27.1.1994 - 2 RU 4/93 - SozR 3-2200 § 581 Nr. 4 und vom 2.11.1988 - 2 RU 39/87 - juris RdNr 17; BSG Urteil vom 7.12.1976 - 8 RU 14/76 - BSGE 43, 53 = SozR 2200 § 581 Nr. 9 = juris RdNr 12).

  • BSG, 22.12.2021 - B 5 R 175/21 B
    Ein Tatsachengericht kann ein solches Verwaltungsgutachten zur alleinigen Entscheidungsgrundlage machen (vgl zB BSG Urteil vom 7.5.2019 - B 2 U 25/17 R - BSGE 128, 78 = SozR 4-2700 § 200 Nr. 5, RdNr 14; BSG Urteil vom 3.9.2020 - B 14 AS 34/19 R - BSGE 131, 10 = SozR 4-4200 § 22 Nr. 110, RdNr 24) und ihm entgegen einem Gerichtsgutachten folgen (vgl zB BSG Beschluss vom 26.5.2000 - B 2 U 90/00 B - juris RdNr 4; BSG Beschluss vom 29.6.2015 - B 9 V 45/14 B - juris RdNr 6) .

    Zudem müsse es erkennen lassen, dass es das Verwaltungsgutachten gerade nicht als Sachverständigengutachten verwertet habe und ihm die Besonderheiten des Urkundenbeweises bewusst gewesen seien (so BSG Beschluss vom 30.3.2017 - B 2 U 181/16 B - juris RdNr 9; BSG Urteil vom 7.5.2019 - B 2 U 25/17 R - BSGE 128, 78 = SozR 4-2700 § 200 Nr. 5, RdNr 14; vgl auch Keller in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer/Schmidt, SGG, 13. Aufl 2020, § 128 RdNr 7f) .

    Die Klägerin behauptet zwar unter Bezugnahme auf das Urteil des BSG vom 7.5.2019 (B 2 U 25/17 R) , das LSG habe nicht zum Ausdruck gebracht, dass es die Verwaltungsgutachten im Wege des Urkundsbeweises werte und ihm dessen Besonderheiten bewusst seien.

    Die Klägerin bezieht sich auch insoweit auf das Urteil des BSG vom 7.5.2019 (B 2 U 25/17 R) .

  • BSG, 22.12.2021 - B 9 SB 42/21 B
    Insoweit werde auf das Urteil des BSG vom 7.5.2019 (B 2 U 25/17 R) hingewiesen.

    Auch die Ausführungen zur ärztlichen Schweigepflicht in dem vom Kläger in Bezug genommenen Urteil vom 7.5.2019 (B 2 U 25/17 R - BSGE 128, 78 = SozR 4-2700 § 200 Nr. 5, RdNr 29) beziehen sich auf die Weitergabe von Untersuchungsergebnissen durch einen anderen Arzt, als den durch den Versicherungsträger nach Anhörung der Versicherten mit der Untersuchung beauftragten.

  • VGH Bayern, 20.07.2021 - 14 B 19.1064

    Heilfürsorge (hier: Hochgebirgsklinik Davos) für Polizeivollzugsbeamte der

    Der gerichtliche Gutachtensauftrag sei ohne nachvollziehbaren Grund (und entgegen BSG, U.v. 7.5.2019 - B 2 U 25/17 R - BSGE 128, 78 Rn. 25-31) vom ursprünglich beauftragten Gutachter an eine beliebige nachgeordnete Ärztin abgegeben worden, ohne dass der Gutachter eigenverantwortlich geprüft habe.

    Unabhängig davon ist zu sehen, dass sich der dem von der Klagepartei erwähnten Urteil des Bundessozialgerichts vom 7. Mai 2019 - B 2 U 25/17 R - (BSGE 128, 78) zugrundeliegende Fall in mehrfacher Hinsicht von der vorliegenden Konstellation unterscheidet.

    Zum einen ging es dort schon nicht um ein im gerichtlichen, sondern um ein im Verwaltungsverfahren eingeholtes Gutachten (BSG, U.v. 7.5.2019 a.a.O. Rn. 3, 14).

    Zum anderen stand dort (anders als vorliegend) die speziell für das gesetzliche Unfallversicherungsrecht vorgesehene Gutachterbenennungspflicht der Verwaltung und das damit korrespondierende Auswahlrecht des Versicherten (§ 200 Abs. 2 Halbs. 1 SGB VII) im Raum (BSG, U.v. 7.5.2019 a.a.O. Rn. 16).

