Rechtsprechung
   BSG, 27.05.2014 - B 8 SO 26/12 R   

Volltextveröffentlichungen (12)

  • lexetius.com

    Sozialhilfe - Hilfe bei Krankheit - Leistungsbewilligung durch den Sozialhilfeträger gem § 264 SGB 5 - gesetzliche Krankenversicherung - Übernahme der Krankenbehandlung nicht versicherter Sozialhilfeempfänger durch die Krankenkasse - Nichtvorliegen der Voraussetzungen - Unzuständigkeit des Sozialhilfeträgers - kein Auftragsverhältnis im eigentlichen Sinne - Umdeutung des Verwaltungsakts - Aufhebung wegen Abschlusses einer privaten Krankenversicherung

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Sozialhilfe

  • openjur.de

    Sozialhilfe; Hilfe bei Krankheit; Leistungsbewilligung durch den Sozialhilfeträger gem § 264 SGB 5 mit der Maßgabe des Aufwendungsersatzes nach § 19 Abs 5 SGB 12; gesetzliche Krankenversicherung; Übernahme der Krankenbehandlung nicht versicherter Sozialhilfeempfänger durch die Krankenkasse geg

  • Bundessozialgericht

    Sozialhilfe - Hilfe bei Krankheit - Leistungsbewilligung durch den Sozialhilfeträger gem § 264 SGB 5 - gesetzliche Krankenversicherung - Übernahme der Krankenbehandlung nicht versicherter Sozialhilfeempfänger durch die Krankenkasse - Nichtvorliegen der Voraussetzungen - Unzuständigkeit des Sozialhilfeträgers - kein Auftragsverhältnis im eigentlichen Sinne - Umdeutung des Verwaltungsakts - Aufhebung wegen Abschlusses einer privaten Krankenversicherung

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 48 Abs 1 S 1 SGB 10, § 19 Abs 5 SGB 12, § 48 S 1 SGB 12, § 48 S 2 SGB 12, § 264 Abs 2 S 1 SGB 5
    Sozialhilfe - Hilfe bei Krankheit - Leistungsbewilligung durch den Sozialhilfeträger gem § 264 SGB 5 mit der Maßgabe des Aufwendungsersatzes nach § 19 Abs 5 SGB 12 - gesetzliche Krankenversicherung - Übernahme der Krankenbehandlung nicht versicherter Sozialhilfeempfänger durch die Krankenkasse gegen Kostenerstattung - Unzuständigkeit des Sozialhilfeträgers - kein Auftragsverhältnis im eigentlichen Sinne - Nichtvorliegen der Leistungsvoraussetzungen - keine Umdeutungsmöglichkeit - Aufhebung nach § 48 Abs 1 S 1 SGB 10 wegen Abschlusses einer privaten Krankenversicherung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Anspruch auf Sozialhilfe; Laufende Leistungen in Form von Hilfe bei Krankheit; Rechtmäßigkeit eines Statusbescheids über das Vorliegen einer sog. Quasiversicherung gemäß § 264 Abs. 2 bis 7 SGB V

  • sozialrecht-heute.de

    Anspruch auf Sozialhilfe; Laufende Leistungen in Form von Hilfe bei Krankheit; Rechtmäßigkeit eines Statusbescheids über das Vorliegen einer sog. Quasiversicherung gemäß § 264 Abs. 2 bis 7 SGB V

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anspruch auf Sozialhilfe; Laufende Leistungen in Form von Hilfe bei Krankheit; Rechtmäßigkeit eines Statusbescheids über das Vorliegen einer sog. Quasiversicherung gemäß § 264 Abs. 2 bis 7 SGB V

  • rechtsportal.de

    Anspruch auf Sozialhilfe; Laufende Leistungen in Form von Hilfe bei Krankheit; Rechtmäßigkeit eines Statusbescheids über das Vorliegen einer sog. Quasiversicherung gemäß § 264 Abs. 2 bis 7 SGB V

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (9)  

  • LSG Bayern, 21.11.2014 - L 8 SO 5/14  

    Aufhebung für die Vergangenheit, Jahresfrist, Vorverlagern des

    § 48 Abs. 1 und 2 SGB X kann auch auf anfänglich rechtswidrige Verwaltungsakte angewendet werden, wenn die nachträgliche Änderung der Verhältnisse sich auf tatsächliche oder rechtliche Umstände bezieht, auf denen die Rechtswidrigkeit nicht beruht hat (zul. Urt. BSG 27.5.2014, Az.: B 8 SO 26/12 R).

