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   BSG, 18.03.1997 - 2 RU 8/96   

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https://dejure.org/1997,3355
BSG, 18.03.1997 - 2 RU 8/96 (https://dejure.org/1997,3355)
BSG, Entscheidung vom 18.03.1997 - 2 RU 8/96 (https://dejure.org/1997,3355)
BSG, Entscheidung vom 18. März 1997 - 2 RU 8/96 (https://dejure.org/1997,3355)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Kausalität der Tätigkeit als Feuerwehrmann am Todestag für akuten Herztod - Anspruch auf Gewährung von Hinterbliebenenleistungen - Tod durch Arbeitsunfall - Begriff des Unfalls - Bedingung im naturwissenschaftlich-philosophischen Sinne - Ursächliche Bedeutung einer Krankheitsanlage für den Eintritt des tödlichen Erfolges

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (32)

  • BSG, 29.11.2011 - B 2 U 10/11 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Unfallereignis - Einwirkung auf

    Nicht geschützt sollen Unfälle sein, die auf aus dem Menschen selbst kommenden Ereignissen beruhen (vgl BSG vom 29.2.1984 - 2 RU 24/83 - Juris RdNr 15; BSG vom 18.3.1997 - 2 RU 8/96 - Juris RdNr 22, jeweils mwN) .
  • BSG, 02.05.2001 - B 2 U 18/00 R

    Arbeitsunfall - haftungsausfüllende Kausalität - wesentliche Mitursache -

    Diese ursächliche Bedeutung für den Eintritt des tödlichen Erfolges hat eine Krankheitsanlage zB dann, wenn die akuten Erscheinungen zu derselben Zeit auch ohne äußere Einwirkungen auftreten könnten oder auch jedes andere alltäglich vorkommende Ereignis die Erscheinungen ausgelöst hätte (BSG Urteile vom 18. März 1997 - 2 RU 8/96 - HVBG-Info 1997, 1279 und vom 2. Februar 1999, aaO).
  • BSG, 02.02.1999 - B 2 U 6/98 R

    Arbeitsunfall - haftungsausfüllende Kausalität - Gelegenheitsursache -

    Angesichts der Entscheidung des BSG vom 18. März 1997 - 2 RU 8/96 -, nach der auch Streßeinwirkungen für den Eintritt eines Arbeitsunfalls entscheidend sein könnten, sei die Aussage des LSG nicht aufrechtzuerhalten und verstoße insoweit gegen die Erfahrungs- und Denkgesetze, daß "... rechtfertigt nicht den Schluß auf eine relevante körperliche Einwirkung".

    Diese ursächliche Bedeutung für den Eintritt des tödlichen Erfolges hat eine Krankheitsanlage zB dann, wenn die akuten Erscheinungen zu derselben Zeit auch ohne äußere Einwirkungen auftreten könnten oder auch jedes andere alltäglich vorkommende Ereignis die Erscheinungen ausgelöst hätte (BSG aaO und Urteil vom 18. März 1997 - 2 RU 8/96 - = HVBG-Info 1997, 1279).

  • BSG, 18.04.2000 - B 2 U 7/99 R

    Innerer Zusammenhang beim geschützten Betriebsweg

    Eine solche Einwirkung von außen hat das BSG zB auch in der Störung eines implantierten Herzschrittmachers durch Kurzwellen eines Ultrathermgerätes (BSG SozR 2200 § 548 Nr. 56), in der einen Herzinfarkt auslösenden beruflichen Streßsituation eines Feuerwehrmannes (Urteil vom 18. März 1997 - 2 RU 8/96 - USK 9789) und in der Überarbeitung oder Arbeit bei drückender Hitze gesehen, durch die eine zum Sturz führende Kreislaufhypotonie verursacht wurde (BSG SozR 2200 § 548 Nr. 75 mwN).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 10.10.2014 - L 4 U 506/10

