Rechtsprechung
   BSG, 30.11.1982 - 2 RU 70/81   

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https://dejure.org/1982,1836
BSG, 30.11.1982 - 2 RU 70/81 (https://dejure.org/1982,1836)
BSG, Entscheidung vom 30.11.1982 - 2 RU 70/81 (https://dejure.org/1982,1836)
BSG, Entscheidung vom 30. November 1982 - 2 RU 70/81 (https://dejure.org/1982,1836)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Ausweichmanöver eines Kraftfahrers - Rettung einer anderen Person - Versicherungsschutz

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    RVO § 539

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BSGE 54, 190
  • NJW 1984, 325
  • MDR 1983, 699
  • VersR 1983, 368
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • SG Dortmund, 02.11.2016 - S 17 U 955/14

    Motorradsturz als Arbeitsunfall anerkannt

    Auch eine spontan, ohne intensive Überlegung verrichtete Rettungstat unterfällt dem zitierten Tatbestand des § 2 Abs. 1 Nr. 13a) SGB VII. Dies hat das Bundessozialgericht gerade für ein Ausweichmanöver im Straßenverkehr entschieden (BSG, Urteil v. 30.11.1982, Az.: 2 RU 70/81, BSGE 54, S. 190 ff., zur Vorgängervorschrift des § 539 Abs. 1 Nr. 9a) der Reichsversicherungsordnung - RVO).
  • BSG, 29.09.1992 - 2 RU 44/91

    Versicherungsschutz - Wegschieben - Pkw - Autobahn

    Der Senat hat im übrigen für die Fallgestaltung der Ausweichmanöver zu § 539 Abs. 1 Nr. 9 Buchst a RVO mehrfach entschieden, daß ggf gleichzeitig vorliegende subjektive Tendenzen, sich selbst zu schützen, der Annahme einer Rettungshandlung nicht entgegenstehen (BSGE 44, 22, 24; 54, 190, 191).
  • BSG, 08.12.1988 - 2 RU 31/88

    Reflexartiges Ausweichmanöver - Versicherungsschutz - KonkreteGefahrenlage -

    Am 29. Juli 1983 beantragte der Kläger unter Bezugnahme auf das Urteil des erkennenden Senats vom 30. November 1982 (BSGE 54, 190 = SozR 2200 § 539 Nr. 87) die Gewährung von Entschädigungsleistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung.

    Dabei muß es sich nach einhelliger Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum um ein aktives Handeln zugunsten eines Dritten, um eine auf Rettung abzielende Unternehmung handeln (vgl BSG SozR 2200 § 539 Nr. 34; BSGE 44, 22 = SozR 2200 § 1504 Nr. 4; BSGE 54, 190 = SozR 2200 § 539 Nr. 87; Brackmann, Handbuch der Sozialversicherung, 11. Aufl S 473 d; Lauterbach/Watermann, Gesetzliche Unfallversicherung, 3. Aufl, RdNr 58 zu § 539).

    Schließlich kann sich der Kläger auch nicht auf das Urteil des erkennenden Senats vom 30. November 1982 (BSGE 54, 190) berufen.

  • BSG, 02.11.1999 - B 2 U 42/98 R

    Unfallversicherungsschutz - Rettungshandlung - Rettungsabsicht - Ausweichmanöver

    Dabei muß es sich nach einhelliger Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum um ein aktives Handeln zugunsten eines Dritten, um eine auf Rettung abzielende Unternehmung handeln (vgl Bundessozialgericht SozR 2200 § 539 Nr. 34; BSGE 44, 22, 24 = SozR 2200 § 1504 Nr. 4; BSGE 54, 190, 191 = SozR 2200 § 539 Nr. 87; BSGE 64, 218, 219 = SozR 2200 § 539 Nr. 130; Brackmann/Wiester, Handbuch der Sozialversicherung, SGB VII, 12. Aufl, § 2 RdNr 653; Lauterbach/Schwerdtfeger, UV-SGB VII, § 2 RdNr 433; Schmitt, SGB VII, § 2 RdNr 86; KassKomm-Ricke, § 2 SGB VII RdNr 69; Kater/Leube, SGB VII, § 2 RdNr 307; Hauck/Riebel, SGB VII, § 2 RdNr 179).
  • LSG Bayern, 12.04.2011 - L 3 U 525/10

    Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz gem § 2 Abs 1 Nr 13

    Das schuldhafte Mitwirken des Versicherten an der Entstehung der Gefahr ist wie hier grundsätzlich unbeachtlich (BSGE, Urteil vom 11.12.1973 - 2 RU 30/73, BSG Urteil vom 30.11.1982 - 2 RU 70/81).

    Hierzu wird eine subjektive Handlungstendenz in Richtung der Hilfeleistung gefordert, wobei keine mehr oder minder längere Überlegung zur Durchführung der Hilfe vorausgesetzt wird (BSG, Urteil vom 26.05.1977 - 2 RU 80/76; BSG, Urteil vom 30.11.1982 - 2 RU 70/81).

  • LSG Rheinland-Pfalz, 25.06.2007 - L 2 U 16/06

    Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz - Rettungshandlung -

    Aus der Zeugenaussage des A M lässt sich entnehmen, dass H.J. während des Hinabfahrens der Gefällstrecke - und nur auf diese letzte, zur Gefährdung führende Handlung kommt es an (BSG, Urteil vom 30.11.1982- 2 RU 70/81) - klar geworden ist, dass die ihm entgegenkommende Gruppe so dicht beieinander steht, dass er, wenn nicht jemand von ihnen ausgewichen wäre, nicht durch die Gruppe durchkommen würde, ohne jemanden zu berühren.
  • LSG Berlin-Brandenburg, 03.12.2015 - L 2 U 120/13

    Erstattungsstreit - Opferentschädigung - unechte Unfallversicherung -

    Die Handlung muss jedenfalls wesentlich von der Absicht mitbestimmt sein, eine andere Person aus erheblicher gegenwärtiger Gefahr für dessen Gesundheit zu retten (BSG, Urteil vom 30. November 1982 - 2 RU 70/81 -, juris).
  • BSG, 30.01.1985 - 2 RU 69/83

    Pannenhilfe - Verwandte - Unfallversicherungsschutz - Beigeladung - Klageänderung

    zu beseitigen (vgl. BSGE 37, 38, 39; 44, 22, 24; 54, 190, 191; BSG SozR Nr. 4 zu § 539 RVO; USK 7250 und 80300; BSG Urteile vom 22. Februar 1973 - 2 RU 125/70 - und vom 15. Juni 1983 - 9b/8 RU 76/81 -).
  • LSG Hessen, 15.02.1984 - L 3 U 430/79

    Ferien; Freizeit; Klassenfahrt; Liftunfall; Nothilfe; Rettungshandlung;

    Dies gilt auch dann, wenn gleichzeitig die Absicht verfolgt wird, sich selbst zu schützen (vgl. BSG, Urteil vom 26. Mai 1977 - 2 RU 80/76 - in E 44, 22 und 30. November 1982 - 2 RU 70/81 - in SGb 1983, 395 mit weitergehender Anmerkung von Denck).
  • BSG, 15.06.1983 - 9b/8 RU 76/81
    Die Hilfe bei einer "gemeinen Gefahr" im bezeichneten unfallversicherungsrechtlichen Sinn setzt nicht voraus, daß sie durch die Strafandrohung des § 330c StGB aF (jetzt § 323c) erzwungen wurde, daß also ihr Unterlassen diesen Straftatbestand erfüllt hätte (vgl BSG 1982-11-30 2 RU 70/81 = SozR 2200 § 539 Nr. 87).3.
  • LSG Hamburg, 09.09.1987 - 25 U 34/85
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