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   BSG, 24.03.1998 - B 2 U 13/97 R   

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https://dejure.org/1998,1347
BSG, 24.03.1998 - B 2 U 13/97 R (https://dejure.org/1998,1347)
BSG, Entscheidung vom 24.03.1998 - B 2 U 13/97 R (https://dejure.org/1998,1347)
BSG, Entscheidung vom 24. März 1998 - B 2 U 13/97 R (https://dejure.org/1998,1347)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • lexetius.com

    Unfallversicherungsschutz - Erfüllung mitgliedschaftlicher Verpflichtung - Leiterin einer Pfadfindergruppe - Zeltlager

  • Judicialis
  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Unfallversicherungsschutz der Leiterin einer Pfadfindergruppe

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Arbeitsunfall - Entschädigung - Unfall - Unfallversicherung - Versicherungsschutz - Beschäftigungsverhältnis - Pfadfinder - Betreuung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Unfallversicherungsschutzes einer Leiterin einer Pfadfindergruppe während eines Zeltlagers

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Unfallversicherung; Gruppenbetreuer während eines Sommerlagers

Papierfundstellen

  • NJW 1999, 446
  • NZS 1998, 531
  • VersR 1999, 1563
 
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Wird zitiert von ... (23)

  • BSG, 13.08.2002 - B 2 U 5/02 R

    Unfallversicherungsschutz - ehrenamtliche Tätigkeit - römisch-katholische Kirche

    Insgesamt liege der Fall hier nicht anders als in dem vom Bundessozialgericht (BSG) zum Unfallversicherungsschutz während eines Pfadfinderzeltlagers entschiedenen Fall (Hinweis auf BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 41).

    Die KJG ist nicht Teil der römisch-katholischen Kirche als öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaft iS des § 2 Abs. 1 Nr. 10 SGB VII, sondern eine eigenständige Organisation auf vereinsrechtlicher Grundlage; ehrenamtliche Tätigkeit für eine solche Vereinigung steht nicht unter Versicherungsschutz nach § 2 Abs. 1 Nr. 10 SGB VII (vgl zu § 539 Abs. 1 Nr. 13 RVO BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 41 mwN).

    Zutreffend hat sich das LSG in diesem Zusammenhang auch auf die Entscheidung des BSG vom 24. März 1998 (SozR 3-2200 § 539 Nr. 41) gestützt, in der ein ähnlich vereinsrechtlich strukturierter katholischer Jugendverband (Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg) nicht als Teil der römisch-katholischen Kirche angesehen und damit Unfallversicherungsschutz bei ehrenamtlicher Tätigkeit für diesen Verband abgelehnt wurde.

    Da nach den obigen Feststellungen nicht die Kirchengemeinde, sondern die von dieser unabhängige KJG Christ König Veranstalterin der "Pfingstfreizeit" war, kommt auch eine mittelbare ehrenamtliche Tätigkeit des Klägers für sie in der Weise, dass dieser als Funktionsträger der KJG für die Gemeinde bei deren Veranstaltung tätig geworden wäre, (ähnlich wie in BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 41) nicht in Betracht.

    Mitgliedspflichten können sich aus der Satzung des Vereins, den Beschlüssen der zuständigen Vereinsorgane oder auch auf Grund allgemeiner Vereinsübung ergeben (BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 41).

    Gekennzeichnet sind diese geringfügigen Tätigkeiten regelmäßig dadurch, dass sie nach Art und Umfang nur wenig zeitlichen oder sachlichen Arbeitsaufwand erfordern (s zB BSG SozR 2200 § 539 Nr. 123; BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 41; BSG Urteil vom 19. Mai 1983 - 2 RU 55/82 - USK 8366), wobei die Geringfügigkeitsmarke je nach Verein verschieden sein kann.

    Der Maßstab für die allgemeine Vereinsübung ist nicht notwendig für alle Mitglieder gleich (vgl BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 41; Schlegel in Schulin, HS-UV, § 14 RdNr 55).

