Rechtsprechung
   BSG, 15.12.2009 - B 1 AS 1/08 KL   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • lexetius.com

    Schadensersatzanspruch des Bundes gegen das Land Berlin - Zuständigkeit des Bundessozialgerichts - Arbeitslosengeld II - Bundesbeteiligung an den Leistungen für Unterkunft - fehlerhafte Verlängerung der 6-Monats-Frist für die Senkung unangemessener Unterkunftskosten im Wege einer Verwaltungsvorschrift - Zulässigkeit der Schadensschätzung

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

  • openjur.de

    Schadensersatzanspruch des Bundes gegen das Land Berlin; Zuständigkeit des Bundessozialgerichts; kein Mängelrügeverfahren; Arbeitslosengeld II; Bundesbeteiligung an den Leistungen für Unterkunft; fehlerhafte Verlängerung der 6-Monats-Frist für die S ...

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Streitigkeiten nicht verfassungsrechtlicher Art zwischen dem Bund und den Ländern; Schadensersatzanspruch des Bundes gegen das Land Berlin wegen in Berlin aufgewandter Kosten der Unterkunft und Heizung

  • sozialrecht-heute.de

    Streitigkeiten nicht verfassungsrechtlicher Art zwischen dem Bund und den Ländern; Schadensersatzanspruch des Bundes gegen das Land Berlin wegen in Berlin aufgewandter Kosten der Unterkunft und Heizung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Streitigkeiten nicht verfassungsrechtlicher Art zwischen dem Bund und den Ländern; Schadensersatzanspruch des Bundes gegen das Land Berlin wegen in Berlin aufgewandter Kosten der Unterkunft und Heizung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Bundessozialgericht (Pressemitteilung)

    Land Berlin: 13,143 Mio Euro Schadensersatz für den Bund wegen Abwälzung gesetzeswidrig überhöhter Kosten für Unterkunft im Rahmen der Grund¬sicherung für Arbeitsuchende ("Hartz IV")

  • Bundessozialgericht (Pressemitteilung)

    Land Berlin: 13,143 Mio Euro Schadensersatz für den Bund wegen Abwälzung gesetzeswidrig überhöhter Kosten für Unterkunft im Rahmen der Grundsicherung für Arbeitsuchende ("Hartz IV")

  • 123recht.net (Pressemeldung, 15.12.2009)

    Land Berlin war zu großzügig bei Hartz IV // BSG spricht Bund Schadenersatz von 13 Millionen Euro zu

Papierfundstellen

  • BSGE 105, 100



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Wird zitiert von ... (27)  

  • BSG, 31.05.2016 - B 1 AS 1/16 KL  

    Bund-Länder-Streitigkeit - Grundsicherung für Arbeitsuchende - Anspruch eines

    Die Klägerin streitet als Bundesland gegen den Bund (vgl dazu BSGE 105, 100 = SozR 4-1100 Art. 104a Nr. 1, RdNr 11; BSGE 114, 55 = SozR 4-4200 § 6b Nr. 1, RdNr 23 ff) mit der allgemeinen Leistungsklage (vgl § 54 Abs. 5 SGG) um Zahlung.

    Das streitige Begehren findet nämlich seine Grundlage im SGB II (vgl entsprechend BSGE 105, 100 = SozR 4-1100 Art. 104a Nr. 1, RdNr 20; BSG Urteil vom 10.3.2015 - B 1 AS 1/14 KL - Juris RdNr 12, für BSGE und SozR 4-4200 § 46 Nr. 4 vorgesehen; Coseriu in Zeihe/Hauck, SGG, Stand 1.12.2015, § 51 RdNr 16a) .

    c) Betroffen ist auch eine Streitigkeit grundlegender Art, die sich nach ihrem Gegenstand einem Vergleich mit den landläufigen Verwaltungsstreitigkeiten entzieht (vgl zum Erfordernis BSGE 105, 100 = SozR 4-1100 Art. 104a Nr. 1, RdNr 21; BSG Urteil vom 10.3.2015 - B 1 AS 1/14 KL - Juris RdNr 13, für BSGE und SozR 4-4200 § 46 Nr. 4 vorgesehen; Hauck in Zeihe/Hauck, SGG, Stand 1.12.2015, § 39 RdNr 3a) .

