Rechtsprechung
   BVerfG, 20.09.2016 - 2 BvR 2453/15   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • Jurion

    Berücksichtigung des Art. 33 Abs. 2 GG bei der Berufung von Richtern an den obersten Gerichtshöfen des Bundes

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Bundesverfassungsgericht (Pressemitteilung)

    Bei Bundesrichterwahlen bedarf der Grundsatz der Bestenauslese aufgrund des Wahlverfahrens einer Modifikation

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Bundesrichterwahlen - und der "modifizierte" Grundsatz der Bestenauslese

  • lto.de (Pressebericht, 21.10.2016)

    Verfassungsbeschwerde übergangener OLG-Richterin abgelehnt: Freibrief für die Bundesrichterwahl

  • taz.de (Pressebericht, 22.10.2016)

    Einsetzung der BGH-Richter: Auswahl ohne Begründung

  • Jurion (Kurzinformation)

    Bei Bundesrichterwahlen bedarf der Grundsatz der Bestenauslese aufgrund des Wahlverfahrens einer Modifikation

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Modifikation des Grundsatzes der Bestenauslese bei Bundesrichterwahlen - Anmerkung zum Beschluss des BverfG vom 20.09.2016" von Prof. Dr. Klaus Ferdinand Gärditz, original erschienen in: NJW 2016, 3425 - 3429.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2016, 3425
  • NVwZ 2017, 313
  • DÖV 2017, 76



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Wird zitiert von ... (27)  

  • BAG, 21.09.2016 - 10 ABR 33/15  

    Wirksamkeit einer Allgemeinverbindlicherklärung

    Ein dem gerichtlichen Rechtsschutzverfahren vorgelagertes Behördenverfahren darf nicht so ausgestaltet sein, dass es den gerichtlichen Rechtsschutz vereitelt oder unzumutbar erschwert (vgl. BVerfG 20. September 2016 - 2 BvR 2453/15 - Rn. 20; 8. Juli 1982 - 2 BvR 1187/80 - zu B II 1 der Gründe, BVerfGE 61, 82) .
  • BAG, 21.09.2016 - 10 ABR 48/15  

    Wirksamkeit einer Allgemeinverbindlicherklärung

    Ein dem gerichtlichen Rechtsschutzverfahren vorgelagertes Behördenverfahren darf nicht so ausgestaltet sein, dass es den gerichtlichen Rechtsschutz vereitelt oder unzumutbar erschwert (vgl. BVerfG 20. September 2016 - 2 BvR 2453/15 - Rn. 20; 8. Juli 1982 - 2 BvR 1187/80 - zu B II 1 der Gründe, BVerfGE 61, 82).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.02.2017 - 6 B 1109/16  

    Neuregelung zur Frauenförderung verfassungswidrig

    - 2 BvR 2453/15 - BVerwG, Beschluss vom 29. Januar 2013 - 1 WB 60.11 -, jeweils juris.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.09.2017 - 6 A 916/16  

    Polizeibewerber in NRW: Kleinere Polizisten erlaubt

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 20. September 2016 - 2 BvR 2453/15 -, BVerfGE 143, 22 = juris, Rn. 18 f.; BVerwG, Beschluss vom 29. Januar 2013 - 1 WB 60.11 -, NVwZ 2013, 1227 = juris, Rn. 34; OVG NRW, Beschluss vom 21. Februar 2017 - 6 B 1109/16 -, ZBR 2017, 170 = juris, Rn. 10.
  • BVerwG, 21.12.2016 - 2 VR 1.16  

    Begründungsbedürftigkeit einer nicht unerheblichen Verschlechterung im

    Der Grundsatz der Bestenauswahl dient zwar primär dem öffentlichen Interesse an der bestmöglichen Besetzung der Stellen des öffentlichen Dienstes; er vermittelt den Bewerbern aber zugleich ein grundrechtsgleiches Recht auf ermessens- und beurteilungsfehlerfreie Einbeziehung in die Bewerberauswahl ("Bewerbungsverfahrensanspruch"; vgl. BVerfG, Beschluss vom 20. September 2016 - 2 BvR 2453/15 - NJW 2016, 3425 Rn. 18).
  • OVG Hamburg, 10.10.2017 - 5 Bs 111/17  

