Rechtsprechung
   BSG, 21.07.2014 - B 14 SF 1/14 R   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2014,24685
BSG, 21.07.2014 - B 14 SF 1/14 R (https://dejure.org/2014,24685)
BSG, Entscheidung vom 21.07.2014 - B 14 SF 1/14 R (https://dejure.org/2014,24685)
BSG, Entscheidung vom 21. Juli 2014 - B 14 SF 1/14 R (https://dejure.org/2014,24685)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Rentenversicherung

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 17a Abs 2 S 1 GVG, § 17a Abs 4 S 3 GVG, § 17a Abs 4 S 4 GVG, § 51 Abs 1 Nr 4a SGG, § 40 Abs 1 S 1 VwGO
    Sozialgerichtliches Verfahren - Zulässigkeit des Sozialrechtswegs - öffentlich-rechtliche Streitigkeit - Erteilung eines Hausverbots durch den Grundsicherungsträger in Form eines Verwaltungsakts - ausdrückliche Sonderzuweisung an die Sozialgerichtsbarkeit - Herleitung ...

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Zulässigkeit des Rechtswegs zu den Gerichten der Sozialgerichtsbarkeit bei einem Streit um ein Hausverbot

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    SGG § 51 Abs. 1
    Zulässigkeit des Rechtswegs zu den Gerichten der Sozialgerichtsbarkeit bei einem Streit um ein Hausverbot

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • examensrelevant.de (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Sozialrechtsweg für Hausverbot gegen Leistungsbezieher

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Zulässigkeit des Rechtswegs zu den Sozialgerichten bei einem Streit um ein Hausverbot" von PD Dr. Jakob Nolte, original erschienen in: NZS 2014, 918 - 920.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZS 2014, 918
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • LSG Sachsen, 13.08.2015 - L 3 AS 708/15

    Anhörung; Begründung; Dauer eines Hausverbotes; Ermessen; Erteilung eines

    In Bezug auf die vom Sozialgericht aufgeworfene Frage nach der Zulässigkeit des Rechtsweges zur Sozialgerichtsbarkeit haben die Beteiligten auf die Entscheidungen des Bundessozialgerichtes vom 1. April 2009 (Az. B 14 SF 1/08 R) und 21. Juli 2014 (Az. B 14 SF 1/14 R) hingewiesen.

    Diese Rechtsprechung legte der 14. Senat des Bundessozialgerichtes seinen Entscheidungen über den Rechtsweg für ein Rechtsschutzgesuch gegen das vom Geschäftsführer eines Jobcenters gegenüber einem Leistungsempfänger ausgesprochene Hausverbot zugrunde (vgl. BSG, Urteil vom 1. April 2009 - B 14 SF 1/08 R - SozR 4-1500 § 51 Nr. 6 = juris, jeweils Rdnr. 9; BSG, Beschluss vom 21. Juli 2014 - B 14 SF 1/13 R - juris; BSG, Beschluss vom 21. Juli 2014 - B 14 SF 1/14 R - SozR 4-1500 § 51 Nr. 12 = NZS 2014, 918 = juris, jeweils Rdnr. 8).

    Trotz der auch im Schrifttum geäußerten Kritik (vgl. z. B. Hintz, in: Hintz/Lowe, SGG [2012], § 51 Rdnr 16; Ulmer, in: Hennig: Sozialgerichtsgesetz [31. Erg.-Lfg., Juni 2015], § 51 Rdnr. 51; Rennert, in Eyermann, Verwaltungsgerichtsordnung [14. Aufl., 2014], § 40 Rdnr. 66) hat der 14. Senat des Bundessozialgerichtes mit zwei Beschlüssen vom 21. Juli 2014 an seiner Rechtsprechung ausdrücklich festgehalten (vgl. BSG, Beschluss vom 21. Juli 2014 - B 14 SF 1/13 R - juris; BSG, Beschluss vom 21. Juli 2014 - B 14 SF 1/14 R - SozR 4-1500 § 51 Nr. 12 = NZS 2014, 918 = juris, jeweils Rdnr. 6 ff.; ebenso: Wolff-Dellen, in: Breitkreuz/Fichte, SGG, [2. Aufl., 2014], § 51 Rdnr. 44; vgl. hierzu die kritische Anmerkung von Reichel, jurisPR-SozR 1/2015 Anm. 5).