    Ungeachtet der Fragen, inwieweit solche Haftungsansprüche zugleich mit dem speziell ausgestalteten Anspruch auf Bundesbeteiligung (§ 46 Abs. 5 ff SGB II) bestehen können (zum grundsätzlichen Anwendungsbereich der Haftungsregelung für das Auseinanderfallen von Verwaltungs- und Finanzierungszuständigkeit vgl BSGE 105, 100 = SozR 4-1100 Art. 104a Nr. 1, RdNr 26 ff mwN) und welche Verjährungsregeln hierfür gelten, sind auch bei unterstellter Anwendbarkeit jedenfalls dessen Voraussetzungen nicht erfüllt.

    Außerhalb der Fälle der gemeinschaftsrechtlichen Anlastung, in denen nur ein "einfaches", objektiv rechtswidriges Verhalten erforderlich ist (vgl BVerfGE 116, 271, 318 mwN) , bedarf es bei Anwendung rein nationalen Rechts darüber hinaus zumindest einer schwerwiegenden grob fahrlässig oder vorsätzlich begangenen Pflichtverletzung der in Anspruch genommenen Gebietskörperschaft (vgl BSGE 105, 100 = SozR 4-1100 Art. 104a Nr. 1, RdNr 25 mwN; BSG SozR 4-4200 § 6b Nr. 2 RdNr 44 mwN; BVerwGE 96, 45, 57 ff = Buchholz 11 Art. 104a GG Nr. 11; BVerwG Buchholz 11 Art. 104a GG Nr. 13 und 14; BVerwGE 128, 99 RdNr 21 = Buchholz 11 Art. 104a GG Nr. 20; "vorsätzliche Pflichtverletzungen" für notwendig erachtend: BVerwGE 104, 29, 32 ff = Buchholz 11 Art. 104a GG Nr. 16) .

  • BSG, 04.06.2014 - B 14 AS 53/13 R  

    Sozialgerichtliches Verfahren - Normenkontrollverfahren - Entscheidung über

    Schließlich können unangemessen zu hoch bemessene Bedarfe für Unterkunft und Heizung, für die der Antragsgegner die Finanzierungslast nicht allein trägt, auch bewirken, dass die zweckgebundene Beteiligung des Bundes an den Leistungen für Unterkunft und Heizung nach § 46 Abs. 5 SGB II zu hoch ausfällt (vgl zur Möglichkeit von Schadenersatzansprüchen des Bundes BSG Urteil vom 15.12.2009 - B 1 AS 1/08 KL - BSGE 105, 100 = SozR 4-1100 Art. 104a Nr. 1) .
  • BSG, 10.03.2015 - B 1 AS 1/14 KL  

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Bundesbeteiligung - Bildung und Teilhabe -

    a) Die öffentlich-rechtliche Streitigkeit zwischen den Beteiligten ist nicht verfassungsrechtlicher Art (vgl dazu BSGE 48, 42, 43 = SozR 1500 § 51 Nr. 17 S 24; BSGE 105, 100 = SozR 4-1100 Art. 104a Nr. 1, RdNr 12 ff) .

    Das streitige Begehren findet nämlich seine Grundlage im SGB II (BSGE 105, 100 = SozR 4-1100 Art. 104a Nr. 1, RdNr 20; Coseriu in Zeihe/Hauck, SGG, Stand 1.12.2014, § 51 RdNr 16) .

    c) Auch das im Rahmen einer restriktiven Auslegung des § 39 Abs. 2 S 1 SGG erforderliche Kriterium der Streitigkeit grundlegender Art, die sich nach ihrem Gegenstand einem Vergleich mit den landläufigen Verwaltungsstreitigkeiten entzieht (BSGE 105, 100 = SozR 4-1100 Art. 104a Nr. 1, RdNr 21 mwN) , ist im vorliegenden Fall erfüllt.

    Den Klägern stehen im Rahmen des hier streitgegenständlichen Zahlungsanspruchs, der nicht das Sozialleistungsverhältnis, sondern allein die (Re-)Finanzierung der Leistungen im Innenverhältnis betrifft (vgl entsprechend BSGE 114, 55 = SozR 4-4200 § 6b Nr. 1, RdNr 52; BSGE 105, 100 = SozR 4-1100 Art. 104a Nr. 1, RdNr 57 f; BVerwG Urteil vom 24.7.2008 - 7 A 2/07 - NVwZ 2009, 599) , auch die beantragten Prozesszinsen gemäß § 288 Abs. 1, § 291 BGB zu.