    Entscheidend ist, dass die KJG erwarten konnte, dass diese Aufgaben unter den gebotenen Bedingungen, zu denen auch die Leistung eines Unkostenbeitrages gehören kann (so auch in BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 41), regelmäßig von geeigneten Mitgliedern des Leitungsteams in genügender Anzahl wahrgenommen wurden.

    Unabhängig davon, ob dieser Gesichtspunkt hier entscheidungserheblich wäre, kann ein Zeitraum von vier Tagen nicht von vornherein als nicht mehr geringfügig angesehen werden (vgl etwa BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 41 mwN).

  • BSG, 10.10.2002 - B 2 U 14/02 R

    Unfallversicherungsschutz - ehrenamtliche Tätigkeit - kirchliche

    Die kfd ist auch nicht Teil der römisch-katholischen Kirche als öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaft iS des § 2 Abs. 1 Nr. 10 SGB VII, sondern eine eigenständige Organisation auf vereinsrechtlicher Grundlage; ehrenamtliche Tätigkeit für eine solche Vereinigung steht nicht unter Versicherungsschutz nach § 2 Abs. 1 Nr. 10 SGB VII (vgl zu § 539 Abs. 1 Nr. 13 RVO BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 41 mwN).

    Mitgliedspflichten können sich aus der Satzung des Vereins, den Beschlüssen der zuständigen Vereinsorgane oder auch auf Grund allgemeiner Vereinsübung ergeben (BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 41).

    Gekennzeichnet sind diese geringfügigen Tätigkeiten regelmäßig dadurch, dass sie nach Art und Umfang nur wenig zeitlichen oder sachlichen Arbeitsaufwand erfordern (s zB BSG SozR 2200 § 539 Nr. 123; BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 41; BSG Urteil vom 19. Mai 1983 - 2 RU 55/82 - USK 8366), wobei die Geringfügigkeitsmarke je nach Verein verschieden sein kann.

    Der Maßstab für die allgemeine Vereinsübung ist nicht notwendig für alle Mitglieder gleich (vgl BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 41; Schlegel in Schulin, aaO, § 14 RdNr 55).

    Da nach den bindenden (§ 163 SGG) Feststellungen des LSG die Klägerin ohne den Unfall etwa drei Stunden mit dem Backen und Verkaufen von Waffeln beschäftigt gewesen wäre, ist auch die Grenze der Geringfügigkeit nicht überschritten (vgl BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 41 mwN).

  • BSG, 20.03.2018 - B 2 U 16/16 R

    Keine Erstattung von Behandlungskosten einer gesetzlichen Krankenkasse durch den

    Eine solche Sonderbeziehung, die bei der notwendigen Gesamtbetrachtung eine arbeitnehmerähnliche Tätigkeit iS des § 2 Abs. 2 SGB VII schon für sich betrachtet ausschließen könnte, liegt bei Erfüllung gesellschaftlicher, insbesondere familiärer, freundschaftlicher, nachbarschaftlicher, mitgliedschaftlicher, gesellschaftsrechtlicher oder körperschaftlicher Art vor (vgl BSG vom 20.4.1993 - 2 RU 38/92 - SozR 3-2200 § 539 Nr. 25; BSG vom 25.10.1989 - 2 RU 4/89 - SozR 2200 § 539 Nr. 134; BSG vom 26.10.1978 - 8 RU 14/78 - SozR 2200 § 539 Nr. 49; BSG vom 1.2.1979 - 2 RU 65/78 - SozR 2200 § 539 Nr. 55; BSG vom 8.5.1980 - 8a RU 38/79 - SozR 2200 § 539 Nr. 66; BSG vom 29.1.1986 - 9b RU 68/84 - BSGE 59, 284, 287 = SozR 2200 § 539 Nr. 114 S 320 f = SGb 1986, 376; BSG vom 12.5.1981 - 2 RU 40/79 - BSGE 52, 11 = SozR 2200 § 539 Nr. 81; BSG vom 5.8.1987 - 9b RU 18/86 - SozR 2200 § 539 Nr. 123; BSG vom 24.3.1998 - B 2 U 13/97 R - SozR 3-2200 § 539 Nr. 41; BSG vom 31.1.1961 - 2 RU 173/58 - BSGE 14, 1, 3; BSG vom 31.7.1962 - 2 RU 110/58 - BSGE 17, 211, 216 = SozR Nr. 30 zu § 537 RVO aF Aa 31) .
  • BSG, 19.06.2018 - B 2 U 32/17 R

    Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung bei einer sporadischen

    Eine solche Sonderbeziehung, die eine arbeitnehmerähnliche Tätigkeit iS des § 2 Abs. 2 SGB VII ausschließt, liegt bei Erfüllung gesellschaftlicher, insbesondere familiärer, freundschaftlicher, nachbarschaftlicher, mitgliedschaftlicher, gesellschaftsrechtlicher oder körperschaftlicher Art vor (vgl BSG vom 24.3.1998 - B 2 U 13/97 R - SozR 3-2200 § 539 Nr. 41; BSG vom 20.4.1993 - 2 RU 38/92 - SozR 3-2200 § 539 Nr. 25; BSG vom 25.10.1989 - 2 RU 4/89 - SozR 2200 § 539 Nr. 134; BSG vom 5.8.1987 - 9b RU 18/86 - SozR 2200 § 539 Nr. 123; BSG vom 29.1.1986 - 9b RU 68/84 - BSGE 59, 284, 287 = SozR 1500 § 45 Nr. 2 = SGb 1986, 376; BSG vom 12.5.1981 - 2 RU 40/79 - BSGE 52, 11 = SozR 2200 § 539 Nr. 81; BSG vom 26.10.1978 - 8 RU 14/78 - SozR 2200 § 539 Nr. 49; BSG vom 31.7.1962 - 2 RU 110/58 - BSGE 17, 211, 216; BSG vom 31.1.1961 - 2 RU 173/58 - BSGE 14, 1, 3).
  • BSG, 13.08.2002 - B 2 U 29/01 R

    Unfallversicherungsschutz - arbeitnehmerähnliche Tätigkeit - Vereinspflicht -

    Zur Vereinsübung gehören nach der Rechtsprechung des BSG Arbeiten in einem Umfang von drei bis vier Stunden (BSG SozR 2200 § 539 Nr. 123; BSG Urteil vom 22. September 1988 - 2/9b RU 78/87 - BAGUV RdSchr 71/88), von sieben Stunden (BSG Urteil vom 19. Mai 1983 - 2 RU 55/82 - USK 8366) oder sogar von drei Wochen (BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 41).

    Nach der Rechtsprechung des BSG braucht der Maßstab für die allgemeine Vereinsübung, Mitglieder zu bestimmten Tätigkeiten heranzuziehen, nicht notwendig für alle Mitglieder gleich zu sein (vgl BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 41; BSG Urteil vom 2. Februar 1999 - B 2 U 7/98 R - HVBG-Info 1999, 1057; BSG Urteil vom 24. Februar 2000 - B 2 U 4/99 R - HVBG-Info 2000, 1253).

  • LSG Baden-Württemberg, 13.12.2013 - L 8 U 1324/13

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - sachlicher Zusammenhang -

    Zu den auf allgemeiner Vereinsübung beruhenden Mitgliedspflichten zählen nach der ständigen Rechtsprechung des BSG im Allgemeinen Tätigkeiten, die ein Verein von jedem seiner Mitglieder erwarten kann und die von den Mitgliedern dieser Erwartung entsprechend auch verrichtet werden (BSG 31.01.1961 - 2 RU 173/58, BSGE 14, 1 = juris; BSG 31.07.1962 - 2 RU 110/58, BSGE 17, 211 = juris; BSG 29.09.1992 - 2 RU 38/91, SozR 3-2200 § 539 Nr. 18 = juris; BSG 24.03.1998 - B 2 U 13/97 R, SozR 3-2200 § 539 Nr. 41 = juris).