    c) Das öffentlich-rechtliche Hausrecht dient nicht wie das privatrechtliche Hausrecht, das bei einer entsprechenden Rechtsstellung auch Behörden zustehen kann (vgl. BSG, Beschluss vom 21. Juli 2014 - B 14 SF 1/14 R - SozR 4-1500 § 51 Nr. 12 = NZS 2014, 918 = juris, jeweils Rdnr. 10), der Abwehr von Beeinträchtigungen des Eigentums oder Besitzes, sondern, wie die Entscheidungen zur Ermächtigungsgrundlage zeigen, der Gewährleistung und Aufrechterhaltung eines geordneten Dienstbetriebes (vgl. z. B. BSG, Beschluss vom 1. April 2009 - B 14 SF 1/08 R - SozR 4-1500 § 51 Nr. 6 = juris, jeweils Rdnr. 16, m. w. N.; Sächs. LSG, Beschluss vom 1. Oktober 2014, a. a. O.; LSG Hamburg, Beschluss vom 31. Juli 2012 - L 4 AS 246/12 B - NDV-RD 2012, 118 = juris Rdnr. 5; LSG Hamburg, Beschluss vom 8. Juli 2013 - L 4 AS 214/13 B -juris Rdnr. 5; LSG Hamburg, Beschluss vom 15. Juli 2013 - L 4 AS 175/13 B -juris Rdnr. 5; LSG für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 4. März 2014, a. a. O.).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 16.07.2019 - L 11 AS 190/19

    Angelegenheiten nach dem SGB II- Keine Streitsachengebühren-Festsetzung !!!

    Der Antrag sei zwar zulässig, insbesondere sei nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) mit Beschluss vom 21. Juli 2014 - B 14 SF 1/14 R - auch der Rechtsweg zu den Sozialgerichten eröffnet.

    Sofern auch nach der vom SG in Bezug genommenen Entscheidung des BSG (Beschluss vom 21. Juli 2014 - B 14 SF 1/14 R -) noch Fragen des Rechtsweges diskutiert werden (vgl etwa Sächsisches Landessozialgericht, Urteil vom 13. August 2015 - L 3 AS 708/15 -, Rn 31 mwN zum Meinungsstand), hat der Senat schon wegen § 17a Abs. 5 Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) über die Zulässigkeit des Rechtswegs nicht zu befinden (zur Anwendbarkeit auch in Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes: Lückemann in: Zöller, Zivilprozessordnung, 32. Aufl. 2018, § 17a GVG, Rn 18).

  • BGH, 14.04.2015 - VI ZB 50/14

    Rechtsweg für eine Regressklage des Unfallversicherungsträgers gegen einen

    aa) Ob eine Streitigkeit öffentlich-rechtlicher oder bürgerlich-rechtlicher Art ist, bestimmt sich, wenn - wie hier - eine ausdrückliche gesetzliche Regelung dieser Frage fehlt, nach der Natur des Rechtsverhältnisses, aus dem der Klageanspruch hergeleitet wird (Gemeinsamer Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes, Beschlüsse vom 4. Juni 1974 - GmS-OGB 2/73, BSGE 37, 292; vom 10. April 1986 - GmS-OGB 1/85, BGHZ 97, 312, 313 f.; vom 29. Oktober 1987 - GmS-OGB 1/86, BGHZ 102, 280, 283; vom 10. Juli 1989 - GmS-OGB 1/88, BGHZ 108, 284, 286 mwN; Senat, Urteil vom 10. Januar 1984 - VI ZR 297/81, BGHZ 89, 250, 251; Beschluss vom 24. Juli 2001 - VI ZB 12/01, BGHZ 148, 307, 308; BGH, Beschluss vom 29. April 2008 - VIII ZB 61/07, BGHZ 176, 222 Rn. 8; BSG, Beschluss vom 21. Juli 2014 - B 14 SF 1/14 R, NZS 2014, 918 Rn. 8).
  • OVG Sachsen, 28.05.2015 - 5 E 49/15