    Zur Zulässigkeit strukturierter Auswahlverfahren als Grundlage für eine

    Rechtlich bedenklich erscheint dem Senat allerdings, dass die dienstlichen Beurteilungen, ausgehend von § 10 Abs. 4 Satz 1 HmbBG und gemäß Nr. 3.5 Abs. 2 BeurtRL-FHH, als maßgeblichen Bezugspunkt die mit dem "konkreten Arbeitsplatz verbundenen Anforderungen" in den Blick nehmen, während nach höchstrichterlicher Rechtsprechung Beurteilungen auf das Statusamt bezogen sind und eine Aussage dazu treffen, ob und in welchem Maße der Beamte den Anforderungen seines bzw. des angestrebten Amtes und dessen Laufbahn gewachsen ist (BVerfG, Beschl. v. 17.2.2017, 2 BvR 1558/16, juris Rn. 9, 21; Beschl. v. 20.9.2016, 2 BvR 2453/15, juris Rn. 19; BVerwG, Beschl. v. 20.6.2013, 2 VR 1/13, juris Rn. 18).

    Das Bundesverfassungsgericht betont in ständiger Rechtsprechung den weiten Beurteilungsspielraum, der dem Dienstherrn im Rahmen von Auswahlentscheidungen nach Art. 33 Abs. 2 GG zukommt (vgl. zuletzt Beschl. v. 17.2.2017, 2 BvR 1558/16, juris Rn. 9; Beschl. v. 20.9.2016, 2 BvR 2453/15, juris Rn. 19).

    Darüber hinaus eröffnet erst die Dokumentation der maßgeblichen Erwägungen auch dem Gericht die Möglichkeit, die angegriffene Entscheidung eigenständig nachzuvollziehen (BVerfG, Beschl. v. 20.9.2016, 2 BvR 2453/15, juris Rn. 20; Beschl. v. 25.11.2015, 2 BvR 1461/15, juris, Rn. 14).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 06.04.2017 - 1 M 38/17  

    Stadt Zeitz darf Beigeordnete ernennen

    Entgegen der Annahme der Beschwerde unterliegen der Grundsatz der Bestenauslese nach Art. 33 Abs. 2 GG und die daraus i. V. m. Art. 19 Abs. 4 GG resultierende Dokumentationspflicht in den Fällen, in denen - wie hier - eine Auswahlentscheidung (auch) auf der Grundlage einer Wahl erfolgt, der Modifikation ( vgl.: BVerfG, Beschluss vom 20. September 2016 - 2 BvR 2453/15 -, juris; OVG LSA, Beschluss vom 12. Juli 2012 - 1 M 71/12 -, Beschluss vom 18. Januar 2011 - 1 M 158/10 -, juris [m. w. N.] ).

    Bildet mithin der Akt der Wahl des Beigeordneten durch die Vertretung die eigentliche Auswahlentscheidung, gebietet das Wahlelement eine Modifikation der zu Art. 33 Abs. 2 GG bestehenden, oben dargelegten dogmatischen Aussagen sowie der materiellen und formellen Anforderungen, die mit Blick auf exekutivische Auswahlverfahren abgeleitet worden sind ( vgl.: BVerfG, Beschluss vom 20. September 2016, a. a. O. ).

    Da der eigentliche Wahlakt keiner gerichtlichen Kontrolle unterliegt, bedarf sein Ergebnis - auch unter Beachtung von Art. 19 Abs. 4 GG - keiner Begründung ( vgl.: BVerfG, Beschluss vom 20. September 2016, a. a. O.; OVG LSA, Beschluss vom 18. Januar 2011, a. a. O. [jeweils m. w. N.] ).

    Nach erfolgter (gültiger) Wahl eines Beigeordneten hat der Hauptverwaltungsbeamte diesen für sieben Jahre als hauptamtlichen Beamten zu bestellen (§ 69 Abs. 1 Satz 1 KVG LSA), d. h. ihn nach den beamtenrechtlichen Vorschriften zu ernennen, sofern eine Ernennung nicht aus Rechtsgründen, insbesondere Hinderungsgründen nach dem BeamtStG, dem LBG LSA oder den §§ 68 Abs. 2, 70 KVG LSA, ausscheidet ( vgl.: BVerfG, Beschluss vom 20. September 2016, a. a. O. ).

    Eine solche ist vielmehr erst für den Fall anzunehmen, dass er den gewählten Bewerber nicht zu ernennen beabsichtigt ( vgl.: BVerfG, Beschluss vom 20. September 2016, a. a. O. ).

