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   BSG, 18.11.2014 - B 1 KR 19/13 R   

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https://dejure.org/2014,35246
BSG, 18.11.2014 - B 1 KR 19/13 R (https://dejure.org/2014,35246)
BSG, Entscheidung vom 18.11.2014 - B 1 KR 19/13 R (https://dejure.org/2014,35246)
BSG, Entscheidung vom 18. November 2014 - B 1 KR 19/13 R (https://dejure.org/2014,35246)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • lexetius.com
  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Krankenversicherung

  • openjur.de

    Krankenversicherung; keine Zugehörigkeit der Präimplantationsdiagnostik zum Leistungskatalog; kein Leistungsanspruch nach Gemeinschaftsrecht; Europarechtskonformität des Erfordernisses der Zustimmung einer Ethikkommission

  • Bundessozialgericht
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 13 Abs 2 SGB 5, § 13 Abs 3 S 1 Alt 1 SGB 5, § 13 Abs 3 S 1 Alt 2 SGB 5, § 13 Abs 4 SGB 5, § 13 Abs 5 SGB 5
    Krankenversicherung - keine Zugehörigkeit der Präimplantationsdiagnostik zum Leistungskatalog - kein Leistungsanspruch nach Gemeinschaftsrecht - Europarechtskonformität des Erfordernisses der Zustimmung einer Ethikkommission

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • medcontroller.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kein Anspruch auf Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenversicherung für eine zukünftige Präimplantationsdiagnostik (PID) bei In-Vitro-Fertilisation (IVF) aufgrund der Erbkrankheit CADASIL

  • rechtsportal.de

    SGB V § 27 ; SGB V § 27a
    Kein Anspruch auf Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenversicherung für eine zukünftige Präimplantationsdiagnostik (PID) bei In-Vitro-Fertilisation (IVF) aufgrund der Erbkrankheit CADASIL

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • Bundessozialgericht (Pressemitteilung)

    Präimplantationsdiagnostik ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung

  • Bundessozialgericht (Terminbericht)

    Gesetzliche Krankenversicherung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Präimplantationsdiagnostik auf Kassenrezept?

  • lto.de (Kurzinformation)

    Künstliche Befruchtung - Krankenkasse muss Kosten für PID nicht erstatten

  • Jurion (Kurzinformation)

    Präimplantationsdiagnostik ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Kein "Recht auf ein gesundes Kind" für Kassenpatienten

Besprechungen u.ä. (2)

  • anwaltauskunft.de (Entscheidungsbesprechung)

    PID: Müssen Krankenkassen die Kosten übernehmen?

  • rente-rentenberater.de (Entscheidungsbesprechung)

    Kein Kassenzuschuss bei künstlicher Befruchtung für Unverheiratete

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BSGE 117, 212
  • FamRZ 2015, 856



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Wird zitiert von ... (13)  

  • BFH, 05.10.2017 - VI R 47/15

    Aufwendungen für heterologe künstliche Befruchtung in gleichgeschlechtlicher

    Aufwendungen für nach objektiv-rechtlichen Maßstäben verbotene Behandlungsmaßnahmen sind selbst dann nicht zwangsläufig, wenn sie nicht straf- oder bußgeldbewehrt sind (Urteil des Bundessozialgerichts vom 18. November 2014 B 1 KR 19/13 R, BSGE 117, 212, Rz 11, zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung) oder wegen eines Strafausschließungsgrundes nicht geahndet werden (FG Düsseldorf, Urteil vom 9. Mai 2003  18 K 7931/00 E, EFG 2003, 1548; FG München, Beschluss vom 21. Februar 2000  16 V 5568/99, EFG 2000, 496).
  • BSG, 17.11.2015 - B 1 KR 18/15 R

    Krankenversicherung - Krankenhausvergütung - Erforderlichkeit von

    Behandlungen, die rechtlich nicht zulässig sind, dürfen von der KK nicht gewährt oder bezahlt werden (BSG SozR 3-2500 § 27a Nr. 4 S 39 mwN; BSG Urteil vom 18.11.2014 - B 1 KR 19/13 R - Juris RdNr 11 mwN - für BSGE und SozR 4-2500 § 27 Nr. 26 vorgesehen).

