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   BSG, 25.10.2016 - B 1 KR 16/16 R   

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BSG, 25.10.2016 - B 1 KR 16/16 R (https://dejure.org/2016,34948)
BSG, Entscheidung vom 25.10.2016 - B 1 KR 16/16 R (https://dejure.org/2016,34948)
BSG, Entscheidung vom 25. Januar 2016 - B 1 KR 16/16 R (https://dejure.org/2016,34948)
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Wird zitiert von ... (43)

  • BSG, 25.10.2016 - B 1 KR 22/16 R

    Krankenversicherung - Aufwandspauschale - Überprüfung der Krankenhausrechnung auf

    Er vermag den hiervon abweichenden, das Gesamtsystem unter Nutzung aller Auslegungsmethoden nur unzureichend würdigenden Ansichten nicht zu folgen (vgl zB SG Aachen Urteil vom 13.9.2016 - S 13 KR 410/15 - Juris; SG Marburg Urteil vom 8.8.2016 - S 6 KR 93/16 - Juris; SG Osnabrück Urteil vom 21.7.2016 - S 13 KR 601/15 - Juris; SG Darmstadt Urteil vom 23.5.2016 - S 8 KR 408/15 - Juris, nachfolgend BSG Urteil vom 25.10.2016 - B 1 KR 19/16 R - SG Speyer Urteil vom 20.5.2016 - S 19 KR 107/15 - Juris, beim BSG bis zur Klagerücknahme unter - B 1 KR 20/16 R - anhängig gewesen; SG Mainz Urteil vom 18.4.2016 - S 3 KR 580/15 - Juris = KHE 2016/12; SG Detmold Urteil vom 31.3.2016 - S 3 KR 182/15 - Juris, nachfolgend BSG Urteil vom 25.10.2016 - B 1 KR 16/16 R - SG Würzburg Urteil vom 24.3.2016 - S 11 KR 628/15 - Juris = KHE 2016/25; Knispel, GesR 2015, 200, 205 ff; Leber, KH 2016, 312; Strack in jurisPK-SGB V, 3. Aufl 2016, § 275 RdNr 3; Hambüchen, Rechtsgutachten für die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. vom 4.1.2016, abrufbar unter www.westphalmanagement.de/aktuelles.html).
  • BVerfG, 26.11.2018 - 1 BvR 318/17

    Zur Aufwandspauschale bei der Prüfung von Krankenhausabrechnungen

    das Urteil des Bundessozialgerichts vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R -,.
  • BSG, 16.07.2020 - B 1 KR 15/19 R

    Zulässigkeit der Rückforderung gezahlter Aufwandspauschalen von Krankenhäusern

    Der erkennende Senat hat diese Auslegung in seinem Urteil vom 1.7.2014 nicht auf die Zukunft beschränkt, diese Rechtsprechung in weiteren Urteilen vom 14.10.2014 bestätigt (vgl nur BSG vom 14.10.2014 - B 1 KR 34/13 R - SozR 4-2500 § 301 Nr. 5 RdNr 20 f) und die Differenzierung zwischen sachlich-rechnerischer Richtigkeitsprüfung und Wirtschaftlichkeitsprüfung in Urteilen vom 25.10.2016 weiter konkretisiert (vgl BSG vom 25.10.2016 - B 1 KR 22/16 R - BSGE 122, 88 = SozR 4-2500 § 301 Nr. 7; BSG vom 25.10.2016 - B 1 KR 19/16 R; BSG vom 25.10.2016 - B 1 KR 16/16 R) .
  • BSG, 25.10.2016 - B 1 KR 18/16 R

    Krankenversicherung - Krankenhausbehandlung - Überprüfungsrecht der Krankenkassen