  • BSG, 02.07.2013 - B 4 AS 72/12 R  

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch

    Dieser hat klargestellt, dass die Anwendung des öffentlich-rechtlichen Erstattungsanspruchs im Falle des Vorliegens eines Haftungsverhältnisses iS des Art. 104a Abs. 5 S 1 GG nicht in Betracht kommt (BSG Urteil vom 15.12.2009 - B 1 AS 1/08 KL - BSGE 105, 100 = SozR 4-1100 Art. 104a Nr. 1 = juris RdNr 59) .

    Ein öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch käme daneben nicht zur Anwendung (BSG Urteil vom 15.12.2009 - B 1 AS 1/08 KL - BSGE 105, 100 = SozR 4-1100 Art. 104a Nr. 1, RdNr 59-60) .

    Dem Kläger stehen im Rahmen des hier streitgegenständlichen öffentlich-rechtlichen Erstattungsanspruchs, der nicht das Sozialleistungsverhältnis, sondern allein die (Re-)Finanzierung der Leistungen im Innenverhältnis betrifft (vgl BSG Urteil vom 15.12.2009 - B 1 AS 1/08 KL - BSGE 105, 100 = SozR 4-1100 Art. 104a Nr. 1 = juris RdNr 57 f; BVerwG Urteil vom 24.7.2008 - 7 A 2/07 - NVwZ 2009, 599) , auch die bereits vom LSG zuerkannten Prozesszinsen gemäß § 288 Abs. 1, § 291 BGB ihrer Höhe und ihrem Umfang nach zu.

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 11.02.2015 - L 19 AS 2204/14  

    Beschwerde gegen einen Beschluss über eine Rechtswegzuständigkeit

    Insoweit nehme er Bezug auf die Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 15.12.2009 - B 1 AS 1/08 KL -, wonach für den Rechtsweg zu den Sozialgerichten nach § 51 Abs. 1 Nr. 4a SGG eine Verknüpfung der rechtlichen Problematik mit dem SGB II sowie ein enger sachlicher Zusammenhang zur Verwaltungstätigkeit der Behörden nach dem SGB II ausreiche.

    Von der Zuweisung in § 51 Abs. 1 Nr. 4a SGG erfasst sind die Rechtsstreitigkeiten, bei denen die Möglichkeit besteht, dass die von dem Beklagten getroffene Entscheidung ihre rechtliche Grundlage in den Vorschriften des SGB II findet oder in einem rechtlichen Zusammenhang mit der Verwaltungstätigkeit nach dem SGB II steht (vgl. zu § 51 Abs. 1 Nr. 4a SGG: BSG Beschluss vom 01.04.2009 - B 14 SF 1/08 R und Urteil 15.12.2009 - B 1 AS 1/08 KL; zu § 51 Abs. 1 Nr. 6a SGG: BSG Beschlüsse vom 25.09.2013 - B 8 SF 1/13 R m.w.N. und vom 26.10.2010 - B 8 AY 1/09 R).

    Der Senat folgt nicht der in der Rechtsprechung vertretenen Auffassung, dass von einem speziellen, den Angelegenheiten der Grundsicherung für Arbeitssuchenden zuzurechnenden Finanzierungskonzept auszugehen ist und damit für sämtliche Fragen betreffend die Finanzierung der Aufgaben nach dem SGB II, unabhängig in welchem Rechtsverhältnis sie auftreten, z. B. Bund - Kommunale Träger (BSG vom 15.12.2009 - B 1 AS 1/08 KL und vom 02.07.2013 - B 4 AS 72/12 R), Land - Kommunale Träger (LSG Niedersachsen-Bremen Beschluss vom 25.02.2010 - L 7 SF 2/09), oder Kreis - kreisangehörige Gemeinde (VG Düsseldorf Beschluss vom 03.07.2013 - 21 K 3828/13), der Rechtsweg zu den Sozialgerichten gegeben sei.

    Dies steht auch nicht im Widerspruch zu den Entscheidungen des Bundessozialgerichts vom 15.12.2009 - B 1 AS 1/08 KL und vom 02.07.2013 - B 4 AS 72/12 R.