    Bildungsmaßnahme nach § 2 Abs. 1 Nr. 2 SGB VII während einer arbeitgeberseitigen

    Eine Ursache im naturwissenschaftlich-philosophischen Sinn liegt vor, wenn sich der Schaden ohne die Tätigkeit mit Wahrscheinlichkeit nicht zum selben Zeitpunkt eingestellt hätte (BSG Urt. v. 18.03.1997 - 2 RU 8/96 - juris Rn. 24), d.h. der Unfall sich ohne die konkrete Tätigkeit nicht identisch und mit identischen Folgen ereignet hätte (BSG Urt. v. 24.02.1988 - 2 RU 30/87 - juris Rn. 18).
  • LSG Sachsen-Anhalt, 19.04.2018 - L 6 U 150/14

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Scheingefahr - Unfallereignis -

    Für diese war seit Jahrzehnten geklärt, dass das Erfordernis der äußeren Einwirkung lediglich der Abgrenzung gegenüber Gesundheitsbeeinträchtigungen aus inneren Ursachen bzw. infolge Selbstschädigungen dient (statt aller nur BSG, Urteil vom 18. März 1997 - 2 RU 8/96 - juris).

    Entscheidend für den Unfallbegriff sind demnach ein versichertes ("äußeres") Ereignis als Ursache und ein Gesundheits(erst)schaden als Wirkung (siehe nochmals BSG, Urteil vom 18. März 1997 - 2 RU 8/96 - a.a.O.).

  • LSG Baden-Württemberg, 19.01.2016 - L 9 U 1607/15

    Gesetzliche Unfallversicherung - Hinterbliebenenleistung - Arbeitsunfall -

    Das Verlorengehen des Koffers kann als äußeres, zeitlich begrenztes Ereignis angesehen werden (vgl. auch BSG, Urteil vom 18.03.1997, 2 RU 8/96 ).

    Eine Körperschädigung kann verursacht sein durch körperlich gegenständliche Einwirkungen (z.B. Verletzung beim Aufschlag nach Sturz), aber auch durch geistig-seelische Einwirkungen in einem eng begrenzten Zeitraum (BSG, Urteil vom 18.03.1997, a. a. O.).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 15.09.1999 - L 17 U 63/97

    Hinterbliebenenleistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung (Witwenrente,

    Daß gerade derartige berufliche Ausnahmesituationen zu erheblicher Streßbelastung mit Todesfolge führen könnten und insoweit diese Zustände mit Todesfolge auch als grundsätzlich anspruchsbegründend anzusehen seien, habe das Bundessozialgericht (BSG) mit Urteil vom 18.03.1997 - 2 RU 8/96 - entschieden.

    Die Umstände des vom BSG mit Urteil vom 18.03.1997 - 2 RU 8/96 - entschiedenen Falles eines Feuerwehrmannes, der während einer Alarmübung einem Herztod erlegen sei, könnten mit denjenigen des vor liegenden Falles nicht verglichen werden.

    Auf das Urteil des BSG vom 18.03.1997 - 2 RU 8/96 - können sich die Kläger nicht mit Erfolg berufen, denn dieser Entscheidung lag ein Sachverhalt zugrunde, der mit dem vorliegenden nicht vergleichbar ist.

  • SG Augsburg, 07.11.2005 - S 5 U 184/04

    Plötzliche und unerwartete sowie unkoordinierte äußere Krafteinwirkungen als

    So nahm das BSG z.B. im Urteil vom 18.03.1997, Az.: 2 RU 8/96, den bei einer Alarmübung eingetretenen Tod eines Feuerwehrmanns infolge eines Herzinfarkts als Unfallfolge an.

    Beispielhaft für diese Praxis seien nur die Urteile des BSG vom 27.10.1987, Az.: 2 RU 35/87, und vom 18.03.1997, Az.: 2 RU 8/96, erwähnt, in denen nur auf die Frage der haftungsausfüllenden Kausalität abgestellt und die Frage des Unfallbegriffs nur am Rande erörtert worden ist.