    § 48 Abs. 1 SGB X setzt nicht voraus, dass der Verwaltungsakt mit Dauerwirkung rechtmäßig war (BSG 19.07.2010 - B 8 SO 22/10 B RdNr 7 mwN, zuletzt Urt. BSG 27.05.2014, Az.: B 8 SO 26/12 R).Eine wesentliche Änderung kann - zu (weiteren) Gunsten des Betroffenen wie zu seinen Ungunsten - auch bei Rechtswidrigkeit des Ursprungsbescheids eintreten.

  • BSG, 18.11.2014 - B 1 KR 12/14 R  

    Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Erstattungsstreit zwischen

    Wie der erkennende Senat bereits mit Urteil vom 17.6.2008 entschieden hat, erbringen die KKn die Krankenbehandlung von nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versicherten Sozialhilfeempfängern nach § 264 SGB V aufgrund gesetzlichen Auftrags iS des § 93 SGB X (vgl ausführlich BSGE 101, 42 = SozR 4-2500 § 264 Nr. 1; ihm folgend BSG SozR 4-2500 § 175 Nr. 3 RdNr 31 ; so auch: Huck in Hauck/Noftz, SGB V, Stand August 2014, K § 264 RdNr 14; Krauskopf in Wagner/Knittel, Soziale Krankenversicherung Pflegeversicherung, Stand: Juni 2010, § 264 RdNr 5; Marburger, WzS 2004, 289, 291; Peters in Kasseler Kommentar, Sozialversicherungsrecht, Stand 82. Ergänzungslieferung 2014, § 264 SGB V RdNr 4; Baierl in jurisPK-SGB V, 2. Aufl 2012, § 264 RdNr 32; Flint in Grube/Wahrendorf, SGB XII, 5. Aufl 2014, § 48 SGB XII RdNr 47; aA BSG Urteil vom 27.5.2014 - B 8 SO 26/12 R - Juris RdNr 20, vorgesehen für BSGE und SozR 4-2500 § 264 Nr. 5; Sunder, Gutachten Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge, NDV 2004, 320, 323; H. Schellhorn in Schellhorn/Schellhorn/Hohm, SGB XII, 18. Aufl 2010, § 48 SGB XII RdNr 10; Zink/Lippert in Mergler/Zink, Handbuch der Grundsicherung und Sozialhilfe, § 48 SGB XII RdNr 43 ff, Stand April 2014; wohl auch: Zeitler, NDV 2004, 45, 46; Schlette in Hauck/Noftz, SGB XII, Stand April 2014, K § 48 RdNr 5; noch offen lassend, ob ein gesetzlicher Auftrag oder ein auftragsähnliches Verhältnis anzunehmen ist: BSGE 102, 10 = SozR 4-2500 § 264 Nr. 2 RdNr 23 ) .

    Der erkennende Senat muss wegen dieser Auslegung nicht beim 8. Senat im Hinblick auf dessen Entscheidung vom 27.5.2014 - B 8 SO 26/12 R - anfragen (§ 41 Abs. 3 SGG) .

    Selbst wenn man ein Auftragsverhältnis ablehnen und lediglich ein "auftragsähnliches Verhältnis" bejahen wollte (dazu BSGE 102, 10 = SozR 4-2500 § 264 Nr. 2 RdNr 23 ; BSG Urteil vom 27.5.2014 - B 8 SO 26/12 R - Juris RdNr 20) , änderte dies im Übrigen nichts.