    Er vermag den hiervon abweichenden, das Gesamtsystem unter Nutzung aller Auslegungsmethoden nur unzureichend würdigenden Ansichten nicht zu folgen (vgl zB SG Aachen Urteil vom 13.9.2016 - S 13 KR 410/15 - Juris; SG Marburg Urteil vom 8.8.2016 - S 6 KR 93/16 - Juris; SG Osnabrück Urteil vom 21.7.2016 - S 13 KR 601/15 - Juris; SG Speyer Urteil vom 20.5.2016 - S 19 KR 107/15 - Juris, beim BSG bis zur Klagerücknahme unter - B 1 KR 20/16 R - anhängig gewesen; SG Mainz Urteil vom 18.4.2016 - S 3 KR 580/15 - Juris = KHE 2016/12; SG Detmold Urteil vom 31.3.2016 - S 3 KR 182/15 - Juris, nachfolgend BSG Urteil vom 25.10.2016 - B 1 KR 16/16 R - SG Würzburg Urteil vom 24.3.2016 - S 11 KR 628/15 - Juris = KHE 2016/25; Knispel, GesR 2015, 200, 205 ff; Leber, KH 2016, 312; Strack in jurisPK-SGB V, 3. Aufl 2016, § 275 RdNr 3; Hambüchen, Rechtsgutachten für die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. vom 4.1.2016, abrufbar unter www.westphalmanagement.de/aktuelles.html).
  • BSG, 25.10.2016 - B 1 KR 19/16 R

    Gesetzliche Krankenversicherung

    Er vermag den hiervon abweichenden, das Gesamtsystem unter Nutzung aller Auslegungsmethoden nur unzureichend würdigenden Ansichten nicht zu folgen (vgl zB SG Aachen Urteil vom 13.9.2016 - S 13 KR 410/15 - Juris; SG Marburg Urteil vom 8.8.2016 - S 6 KR 93/16 - Juris; SG Osnabrück Urteil vom 21.7.2016 - S 13 KR 601/15 - Juris; SG Speyer Urteil vom 20.5.2016 - S 19 KR 107/15 - Juris, beim BSG bis zur Klagerücknahme unter - B 1 KR 20/16 R - anhängig gewesen; SG Mainz Urteil vom 18.4.2016 - S 3 KR 580/15 - Juris = KHE 2016/12; SG Detmold Urteil vom 31.3.2016 - S 3 KR 182/15 - Juris, nachfolgend BSG Urteil vom 25.10.2016 - B 1 KR 16/16 R - SG Würzburg Urteil vom 24.3.2016 - S 11 KR 628/15 - Juris = KHE 2016/25; Knispel, GesR 2015, 200, 205 ff; Leber, KH 2016, 312; Strack in jurisPK-SGB V, 3. Aufl 2016, § 275 RdNr 3; Hambüchen, Rechtsgutachten für die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. vom 4.1.2016, abrufbar unter www.westphalmanagement.de/aktuelles.html).
  • BSG, 23.05.2017 - B 1 KR 28/16 R

    Krankenversicherung - Krankenhaus - Aufwandspauschale für die Überprüfung der

    Er vermag den hiervon abweichenden, das Gesamtsystem unter Nutzung aller Auslegungsmethoden nur unzureichend würdigenden Ansichten nicht zu folgen (vgl zB SG Aachen Urteil vom 13.9.2016 - S 13 KR 410/15 - Juris; SG Marburg Urteil vom 8.8.2016 - S 6 KR 93/16 - Juris; SG Osnabrück Urteil vom 21.7.2016 - S 13 KR 601/15 - Juris; SG Darmstadt Urteil vom 23.5.2016 - S 8 KR 408/15 - Juris, nachfolgend BSG Urteil vom 25.10.2016 - B 1 KR 19/16 R; SG Speyer Urteil vom 20.5.2016 - S 19 KR 107/15 - Juris, beim BSG bis zur Klagerücknahme unter - B 1 KR 20/16 R anhängig gewesen; SG Mainz Urteil vom 18.4.2016 - S 3 KR 580/15 - Juris = KHE 2016/12; SG Detmold Urteil vom 31.3.2016 - S 3 KR 182/15 - Juris, nachfolgend BSG Urteil vom 25.10.2016 - B 1 KR 16/16 R; SG Würzburg Urteil vom 24.3.2016 - S 11 KR 628/15 - Juris = KHE 2016/25; Knispel, GesR 2015, 200, 205 ff; Leber, KH 2016, 312; Strack in jurisPK-SGB V, 3. Aufl 2016, § 275 RdNr 3; Hambüchen, Rechtsgutachten für die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. vom 4.1.2016, abrufbar unter www.westphalmanagement.de/aktuelles.html).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 13.12.2018 - L 5 KR 738/16