    Daraus ergibt sich, dass hinsichtlich der Vereinsübung allein wesentlich ist, ob der Verein erwarten kann, dass bestimmte Aufgaben von geeigneten Mitgliedern wahrgenommen werden und geeignete Mitglieder regelmäßig der Erwartung des Vereins auch nachkommen (BSG 29.09.1992 - 2 RU 38/91, SozR 3-2200 § 539 Nr. 18 = juris; BSG 24.03.1998 - B 2 U 13/97 R, SozR 3-2200 § 539 Nr. 41 = juris).

  • BSG, 20.03.2018 - B 2 U 11/17 R

    Landwirtschaftliche Unfallversicherung - Verletztenrente - mitarbeitender

    Eine solche Sonderbeziehung, die eine arbeitnehmerähnliche Tätigkeit iS des § 2 Abs. 2 SGB VII ausschließt, liegt bei Erfüllung gesellschaftlicher, insbesondere familiärer, freundschaftlicher, nachbarschaftlicher, mitgliedschaftlicher, gesellschaftsrechtlicher oder körperschaftlicher Art vor (vgl BSG vom 24.3.1998 - B 2 U 13/97 R - SozR 3-2200 § 539 Nr. 41; BSG vom 20.4.1993 - 2 RU 38/92 - SozR 3-2200 § 539 Nr. 25; BSG vom 25.10.1989 - 2 RU 4/89 - SozR 2200 § 539 Nr. 134; BSG vom 5.8.1987 - 9b RU 18/86 - SozR 2200 § 539 Nr. 123; BSG vom 29.1.1986 - 9b RU 68/84 - BSGE 59, 284, 287 = SozR 1500 § 45 Nr. 2 = SGb 1986, 376; BSG vom 12.5.1981 - 2 RU 40/79 - BSGE 52, 11 = SozR 2200 § 539 Nr. 18; BSG vom 26.10.1978 - 8 RU 14/78 - SozR 2200 § 539 Nr. 49; BSG vom 31.7.1962 - 2 RU 110/58 - BSGE 17, 211, 216 = SozR Nr. 30 zu § 537 RVO) .
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 04.12.2001 - L 15 U 93/01

    Arbeitsunfall i.S.d. gesetzlichen Unfallversicherung; Unfall i.R.d.

    In letz terem Fall scheitert der Versicherungsschutz nach § 2 Abs. 1 Nr. 10 SGB VII bereits daran, dass es sich bei der kfd um einen privat-rechtlich organisierten nicht rechtsfähigen Verein handelt, der nicht Teil der römisch-katholischen Kirche ist (so BSG SozR 3 - 2200 § 539 Nr. 41 zur gleichgelagerten Problematik der Tätigkeit für die Deutsche Pfadfinderschaft St. G ...).

    Der Versicherungsschutz nach dieser Vorschrift setzt nach ständiger gefestigter Rechtsprechung des BSG, der sich der Senat anschließt, im Einzelnen voraus, dass es sich um eine mehr oder weniger vorübergehende ernstliche, dem in Betracht kommenden fremden Unternehmen zu dienen bestimmte Tätigkeit von wirtschaftlichem Wert handelt, die dem wirklichen oder mutmaßlichen Willen des Unternehmers entspricht und ungeachtet des Beweggrundes für den Entschluss, tätig zu werden, unter solchen Umständen tatsächlich geleistet wird, was in der Tätigkeit aufgrund eines Beschäftigungsverhältnisses ähnlich ist (BSG SozR 3 - 2200 § 539 Nr. 41 mit weiteren Nachweisen aus der ständigen Rechtsprechung; Brackmann/Wiester, a.a.O.; KassKomm-Ricke, § 2 SGB VII, Rdn. 104).

    Die Grenze der Geringfügigkeit ist nur dann überschritten, wenn sich eine Arbeitsleistung von wirtschaftlichem Wert deutlich erkennbar von dem Maß vergleichbarer Aktivitäten abhebt, dass die Vereinsmitglieder üblicherweise aufwenden (BSG SozR 3 - 2200 § 539 Nr. 41 m. w. N.).

