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   BSG, 19.09.2007 - B 1 KR 6/07 R   

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https://dejure.org/2007,1246
BSG, 19.09.2007 - B 1 KR 6/07 R (https://dejure.org/2007,1246)
BSG, Entscheidung vom 19.09.2007 - B 1 KR 6/07 R (https://dejure.org/2007,1246)
BSG, Entscheidung vom 19. September 2007 - B 1 KR 6/07 R (https://dejure.org/2007,1246)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • lexetius.com

    Krankenversicherung - Verfassungsmäßigkeit der Begrenzung des Leistungsumfangs bei künstlicher Befruchtung auf die Hälfte der Gesamtkosten

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Krankenversicherung

  • openjur.de

    Krankenversicherung; Verfassungsmäßigkeit der Begrenzung des Leistungsumfangs bei künstlicher Befruchtung auf die Hälfte der Gesamtkosten

  • Judicialis

    Krankenversicherung - Verfassungsmäßigkeit der Begrenzung des Leistungsumfangs bei künstlicher Befruchtung auf die Hälfte der Gesamtkosten

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anspruch der an einer an idiopathischer Sterilität leidenden gesetzlichen Krankenversicherten auf die vollumfängliche Übernahme der Kosten einer künstlichen Befruchtung; Anspruch auf Übernahme der Kosten für Leistungen zur Herbeiführung einer Schwangerschaft beim dritten ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Begrenzung des Leistungsumfangs der gesetzlichen Krankenversicherung bei künstlicher Befruchtung auf die Hälfte der Gesamtkosten, Verfassungsmäßigkeit

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • nikolaus-beschluss.de (Kurzinformation)

    Künstl. Befruchtung

  • aerzteblatt.de (Kurzinformation)

    Künstliche Befruchtung: Kostenbeteiligung ist verfassungsgemäß

  • rente-rentenberater.de (Kurzinformation)

    Künstliche Befruchtung

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Bei künstlicher Befruchtung muss Krankenkasse nur 50 % bezahlen

  • 123recht.net (Pressemeldung, 24.9.2007)

    Keine volle Kostenübernahme für künstliche Befruchtung // Bundesgericht bestätigt Eigenanteil von 50 Prozent

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BSG vom 19.9.2007, Az.: B 1 KR 6/07 R (Künstliche Befruchtung/ Kostenübernahme)" von RiSG Jürgen Beck, original erschienen in: SGb 2008, 359 - 361.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZS 2008, 133
  • NZS 2008, 258 (Ls.)
  • FamRZ 2007, 2066
 
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Wird zitiert von ... (21)

  • BSG, 18.11.2014 - B 1 KR 19/13 R

    Krankenversicherung - keine Zugehörigkeit der Präimplantationsdiagnostik zum

    Nicht die Krankheit, sondern die Unfähigkeit des Paares, auf natürlichem Wege Kinder zu zeugen und die daraus resultierende Notwendigkeit einer künstlichen Befruchtung bildet den Versicherungsfall (stRspr, vgl BSGE 88, 62, 64 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3; BVerfGE 117, 316, 325 f = SozR 4-2500 § 27a Nr. 3 RdNr 34; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 5 RdNr 13; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 7 RdNr 14; Hauck SGb 2009, 321, 322 mwN).
  • BSG, 17.12.2019 - B 1 KR 7/19 R

    Kein Anspruch auf Erstattung der Kosten für eine künstliche Befruchtung als

    Der Sachleistungsanspruch der Klägerin auf medizinische Maßnahmen zur Herbeiführung einer Schwangerschaft ist auf 50 vH der mit dem Behandlungsplan genehmigten Kosten der Maßnahmen beschränkt, die bei ihr durchgeführt werden (vgl § 27a Abs. 3 Satz 3 SGB V idF durch Art. 1 Nr. 14 Buchst b des Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung - GKV-Modernisierungsgesetz - GMG - vom 14.11.2003, BGBl I 2190 mWv 1.1.2004; zur Verfassungsmäßigkeit dieser Begrenzung vgl BVerfG Beschluss vom 27.2.2009 - 1 BvR 2982/07 - BVerfGK 15, 152 = NJW 2009, 1733; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 5) .
  • BSG, 03.03.2009 - B 1 KR 12/08 R

    Krankenversicherung - künstliche Befruchtung - Leistungsausschluss bei

    Ähnlich wie es der Senat bereits zur Altersgrenze des 50. Lebensjahres für Männer (Urteil vom 24.5. 2007 - B 1 KR 10/06 R, SozR 4-2500 § 27a Nr. 4) sowie zur Begrenzung des Anspruchs auf künstliche Befruchtung in der GKV auf 50 % der Behandlungskosten (Urteil vom 19.9. 2007 - B 1 KR 6/07 R, SozR 4-2500 § 27a Nr. 5) entschieden hat (vgl ferner Senats-Beschluss vom 2.11.2006 - B 1 KR 111/06 B, in juris dokumentiert), verstößt die Regelung wegen des im hier betroffenen Bereich weiten Gestaltungsspielraums des Gesetzgebers nicht gegen die speziellen Gleichheitssätze des Art. 3 Abs. 2 und 3 GG (dazu 1.) sowie den allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG; dazu 2.) und ist auch sonst verfassungsgemäß (dazu 3.).

