Rechtsprechung
   BSG, 31.03.1998 - B 8 KN 11/95 R   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Jurion

    Geburtsdatum - Einbürgerungsurkunde - Anerkennung eines ausländischen Urteils - Ordnungsfunktion der Versicherungsnummer - Berichtigung der Versicherungsnummer - Neuerteilung der Versicherungsnummer

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Keine Änderung des Geburtsdatums bei einem in Marokko geborenen deutschen Staatsbürger in der Versicherungsnummer

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1998, 2925 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (16)  

  • BVerwG, 11.07.2013 - 5 C 24.12

    Inobhutnahme; Inobhutnahme als Verwaltungsakt; Rücknahme; Rücknahmetatbestand;

    Diese Vorschrift ist entgegen der Rechtsansicht der Revision jedenfalls deshalb auf die Bekanntgabe der Inobhutnahme nicht anwendbar, weil sie nur für Sozialleistungen im Sinne von § 11 SGB I gilt (vgl. BSG, Urteile vom 19. Oktober 2000 - B 8 KN 3/00 R - juris Rn. 35 und vom 31. März 1998 - B 8 KN 11/95 R - SozR 3-1200 § 33a Nr. 2).
  • BSG, 19.05.2004 - B 13 RJ 26/03 R

    Altersruhegeld - Änderung des Geburtsdatums - Angehörige eines anderen

    Auch der 8. Senat des BSG hat in seinen Urteilen vom 31. März 1998 (B 8 KN 5/95 R = SozR 3-1200 § 33a Nr. 1 und B 8 KN 11/95 R = SozR 3-1200 § 33a Nr. 2) sowie in der weiteren Entscheidung vom 19. Oktober 2000 (B 8 KN 3/00 R - SGb 2001, 237 - vollständig abgedruckt bei Juris) entschieden, dass die Vorschrift des § 33a SGB I weder gegen den Eigentumsschutz des Art. 14 Abs. 1 GG noch gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG verstößt.

    Hierzu waren sämtliche erreichbaren und tauglichen Beweismittel von Amts wegen auszuschöpfen (vgl BSG Urteile vom 12. Dezember 1995 - 5 RJ 26/94 - BSGE 77, 140 = SozR 3-2200 § 1248 Nr. 12 und vom 31. März 1998 - B 8 KN 11/95 R - SozR 3-1200 § 33a Nr. 2).

  • BSG, 09.04.2003 - B 5 RJ 32/02 R

    Erstvergabe einer Versicherungsnummer - Verwendung von Leerziffern bei

    § 33a Abs. 1 SGB I enthält die leistungsrechtliche Regelung, dass bei Rentenansprüchen, die vom Erreichen einer Altersgrenze abhängig sind, das Geburtsdatum maßgebend ist, das erstmals gegenüber einem Sozialleistungsträger oder dem Arbeitgeber angegeben wurde (BSG Urteil vom 31. März 1998 - B 8 KN 11/95 R - SozR 3-1200 § 33a Nr. 2).

    Wie das BSG bereits für die wirtschaftlich bedeutsameren Fälle der Änderung des Geburtsjahres entschieden hat, verstößt § 33a SGB I weder gegen das durch Art. 14 Abs. 1 GG geschützte Eigentumsrecht noch gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG (vgl BSG Urteile vom 31. März 1998 - B 8 KN 5/95 R = SozR 3-1200 § 33a Nr. 1 und - B 8 KN 11/95 R - SozR 3-1200 § 33a Nr. 2).

    Der Europäische Gerichtshof hat mit Urteil vom 14. März 2000 (C-102/98 und C-211/98 - SozR 3-6940 Art. 3 Nr. 1) entschieden, dass § 33a SGB I auch nicht europarechtlichen Regelungen, insbesondere mit Blick auf Gleichstellungsregelungen in Assoziationsabkommen, wie sie auch mit dem Königreich Marokko bestehen, widerspricht, selbst wenn sich der Kläger als deutscher Staatsangehöriger überhaupt darauf berufen könnte (verneinend insoweit BSG Urteil vom 31. März 1998 - B 8 KN 11/95 R - SozR 3-1200 § 33a Nr. 2).

