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   BSG, 26.02.2019 - B 1 KR 20/18 R   

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https://dejure.org/2019,5843
BSG, 26.02.2019 - B 1 KR 20/18 R (https://dejure.org/2019,5843)
BSG, Entscheidung vom 26.02.2019 - B 1 KR 20/18 R (https://dejure.org/2019,5843)
BSG, Entscheidung vom 26. Februar 2019 - B 1 KR 20/18 R (https://dejure.org/2019,5843)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 3 Abs 1 GG, § 2 Abs 1 S 3 SGB 5, § 12 Abs 1 SGB 5, § 13 Abs 3a S 1 SGB 5, § 27 Abs 1 S 2 Nr 1 SGB 5
    Krankenversicherung - Genehmigungsfiktion - Begrenzung auf erforderliche Leistung - Verwaltungsakt - Wirksamkeit der Genehmigungsfiktion

  • Wolters Kluwer
  • rewis.io

    Krankenversicherung - Genehmigungsfiktion - Begrenzung auf erforderliche Leistung - Verwaltungsakt - Wirksamkeit der Genehmigungsfiktion

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de

    Anspruch auf Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenversicherung für eine Liposuktion im Wege der Genehmigungsfiktion

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (11)

  • SG Neuruppin, 12.04.2021 - S 26 AS 1060/18
    Auch fingierte Festsetzungsentscheidungen - wie diejenigen, die zugunsten der Kläger wirken - bleiben wirksam, solange und soweit sie nicht zurückgenommen, widerrufen, anderweitig aufgehoben oder durch Zeitablauf oder auf andere Weise erledigt ist ( § 39 Abs. 2 SGB X; vgl hierzu Bundessozialgericht, Urteil vom 26. Februar 2019 - B 1 KR 20/18 R, RdNr 29 mwN ).

    Sind Bestand oder Rechtswirkungen einer sozialverwaltungsbehördlichen Entscheidung für den Adressaten erkennbar von vornherein an den Fortbestand einer bestimmten Situation gebunden, so wird sie gegenstandslos, wenn die betreffende Situation nicht mehr besteht ( vgl hierzu Bundessozialgericht, Urteil vom 26. Februar 2019 - B 1 KR 20/18 R, RdNr 29 mwN ).

    Die fingierte Festsetzungsentscheidung schützt den Adressaten dadurch, dass sie ihre Wirksamkeit ausschließlich nach den allgemeinen Grundsätzen über Erledigung, Aufhebung, Widerruf und Rücknahme eines begünstigenden Verwaltungsakts verliert ( vgl hierzu Bundessozialgericht, Urteil vom 26. Februar 2019 - B 1 KR 20/18 R, RdNr 29 ).

    Der Beklagte regelte mit der Ablehnung der Leistung weder ausdrücklich noch sinngemäß, weder förmlich noch inhaltlich eine Rücknahme, eine Aufhebung oder einen Widerruf ( vgl §§ 45, 47, 48 SGB X ) der fingierten Festsetzungsentscheidungen ( vgl hierzu Bundessozialgericht, Urteil vom 26. Februar 2019 - B 1 KR 20/18 R, RdNr 30 mwN ).

    Die endgültigen Ablehnungsentscheidungen des Beklagten sind rechtswidrig, weil sie den - wie bereits dargelegt - wirksamen, nicht zurückgenommenen, nicht widerrufenen, nicht anderweitig aufgehobenen oder nicht durch Zeitablauf oder nicht auf andere Weise erledigten ( § 39 Abs. 2 SGB X; vgl hierzu Bundessozialgericht, Urteil vom 26. Februar 2019 - B 1 KR 20/18 R, RdNr 29 mwN ) fingierten endgültigen Festsetzungsentscheidungen diametral widersprechen und die Kläger deshalb in ihren sich aus eben diesen fingierten endgültigen Festsetzungsentscheidungen ergebenden Leistungsansprüchen verletzen ( vgl zu dieser Folge: Bundessozialgericht, Urteil vom 26. Februar 2019 - B 1 KR 20/18 R, RdNr 31 ).