    Unabhängig davon war das Bundessozialgericht sogar für die (hier nicht vorliegende) Konstellation des Sozialgeheimnisses (§ 67 SGB X i.V.m. § 35 SGB I) davon ausgegangen, dass für die Weitergabe personenbezogener Daten keine Übermittlungsbefugnis erforderlich gewesen wäre, wenn Weisungsbefugnisse des Gutachters gegenüber einem von ihm beauftragten datenverarbeitenden Mitarbeiter bestanden hätten (BSG, U.v. 7.5.2019 a.a.O. Rn. 26).

  • SG Karlsruhe, 17.10.2019 - S 1 U 1297/19

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Fingerverletzung -

    Diese zumeist in jahrzehntelanger Entwicklung von dem versicherungsrechtlichen und versicherungsmedizinischen Schrifttum herausgearbeiteten allgemeinen Erfahrungssätze sind zwar für die Entscheidung im Einzelfall nicht bindend, bilden aber als in sich stimmiges Beurteilungsgefüge die Grundlage für eine gleichförmige Bewertung der MdE (vgl. BSG vom 18.03.2003 - B 2 U 31/02 R -, Rdnr 17 und vom 07.05.2019 - B 2 U 25/17 R -, Rdnr. 33 ).

    Sie sind auch deshalb für das erkennende Gericht, das die MdE-Bemessung als tatrichterliche Aufgabe nach freier richterlicher Überzeugung und unter Beachtung rechtlicher Vorgaben vornimmt (vgl. hierzu u.a. BSG SozR 4-2700 § 56 Nr. 4, Rdnr. 15; BSG SozR 4-2700 § 200 Nr. 3, Rdnr. 16 und BSG vom 13.09.2005 - B 2 U 4/04 R -, Rdnr. 33 und vom 07.05.2019 - B 2 U 25/17 R -, Rdnr. 11 ), nicht verbindlich.

    Dass die bisherigen unfallmedizinischen und unfallrechtlichen Bewertungsgrundsätze "inhaltlich unrichtig" (vgl. BSG SozR 2200 § 581 Nr. 23) oder gar "offensichtlich" bzw. "erkennbar" falsch (vgl. BSG SozR 4-2700 § 56 Nr. 4, Rdnr. 17 und BSG vom 07.05.2019 - B 2 U 25/17 R -, Rdnr. 33 a.E. ) sind, ist für das erkennende Gericht nicht ersichtlich.

  • BSG, 18.11.2020 - B 13 R 95/19 B

    Gewährung einer Erwerbsminderungsrente

    Ebenso wenig handelt es sich um personenbezogene Daten, die zumindest den gleichen Schutz wie Sozialdaten genießen, weil sie zuvor von einer der in § 35 SGB I aF genannten Stelle - hier etwa der Beklagten - verarbeitet und an eine in § 35 SGB I aF nicht genannte Stelle weitergeleitet worden sind (vgl dazu etwa BSG Urteil vom 7.5.2019 - B 2 U 25/17 R - BSGE 128, 78 = SozR 4-2700 § 200 Nr. 5, RdNr 26) .

    Behandler können zudem konkludent von der ärztlichen Schweigepflicht entbunden werden, wenn dies aus den Umständen und Erklärungen geschlossen werden kann (vgl BSG Urteil vom 24.6.1998 - B 9 SB 2/98 R - juris RdNr 15; BSG Urteil vom 7.5.2019 - B 2 U 25/17 R - BSGE 128, 78 = SozR 4-2700 § 200 Nr. 5, RdNr 29) .