    Streitwertbeschwerde; Hausverbot ; Rechtsverhältnis nach SGB II

    Bei einem Rechtsstreit über ein Hausverbot ist der Rechtsweg zur Sozialgerichtsbarkeit gegeben, wenn ein Rechtsverhältnis zwischen dem das Hausverbot verfügenden Jobcenter und dem Adressaten des Hausverbots besteht (Anschluss an BSG, Beschl. v. 21. Juli 2014 - B 14 SF 1/14 R -, juris).

    Das Bundessozialgericht hält an seiner mit Beschluss vom 1. April 2009 (B 14 SF 1/08 R -, juris) vertretenen Rechtsauffassung trotz der hieran in der obergerichtlichen Rechtsprechung geäußerten Kritik (vgl. LSG Hamburg, Beschl. v. 8. Juli 2013 - L 4 AS 214/13 B -, juris; OVG NW, Beschl. v. 13. Mai 2011 - 16 E 174/11, NJW 2011, 2379 ff;; OVG Hamburg, Beschl. v. 17. Oktober 2013 - 3 So 119/13, NJW 2014, 1196 ff; OVG Bremen, Beschl. v. 25. März 2013 - 1 B 33/13 -, juris) aus den Senat überzeugenden Gründen fest (vgl. näher BSG; Beschl. v. 21. Juli 2014 - B 14 SF 1/14 R -, juris Rn. 6 ff.).

    Ein derartiger Rechtsstreit ist gemäß § 183 SGG gerichtskostenfrei (vgl. BSG, Beschl. v. 21. Juli 2014 a. a. O. Rn. 12).

  • OVG Niedersachsen, 16.02.2016 - 7 OB 13/16

    Rechtsweg für den Anspruch auf Akteneinsicht in Konzessionsverfahren nach § 46

    Das gefundene Ergebnis steht schließlich im Einklang mit der Rechtsprechung und Dogmatik des Bundessozialgerichts zu der Frage des Rechtswegs bei der Erteilung eines Hausverbots durch den Grundsicherungsträger (vgl. Beschluss vom 21.07.2014 - B 14 SF 1/14 R -, juris; Beschluss vom 01.04.2009 - B 14 SF 1/08 R -, juris).
  • BSG, 12.04.2018 - B 14 SF 1/18 R

    Zulässigkeit des Rechtswegs zu den Sozialgerichten bei einem Streit um Zahlung

    Wenn es - wie vorliegend - an einer ausdrücklichen Sonderzuweisung für den zuständigen Rechtsweg fehlt, bestimmt sich die gerichtliche Zuständigkeit nach der Natur des Rechtsverhältnisses, aus dem der Klageanspruch hergeleitet wird (stRspr; Gemeinsamer Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes [GmSOGB] vom 4.6.1974 - GmS-OGB 2/73 - BSGE 37, 292 = SozR 1500 § 51 Nr. 2; GmSOGB vom 10.4.1986 - GmS-OGB 1/85 - BGHZ 97, 312 = SozR 1500 § 51 Nr. 39; GmSOGB vom 29.10.1987 - GmS-OGB 1/86 - BGHZ 102, 280 = SozR 1500 § 51 Nr. 47; GmSOGB vom 10.7.1989 - GmS-OGB 1/88 - BGHZ 108, 284 = SozR 1500 § 51 Nr. 53; zum Rechtsverhältnis zwischen den Beteiligten als entscheidendes Kriterium zur Beurteilung des Rechtswegs vgl letztens etwa BSG vom 21.7.2014 - B 14 SF 1/14 R - SozR 4-1500 § 51 Nr. 12 RdNr 8; BSG vom 25.10.2017 - B 7 SF 1/16 R - juris, RdNr 6).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 08.09.2017 - L 2 AS 1437/17