    Krankenhaus muss Aufwandspauschalen erstatten

    Unter Berücksichtigung der an den MDK gerichteten Prüffragen habe es sich (ausgehend von den Urteilen des Bundessozialgerichts vom 25.10.2016 - B 1 KR 22/16 R, B 1 KR 16/16 R, B 1 KR 18/16 R und B 1 KR 19/16 R) in allen 71 Fällen um Prüfungen der sachlich-rechnerischen Richtigkeit gehandelt, die nicht erst seit der Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 01.07.2014 - B 1 KR 29/13, sondern seit jeher einem eigenen Prüfregime unterlägen.
  • SG Neuruppin, 09.02.2022 - S 20 KR 240/16
    Die Gesetzeskonzeption der Auffälligkeitsprüfungen von Unwirtschaftlichkeit folgt nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts, der sich die Kammer anschließt, weil sie sie für überzeugend hält, aus dem Wortlaut in Einklang mit der Entwicklungsgeschichte der Norm und dem Zweck der Prüfung ( vgl hierzu im Einzelnen: Bundessozialgericht, Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 9 ff mwN; hieran ausdrücklich festhaltend Bundessozialgericht, Urteil vom 16. Juli 2020 - B 1 KR 15/19 R, RdNr 12 ).

    Weder die Regelungen der Stichprobenprüfung noch die Vereinbarung über das Nähere zum Prüfverfahren nach § 275 Abs. 1c SGB V schließen die Anwendung der Grundsätze der sachlich-rechnerischen Richtigkeitsprüfung bis zum 31. Dezember 2015 aus ( vgl hierzu im Einzelnen: Bundessozialgericht, Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 16ff mwN ).

    Es ist berechtigt, unter Angabe des tatsächlichen Behandlungsgeschehens seine Auslegungsvorstellungen geltend zu machen und gegebenenfalls gerichtlich überprüfen zu lassen ( vgl Bundessozialgericht, Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 32 ).

    Dies hätte eine vom Regelungszweck nicht gedeckte beweisrechtliche Privilegierung von in tatsächlicher Hinsicht irreführenden Abrechnungen ( vgl zB evident in Widerspruch zu geltenden Kodierrichtlinien erfolgte Abrechnung einer im Krankenhaus entstandenen Wirbelkörper-Fraktur als Hauptdiagnose mit zusätzlich 8 . 921, 15 Euro Vergütung; Abrechnung einer Transplantation von Niere und Pankreas mit angeblicher Transplantatabstoßung im Falle nur vorübergehender Funktionsstörung mit zusätzlich 23 . 711, 50 Euro Vergütung ) durch das Eingreifen der Sechs-Wochen-Frist ( § 275 Abs. 1c S 2 SGB V ) zur Folge, die der Rechtsordnung jedenfalls bis zum Ablauf des 31. Dezember 2015 fremd ist ( vgl Bundessozialgericht, Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 33 mwN ).

    Dies gibt dem Krankenhaus die Möglichkeit, die Aufforderung zur Mitteilung weiterer Informationen als Schritt in einem Verfahren der sachlich-rechnerischen Richtigkeitsprüfung oder der Auffälligkeitsprüfung im Sinne der Wirtschaftlichkeitsprüfung gemäß § 275 Abs. 1c SGB V iVm § 275 Abs. 1 Nr. 1 SGB V einordnen zu können ( vgl Bundessozialgericht, Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 34 mwN ).

    Jedenfalls wenn sich nur geringste Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die Abrechnung nicht sachlich-rechnerisch richtig ist und/oder dass das Krankenhaus seine primären Informationsobliegenheiten und gegebenenfalls -pflichten über die Abrechnungsgrundlagen nicht erfüllt, trifft das Krankenhaus spätestens auf Anforderung der Krankenkasse zumindest die Obliegenheit, an der Aufklärung des Sachverhalts mitzuwirken, insbesondere auch die Behandlungsunterlagen an den MDK oder das Gericht herauszugeben, soweit sich aus den Landesverträgen gemäß § 112 SGB V keine weitergehenden Mitteilungspflichten ergeben ( vgl Bundessozialgericht, Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 35 mwN ).