    Nicht die Krankheit, sondern die Unfähigkeit des Paares, auf natürlichem Wege Kinder zu zeugen und die daraus resultierende Notwendigkeit einer künstlichen Befruchtung bildet den Versicherungsfall (stRspr, vgl BSGE 88, 62, 64 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3; BVerfGE 117, 316, 325 f = SozR 4-2500 § 27a Nr. 3 RdNr 34; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 5 RdNr 13 mwN).

    Eine derartige Förderung liegt vielmehr in seinem Ermessen (BVerfGE 117, 316 = SozR 4-2500 § 27a Nr. 3 RdNr 40; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 5 RdNr 23 f).

  • BVerfG, 27.02.2009 - 1 BvR 2982/07

    50 %iger Kostenzuschuss der Krankenkassen für künstliche Befruchtung

    Zuletzt hat das Bundessozialgericht mit Urteil vom 19. September 2007 (B 1 KR 6/07 R, SGb 2008, S. 356 ff.) die Revision der Beschwerdeführer zurückgewiesen.
  • BSG, 06.11.2008 - B 1 KR 38/07 R

    Krankenversicherung - keine Fahrkostenerstattung für den Einsatz eines

    Jenseits der Regelung der Kernleistungen der GKV überschreitet der Gesetzgeber sein Gestaltungsermessen nicht, wenn er - im Hinblick auf die begrenzten finanziellen Mittel und zur Sicherung einer "Vollversicherung" bei Fällen schwerer Krankheiten - Leistungsansprüche in weniger dringlichen Fällen beschränkt oder gar nicht erst vorsieht (vgl BSG, Urteil vom 19.9. 2007 - B 1 KR 6/07 R - SozR 4-2500 § 27a Nr. 5 RdNr 15).
  • BSG, 25.11.2008 - B 1 KR 51/08 B
    Das Landessozialgericht (LSG) hat ua ausgeführt: Wie das Bundessozialgericht (BSG) in seinem Urteil vom 19.9.2007 (BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 5) entschieden habe, verstoße die Begrenzung der Zahlungspflicht auf 50 % der Kosten nicht gegen Verfassungsrecht.

    Eine Rechtsfrage ist grundsätzlich nicht mehr klärungsbedürftig, wenn sie bereits von der höchstrichterlichen Rechtsprechung - wie hier durch das Urteil des BSG vom 19.9.2007 (SozR 4-2500 § 27a Nr. 5) - entschieden worden ist (vgl BSG SozR 3-1500 § 160 Nr. 8 S 17; BSG SozR 1500 § 160 Nr. 51 S 52 mwN).

    Sie setzt sich dazu nicht hinreichend mit der Rechtsprechung des BVerfG und des BSG auseinander, nach der die Herbeiführung der Schwangerschaft ein eigenständiger Versicherungsfall ist, der zu verfassungsrechtlichen Wertungen berechtigt, die von denjenigen der Klägerin abweichen (BVerfGE 117, 316 = SozR 4-2500 § 27a Nr. 3 RdNr 34, 35; BSGE 88, 62, 64 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 24; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 5, stRspr).

    Der erkennende Senat geht in Übereinstimmung mit dem BVerfG (BVerfGE 115, 25 ff = SozR 4-2500 § 27 Nr. 5 RdNr 27 mwN) in ständiger Rechtsprechung davon aus, dass die Krankenkassen von Verfassungs wegen nicht gehalten sind, alles zu leisten, was an Mitteln zur Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit verfügbar ist (vgl zB BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 5 RdNr 18 mwN).

    Nur in "besonders gelagerten Fällen", zu denen die ungewollte Kinderlosigkeit der Eheleute nicht gehört, kann es die Verfassung gebieten, die Vorschriften des SGB V verfassungskonform auszulegen, sodass die Gerichte zu einer grundrechtsorientierten Auslegung der maßgeblichen Vorschriften des Krankenversicherungsrechts verpflichtet sind (BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 5 RdNr 19 ff).

    Auch insoweit legt die Beschwerdeführerin aber nicht hinreichend dar, dass nach dem Urteil des Senats vom 19.9.2007 (BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 5) noch Klärungsbedarf verblieben ist.

    Ob und inwieweit die Entstehung einer Familie durch medizinische Maßnahmen der künstlichen Befruchtung mit den Mitteln der GKV gefördert werden soll, liegt danach vielmehr im Ermessen des Gesetzgebers (BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 5 RdNr 22 ff; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 4; BVerfGE 117, 316 = SozR 4-2500 § 27a Nr. 3 RdNr 40).

  • BSG, 25.06.2009 - B 3 KR 9/08 R

    Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenversicherung für Maßnahmen zur

    § 27a SGB V regelt - wie in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) und des BSG anerkannt ist (vgl BVerfGE 117, 316, 325 f = SozR 4-2500 § 27a Nr. 3 RdNr 34; BSGE 88, 62, 64 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 24; vgl auch BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 5 RdNr 13 mwN) - keinen Kernbereich der Leistungen der GKV, sondern begründet einen eigenständigen Versicherungsfall, vor dem Maßnahmen der Krankenbehandlung Vorrang haben.

