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   BSG, 31.03.1998 - B 1 KR 56/96 B   

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https://dejure.org/1998,4115
BSG, 31.03.1998 - B 1 KR 56/96 B (https://dejure.org/1998,4115)
BSG, Entscheidung vom 31.03.1998 - B 1 KR 56/96 B (https://dejure.org/1998,4115)
BSG, Entscheidung vom 31. März 1998 - B 1 KR 56/96 B (https://dejure.org/1998,4115)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Anspruch auf Zahlung weiteren Krankengeldes - Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache - Anforderungen an die Darlegung einer Divergenz - Beweiswirkungen der Vorlage einer ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung - Anordnung des persönlichen Erscheinens der Sachverständigen zur Erläuterung des Gutachtens - Verstoß gegen die Amtsaufklärungspflicht - Grundsatz der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Bindungswirkung der ärztlichen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit, Beweislast

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)



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Wird zitiert von ... (17)  

  • BSG, 08.11.2005 - B 1 KR 30/04 R

    Krankenversicherung - rückwirkender Anspruch auf Krankengeld bei fehlerhafter

    Dem entspricht es, dass der Senat dem Attest mit der ärztlichen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit lediglich die Bedeutung einer gutachtlichen Stellungnahme beimisst, welche die Grundlage für den über den Krg-Bezug zu erteilenden Verwaltungsakt der Krankenkasse bildet, ohne dass Krankenkasse und Gerichte an den Inhalt der ärztlichen Bescheinigung gebunden sind (vgl Senat SozR 3-2200 § 182 Nr. 12 S 53 f mwN; Senat, Beschluss vom 31. März 1998, B 1 KR 56/96 B, Juris Nr KSRE 071420518; Senat, Urteil vom 8. November 2005, B 1 KR 18/04 R).
  • SG Mainz, 31.08.2015 - S 3 KR 405/13

    Krankenversicherung - Krankengeld - Fortbestehen des Anspruchs bei

    Im Hinblick auf die befürchteten Beweisschwierigkeiten ist zudem festzuhalten, dass die objektive Beweislast für das Vorliegen von Arbeitsunfähigkeit ohnehin beim Versicherten liegt (BSG, Beschluss vom 31.03.1998 - B 1 KR 56/96 B - Rn. 5).

    Soweit das BSG hier (zu Recht) betont, dass Krankenkassen und Gerichte an den Inhalt der ärztlichen Bescheinigung nicht gebunden seien (so bereits BSG, Beschluss vom 31.03.1998 - B 1 KR 56/96 B - Rn. 5), begibt es sich allerdings in einen Wertungskonflikt zu seiner impliziten Auffassung, dass der materielle Anspruch auf Krankengeld mit dem auf einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung enthaltenen Prognosedatum ende.

  • BSG, 08.11.2005 - B 1 KR 18/04 R

    Krankenversicherung - Gewährung von Krankengeld -

    Bezogen auf den hier streitigen, aus § 44 Abs. 1 Satz 1 Alt 1 SGB V hergeleiteten Krankengeldanspruch bedeutet dies, dass ein Versicherter regelmäßig kein Krankengeld beanspruchen kann, wenn sich mit den zu Gebote stehenden Ermittlungsmöglichkeiten nicht nachweisen lässt, dass er aus Krankheitsgründen nicht in der Lage gewesen ist, seine Arbeit zu verrichten (vgl zB BSG SozR 3-2200 § 182 Nr. 12 S 54 f mwN; Beschluss des Senats vom 31. März 1998 - B 1 KR 56/96 B, Juris-Dok-Nr KSRE071420518).

    Einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung kommt vielmehr lediglich die Bedeutung einer ärztlich-gutachtlichen Stellungnahme zu, welche die Grundlage für den über den Krankengeldanspruch zu erteilenden Verwaltungsakt der Krankenkasse bildet (vgl zB BSG SozR 3-2200 § 182 Nr. 12 S 53 mwN; BSGE 54, 62, 65 = SozR 2200 § 182 Nr. 84 S 24; BSG, Beschluss vom 31. März 1998 - B 1 KR 56/96 B, Juris-Dok-Nr KSRE071420518; Urteil vom 9. Oktober 2001 - B 1 KR 12/01 R, Juris-Dok-Nr KSRE030721522; ferner Urteil des Senats vom 8. November 2005 - B 1 KR 21/04 R, zur Veröffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen; aus der aktuellen Literatur zB: Schmidt in: H. Peters, Handbuch der Krankenversicherung, Bd 2, § 44 SGB V RdNr 131 ff mwN und § 46 SGB V RdNr 20; Höfler in: Kasseler Kommentar, § 46 SGB V RdNr 7; Marschner in: von Maydell, GK-SGB V, § 44 RdNr 12 und § 46 RdNr 16, Stand: Oktober 2002; Kruse in: ders/Hänlein, GKV-LPK, 2. Aufl 2003, § 46 SGB V RdNr 5; Berchtold, Krankengeld, 2004, RdNr 501 f, 511; Just in: Wannagat, SGB V, § 46 RdNr 15 ff ).

    Dem entspricht es, dass der Senat - wie dargelegt - dem Attest mit der ärztlichen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit lediglich die Bedeutung einer gutachtlichen Stellungnahme beimisst, welche die Grundlage für den über den Krankengeldbezug zu erteilenden Verwaltungsakt der Krankenkasse bildet, ohne dass Krankenkasse und Gerichte an den Inhalt der ärztlichen Bescheinigung gebunden sind (vgl erneut oben 2. b) aa) sowie Senat, SozR 3-2200 § 182 Nr. 12 S 53 f mwN; Senat, Beschluss vom 31. März 1998, B 1 KR 56/96 B, Juris-Dok-Nr KSRE 071420518; zuletzt Senat, Urteil vom 8. November 2005, B 1 KR 30/04 R).

  • SG Speyer, 30.11.2015 - S 19 KR 160/15

    Krankenversicherung - Bewilligung von Krankengeld als Dauerverwaltungsakt -

    Sie steht zudem deutlich im Widerspruch zu der vom 1. Senat des BSG erkannten Unverbindlichkeit der ärztlichen Bescheinigung für Krankenkassen und Gerichte (so bereits BSG, Beschluss vom 31.03.1998 - B 1 KR 56/96 B - Rn. 5; BSG, Urteil vom 08.11.2005 - B 1 KR 18/04 R -, Rn. 20 m.w.N.).
  • SG Speyer, 11.07.2016 - S 19 KR 599/14

    Krankenversicherung - Krankengeld - Bewilligung ist begünstigender Verwaltungsakt

    Sie steht zudem deutlich im Widerspruch zu der vom 1. Senat des BSG erkannten Unverbindlichkeit der ärztlichen Bescheinigung für Krankenkassen und Gerichte (so bereits BSG, Beschluss vom 31.03.1998 - B 1 KR 56/96 B - Rn. 5; BSG, Urteil vom 08.11.2005 - B 1 KR 18/04 R -, Rn. 20 m.w.N.).
  • SG Speyer, 30.11.2015 - S 19 KR 409/14

    Krankenversicherung - Krankengeld - Entstehung und Fortdauer des Anspruchs bei

    Sie steht zudem deutlich im Widerspruch zu der vom 1. Senat des BSG erkannten Unverbindlichkeit der ärztlichen Bescheinigung für Krankenkassen und Gerichte (so bereits BSG, Beschluss vom 31.03.1998 - B 1 KR 56/96 B - Rn. 5; BSG, Urteil vom 08.11.2005 - B 1 KR 18/04 R -, Rn. 20 m.w.N.).
  • LSG Saarland, 07.06.2006 - L 2 KR 8/05
    Allein der formale Aspekt ausgestellter Bescheinigungen über die Arbeitsunfähigkeit durch den Hausarzt stellt diese Einschätzung nicht infrage, denn einer solchen Bescheinigung kommt kein höherer Beweiswert zu als der Einschätzung eines gerichtlich bestellten Sachverständigen (BSG, Urteil vom 8.11.2005, B 1 KR 18/04 R, Beschluss vom 31.3.1998, B 1 KR 56/96 B m.w.N.).