    Auf die Frage der Strafbarkeit oder der Bußgeldbewehrung kommt es dabei nicht an (BSG Urteil vom 18.11.2014 - B 1 KR 19/13 R - Juris RdNr 11 mwN - für BSGE und SozR 4-2500 § 27 Nr. 26 vorgesehen).

  • BSG, 12.09.2015 - B 1 KR 15/14 R

    Krankenversicherung - Polkörperdiagnostik keine Leistung der gesetzlichen

    Nicht die Krankheit, sondern die Unfähigkeit des Paares, auf natürlichem Wege Kinder zu zeugen, und die daraus resultierende Notwendigkeit einer künstlichen Befruchtung bildet den Versicherungsfall (stRspr, vgl BSGE 88, 62, 64 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 24; BVerfGE 117, 316, 325 f = SozR 4-2500 § 27a Nr. 3 RdNr 34; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 5 RdNr 13; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 7 RdNr 14; BSG Urteil vom 18.11.2014 - B 1 KR 19/13 R - Juris RdNr 17, zur Veröffentlichung in SozR 4-1500 § 27 Nr. 26 vorgesehen; Hauck SGb 2009, 321, 322 mwN) .

    Art. 3 Abs. 1 GG gebietet es nicht, dass die Gerichte die Behebung einer Fertilitätsstörung mit der Embryonen-Vorauswahl zur Vermeidung erbkranken Nachwuchses bei bestehender Fertilität gleichsetzen (vgl BVerfG Nichtannahmebeschluss vom 30.11.2001 - 1 BvR 1764/01 - Juris RdNr 2; BSG Urteil vom 18.11.2014 - B 1 KR 19/13 R - Juris RdNr 19, zur Veröffentlichung in SozR 4-1500 § 27 Nr. 26 und für BSGE vorgesehen) .

  • BFH, 17.05.2017 - VI R 34/15

    Aufwendungen für eine künstliche Befruchtung nach der ICSI-Methode als

    Aufwendungen für nach objektiv-rechtlichen Maßstäben verbotene Behandlungsmaßnahmen sind selbst dann nicht zwangsläufig, wenn sie nicht straf- oder bußgeldbewehrt sind (Urteil des Bundessozialgerichts vom 18. November 2014 B 1 KR 19/13 R, BSGE 117, 212, Rz 11 zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung) oder wegen eines Strafausschließungsgrundes nicht geahndet werden (FG Düsseldorf, Urteil vom 9. Mai 2003  18 K 7931/00 E, Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2003, 1548; FG München, Beschluss vom 21. Februar 2000  16 V 5568/99, EFG 2000, 496).
  • SG Dresden, 31.08.2016 - S 25 KR 236/14

    Kosten für eine künstliche Befruchtung im europäischen Ausland

    Umfasst sind jedoch nur von der deutschen Rechtsordnung erlaubte Maßnahmen (zur PID: BSG, Urteil vom 18.11.2014, Az. B 1 KR 19/13 R, juris, Rdnr. 11).

    Behandlungen, die rechtlich nicht zulässig sind, dürfen von der Krankenkasse nicht gewährt oder bezahlt werden (vgl. BSG, Urteil vom 18.11.2014, Az. B 1 KR 19/13 R, juris, Rdnr. 11; BSG, Urteil vom 09.10.2001, Az. B 1 KR 33/00 R, juris, Rdnr. 12).

    Wie das Bundessozialgericht herausgearbeitet hat, ist es allen Regelungen des sekundären Gemeinschaftsrechts und den das primäre Gemeinschaftsrecht umsetzenden Regelungen des SGB V gemein, dass sie die Übernahme von Kosten für Leistungen bei Krankheit, Mutterschaft und Vaterschaft Versicherter im Ausland innerhalb der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums auf dasjenige begrenzen, was von den in Betracht kommenden inländischen Leistungsträger nach den für ihn geltenden Regelungen der Leistungen bei Krankheit, Mutterschaft und Vaterschaft verlangt werden könnte (vgl. im Einzelnen: BSG, Urteil vom 18.11.2014, Az. B 1 KR 19/13 R, juris, Rdnr. 24 ff).