  • BSG, 06.10.2020 - B 2 U 94/20 B

    Anspruch auf Verletztenrente

    Ferner muss das LSG im Rahmen des § 128 Abs. 1 Satz 2 SGG erkennen lassen, dass es das Verwaltungsgutachten gerade nicht als Sachverständigengutachten verwertet hat und ihm die Besonderheiten des Urkundenbeweises (§ 118 Abs. 1 Satz 1 SGG iVm § 415 ZPO) bewusst gewesen sind, zu denen beispielsweise die fehlende Verantwortlichkeit des Verwaltungsgutachters gegenüber dem Gericht (§ 118 Abs. 1 Satz 1 SGG iVm §§ 404a, 407a ZPO) , die fehlende Strafandrohung der §§ 153 ff StGB und die fehlende Möglichkeit der Beeidigung (§ 118 Abs. 1 Satz 1 SGG iVm § 410 ZPO) , das fehlende Ablehnungsrecht (§ 118 Abs. 1 Satz 1 SGG iVm § 406 ZPO) und insbesondere das fehlende Fragerecht (§§ 116 Satz 2, 118 Abs. 1 Satz 1 SGG iVm §§ 397, 402, 411 Abs. 4 ZPO; § 62 SGG) zählen (BSG Urteil vom 7.5.2019 - B 2 U 25/17 R - BSGE 128, 78 = SozR 4-2700 § 200 Nr. 5, RdNr 14; BSG Beschluss vom 30.3.2017 - B 2 U 181/16 B - juris RdNr 9) .
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 18.12.2019 - L 3 U 49/15
    Die das Gutachten prägenden und regelmäßig in einem unverzichtbaren Kern vom Sachverständigen selbst zu erbringenden Zentralaufgaben muss er hingegen selbst wahrnehmen; dabei können Art und Umfang dieser zentralen Aufgaben in Abhängigkeit vom Fachgebiet differieren (vgl BSG, Urteil vom 7. Mai 2019 - B 2 U 25/17 R, juris mwN).

    Es bedarf aber keiner weiteren Aufklärung und Feststellungen dazu, ob Prof. Dr. U. die zentralen Aufgaben des gerichtlich bestellten Sachverständigen selbst wahrgenommen hat, wozu jedenfalls eine persönliche Begegnung mit dem Kläger gehört, bei der sich der Sachverständige einen persönlichen Eindruck verschafft und der Kläger seine subjektiven Beschwerden vorbringen konnte (vgl dazu auch BSG, Urteil vom 7. Mai 2019 aaO).

    Daher muss eine Rüge bezüglich der Verwertbarkeit eines Gutachtens, das im Gerichtsverfahren eingeholt wird, spätestens in der nächsten mündlichen Verhandlung erhoben werden (vgl auch BSG, Urteil vom 7. Mai 2019 aaO mwN).

  • LSG Thüringen, 21.11.2019 - L 1 U 1523/18

    Gesetzliche Unfallversicherung - Verletztenrente - rentenberechtigende MdE -

    Verwaltungsgutachten können nach ständiger Rechtsprechung des Bundessozialgerichts auch alleinige Entscheidungsgrundlage sein, wenn das Gutachten in Form und Inhalt den (Mindest-)Anforderungen entspricht, die an ein wissenschaftlich begründetes Sachverständigengutachten zu stellen sind (vgl. BSG, Urteil vom 7. Mai 2019 - B 2 U 25/17 R, Rn. 14 m.w.N., nach juris).

    Selbst ein unterstellter Verstoß gegen das Auswahlrecht nach § 200 Abs. 2 Halbs. 1 SGB VII würde aber nicht zu einem Beweisverwertungsverbot führen (so BSG, Urteil vom 7. Mai 2019 - B 2 U 25/17 R, Rn. 24, nach juris).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 23.03.2021 - L 15 U 193/17
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 21.08.2019 - L 10 U 204/18

    Ursprüngliche MdE-Bewertung zu hoch angesetzt - Abschmelzung gemäß § 48 Abs. 3

  • LSG Berlin-Brandenburg, 15.06.2021 - L 3 U 149/19

    Gonarthrose als Berufskrankheit - Klassifikation nach Kellgren - seitendifferente

  • BSG, 08.06.2021 - B 1 KR 29/20 B

    Erstattung von Kosten für eine prophylaktische Mastektomie; Grundsatzrüge im

  • SG Karlsruhe, 17.10.2019 - S 1 U 1157/19

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Milzverlust - MdE-Bemessung -

  • VG Düsseldorf, 27.04.2021 - 20 K 335/20
  • LSG Thüringen, 13.01.2020 - L 1 U 1459/18

    (Sozialgerichtliches Verfahren - Prozesskostenhilfe - Bewilligung bei

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 18.05.2021 - L 15 U 294/19

    Verletztenrente wegen Arbeitsunfall - Voraussetzungen

  • LSG Berlin-Brandenburg, 21.01.2021 - L 3 U 146/18

    Riss der Supraspinatussehne - Unfallkausalität - medizinisch-wissenschaftliche

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 11.03.2020 - L 3 U 127/18
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 25.08.2020 - L 14 U 211/18
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