  • BSG, 28.04.2004 - B 5 RJ 33/03 R

    Geburtsdatum - Beweiskraft eines ausländischen Schulregisterauszuges - Urkunde -

    Mit § 33a SGB I hat der Gesetzgeber eine leistungsrechtliche Regelung getroffen (vgl BSG Urteil vom 31. März 1998 - B 8 KN 11/95 R - SozR 3-1200 § 33a Nr. 2; Senatsurteil vom 9. April 2003 - B 5 RJ 32/02 R - SozR 4-1200 § 33a Nr. 1 RdNr 18); sie besagt, dass bei Rentenansprüchen, die vom Erreichen einer Altersgrenze abhängig sind, das Geburtsdatum maßgebend ist, das erstmals gegenüber einem Sozialleistungsträger oder dem Arbeitgeber angegeben wurde (§ 33a Abs. 1 SGB I) und ein davon abweichendes Geburtsdatum nur dann maßgebend ist, wenn der zuständige Leistungsträger feststellt, dass 1. ein Schreibfehler vorliegt, oder 2. sich das andere Geburtsdatum aus einer Urkunde ergibt, deren Original vor dem Zeitpunkt der Angabe nach Absatz 1 ausgestellt worden ist (§ 33a Abs. 2 SGB I).

    Daraus, dass § 33a Abs. 3 SGB I für die Vergabe der VNr die entsprechende Anwendung des § 33a Abs. 1 und 2 SGB I vorschreibt, folgt nicht, dass der Versicherte hinsichtlich der Feststellung des für die Leistungsgewährung maßgeblichen Geburtsdatums außerhalb eines Verfahrens über einen Leistungsanspruch ausschließlich auf den Weg einer Neuvergabe der VNr verwiesen wird (vgl auch BSG Urteil vom 31. März 1998 - B 8 KN 11/95 R - SozR 3-1200 § 33a Nr. 2, wo eine "Vorabklärung" bzw "Feststellung" des maßgeblichen Geburtsdatums erwogen ist).

  • BSG, 05.04.2001 - B 13 RJ 33/00 R

    Türkisches Zivilgerichtsurteil als Urkunde iS. von § 33a Abs. 2 Nr. 2 SGB I

    Entsprechendes hat auch hinsichtlich der marokkanischen Personenstandsbestimmungen zu gelten (vgl auch EuGHE I 1991, 199 sowie BSG, Beschluß vom 17. März 1993 - 8 RKnU 2/92; BSG SozR 3-1200 § 33a Nr. 2).

    Selbst wenn dies in Marokko so wäre, wie zB in der Türkei (vgl dazu den Senatsbeschluß vom 17. Februar 1998 - B 13 RJ 31/96 R), und der Kläger deshalb durch die Regelung des § 33a SGB I hinsichtlich der Richtigkeit des Geburtsdatums in seiner VNr gegenüber deutschen Versicherten benachteiligt wäre, erschiene dies angesichts der Ziele und Wirkungen der Gesetzesänderung als gerechtfertigt (vgl BSG SozR 3-1200 § 33a Nr. 2); denn der Gesetzgeber konnte sich bei der Einführung des § 33a SGB I auf gewichtige Gründe des öffentlichen Interesses berufen.

  • LSG Berlin-Brandenburg, 17.11.2006 - L 1 R 948/06

    Neuvergabe einer Versicherungsnummer; Vertrauensschutz

    § 33a SGB I verstößt weder gegen das durch Art. 14 Abs. 1 GG geschützte Eigentumsrecht noch gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG (vgl. BSG Urteile vom 31. März 1998 - B 8 KN 5/95 R = SozR 3-1200 § 33a Nr. 1 und - B 8 KN 11/95 R - SozR 3-1200 § 33a Nr. 2; Urteil vom 5. April 2001 - B 13 RJ 35/00 R BSGE 88, 89 = SozR 3-1200 § 33a Nr. 4; Urteil vom 31. Januar 2002 - B 13 RJ 9/01 R zitiert nach juris).

    Vielmehr war ein früheres als das bisher in den Unterlagen des Rentenversicherungsträgers verzeichnetes Geburtsdatum im Leistungsfall ebenso wie sämtliche anderen Leistungsvoraussetzungen (und unabhängig von einer zuvor erteilten Versicherungsnummer) gegebenenfalls vom Berechtigten im Einzelfall zu beweisen (vgl BSG Urteile vom 12. Dezember 1995 - 5 RJ 26/94 - BSGE 77, 140 = SozR 3-2200 § 1248 Nr. 12 und vom 31. März 1998 - B 8 KN 11/95 R - SozR 3-1200 § 33a Nr. 2).