  • BFH, 05.10.2017 - VI R 2/17

    Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 5. Oktober 2017 VI R 47/15:

    Aufwendungen für nach objektiv-rechtlichen Maßstäben verbotene Behandlungsmaßnahmen sind selbst dann nicht zwangsläufig, wenn sie nicht straf- oder bußgeldbewehrt sind (Urteil des Bundessozialgerichts vom 18. November 2014 B 1 KR 19/13 R, BSGE 117, 212, Rz 11, zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung) oder wegen eines Strafausschließungsgrundes nicht geahndet werden (FG Düsseldorf, Urteil vom 9. Mai 2003  18 K 7931/00 E, EFG 2003, 1548; FG München, Beschluss vom 21. Februar 2000  16 V 5568/99, EFG 2000, 496).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 28.01.2014 - L 1 KR 862/12
    Die untersuchte Eizelle ist dabei keine versicherte Person im Sinne der §§ 25 und 26 SGB V, weil dies lebende Personen sind (LSG Bayern, Urteil vom 07.08.2008, L 4 KR 259/07; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 19.04.2013, L 4 KR 5058/12, und Urteil vom 19.07.2013, L 4 KR 4624/12, anhängig BSG, B 1 KR 19/13 R).
  • BSG, 20.02.2017 - B 1 KR 75/16 B

    Krankenversicherung; Kosten einer Präimplantationsdiagnostik einschließlich der

    Die Klägerin befasst sich nicht mit dem Urteil des erkennenden Senats (BSGE 117, 212 = BSG SozR 4-2500 § 27 Nr. 26), wonach erst die Verordnung zur Regelung der Präimplantationsdiagnostik ([Präimplantationsdiagnostikverordnung - PIDV] vom 21.2.2013, BGBl I 2013, 323) den rechtlichen Vollzug der in § 3a Abs. 3 S 1 Nr. 2 und 3 ESchG aufgestellten Anforderungen ermöglicht.

    Die gesetzliche Regelung untersagt auch den KKn ausnahmslos, vor dem 1.2.2014 ihren Versicherten PID-Leistungen zu verschaffen (vgl BSGE 117, 212 = BSG SozR 4-2500 § 27 Nr. 26, RdNr 10 ff und 22 mit Blick auf § 3a Abs. 3 ESchG und § 10 PIDV).

  • SG Köln, 07.09.2018 - S 26 KR 202/15
    Parallel dazu ist auch ein Urteil des BSG vom 18.11.2014 (- B 1 KR 19/13 R-) zu berücksichtigen, wonach das sekundäre Gemeinschaftsrecht und die das primäre Gemeinschaftsrecht umsetzenden Regelungen des SGB V keine weitergehenden Leistungsansprüche im EU-Ausland vorsehen, als sie im Inland gewährt werden können.

    Eine von der Rechtsordnung im Wohnsitzstaat verbotene Behandlung kann nicht Teil des Leistungskatalogs einer gesetzlichen oder privaten Krankenkasse sein; der Leistungsausschluss greift erst recht ein, wenn die verbotene medizinische Behandlung bußgeld- oder strafbewehrt ist (vgl. Urteil des BSG vom 18.11.2014 - B 1 KR 19/13 R-).

  • OLG München, 12.09.2018 - 25 U 2424/18

    Kostenübernahme für Präimplantationsdiagnostik (PID) nicht vom

    Der Senat schließt sich insofern der Auffassung des Bundessozialgerichts an, das aus den eben genannten Erwägungen heraus eine PID-IVF-Behandlung nicht als "Krankenbehandlung" im Sinne der gesetzlichen Krankenversicherung angesehen hat (vgl. BSG, Urteil vom 18.11.2014, BSGE 117, 212, Rn. 14 f. bei juris; ebenso zur Polkörperdiagnostik Urteil vom 12.09.2015, NZS 2015, 944).
  • OLG München, 23.10.2018 - 25 U 2424/18

    Kostenerstattung für eine Präimplantationsdiagnostik bei Vorliegen einer schweren

  • BSG, 28.04.2015 - B 1 KR 153/14 B

    Kostenerstattung für Zahn(ersatz)behandlung in Belgien

  • LSG Bayern, 05.09.2018 - L 4 KR 705/17

    IVF-Behandlung - § 13 Abs. 3a SGB V

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