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   BSG, 08.12.2020 - B 4 AS 46/20 R   

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https://dejure.org/2020,47758
BSG, 08.12.2020 - B 4 AS 46/20 R (https://dejure.org/2020,47758)
BSG, Entscheidung vom 08.12.2020 - B 4 AS 46/20 R (https://dejure.org/2020,47758)
BSG, Entscheidung vom 08. Dezember 2020 - B 4 AS 46/20 R (https://dejure.org/2020,47758)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 45 Abs 1 SGB 10, § 45 Abs 2 S 3 Nr 2 SGB 10, § 45 Abs 4 S 2 SGB 10, § 33 Abs 1 SGB 10, § 38 SGB 2
    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Rücknahme der Leistungsbewilligung - Bestimmtheit - Wahrung der Jahresfrist - Erkennbarkeit des Umfangs der Rücknahme - Duldungs- und Anscheinsvollmacht des Vertreters der Bedarfsgemeinschaft - Zurechnung des Verhaltens des Vertreters

  • rewis.io

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Rücknahme der Leistungsbewilligung für die Vergangenheit - Bestimmtheit - Wahrung der Jahresfrist - Erkennbarkeit des Umfangs der Rücknahme - Duldungs- und Anscheinsvollmacht des Vertreters der Bedarfsgemeinschaft - Zurechnung des ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II

  • datenbank.nwb.de

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Rücknahme der Leistungsbewilligung - Bestimmtheit - Wahrung der Jahresfrist - Erkennbarkeit des Umfangs der Rücknahme - Duldungs- und Anscheinsvollmacht des Vertreters der Bedarfsgemeinschaft - Zurechnung des Verhaltens des Vertreters

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BSG, 12.05.2021 - B 4 AS 88/20 R

    Arbeitslosengeld II - Mehrbedarf - unabweisbarer laufender besonderer Bedarf -

    b) Die Voraussetzungen des § 44 Abs. 1 Satz 1 SGB X (zur Abgrenzung zu § 44 Abs. 2 SGB X BSG vom 8.12.2020 - B 4 AS 46/20 R - RdNr 33 - zur Veröffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen) liegen nicht vor, weil der Beklagte bei Erlass des Bescheides vom 7.12.2016 das Recht nicht unrichtig angewandt hat und nicht von einem Sachverhalt ausgegangen ist, der sich als unrichtig erweist.
  • BSG, 11.11.2021 - B 14 AS 15/20 R

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensberücksichtigung - Entschädigung

    Für die formelle Rechtmäßigkeit eines Verwaltungsakts bezogen auf die Anhörung ist die Rechtsauffassung der Behörde maßgeblich (vgl BSG vom 29.11.2012 - B 14 AS 6/12 R - BSGE 112, 221 = SozR 4-1300 § 45 Nr. 12, RdNr 21; BSG vom 8.12.2020 - B 4 AS 46/20 R - RdNr 20, zur Veröffentlichung in BSGE 131, 128 und SozR 4-1300 § 45 Nr. 24 vorgesehen) .

    Stützt eine Behörde ihre Entscheidung auf eine falsche Rechtsgrundlage, sind aber für den Erlass des Verwaltungsakts die Voraussetzungen der zutreffenden Rechtsgrundlage erfüllt, handelt es sich bei gebundenen Verwaltungsakten (vgl BSG vom 21.6.2011 - B 4 AS 21/10 R - BSGE 108, 258 = SozR 4-4200 § 11 Nr. 39, RdNr 35-36) lediglich um eine unzutreffende Begründung (vgl zuletzt BSG vom 8.12.2020 - B 4 AS 46/20 R - RdNr 21 mwN, zur Veröffentlichung in BSGE 131, 128 und SozR 4-1300 § 45 Nr. 24 vorgesehen) .