    Der Europäische Gerichtshof hat schließlich mit Urteil vom 14. März 2000 (C-102/98 und C-211/98, SozR 3-6940 Art. 3 Nr. 1) entschieden, dass § 33a SGB I auch nicht europarechtlichen Regelungen widerspricht, selbst wenn sich der Kläger als deutscher Staatsangehöriger überhaupt darauf berufen könnte (verneinend insoweit BSG Urteil vom 31. März 1998 - B 8 KN 11/95 R, SozR 3-1200 § 33a Nr. 2).

  • BSG, 05.04.2001 - B 13 RJ 21/00 R

    Türkisches Zivilgerichtsurteil als Urkunde iS. von § 33a Abs. 2 Nr. 2 SGB I

    Auch wenn dies in der Türkei der Fall ist (vgl dazu den Senatsbeschluß vom 17. Februar 1998 - B 13 RJ 31/96 R - und das Senatsurteil vom 5. April 2001 - B 13 RJ 35/00 R -, zur Veröffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen) und der Kläger deshalb durch die Regelung des § 33a SGB I hinsichtlich der Richtigkeit des Geburtsdatums in seiner VNr gegenüber deutschen Versicherten benachteiligt ist, erscheint dies angesichts der Ziele und Wirkungen der Gesetzesänderung als gerechtfertigt (vgl BSG SozR 3-1200 § 33a Nr. 2); denn der Gesetzgeber konnte sich bei der Einführung des § 33a SGB I auf gewichtige Gründe des öffentlichen Interesses berufen.
  • LSG Hessen, 29.05.2018 - L 2 R 163/16

    Geburtsdatum ist nachträglich nicht um 12 Jahre zu ändern

    Es liegt weder ein Verstoß gegen das durch Art. 14 Abs. 1 Grundgesetz (GG) geschützte Eigentum noch gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG vor (hierzu BSG, Urteil vom 19. Oktober 2000, B 8 KN 3/00 R, juris; Urteil vom 31. März 1998, B 8 KN 5/95 R und B 8 KN 11/95 R, SozR 3-1200 § 33a Nr. 1 und 2; Urteil vom 9. April 2003, B 5 RJ 32/02 R, SozR 4-1200 § 33a Nr. 1, m.w.N.; BVerfG 19. März 2007, 1 BvR 2426/04, SozR 4-1200 § 33a Nr. 3).
  • LSG Baden-Württemberg, 16.11.2017 - L 7 R 100/15

    Änderung des Geburtsdatums in der Versicherungsnummer - türkischer

    Das BSG hat wiederholt ausgeführt, dass Bedenken verfassungsrechtlicher Art gegen § 33a Abs. 2 Nr. 2 SGB I nicht bestehen (BSG, Urteil vom 31. März 1998 - B 8 KN 5/95 - juris Rdnr. 19 ff.; BSG, Urteil vom 31. März 1998 - B 8 KN 11/95 R - juris Rdnr. 17 ff.; BSG, Urteil vom 19. Oktober 2000 - B 8 KN 3/00 R - juris Rdnr. 25 ff.; BSG, Urteil vom 5. April 2001 - B 13 RJ 35/00 R - juris Rdnr. 21; ebenso LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 24. Juni 2014 - L 11 R 2651/13 - juris Rdnr. 27).
  • LSG Baden-Württemberg, 24.06.2014 - L 11 R 2651/13

    Anspruch auf Neuvergabe einer Versicherungsnummer unter Berücksichtigung eines

    Es liegt weder ein Verstoß gegen das durch Art. 14 Abs. 1 Grundgesetz (GG) geschützte Eigentum noch gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG vor (hierzu BSG 19.10.2000, B 8 KN 3/00 R, juris; BSG 31.03.1998, B 8 KN 5/95 R und B 8 KN 11/95 R, SozR 3-1200 § 33a Nrn 1 und 2; BVerfG 19.03.2007, 1 BvR 2426/04, SozR 4-1200 § 33a Nr. 3).
  • BSG, 19.05.2004 - B 13 RJ 26/03
  • BSG, 03.11.1998 - B 13 RJ 183/98 B

    Klärungsfähigkeit einer die Verfassungs- oder Europarechtswidrigkeit des § 33a

  • BSG, 22.12.2006 - B 4 RA 336/05 B
  • LSG Bayern, 12.05.2004 - L 16 RJ 579/02

    Anspruch auf Zahlung von Altersrente wegen Vollendung des 65. Lebensjahres;

  • VG Freiburg, 16.06.2004 - 2 K 1111/03

    Ausländer; Duldung; Eintragung eines fiktiven Geburtsdatums

  • SG Dortmund, 21.08.2001 - S 13 RJ 122/00

    Rentenversicherung

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