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 05.12.2002 - L 6 U 470/99
    Sie nehme Bezug auf die Entscheidung des BSG vom 18. März 1997 - 2 RU 8/96 - , in der es um die körperlichen Anstrengungen eines Feuerwehrmannes beim Anwerfen einer Motorspritze bei einem Löscheinsatz gegangen sei.

    Dabei kann diese Körperschädigung durch körperlich gegenständliche Einwirkungen wie auch durch geistig-seelische Einwirkungen in einem eng begrenztem Zeitraum verursacht sein (BSG Urteil vom 18. März 1997, - 2 RU 8/96).

    Entgegen der Auffassung der Klägerin ist auch der dem Urteil des BSG vom 18. März 1997 (Az. 2 RU 8/96) zu Grunde liegende Sachverhalt nicht mit der bei weitem nicht so belastenden Situation des Vers.

  • SG Augsburg, 08.02.2006 - S 5 U 241/04

    Einordnung eines Transports von Möbeln und daraufhin auftretende Rückenschmerzen

  • LSG Bayern, 08.02.2006 - L 3 U 91/06
  • LSG Baden-Württemberg, 23.04.2015 - L 10 U 5600/13

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Unfallbegriff -

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 10.10.2014 - L 4 U 702/13

    Anerkennung eines Unfalls während einer Rehabilitationsmaßnahme als

  • SG Augsburg, 05.04.2007 - S 5 U 271/06

    Annahme eines Arbeitsunfalls bei Verletzung während der Teilnahme an einem

  • LSG Sachsen, 09.02.2006 - L 2 U 69/03

    Anerkennung eines Hirnschlags nach psychischem Stress als Arbeitsunfall in der

  • LSG Baden-Württemberg, 15.10.2009 - L 10 U 2011/09

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Gesundheitserstschaden -

  • LSG Berlin-Brandenburg, 26.01.2012 - L 3 U 329/09

    Wegeunfall - alltägliche Gefahr - äußeres Ereignis - psychische Einwirkung -

  • LSG Sachsen, 18.03.2004 - L 2 U 24/02

    Gewährung einer Verletztenrente aus der gesetzlichen Unfallversicherung;

  • SG Karlsruhe, 27.03.2018 - S 1 U 3506/17

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Unfallereignis - äußere

  • LSG Bayern, 24.07.2013 - L 2 U 230/11

    Die Feststellung eines Arbeitsunfalls setzt einen durch den Unfall wesentlich

  • SG Aachen, 11.05.2004 - S 1 U 95/03

    Anspruch auf Entschädigung wegen eines Arbeitsunfalls; Anaphylaktischer Schock

  • LSG Berlin-Brandenburg, 31.03.2011 - L 3 U 319/08

    Arbeitsunfall, äußeres Ereignis, geistig-seelische Einwirkung, psychischer

  • LSG Sachsen, 12.12.2002 - L 2 U 188/00

    Gewährung von Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung (Anerkennung

  • LSG Sachsen, 12.12.2000 - L 2 U 111/98

    Arbeitsunfall auf dem Arbeitsweg; Fibularinfraktion links; Beweisprobleme auf

  • SG Reutlingen, 25.07.2005 - S 4 U 420/04

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - haftungsausfüllende Kausalität -

  • LSG Sachsen, 12.12.2000 - L 2 U 51/98

    Anspruch auf Anerkennung und Entschädigung eines Unfalls als Arbeitsunfall;

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 04.08.2003 - L 6 U 410/99

    Anspruch auf Feststellung eines Gesundheitsschadens als Folge eines

  • LSG Bayern, 01.12.1999 - L 2 U 518/98

    Herzinfarkt nicht Folge betrieblicher Umstände anlässlich eines Betriebsausfluges

  • LSG Saarland, 15.06.1999 - L 2 U 92/98

    Herztod eines Feuermanns als Folge eines Arbeitsunfalles - haftungsausfüllende

  • SG Aachen, 20.07.2005 - S 1 U 52/03

    Gewährung von Hinterbliebenenleistungen bei akutem Herztod des am Todestag als

  • LSG Niedersachsen, 19.02.2001 - L 6 U 34/00
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