  • BSG, 14.12.2021 - B 14 AS 73/20 R

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Verpflichtung zur vorläufigen oder

    Dabei ist nach der Rechtsprechung des BSG für die formelle Rechtmäßigkeit eines Verwaltungsakts bezogen auf die Anhörung allein die Rechtsauffassung der Behörde maßgeblich (vgl BSG vom 29.11.2012 - B 14 AS 6/12 R - BSGE 112, 221 = SozR 4-1300 § 45 Nr. 12, RdNr 21; BSG vom 8.12.2020 - B 4 AS 46/20 R - RdNr 20, vorgesehen für BSGE 131, 128 und SozR 4-1300 § 45 Nr. 24) .
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 15.12.2021 - L 12 AS 1706/20
    Wer es duldet, dass ein anderer für ihn wie ein Vertreter auftritt, muss sich nach den Grundsätzen der Duldungs- oder Anscheinsvollmacht dessen Verhalten zurechnen lassen, selbst wenn er keinen Bevollmächtigungswillen gehabt hätte (vgl. BSG Urteil vom 08.12.2020, B 4 AS 46/20 R, Rn. 26 m.w.N., juris; vgl. auch LSG Hamburg Urteil vom 28.06.2018, L 4 AS 130/17, Rn. 46, juris; Schütze in Schütze, SGB X, 9. Auflage 2020, § 45 Rn. 58 f.).
  • BSG, 26.01.2022 - B 4 AS 3/21 R

    Arbeitslosengeld II - Mehrbedarf - unabweisbarer laufender besonderer Bedarf -

    § 44 Abs. 1 Satz 1 SGB X käme zur Anwendung, wenn der Bescheid vom 1.12.2014 (vgl zur Maßgeblichkeit des Zeitpunkts des letzten Verwaltungsakts BSG vom 8.12.2020 - B 4 AS 46/20 R - BSGE 131, 128 = SozR 4-1300 § 45 Nr. 24, RdNr 16) bereits bei seinem Erlass rechtswidrig gewesen wäre, weil bereits zu diesem Zeitpunkt entweder festgestanden hat, dass und in welcher Höhe der Mehrbedarf im Februar 2015 bestanden hat, oder die Voraussetzungen des § 40 Abs. 2 Nr. 1 SGB II (in der vom 1.4.2011 bis 31.7.2016 geltenden Fassung des Gesetzes vom 13.5.2011, BGBl I 850) iVm § 328 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 SGB III (heute § 41a Abs. 1 Satz 1 SGB II) für eine nur vorläufige Bewilligung vorgelegen haben (vgl zur Rechtswidrigkeit eines endgültigen Bescheids auf Grundlage eines nicht vollständig aufgeklärten Sachverhalts BSG vom 29.4.2015 - B 14 AS 31/14 R - SozR 4-4200 § 40 Nr. 9 RdNr 19) .
  • SG Potsdam, 13.01.2022 - S 49 AS 533/17
    Für die Anfänglichkeit der Rechtswidrigkeit eines Verwaltungsaktes, die den Anwendungsbereich des § 45 SGB X eröffnet, kommt es, wenn ein früherer Verwaltungsakt geändert worden ist, auf die Sachlage im Zeitpunkt des letzten Änderungsverwaltungsaktes an (vgl. BSG, B 4 AS 46/20 vom 8.12.2020, Rdn. 16 -juris).

    Unschädlich ist, dass der Beklagte den Kläger nicht zu den Voraussetzungen des einschlägigen § 45 SGB X angehört hat, sondern nur zu den Voraussetzungen des § 48 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 und 3 SGB X. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundessozialgerichts kommt es für die Ordnungsgemäßheit der Anhörung nur darauf an, dass die Behörde zu den nach ihrer materiell-rechtlichen Rechtsauffassung erheblichen Umständen anhört, auch wenn diese falsch sein sollte (vgl. BSG, AZ: B 4 AS 46/20 vom 08. Dezember 2020, Rn. 20 - zitiert nach juris - mit weiteren Verweisen).