    Soweit das Verfahren B 1 AS 1/08 Kl einen Schadensersatzanspruch des Bundes gegen das Land Berlin aus Art. 104 Abs. 5 S. 1 Hs. 2 GG wegen nicht ordnungsgemäßer Verwendung von Bundesmitteln zum Gegenstand hatte, war das Rechtsverhältnis zwischen Bund und dem Land wesentlich durch die Vorschriften des SGB II (§§ 46 Abs. 5, 22 SGB II a.F.) geprägt.

  • BSG, 21.12.2011 - B 12 KR 22/09 R  

    Krankenversicherung - freiwillig versicherter Sozialhilfeempfänger -

    So ist zB auf der Grundlage der Feststellungen des LSG unklar, ob dem Kläger gewährte Mehrbedarfszuschläge und einmalige Bedarfe durchgehend berücksichtigt wurden; möglicherweise könnten sich beitragsrechtliche Auswirkungen auch daraus ergeben, dass im Land Berlin im Grundsicherungsbereich in den Jahren ab 2005 in der Praxis der Leistungsgewährung zu hohe KdU zum Ansatz kamen (vgl BSG Urteil vom 15.12.2009 - B 1 AS 1/08 KL = BSGE 105, 100 = SozR 4-1100 Art. 104a Nr. 1) .
  • BSG, 22.08.2013 - B 14 AS 75/12 R  

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Eingliederungsleistung - Arbeitsgelegenheit -

    In den anderen vom LSG angeführten sowie weiteren Entscheidungen wird ebenfalls kein allgemeiner Grundsatz des Primärrechtsschutzes hergeleitet, sondern nur angesprochen und sein Eingreifen jeweils verneint (vgl BSG Urteil vom 15.12.2009 - B 1 AS 1/08 KL - BSGE 105, 100 = SozR 4-1100 Art. 104a Nr. 1, RdNr 16 f: Abstellen auf die Besonderheiten von Art. 84 Abs. 4 und Art. 104a Abs. 5 GG; BVerwG Beschluss vom 22.5.2003 - 6 B 25/03 - Juris-RdNr 6: keine Annahme eines allgemeinen Grundsatzes, sondern Bewertung der Nicht-Inanspruchnahme von Rechtsschutz als Mitverschulden gemäß § 62 VwVfG, § 254 BGB; BGH Urteil vom 13.7.1995 - III ZR 160/94 - BGHZ 130, 332, Juris-RdNr 8; BGH Urteil vom 21.10.1999 - III ZR 130/98 - BGHZ 143, 18, Juris-RdNr 30: Verneinung der Anwendung eines Vorrangs des Primärrechtsschutzes, aber Hinweis auf ein Mitverschulden des Klägers und seine Schadensminderungspflicht) .
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 03.05.2012 - L 7 AS 83/09  

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

    Im Anschluss an die Ausführungen des BSG im Urteil vom 15.12.2009 (B 1 AS 1/08 KL) sieht der Senat Art. 104a Abs. 5 Satz 1 Halbsatz 2 GG als eine über das Bund-Länder-Verhältnis hinausgehende Haftungsregelung an, die für das Auseinanderfallen von Verwaltungs- und Finanzierungszuständigkeit typisch ist.

    Dabei kann dahingestellt bleiben, ob dieser Anspruch durch die entsprechende Anwendung des Art. 104a Abs. 5 GG im Rahmen des Art. 106 Abs. 8 GG gesperrt ist (zur Sperrwirkung des Art. 104a Abs. 5 Satz 1 GG hinsichtlich des öffentlich-rechtlichen Erstattungsanspruchs vgl. BSG, Urteil vom 15.12.2009, B 1 AS 1/08 KL; BVerwG, Urteil vom 30.11.1995, 7 C 56/93).

    Der Zinsanspruch des Klägers ergibt sich aus der entsprechenden Anwendung der §§ 291, 288 Abs. 1 BGB und ist in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz begründet (vgl. zum Zinsanspruch bei Haftungsansprüche nach Art. 104a Abs. 5 Satz 1 GG, BSG, Urteil vom 15.12.2009, B 1 AS 1/08 KL, Rn. 56 ff. -juris-).