  • BSG, 18.11.2014 - B 1 KR 20/13 R  

    Krankenversicherung - Übernahme der Krankenbehandlung für nicht

    Wie der erkennende Senat bereits mit Urteil vom 17.6.2008 entschieden hat, erbringen die KKn die Krankenbehandlung von nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versicherten Sozialhilfeempfängern nach § 264 SGB V aufgrund gesetzlichen Auftrags iS des § 93 SGB X (vgl ausführlich BSGE 101, 42 = SozR 4-2500 § 264 Nr. 1; siehe auch BSG Urteil vom selben Tage - B 1 KR 12/14 R - RdNr 11 mwN, für SozR vorgesehen; dem folgend BSG SozR 4-2500 § 175 Nr. 3 RdNr 31 ; so auch: Huck in Hauck/Noftz, SGB V, Stand August 2014, K § 264 RdNr 14; Böttiger in Wagner/Knittel, Soziale Krankenversicherung Pflegeversicherung, Stand September 2013, § 264 RdNr 42; Marburger, WzS 2004, 289, 291; Peters in Kasseler Komm, Stand Oktober 2014, § 264 SGB V RdNr 4; Baierl in jurisPK-SGB V, 2. Aufl 2012, § 264 RdNr 32; Flint in Grube/Wahrendorf, SGB XII, 5. Aufl 2014, § 48 SGB XII RdNr 47; aA BSG Urteil vom 27.5.2014 - B 8 SO 26/12 R - Juris RdNr 20, vorgesehen für BSGE und SozR 4-2500 § 264 Nr. 5; Sunder, Gutachten Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge, NDV 2004, 320, 323; H. Schellhorn in Schellhorn/Schellhorn/Hohm, SGB XII, 18. Aufl 2010, § 48 SGB XII RdNr 10; Zink/Lippert in Mergler/Zink, Handbuch der Grundsicherung und Sozialhilfe, § 48 SGB XII RdNr 43 ff, Stand April 2014; wohl auch: Zeitler, NDV 2004, 45, 46; Schlette in Hauck/Noftz, SGB XII, Stand April 2014, K § 48 RdNr 5; noch offen lassend, ob ein gesetzlicher Auftrag oder ein auftragsähnliches Verhältnis anzunehmen ist: BSGE 102, 10 = SozR 4-2500 § 264 Nr. 2, RdNr 23 ) .
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 29.07.2014 - L 8 SO 126/11  

    Sozialhilfe - Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung - kein

    Zur Rechtsqualität der sog. Quasi-Versicherung nach § 264 Abs. 2 Satz 1 SGB V (Anschluss an BSG, Urteil vom 27.05.2014 - B 8 SO 26/12 R - juris Rn. 20 ff.).

    17 Insoweit kommt es auch nicht entscheidend darauf an, ob die hier nach § 264 Abs. 2 Satz 1 SGB V durch die Krankenkasse sichergestellte Versorgung im Krankheitsfall (zur Rechtsqualität dieser sog. "Quasi-Versicherung" vgl. BSG, Urteil vom 27. Mai 2014 - B 8 SO 26/12 R - juris Rn. 20 f.; BSG, Urteil vom 6. Oktober 2010 - B 12 KR 25/09 R - juris Rn. 28; BSG, Urteil vom 27. Januar 2010 - B 12 KR 2/09 R - juris Rn. 16; BSG, Urteil vom 28. September 2010 - B 1 KR 4/10 R - juris Rn. 19; BSG, Urteil vom 17.06.2008 - B 1 KR 30/07 R - juris Rn. 11 ff.; offen gelassen durch BSG, Urteil vom 28. Oktober 2008 - B 8 SO 23/07 R - juris Rn. 21) überhaupt eine Leistung nach dem Fünften Kapitel des SGB XII darstellt, weil die Krankenbehandlung der Leistungsberechtigten nicht durch die Beklagte, sondern durch deren Krankenkasse, die I. J., übernommen wird.

    Nach der bis zur Entscheidung des Senats durch Urteil ohne Verhandlung noch nicht im Volltext veröffentlichten Entscheidung des BSG vom 27. Mai 2014 (- B 8 SO 26/12 R -) ist dies schon nicht der Fall.