  • SG Neuruppin, 03.05.2021 - S 26 AS 573/16
    Auch fingierte Festsetzungsentscheidungen bleiben wirksam, solange und soweit sie nicht zurückgenommen, widerrufen, anderweitig aufgehoben oder durch Zeitablauf oder auf andere Weise erledigt sind ( § 39 Abs. 2 SGB X; vgl hierzu Bundessozialgericht, Urteil vom 26. Februar 2019 - B 1 KR 20/18 R, RdNr 29 mwN ).

    Sind Bestand oder Rechtswirkungen einer sozialverwaltungsbehördlichen Entscheidung für den Adressaten erkennbar von vornherein an den Fortbestand einer bestimmten Situation gebunden, so wird sie gegenstandslos, wenn die betreffende Situation nicht mehr besteht ( vgl hierzu Bundessozialgericht, Urteil vom 26. Februar 2019 - B 1 KR 20/18 R, RdNr 29 mwN ).

    Die fingierte Festsetzungsentscheidung schützt den Adressaten dadurch, dass sie ihre Wirksamkeit ausschließlich nach den allgemeinen Grundsätzen über Erledigung, Aufhebung, Widerruf und Rücknahme eines begünstigenden Verwaltungsakts verliert ( vgl hierzu Bundessozialgericht, Urteil vom 26. Februar 2019 - B 1 KR 20/18 R, RdNr 29 ).

    Der Beklagte regelte mit der endgültigen Festsetzung der Leistung weder ausdrücklich noch sinngemäß, weder förmlich noch inhaltlich eine Rücknahme, eine Aufhebung oder einen Widerruf ( vgl §§ 45, 47, 48 SGB X ) der fingierten Festsetzungsentscheidungen ( vgl hierzu Bundessozialgericht, Urteil vom 26. Februar 2019 - B 1 KR 20/18 R, RdNr 30 mwN ).

    Die endgültigen Festsetzungsentscheidungen des Beklagten sind rechtswidrig, weil sie den - wie bereits dargelegt - wirksamen, nicht zurückgenommenen, nicht widerrufenen, nicht anderweitig aufgehobenen oder nicht durch Zeitablauf oder nicht auf andere Weise erledigten ( § 39 Abs. 2 SGB X; vgl hierzu Bundessozialgericht, Urteil vom 26. Februar 2019 - B 1 KR 20/18 R, RdNr 29 mwN ) fingierten endgültigen Festsetzungsentscheidungen für den Zeitraum vom 01. April 2016 bis zum 31. Mai 2016 diametral widersprechen und den Kläger deshalb in seinen sich aus eben diesen fingierten endgültigen Festsetzungsentscheidungen ergebenden Leistungsansprüchen verletzen ( vgl zu dieser Folge: Bundessozialgericht, Urteil vom 26. Februar 2019 - B 1 KR 20/18 R, RdNr 31 ).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 17.09.2019 - L 11 KR 10/17

    Keine Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenversicherung für selbstbeschaffte

    § 13 Abs. 3a Satz 6 SGB V erfasst u.a. Ansprüche auf Krankenbehandlung, nicht dagegen Ansprüche gegen Krankenkassen, die unmittelbar auf eine Geldleistung oder auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation gerichtet sind (BSG, Urteil vom 06.11.2018 - B 1 KR 13/17 R - BSG, Urteil vom 26.02.2019 - B 1 KR 20/18 R -).

    Hierzu zählen u.a. in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte im Verhältnis zu ihrer jeweiligen Krankenkasse (BSG, Urteil vom 26.02.2019 - B 1 KR 20/18 R -).

  • LSG Sachsen, 02.07.2019 - L 9 KR 424/18

    Keine Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenversicherung für

    Maßgeblich ist - wie im Falle der Entscheidung durch einen bekanntzugebenden Verwaltungsakt - der Zeitpunkt der Bekanntgabe gegenüber dem Antragsteller, nicht jener der behördeninternen Entscheidung über die Information (vgl. §§ 39, 37 SGB X; BSG, Urteil vom 11. September 2018 - B 1 KR 1/18 R -, SozR 4-2500 § 13 Nr. 42, Rn. 28, juris; BSG, Urteil vom 26. Februar 2019 - B 1 KR 20/18 R -, Rn. 28, juris).
  • SG Darmstadt, 25.05.2020 - S 8 KR 938/19

    Krankenversicherung

    Auch nach dem gesetzlichen Willen nur Evidenzfälle beschränkt sein (BSG, Urteil vom 26. Februar 2019, Az.: B 1 KR 20/18 R - juris - Rn. 23).