    Hausverbot für Räume des Trägers der Grundsicherung für Arbeitsuchende gegenüber

    Bei dem Streit über die Rechtmäßigkeit eines verhängten Hausverbots für die Räume des Trägers der Grundsicherung für Arbeitsuchende gegenüber einem Leistungsempfänger nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) handelt es sich nach der Rechtsprechung des Bundessozialgericht (BSG) um eine öffentlich-rechtliche Streitigkeit, für die gemäß § 51 Abs. 1 Nr. 4a SGG der Rechtsweg zu den Gerichten der Sozialgerichtsbarkeit und nicht zu den allgemeinen Verwaltungsgerichten oder den ordentlichen Gerichte eröffnet ist (BSG, Beschluss vom 21.07.2014 - B 14 SF 1/14 R, RdNrn. 6 ff bei juris; Beschluss vom 01.04.2009 - B 14 SF 1/08 R, RdNrn. 8 ff. bei juris).

    Die Rechtsfrage nach der Rechtswegzulässigkeit hat nach der Entscheidung des Bundessozialgerichts mit Beschluss vom 21.07.2014 (B 14 SF 1/14 R) keine grundsätzliche Bedeutung mehr (§ 177 SGG i. V. m. § 17a Abs. 4 Satz 4 GVG).

  • SG Aachen, 12.06.2015 - S 11 AS 521/15

    Hausverbot beim JobCenter - Sozialgerichte nicht zuständig

    Der 14. Senat hat - auch dies ist der Kammer bekannt - mit Beschluss vom 21.07.2014 - B 14 SF 1/14 R - seine obige Rechtsprechung bestätigt, ohne jedoch hierbei auf ansatzweise auf die fundierten Einwände der Gegenauffassung einzugehen.
  • LSG Bayern, 11.09.2017 - L 7 AS 531/17

    Bekanntgabe von Kontaktdaten des Sachbearbeiters

    Die von ihm geforderte Benennung des jeweils tätigen Mitarbeiters des Antragsgegners bei der Bearbeitung seines Leistungsantrags steht darüber hinaus in engstem Sachzusammenhang mit den - nach § 51 Abs. 1 Nr. 4a SGG - in die Rechtswegzuständigkeit der Sozialgerichte fallenden Angelegenheiten der Grundsicherung für Arbeitssuchende (vgl zu deren Maßgeblichkeit für die Rechtswegbestimmung BSG, Beschluss vom 1.4.2009 - B 14 SF 1/08 R, fortgeführt in B 14 SF 1/14 R).
  • BSG, 21.07.2014 - B 14 SF 1/13 R
    Für Streitigkeiten über ein Hausverbot, das von einem Jobcenter gegenüber einem Antragsteller auf Leistungen nach dem SGB II ausgesprochen wurde, sind die Gerichte der Sozialgerichtsbarkeit zuständig und nicht die allgemeinen Verwaltungsgerichte oder die ordentlichen Gerichte; an dieser schon mit Beschluss vom 1.4.2009 (B 14 SF 1/08 R - SozR 4-1500 § 51 Nr. 6) begründeten Rechtsprechung hält der Senat entgegen der hieran geübten Kritik (vgl etwa LSG Nordrhein-Westfalen Beschluss vom 4.3.2014 - L 19 AS 2157/13 B, aufgehoben durch Beschluss des Senats vom heutigen Tag - B 14 SF 1/14 R; Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen Beschluss vom 13.5.2011 - 16 E 174/11, NJW 2011, 2379 ff; LSG Hamburg Beschluss vom 31.7.2013 - L 4 AS 246/12 B ER; Hamburgisches OVG Beschluss vom 17.10.2013 - 3 So 119/13, NJW 2014, 1196 ff; OVG Bremen Beschluss vom 25.3.2013 - 1 B 33/13; Ulmer in Henning, SGG, Stand 12/2013, § 51 RdNr 51; Hintz/Lowe, SGG, 2012 § 51 RdNr 16) fest.
  • SG Aachen, 12.06.2015 - S 11 AS 522/15

    Hausverbot beim JobCenter - Sozialgerichte nicht zuständig

  • SG Chemnitz, 18.07.2014 - S 20 AS 1442/14

    Erteilung eines Hausverbots gegenüber einem Leistungsberechtigten und Beistand

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