  • BSG, 02.02.1999 - B 2 U 7/98 R

    Unfallversicherungsschutz - ehrenamtliche Tätigkeit - arbeitnehmerähnliche

    Die Klägerin gehörte bei ihrer Tätigkeit als Leiterin der Pfadfindergruppe der DPSG, wie der Senat bereits entschieden hat (BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 41), nicht zu dem in dieser Vorschrift genannten ehrenamtlich tätigen Personenkreis.

    Nach der Rechtsprechung des BSG fielen in diesen Rahmen Arbeiten in einem Umfang von drei bis vier Stunden (BSG SozR 2200 § 539 Nr. 123; BSG Urteil vom 22. September 1988 - 2/9b RU 78/87 - aaO), von sieben Stunden (BSG Urteil vom 19. Mai 1983 - 2 RU 55/82 - USK 8366) oder sogar von drei Wochen (BSG SozR 3-2200 § 539 Nr. 41).

  • SG Fulda, 19.01.2010 - S 4 U 5/08

    Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz - arbeitnehmerähnliche

    Eines persönlichen oder wirtschaftlichen Abhängigkeitsverhältnisses bedarf es bei einem Tätigwerden nach § 2 Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 Nr. 1 SGB VII nicht (s. etwa BSG, NJW 1999, S. 446 ff.).

    Allerdings wurde auch die Leitung eines Pfadfinderlagers über ca. drei Wochen noch als eine allein aus dem Mitgliedschaftsverhältnis heraus folgende Tätigkeit angesehen, die nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stand (BSG, NJW 1999, S. 446 ff.).

    Vielmehr gilt, dass hinsichtlich der Vereinsübung allein wesentlich ist, ob der Verein erwarten kann, dass bestimmte Aufgaben von geeigneten Mitgliedern wahrgenommen werden und geeignete Mitglieder regelmäßig der Erwartung des Vereins auch nachkommen (BSG, NJW 1999, S. 446 [448]).

  • BSG, 24.02.2000 - B 2 U 4/99 R

    Kein Unfallversicherungsschutz einer Übungsleiterin im Reitverein bei Festumzug

  • LSG Baden-Württemberg, 28.07.2016 - L 6 U 1013/15

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - haftungsausfüllende Kausalität -

  • LSG Baden-Württemberg, 22.02.2007 - L 10 U 2292/04

    Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz - arbeitnehmerähnliche

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 21.08.2001 - L 15 U 284/00

    Gewährung von Hinterbliebenenleistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung;

  • LSG Bayern, 27.07.2004 - L 17 U 248/03

    Voraussetzungen eines Anspruchs auf Leistungen aus der gesetzlichen

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 05.12.2018 - L 17 U 208/17

    Anerkennung eines Unfalls als Arbeitsunfall in der gesetzlichen

  • LSG Berlin-Brandenburg, 27.08.2015 - L 2 U 147/13

    Zur Abgrenzung von Beschäftigungsverhältnis und Vereinsmitgliedschaft - Ehrenamt

  • LSG Rheinland-Pfalz, 15.01.2007 - L 2 U 100/06

    Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz - Vereinsmitglied -

  • LSG Baden-Württemberg, 11.09.2003 - L 7 U 2955/01

    Unfallversicherungsschutz eines Versammlungsältesten der Zeugen Jehovas

  • LSG Bayern, 01.06.2006 - L 17 U 218/04

    Streit um die Anerkennung und Entschädigung eines Ereignisses als Arbeitsunfall

  • SG Gießen, 28.05.2009 - S 3 U 202/06

    Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz gem § 2 Abs 2 S 1 SGB

  • LSG Thüringen, 19.04.2012 - L 1 U 570/07
  • SG Gelsenkirchen, 08.05.2000 - S 10 U 143/99

    Kein UV-Schutz für ehrenamtliche Tätigkeit innerhalb der Evangelischen

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