    Dies geht zu Lasten des Klägers (BSG, Beschluss vom 31.3.1998, B 1 KR 56/96 B m.w.N.).

  • LSG Sachsen-Anhalt, 02.11.1999 - L 4 KR 10/98

    Anspruch auf Krankengeld nach § 44 Abs. 1 Satz 1 des Sozialgesetzbuches (SGB);

    Krankenkassen und Gerichte sind an die ärztliche Bescheinigung nicht gebunden (BSG, Urteil vom 31.03.1998, B 1 KR 56/96 B, nicht veröffentlicht).
  • LSG Bayern, 06.04.2006 - L 4 KR 57/03

    Anspruch auf Krankengeld bis zur Höchstbezugsdauer bei Bezug einer Rente wegen

    Lässt sich die Arbeitsunfähigkeit als Voraussetzung für den Krankengeldanspruch nach Ausschöpfung aller erreichbaren Beweismitteln nicht feststellen, geht dies zu Lasten des Versicherten, der das Krankengeld beantragt (BSG Beschluss vom 31.03.1998, B 1 KR 56/96 m.w.N., unveröffentlicht).
  • LSG Bayern, 08.07.2008 - L 5 KR 333/06
    Diesen kommt allerdings als ärztlich-gutachterliche Stellungnahmen, welche die Grundlage für den Krankengeldanspruch bilden (vgl. z.B. BSG SozR 3-2200 § 182 Nr. 12 S.53 m.w.N.; BSGE 54, 62, 65 = SozR 2200 § 182 Nr. 84 S.24; BSG, Beschluss vom 31. März 1998 - B 1 KR 56/96 B, Juris-Dok-Nr. KSRE071420518 ; Urteil vom 9. Oktober 2001 - B 1 KR 12/01 R, Juris-Dok-Nr KSRE030721522 ; ferner Urteil des Senats vom 8. November 2005 - B 1 KR 21/04 R, zur Veröffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen; aus der aktuellen Literatur z.B.: Schmidt in: H. Peters, Handbuch der Krankenversicherung, Bd.2, § 44 SGB V RdNr.131 ff. m.w.N. und § 46 SGB V RdNr.20; Höfler in: Kasseler Kommentar, § 46 SGB V RdNr.7; Marschner in: von Maydell, GK-SGB V, § 44 RdNr.12 und § 46 RdNr.16, Stand: Oktober 2002; Kruse in: ders/Hänlein, GKV-LPK, 2. Auflage 2003, § 46 SGB V RdNr.5; Berchtold, Krankengeld, 2004, RdNr.501 f, 511; Just in: Wannagat, SGB V, § 46 RdNr.15 ff. ) kein besonderer Beweiswert zu.
  • BSG, 18.11.2008 - B 2 U 220/08 B
  • LSG Hamburg, 08.09.2004 - L 1 KR 38/02

    Anspruch auf Krankengeld sowie Verzinsung der Leistung; Zeitpunkt des Entstehens

  • LSG Sachsen, 13.12.2001 - L 1 KR 28/99

    Anspruch auf Krankengeld einer arbeitslosen, arbeitsunfähig erkrankten

  • LSG Bayern, 22.02.2006 - L 4 KR 45/03

    Voraussetzungen eines Anspruchs auf Zahlung von Krankengeld; Begriff der

  • LSG Bayern, 09.03.2000 - L 4 KR 155/98

    Voraussetzungen eines Anspruchs auf Krankengeld ; Möglichkeit einer

  • BSG, 17.12.2008 - B 2 U 225/08 B
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 16.10.2002 - L 4 KR 140/01
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