Rechtsprechung
   BSG, 08.11.2005 - B 1 KR 18/04 R   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2005,534
BSG, 08.11.2005 - B 1 KR 18/04 R (https://dejure.org/2005,534)
BSG, Entscheidung vom 08.11.2005 - B 1 KR 18/04 R (https://dejure.org/2005,534)
BSG, Entscheidung vom 08. November 2005 - B 1 KR 18/04 R (https://dejure.org/2005,534)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • lexetius.com

    Krankenversicherung - Gewährung von Krankengeld - Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung des Vertragsarztes bewirkt keine Beweiserleichterung bei Bejahung der Arbeitsfähigkeit durch MDK

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Krankenversicherung

  • Judicialis

    Krankenversicherung, Gewährung von Krankengeld, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung des Vertragsarztes bewirkt keine Beweiserleichterung bei Bejahung der Arbeitsfähigkeit durch MDK, Feststellungen des Berufungsgerichts als Grundlage für materiell-rechtliche Würdigung,

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen des Anspruchs auf Krankengeld; Definition des Begriffs der Arbeitsunfähigkeit; Verteilung der Beweislast hinsichtlich des Nachweises der Arbeitsunfähigkeit; Bindung des Sozialgerichts und der Krankenkassen an ärztliche Bescheinigungen; Beweiskraft einer ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Beweiserleichterung durch Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung im sozialgerichtlichen Verfahren

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • ra-staudte.de (Kurzinformation)

    Nicht immer Anspruch auf Krankengeld nach Krankschreibung durch Hausarzt; Krankenversicherungsrecht, Sozialrecht | Gesundheitsrecht

  • captain-huk.de (Kurzinformation)

    Sinnvoller wäre ein Krankenkassen TÜV

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Kein Vertrauensschutz in "Krankschreibung" des behandelnden Arztes, wenn MDK Arbeitsunfähigkeit zuvor verneinte

  • 123recht.net (Pressemeldung, 8.11.2005)

    Beweiswert von Krankschreibung // Kein Krankengeld nach widersprüchlichen Gutachten

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (108)

  • LSG Hessen, 18.10.2007 - L 8 KR 228/06

    Krankengeld - Feststellung von Arbeitsunfähigkeit - Sachaufklärungspflicht der

    Einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung kommt (lediglich) die Bedeutung einer ärztlich-gutachtlichen Stellungnahme zu, welche die Grundlage für den über den Krankengeld erteilenden Verwaltungsakt der Krankenkasse bildet; ein besonderer (gesteigerter) Beweiswert kommt ihr nicht zu (BSG, Urteil vom 8. November 2005, B 1 KR 18/04 R = SozR 4-2500 § 44 Nr. 7 m.w.N.).
  • LSG Baden-Württemberg, 21.10.2015 - L 5 KR 5457/13

    Krankenversicherung - Ruhen des Krankengeldanspruchs - verspäteter Nachweis der

    Dem Attest des behandelnden Arztes mit der Feststellung der Arbeitsunfähigkeit kommt lediglich die Bedeutung einer gutachterlichen Stellungnahme zu, welche die Grundlage für den über den Krankengeldbezug zu erteilenden Verwaltungsakt der Krankenkasse bildet, ohne dass Krankenkassen und Gerichte an den Inhalt der ärztlichen Bescheinigung gebunden sind (BSG, Urteil vom 08.11.2005 - B 1 KR 18/04 R, in juris).
  • BSG, 08.11.2005 - B 1 KR 30/04 R

    Krankenversicherung - rückwirkender Anspruch auf Krankengeld bei fehlerhafter

    Dem entspricht es, dass der Senat dem Attest mit der ärztlichen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit lediglich die Bedeutung einer gutachtlichen Stellungnahme beimisst, welche die Grundlage für den über den Krg-Bezug zu erteilenden Verwaltungsakt der Krankenkasse bildet, ohne dass Krankenkasse und Gerichte an den Inhalt der ärztlichen Bescheinigung gebunden sind (vgl Senat SozR 3-2200 § 182 Nr. 12 S 53 f mwN; Senat, Beschluss vom 31. März 1998, B 1 KR 56/96 B, Juris Nr KSRE 071420518; Senat, Urteil vom 8. November 2005, B 1 KR 18/04 R).

    So kann für den Versicherten von vornherein eine Vertrauensbasis fehlen, weil ihm auf Grund unterschiedlicher Beurteilungen der Arbeitsunfähigkeit durch den Vertragsarzt und den MDK jedenfalls klar sein muss, dass der Eintritt oder die Fortdauer seiner Arbeitsunfähigkeit als eine Voraussetzung des Anspruchs auf Krg umstritten ist und dass er dann, wenn er einen Rechtsstreit anstrengt, das Risiko der Nichterweislichkeit dieser Anspruchsvoraussetzungen im Sinne der objektiven Beweislast zu tragen hat (vgl zu einer solchen Konstellation Senat, Urteil vom 8. November 2005, B 1 KR 18/04 R; Senat, SozR 3-2200 § 182 Nr. 12 S 54 mwN; zu den Grundsätzen der Beweislastverteilung vgl auch BSGE 71, 256, 258 ff = SozR 3-4100 § 119 Nr. 7 mwN; Leitherer in Meyer-Ladewig/Keller/ders, SGG, 8. Aufl 2005, § 103 RdNr 19 ff; Hauck in Zeihe, SGG, Stand 1. Mai 2005, Vor § 103 Anm 3 mwN).

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