  • LSG Berlin-Brandenburg, 06.06.2017 - L 15 SO 112/17  

    EU-Ausländer - verfestigter Aufenthalt - Leistungsausschluss - Rückausnahme

    Der Anspruch auf Hilfen zur Gesundheit wird im Übrigen durch Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen verwirklicht (s. § 264 Abs. 2 Sozialgesetzbuch/Fünftes Buch und dazu BSG, Urteil vom 27. Mai 2014 - B 8 SO 26/12 R -, SozR 4-2500 § 264 Nr. 5).
  • BSG, 18.11.2014 - B 1 KR 13/13 R  

    Gesetzliche Krankenversicherung - Übernahme der Krankenbehandlung für nicht

    Selbst wenn man ein gesetzliches Auftragsverhältnis verneinen und lediglich von einem auftragsähnlichen Verhältnis ausgehen wollte (BSG Urteil vom 27.5.2014 - B 8 SO 26/12 R - RdNr 20, vorgesehen für BSGE und SozR 4-2500 § 264 Nr. 5; BSGE 102, 10 = SozR 4-2500 § 264 Nr. 2, RdNr 23; Söhngen in jurisPK-SGB XII, 2. Aufl 2014, § 48 SGB XII RdNr 25 mwN) , änderte dies nichts.
  • LSG Baden-Württemberg, 12.07.2017 - L 5 KR 2817/15  

    Krankenversicherung - Übernahme der Krankenbehandlung für nicht

    Die Erstattungszahlungen des Sozialhilfeträgers an die Krankenkasse nach § 264 Abs. 7 SGB V sind als Sozialleistungen i.S.d. § 11 Satz 1 SGB I einzustufen, auch wenn sie unmittelbar nicht einem (Sozial-)Leistungsempfänger, sondern der Krankenkasse als Leistungsträger zufließen, da sie dem Ausgleich der Aufwendungen dienen, die der Krankenkasse für Leistungen der Krankenbehandlung - unstreitig Sozialleistungen i.S.d. § 11 Satz 1 SGB I - entstanden sind, die sie dem hilfebedürftigen (Sozial-)Leistungsempfänger im gesetzlichen Auftrag (§ 93 SGB X) des Sozialhilfeträgers (aus § 264 Abs. 2 ff. SGB V; dazu: BSG, Urteil vom 18.11.2014, - B 1 KR 20/13 R -, in juris Rdnr. 13 unter Hinweis auf die abweichende Auffassung des 8. Senats des BSG im Urteil vom 27.05.2014, - B 8 SO 26/12 R -, in juris Rdnr. 20; Urteil vom 12.11.2013, - B 1 KR 56/12 R -, in juris Rdnr. 10; vgl. zur Gegenmeinung auch jurisPK-SGB XII/Söhngen § 48 Rdnr. 26) gewährt hat.
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 20.10.2016 - L 9 SO 317/16  

    Erstattung von Krankenhausbehandlungskosten; Abrechnung "pro rata temporis";

    Unabhängig von der rechtlichen Qualifizierung der Norm (siehe dazu BSG, Urteil vom 27.05.2014, B 8 SO 26/12 R, juris R. 20 ff.; BSG, Urteil vom 24.03.2016, B 12 KR 6/14 R, juris Rn. 26 ff.) unterfällt der Hilfebedürftige, der keine Leistungen nach dem SGB XII von der Beklagten erhalten hat, von vornherein nicht dem von § 264 Abs. 2 SGB V begünstigten Personenkreis.

    Zudem wäre die Beklagte zum Erlass eines Statusbescheides über die Feststellung einer "Quasiversicherung" nicht zuständig (vgl. BSG, Urteil vom 27.05.2014, a.a.O., juris Rn. 23, 26 BSG, Urteil vom 24.03.2016, a.a.O., juris Rn. 28).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 25.04.2018 - L 15 SO 292/14  

    Hilfe zur Pflege - Sachleistungsverschaffung - Gewährleistungsverantwortung

    Leistungsansprüche auf Hilfen zur Krankheit unmittelbar gegen Träger der Sozialhilfe sind deshalb im Allgemeinen ausgeschlossen (zu den Rechtsbeziehungen bei der Quasiversicherung BSG, Urteil vom 27. Mai 2014 - B 8 SO 26/12 R -, SozR 4-2500 § 264 Nr. 5).
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