  • BSG, 02.07.2013 - B 4 AS 74/12 R  

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch

    Dieser hat klargestellt, dass die Anwendung des öffentlich-rechtlichen Erstattungsanspruchs im Falle des Vorliegens eines Haftungsverhältnisses iS des Art. 104a Abs. 5 S 1 GG nicht in Betracht kommt (BSG Urteil vom 15.12.2009 - B 1 AS 1/08 KL - BSGE 105, 100 = SozR 4-1100 Art. 104a Nr. 1 - juris RdNr 59) .

    Ein öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch käme daneben nicht zur Anwendung (BSG Urteil vom 15.12.2009 - B 1 AS 1/08 KL - BSGE 105, 100 = SozR 4-1100 Art. 104a Nr. 1, RdNr 59-60) .

  • BSG, 10.12.2013 - B 13 R 91/11 R  

    Pflegezeit als Berücksichtigungszeit vom 1. 1. 1992 bis 31. 3. 1995 -

    Nicht vertieft zu werden braucht in diesem Zusammenhang, ob die Beschränkung des Herstellungsanspruchs aus dem generellen Vorrang des Primärrechtsschutzes im Verhältnis zwischen Bürger und Staat herzuleiten ist, der es dem Bürger versagt, eine rechtswidrige staatliche Beeinträchtigung freiwillig hinzunehmen und stattdessen hierfür Schadensersatz zu verlangen (vgl BSGE 105, 100 = SozR 4-1100 Art. 104a Nr. 1, RdNr 17 mwN) , ob die Begrenzung des Herstellungsanspruchs aus Nebenpflichten und Obliegenheiten folgt, die sich auch für den Leistungsberechtigten aus dem Sozialrechtsverhältnis ergeben (so BSG Urteil vom 22.8.2013 - B 14 AS 75/12 R - RdNr 24 ff, zur Veröffentlichung in BSGE und SozR 4-4200 § 16 Nr. 13 vorgesehen) , oder ob es in diesen Fällen bereits an der Kausalität der behördlichen Pflichtverletzung iS einer wesentlichen - zumindest gleichwertigen - Bedingung für die Beeinträchtigung eines sozialen Rechts fehlt (so BSGE 91, 1 = SozR 4-2600 § 115 Nr. 1 - Leitsatz 2 und RdNr 62) .
  • BSG, 17.02.2010 - B 1 KR 15/09 R  

    Krankenversicherung - Förderung ambulanter Hospizdienste - Gestaltungsspielraum

  • BSG, 12.11.2015 - B 14 AS 50/14 R  

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch

  • SG Aachen, 02.07.2015 - S 14 AS 304/15  

    Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts für die Festsetzung der Zuweisung von

  • VG Düsseldorf, 03.07.2013 - 21 K 3828/13  
  • LSG Rheinland-Pfalz, 10.11.2014 - L 3 AS 528/14  

    Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsweg - Zuständigkeit der Sozialgerichte für

  • LSG Hessen, 03.09.2014 - L 6 AS 234/12  

    Bund muss fast halbe Million an Hochtaunuskreis zahlen

  • VG Düsseldorf, 03.07.2013 - 21 K 3860/13  
  • VG Düsseldorf, 03.07.2013 - 21 K 4502/13  
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 19.04.2012 - L 6 AS 16/09  

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

  • SG Aachen, 30.06.2015 - S 11 AS 303/15  

    Anspruch eines Sozialhilfeempfängers auf Neubescheidung der Höhe der Verteilung

  • SG Bremen, 23.02.2010 - S 26 AS 1196/09  
  • LSG Berlin-Brandenburg, 03.06.2010 - L 19 AS 377/10  

    Arbeitslosengeld II - unangemessene Unterkunftskosten -

  • LSG Hamburg, 31.07.2012 - L 4 AS 246/12  
  • LSG Berlin-Brandenburg, 19.08.2011 - L 15 SO 154/11  

    Zuwendung auf Grund der Landeshaushaltsordnung für Beratungsstellen und

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 25.02.2010 - L 7 SF 2/09  

    Sozialgerichtliches Verfahren - zulässiger Rechtsweg - Streitigkeit über die

  • LSG Berlin-Brandenburg, 24.11.2010 - L 10 AS 2064/10  

    Arbeitslosengeld II; Kosten der Unterkunft und Heizung; objektive Beweislast;

  • SG Düsseldorf, 10.02.2010 - S 2 KA 4/08  

    Vertragsarztangelegenheiten

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