    Weil die §§ 45, 48 SGB X auf dasselbe Ziel, nämlich die Aufhebung eines Verwaltungsaktes, gerichtet sind, ist das "Auswechseln" dieser Rechtsgrundlagen durch das Gericht grundsätzlich zulässig (BSG, B 4 AS 46/20 vom 08. Dezember 2020, Rn. 21 - zitiert nach juris mit weiteren Nachweisen).

  • BSG, 11.11.2021 - B 14 AS 33/20 R

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensberücksichtigung -

    § 45 SGB X ist auch dann anzuwenden, wenn die Behörde - wie hier - in Fällen schwankenden Einkommens statt einer vorläufigen eine endgültige Bewilligungsentscheidung getroffen hat (zu alledem BSG vom 29.11.2012 - B 14 AS 6/12 R - BSGE 112, 221 = SozR 4-1300 § 45 Nr. 12, RdNr 17 f mwN; BSG vom 29.4.2015 - B 14 AS 31/14 R - SozR 4-4200 § 40 Nr. 9 RdNr 19; BSG vom 24.6.2020 - B 4 AS 10/20 R - SozR 4-1300 § 45 Nr. 23 RdNr 22 mwN; BSG vom 8.12.2020 - B 4 AS 46/20 R - RdNr 15 mwN, zur Veröffentlichung in BSGE 131, 128 = SozR 4-1300 § 45 Nr. 24 vorgesehen) .

    Stützt eine Behörde ihre Entscheidung auf eine falsche Rechtsgrundlage, sind aber für den Erlass des Verwaltungsakts die Voraussetzungen der zutreffenden Rechtsgrundlage erfüllt, handelt es sich bei gebundenen Verwaltungsakten (vgl BSG vom 21.6.2011 - B 4 AS 21/10 R - BSGE 108, 258 = SozR 4-4200 § 11 Nr. 39, RdNr 35) lediglich um eine unzutreffende Begründung (vgl zuletzt BSG vom 8.12.2020 - B 4 AS 46/20 R - RdNr 21 mwN, zur Veröffentlichung in BSGE 131, 128 = SozR 4-1300 § 45 Nr. 24 vorgesehen) .

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 18.02.2021 - L 7 AS 992/20
    Eine Leistungsbewilligung, die bei zu erwartenden Einkommensschwankungen nicht vorläufig erfolgt, ist rechtswidrig iSd § 45 SGB X (BSG Urteile vom 08.12.2020 - B 4 AS 46/20 R und vom 24.06.2020 - B 4 AS 10/20 R).
  • SG Berlin, 06.07.2021 - S 179 AS 1083/19

    Angemessenheit, Verfügbarkeit, Unterkunftskosten, Nachfragekonkurrenz,

    Stützt die Behörde ihre Entscheidung auf eine falsche Rechtsgrundlage, sind aber für den Erlass des Verwaltungsaktes die Voraussetzungen der zutreffenden Rechtsgrundlage erfüllt, handelt es sich bei gebundenen Verwaltungsakten lediglich um eine unzutreffende Begründung des Verwaltungsaktes (vgl. BSG, Urteil vom 8. Dezember 2020 - B 4 AS 46/20 R - Rn. 21, juris).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 07.06.2021 - L 25 AS 1335/17

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Leistungsausschluss - BAföG-Bezieher -

    Für die Anfänglichkeit der Rechtswidrigkeit eines Verwaltungsaktes, die den Anwendungsbereich des § 45 SGB X eröffnet, kommt es aber, wenn ein früherer Verwaltungsakt geändert worden ist, auf die Sachlage im Zeitpunkt des letzten Änderungsverwaltungsaktes an, hier also auf die Sachlage zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des Änderungsbescheides vom 24. August 2015 (Bundessozialgericht , Urteil vom 8. Dezember 2020 - B 4 AS 46/20 R - juris).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 08.04.2021 - L 7 AS 260/21
  • OLG Brandenburg, 23.11.2021 - 2 U 42/21
  • LSG Hamburg, 04.06.2021 - L 4 AS 195/20
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