    Die Einhaltung dieser prozeduralen Anforderung muss schriftlich fixiert aus den die Wahl vorbereitenden Akten nachvollziehbar sein ( vgl.: BVerfG, Beschluss vom 20. September 2016, a. a. O. ).

  • BVerfG, 13.06.2017 - 1 BvR 1370/16  

    Verfassungsbeschwerde betreffend das Auswahlverfahren für die Zulassung als

    Danach ist das Ergebnis der Entscheidung eines Wahlausschusses in der Regel nicht zu begründen (vgl. BVerfGE 24, 268 und zur Bundesrichterwahl inzwischen auch BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 20. September 2016 - 2 BvR 2453/15 -, juris, Rn. 34 ff.).
  • VGH Bayern, 08.02.2018 - 3 CE 17.2304  

    Stellenbesetzung im Konkurrentenstreitverfahren

    Modifikationen des Grundsatzes der Bestenauslese sind deshalb nicht veranlasst (vgl. zu Bundesrichterwahlen, BVerfG, B.v. 20.9.2016 - 2 BvR 2453/15 - NJW 2016, 3425).
  • BVerwG, 17.11.2016 - 2 C 27.15  

    Kein Anspruch eines Beamten auf Auswahlentscheidung über Beförderung zu

    Eine Ausnahme kommt nur in Betracht, wenn eine freie und besetzbare Beförderungsstelle vorhanden ist, die der Dienstherr im Zeitpunkt der Entscheidung über den Beförderungsantrag auch tatsächlich besetzen will und der Bewerber - im Sinne einer Ermessensreduzierung auf Null - der am besten geeignete Kandidat ist (vgl. BVerfG, Beschluss vom 13. Januar 2010 - 2 BvR 811/09 - BayVBl 2010, 303 Rn. 8, hierzu auch Beschluss vom 20. September 2016 - 2 BvR 2453/15 - NJW 2016, 3425 Rn. 28; BVerwG, Urteile vom 4. November 2010 - 2 C 16.09 - BVerwGE 138, 102 Rn. 22, vom 25. Juli 2013 - 2 C 12.11 - BVerwGE 147, 244 Rn. 9 und vom 11. Dezember 2014 - 2 C 51.13 - BVerwGE 151, 114 Rn. 15).
  • VerfG Hamburg, 23.01.2017 - HVerfG 8/15  
  • VGH Baden-Württemberg, 19.07.2017 - 4 S 1433/17  

    Einstweiliger Rechtsschutz; Verbeamtung auf Lebenszeit als Kanzler einer

  • OVG Rheinland-Pfalz, 16.03.2017 - 10 B 11626/16  
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.02.2017 - 6 B 1378/16  

    Neuregelung zur Frauenförderung verfassungswidrig

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.02.2017 - 6 B 1102/16  

    Neuregelung zur Frauenförderung verfassungswidrig

  • BVerfG, 25.01.2017 - 2 BvR 2076/16  

    Erfolglose Verfassungsbeschwerde betreffend die Verwirklichung eines erwirkten

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.02.2017 - 6 B 1424/16  

    Sicherung des Bewerbungsverfahrensanspruchs des unterlegenen Bewerbers vor einer

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.02.2017 - 6 B 1110/16  

    Neuregelung zur Frauenförderung verfassungswidrig

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.02.2017 - 6 B 1131/16  

    Neuregelung zur Frauenförderung verfassungswidrig

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.02.2017 - 6 B 1152/16  

    Neuregelung zur Frauenförderung verfassungswidrig

  • VG Schleswig, 23.11.2017 - 12 B 17/17  

    Recht der Bundesbeamten; - Beförderungskonkurrenz - Antrag gem. § 123 VwGO

  • VG Schleswig, 19.10.2017 - 12 B 13/17  

    Beförderung; Antrag nach § 123 VwGO

  • OVG Berlin-Brandenburg, 20.06.2017 - 4 S 17.17  

    Wahl Sabine Schudomas zur Präsidentin des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg

  • VG Berlin, 04.10.2017 - 5 K 242.15  
  • VG Schleswig, 26.04.2017 - 12 B 45/16  

    Recht der Bundesbeamten - Konkurrentenverfahren

  • VG Potsdam, 15.05.2017 - 2 L 230/17  

    Recht der Landesbeamten

  • VG Potsdam, 18.05.2017 - 2 L 39/17  

    Recht der Landesbeamten

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