    Gleiches gilt für die weiteren Folgen der Auffälligkeitsprüfungen, die Zahlung der Aufwandspauschale gemäß § 275 Abs. 1c S 3 SGB V ( vgl Bundessozialgericht, Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 36 ).

    d) Die Beklagte wandte sich mit einer Frage nach der sachlich-rechnerischen Richtigkeit der Abrechnung an den MDK, nämlich nach der richtigen Kodierung ( "Ist die DRG korrekt?"; vgl zu dieser konkreten Frage auch und gerade: Bundessozialgericht, Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 38 ).

    Entgegen der Auffassung der Klägerin ist die Frage nach der Verweildauer - wie die bereits mehrfach zitierte Entscheidung des Bundessozialgerichts ( vgl erneut Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 38 ), die ua die identische Fragestellung nach der richtigen DRG zum Gegenstand hatte, zeigt - in der Frage nach der richtigen DRG nicht "enthalten", weshalb die hier streitgegenständliche Frage ausschließlich eine sachlich-rechnerische Richtigkeitsprüfung auszulösen vermag.

    An diesem Ergebnis würde sich im Übrigen auch nichts dadurch ändern, wenn der MDK - anders als hier - die im Ergebnis nicht zutreffende Rechtsansicht geäußert hätte, der Prüfauftrag beruhe auf der Regelung des § 275 Abs. 1c SGB V, weil dies angesichts des klaren Prüfauftrages unschädlich gewesen wäre ( vgl zu alledem: Bundessozialgericht, Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 38 mwN ).

    e) Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts ( vgl hierzu Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 31 ) streitet zugunsten der Klägerin auch nicht die Anfügung eines Satzes 4 an § 275 Abs. 1c SGB V durch Art. 6 Nr. 21a des Krankenhausstrukturgesetzes ( KHSG ) vom 10. Dezember 2015 ( BGBl I 2229, 2251 ).

  • SG Neuruppin, 09.02.2022 - S 20 KR 1/19
    Die Gesetzeskonzeption der Auffälligkeitsprüfungen von Unwirtschaftlichkeit folgt nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts, der sich die Kammer anschließt, weil sie sie für überzeugend hält, aus dem Wortlaut in Einklang mit der Entwicklungsgeschichte der Norm und dem Zweck der Prüfung ( vgl hierzu im Einzelnen: Bundessozialgericht, Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 9 ff mwN; hieran ausdrücklich festhaltend Bundessozialgericht, Urteil vom 16. Juli 2020 - B 1 KR 15/19 R, RdNr 12 ).

    Weder die Regelungen der Stichprobenprüfung noch die Vereinbarung über das Nähere zum Prüfverfahren nach § 275 Abs. 1c SGB V schließen die Anwendung der Grundsätze der sachlich-rechnerischen Richtigkeitsprüfung bis zum 31. Dezember 2015 aus ( vgl hierzu im Einzelnen: Bundessozialgericht, Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 16ff mwN ).

    Es ist berechtigt, unter Angabe des tatsächlichen Behandlungsgeschehens seine Auslegungsvorstellungen geltend zu machen und gegebenenfalls gerichtlich überprüfen zu lassen ( vgl Bundessozialgericht, Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 32 ).

    Dies hätte eine vom Regelungszweck nicht gedeckte beweisrechtliche Privilegierung von in tatsächlicher Hinsicht irreführenden Abrechnungen ( vgl zB evident in Widerspruch zu geltenden Kodierrichtlinien erfolgte Abrechnung einer im Krankenhaus entstandenen Wirbelkörper-Fraktur als Hauptdiagnose mit zusätzlich 8 . 921, 15 Euro Vergütung; Abrechnung einer Transplantation von Niere und Pankreas mit angeblicher Transplantatabstoßung im Falle nur vorübergehender Funktionsstörung mit zusätzlich 23 . 711, 50 Euro Vergütung ) durch das Eingreifen der Sechs-Wochen-Frist ( § 275 Abs. 1c S 2 SGB V ) zur Folge, die der Rechtsordnung jedenfalls bis zum Ablauf des 31. Dezember 2015 fremd ist ( vgl Bundessozialgericht, Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 33 mwN ).