    Nicht die Krankheit, sondern die Unfähigkeit des Paares, auf natürlichem Wege Kinder zu zeugen, und die daraus resultierende Notwendigkeit einer künstlichen Befruchtung bilden den Versicherungsfall des § 27a SGB V (stRspr; vgl BVerfGE 117, 316, 325 f = SozR 4-2500 § 27a Nr. 3 RdNr 34; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 5 RdNr 13 mwN; BSGE 88, 62, 64 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 24).

    Das haben BVerfG und BSG mehrfach entschieden (vgl BVerfGE 117, 316 = SozR 4-2500 § 27a Nr. 3 - Beschränkung des Leistungsanspruchs auf Eheleute; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 4 - Altersgrenze für Männer; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 5 - Begrenzung der Leistungspflicht auf die Hälfte der Kosten [Verfassungsbeschwerde hiergegen nicht zur Entscheidung angenommen durch BVerfG, Kammerbeschluss vom 27.2.2009, NJW 2009, 1733]; BSG, Urteil vom 3.3.2009 - B 1 KR 12/08 R -, zur Veröffentlichung in SozR 4 vorgesehen).

  • BSG, 12.09.2015 - B 1 KR 15/14 R

    Krankenversicherung - Polkörperdiagnostik keine Leistung der gesetzlichen

    Nicht die Krankheit, sondern die Unfähigkeit des Paares, auf natürlichem Wege Kinder zu zeugen, und die daraus resultierende Notwendigkeit einer künstlichen Befruchtung bildet den Versicherungsfall (stRspr, vgl BSGE 88, 62, 64 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3 S 24; BVerfGE 117, 316, 325 f = SozR 4-2500 § 27a Nr. 3 RdNr 34; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 5 RdNr 13; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 7 RdNr 14; BSG Urteil vom 18.11.2014 - B 1 KR 19/13 R - Juris RdNr 17, zur Veröffentlichung in SozR 4-1500 § 27 Nr. 26 vorgesehen; Hauck SGb 2009, 321, 322 mwN) .
  • BSG, 28.09.2010 - B 1 KR 26/09 R

    Krankenversicherung - Kryokonservierung und Lagerung von Samen fällt in

    Der Gesetzgeber hat diese ständige Rechtsprechung des BSG nicht etwa mit dem Ziel korrigiert, die Kryokonservierung und Lagerung von Samen oder Eizellen in den Leistungskatalog der GKV einzubeziehen, sondern er hat sogar den Leistungsrahmen des § 27a SGB V eingeschränkt (vgl dazu zB BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 5, nachfolgend BVerfG NJW 2009, 1733).
  • BSG, 25.06.2009 - B 3 KR 7/08 R

    Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenversicherung für Maßnahmen zur

    Folglich stellt nicht das Vorliegen einer Krankheit den Versicherungsfall dar, sondern die Unfähigkeit eines Ehepaares, auf natürlichem Wege Kinder zu zeugen, und die daraus resultierende Notwendigkeit einer künstlichen Befruchtung (stRspr, vgl BSGE 88, 62, 64 = SozR 3-2500 § 27a Nr. 3; BVerfGE 117, 316, 325 f = SozR 4-2500 § 27a Nr. 3 RdNr 34; BSG SozR 4-2500 § 27a Nr. 5 RdNr 13 mwN).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 19.06.2009 - 10 A 10309/09

    Beihilfe muss lückenlose Übernahme von Aufwendungen für künstliche Befruchtung

  • LSG Baden-Württemberg, 14.02.2007 - L 5 KR 973/06

    Krankenversicherung - Reduzierung des Leistungsumfangs bei künstlicher

  • LSG Sachsen, 25.01.2012 - L 1 KR 87/10

    Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenversicherung für die Versorgung eines

  • BSG, 19.12.2007 - B 1 KR 96/07 B
  • LSG Hamburg, 12.12.2007 - L 1 KR 3/07

    Anspruch einer 43-Jährigen auf Kostenübernahme für eine künstliche Befruchtung

  • BSG, 18.09.2008 - B 3 KR 6/08 B
  • LSG Sachsen, 25.01.2012 - L 1 KR 86/10

    Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenversicherung für implantologische

  • LSG Bayern, 27.01.2009 - L 5 KR 452/07

    Rechtmäßigkeit einer Begrenzung auf die hälftige Übernahme der Kosten für eine

  • LSG Berlin-Brandenburg, 24.06.2010 - L 9 KR 14/09

    Diagnostische Abklärung der Fertilität; Abgrenzung der Leistungen der

  • LSG Bayern, 06.03.2008 - L 4 KR 266/06

    Anforderungen an die Kostenübernahme für durchgeführte In-Vitro-Fertilisationen

  • VG Wiesbaden, 18.01.2010 - 8 K 678/09

    Altersgrenzen für Beihilfefähigkeit einer künstlichen Befruchtung

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