    Beispielhaft wird dazu auf die Entscheidungen des Bundessozialgerichts vom 08.03.2016, Az.: B 1 KR 25/15 R, vom 11.07.2017, Az.: B 1 KR 1/17 R und B 1 KR 26/16 R, vom 26.09.2017, Az.: B 1 KR 8/17 R, vom 15. März 2018, Az.: B 3 KR 18/17 R, vom 24. April 2018, Az.: B 1 KR 10/17 R, vom 11. September 2018, Az.: B 1 KR 1/18 R, vom 26. Februar 2019, Az.: B 1 KR 33/17 R und B 1 KR 20/18 R, und vom 27. August 2019, Az.: B 1 KR 1/19 R verwiesen.

  • LSG Bayern, 26.02.2021 - L 4 KR 675/19

    Krankenversicherung: Maßstab für Gutgläubigkeit bei einer Mitarbeiterin der

    Es hat sich dabei insbesondere auch auf die Entscheidung des BSG vom 26.02.2019 (Az.: B 1 KR 20/18 R - juris) gestützt.
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 20.05.2020 - L 11 KR 166/20
    Die danach eintretende Fiktion der Genehmigung einer beantragten Sachleistung durch die Krankenkasse löst nach herrschender Rechtsprechung einen Naturalleistungsanspruch aus (ständige Rechtsprechung seit BSG, Urteil vom 11 Juli 2017 - B 1 KR 26/16 R - SozR 4-2500 § 13 Nr. 36; Urteil vom 26. Februar 2019 - B 1 KR 20/18 R - juris).
  • SG Neuruppin, 25.08.2021 - S 26 AS 29/21
    Ihm bleibt dann nur die Leistungsklage, um einen Vollstreckungstitel zu erhalten ( vgl 199 Abs. 1 Nr. 1 SGG ); eine Vollstreckung aus Verwaltungsakten gegen die öffentliche Hand ist nicht vorgesehen ( vgl Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 19. Mai 2020 - L 18 AS 1667/19, nicht veröffentlicht, Seite 3f des Urteilsabdrucks, ua unter Hinweis auf Bundessozialgericht, Urteil vom 26. Februar 2019 - B 1 KR 20/18 R, RdNr 9 mwN ).
  • SG Neuruppin, 25.08.2021 - S 26 AS 531/20
    Ihm bleibt dann nur die Leistungsklage, um einen Vollstreckungstitel zu erhalten ( vgl 199 Abs. 1 Nr. 1 SGG ); eine Vollstreckung aus Verwaltungsakten gegen die öffentliche Hand ist nicht vorgesehen ( vgl Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 19. Mai 2020 - L 18 AS 1667/19, nicht veröffentlicht, Seite 3f des Urteilsabdrucks, ua unter Hinweis auf Bundessozialgericht, Urteil vom 26. Februar 2019 - B 1 KR 20/18 R, RdNr 9 mwN ).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 19.07.2019 - L 4 KR 250/19
    Ohne diese Angaben war eine Bescheidung des Antrags mittels hinreichend bestimmten VA (§ 33 des Zehnten Buchs Sozialgesetzbuch (SGB X)) nicht möglich (vgl die stRspr des Bundessozialgerichts (BSG) zum Zusammenhang zwischen einer hinreichenden Konkretisierung des Antrags und der Genehmigung(sfiktion): Urt. v. 8. März 2016 - B 1 KR 25/15 R, BSGE 121, 40 = SozR 4-2500 § 13 Nr. 33 = juris, jeweils Rn 23; Urt. v. 11. Juli 2017 - B 1 KR 26/16 R, BSGE 123, 293 = SozR 4-2500 § 13 Nr. 36 = juris, jeweils Rn 17, zuletzt Urt. v. 26. Februar 2019 - B 1 KR 20/18 R, juris Rn 17).
  • SG Hamburg, 01.03.2019 - S 21 KR 375/19

    Krankenversicherung - Genehmigungsfiktion - Hemmung der Fristen - Maßgeblichkeit

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