    Dies gibt dem Krankenhaus die Möglichkeit, die Aufforderung zur Mitteilung weiterer Informationen als Schritt in einem Verfahren der sachlich-rechnerischen Richtigkeitsprüfung oder der Auffälligkeitsprüfung im Sinne der Wirtschaftlichkeitsprüfung gemäß § 275 Abs. 1c SGB V iVm § 275 Abs. 1 Nr. 1 SGB V einordnen zu können ( vgl Bundessozialgericht, Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 34 mwN ).

    Jedenfalls wenn sich nur geringste Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die Abrechnung nicht sachlich-rechnerisch richtig ist und/oder dass das Krankenhaus seine primären Informationsobliegenheiten und gegebenenfalls -pflichten über die Abrechnungsgrundlagen nicht erfüllt, trifft das Krankenhaus spätestens auf Anforderung der Krankenkasse zumindest die Obliegenheit, an der Aufklärung des Sachverhalts mitzuwirken, insbesondere auch die Behandlungsunterlagen an den MDK oder das Gericht herauszugeben, soweit sich aus den Landesverträgen gemäß § 112 SGB V keine weitergehenden Mitteilungspflichten ergeben ( vgl Bundessozialgericht, Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 35 mwN ).

    Gleiches gilt für die weiteren Folgen der Auffälligkeitsprüfungen, die Zahlung der Aufwandspauschale gemäß § 275 Abs. 1c S 3 SGB V ( vgl Bundessozialgericht, Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 36 ).

    An diesem Ergebnis würde sich im Übrigen auch nichts dadurch ändern, wenn der MDK - anders als hier - die im Ergebnis nicht zutreffende Rechtsansicht geäußert hätte, der Prüfauftrag beruhe auf der Regelung des § 275 Abs. 1c SGB V, weil dies angesichts des klaren Prüfauftrages unschädlich gewesen wäre ( vgl zu alledem: Bundessozialgericht, Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 38 mwN ).

    Zwar ist der Klägerin zuzustimmen, dass die Frage nach der Verweildauer eine Frage der Auffälligkeitsprüfung darstellt, worauf bereits das Bundessozialgericht unter Bezugnahme auf die Vorgängerregelungen des § 275 Abs. 1 c SGB V hingewiesen hat, wenn es betont, dass die Rechtsprechung kontinuierlich - schon unter Geltung der Reichsversicherungsordnung - die Prüfung der Erforderlichkeit der Verweildauer als Ausdruck der Prüfung des Gebots der Wirtschaftlichkeit durch den MDK/Vertrauensärztlichen Dienst angesehen habe ( Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 12 mwN und RdNr 13 aE unter Hinweis auf Bundessozialgericht, Urteil vom 21. November 1991 - 3 RK 32/89, RdNr 20 ).

    e) Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts ( vgl hierzu Urteil vom 25. Oktober 2016 - B 1 KR 16/16 R, RdNr 31 ) streitet zugunsten der Klägerin auch nicht die Anfügung eines Satzes 4 an § 275 Abs. 1c SGB V durch Art. 6 Nr. 21a des Krankenhausstrukturgesetzes ( KHSG ) vom 10. Dezember 2015 ( BGBl I 2229, 2251 ).

  • LSG Baden-Württemberg, 24.04.2020 - L 4 KR 3890/17

    Krankenversicherung - ambulante Strahlentherapie - Notwendigkeit einer Begleitung

    Voraussetzung ist jedoch, dass der Versicherte zumindest subjektiv von der Erforderlichkeit der Leistung ausgehen und auf das Ergehen einer Genehmigung vertrauen durfte (vgl. etwa BSG v. 11. Juli 2017 - B 1 KR 16/16 R - juris Rn 20; BSG, Urteil vom 8. März 2016 - B 1 KR 25/15 R - juris, Rn. 26 m.w.N.; BSG, Urteil vom 11. Mai 2017 - B 3 KR 30/15 R - juris, Rn. 39).
  • SG Aachen, 18.07.2017 - S 13 KR 159/17
  • SG Aachen, 14.03.2017 - S 13 KR 487/16

    Erstattung der in einem Krankenhausbehandlungsfall gezahlten Aufwandspauschale

  • LSG Baden-Württemberg, 25.01.2022 - L 11 KR 236/20

    Krankenversicherung - Krankenhausvergütung - Beweislast bei Zahlung einer

  • SG Aachen, 25.04.2017 - S 13 KR 490/16

    Erstattung der in einem Krankenhausbehandlungsfall gezahlten Aufwandspauschale

  • SG Aachen, 25.04.2017 - S 13 KR 479/16

    Erstattung einer Aufwandspauschale á 300,00 EUR im Rahmen mehrerer

  • SG Reutlingen, 14.03.2018 - S 1 KR 3632/16

    Krankenversicherung - kein Anspruch einer Krankenkasse gegen Krankenhausträger

  • LSG Bayern, 05.01.2017 - L 5 KR 182/16

    Erfolglose Nichtzulassungsbeschwerde - kein Anspruch auf Zahlung einer

  • SG Aachen, 14.05.2019 - S 13 KR 533/18

    Erstattung der in einem Krankenhausbehandlungsfall gezahlten Aufwandspauschale

  • SG Speyer, 08.09.2017 - S 16 KR 683/15

    Aufwandspauschale nach § 275 Abs. 1c Satz 3 SGB V

  • SG Aachen, 25.04.2017 - S 13 KR 485/16

    Erstattung der in einem Krankenhausbehandlungsfall gezahlten Aufwandspauschale;

  • LSG Berlin-Brandenburg, 29.11.2018 - L 1 KR 416/16

    Krankenversicherung - Genehmigungsfiktion - befundgestützter Leistungsantrag

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 12.12.2017 - L 16 KR 334/17

    Krankenversicherung

  • SG Regensburg, 12.04.2017 - S 2 KR 654/16

    Informationspflichten des Krankenhauses bei Massenbeanstandung seitens der

  • SG Reutlingen, 13.11.2019 - S 1 KR 2623/18

    Krankenversicherung - Prüfung einer Krankenhausabrechnung auf

  • LSG Bayern, 28.03.2019 - L 4 KR 427/17

    Erstattung einer Aufwandspauschale aus dem Jahre 2012 - Rechtsgedanke von Treu

  • LSG Baden-Württemberg, 15.11.2016 - L 11 KR 2805/16
  • LSG Hamburg, 07.03.2019 - L 1 KR 36/18

    Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenversicherung für eine

  • LSG Baden-Württemberg, 15.11.2016 - L 11 KR 2804/16
  • LSG Baden-Württemberg, 15.01.2018 - L 4 KR 3765/17
  • SG Aachen, 22.08.2017 - S 13 KR 164/17
  • SG Trier, 09.02.2017 - S 1 KR 116/16

    Zur Aufwandspauschale unter Berücksichtigung von § 275 Abs. 1c Satz 4 SGB V

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 25.01.2018 - L 16 KR 154/17
  • LSG Berlin-Brandenburg, 27.02.2020 - L 1 KR 308/18

    Krankenversicherung - Genehmigungsfiktion - hereditäres Angioödem - Behandlung in

  • LSG Baden-Württemberg, 14.06.2017 - L 11 KR 1977/17
  • LSG Hamburg, 16.12.2021 - L 1 KR 30/19

    Vergütungsanspruch des Krankenhauses für die Entfernung von Liquorableitungen und

  • LSG Berlin-Brandenburg, 27.05.2020 - L 1 KR 115/17
  • LSG Mecklenburg-Vorpommern, 30.10.2018 - L 6 KR 43/14

    Krankenversicherung - Krankenhausvergütung - fehlerhafte Abrechnung mangels

  • SG Hannover, 21.03.2018 - S 86 KR 2329/16
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 06.03.2018 - L 16 KR 362/17
  • LSG Baden-Württemberg, 14.12.2017 - L 11 KR 3764/17
  • LSG Baden-Württemberg, 04.07.2017 - L 11 KR 661/17
  • LSG Baden-Württemberg, 04.07.2017 - L 11 KR 657/17
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 02.03.2020 - L 16/4 KR 582/18
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