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   BVerfG, 25.10.2004 - 1 BvR 1437/02   

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https://dejure.org/2004,601
BVerfG, 25.10.2004 - 1 BvR 1437/02 (https://dejure.org/2004,601)
BVerfG, Entscheidung vom 25.10.2004 - 1 BvR 1437/02 (https://dejure.org/2004,601)
BVerfG, Entscheidung vom 25. Januar 2004 - 1 BvR 1437/02 (https://dejure.org/2004,601)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • Bundesverfassungsgericht

    Verfassungsrechtliche Anforderungen im Feld von zahnärztlichen Vergütungsvereinbarungen an das Vorliegen einer Individualabrede im Hinblick auf GG Art 12 Abs 1

  • Judicialis
  • Wolters Kluwer

    Verfassungsbeschwerde aufgrund Vereinbarung eines von der Gebührenordnung für Zahnärzte abweichenden Honorars; Möglichkeit der Überschreitung des Gebührenrahmens in Allgemeinen Geschäftsbedingungen; Selbstständiges Festsetzen oder Aushandeln eines Entgelts für berufliche ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Grenzen und Inhaltskontrolle von Honorarvereinbarungen mit einem Zahnarzt

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • IWW (Kurzinformation)

    Vorformulierte Honorarvereinbarung war rechtens!

  • IWW (Kurzinformation)

    Vorformulierte Honorarvereinbarung rechtens

  • IWW (Kurzinformation)

    Kann die Abrechnung mit einem niedrigeren Faktorverlangt werden?

  • Zahnärztekammer Nordrhein PDF, S. 24 (Leitsatz / Kurzmitteilung)

    § 2 GOZ - Abweichende Vereinbarung

    Teil einer Urteilssammlung im PDF-Format

  • ra-ihde.de (Zusammenfassung)

    Position des Zahnarztes bei GOZ-Honorarvereinbarung

Besprechungen u.ä. (3)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Privatliquidation - Patient besteht auf Faktor 1,9 - wie soll ich mich verhalten?

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Honorar - Bundesverfassungsgericht stärkt Rechte des Zahnarztes bei Honorarvereinbarungen

  • vertragsarztrecht.net (Entscheidungsbesprechung)

    GOÄ-Honorarvereinbarung: Gute Leistungen dürfen mehr als den 3,5-fachen Satz kosten

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerfGK 4, 144
  • NJW 2005, 1036
 
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Wird zitiert von ... (43)

  • BGH, 23.03.2006 - III ZR 223/05

    Abrechnung von Schönheitsoperationen nach der GOÄ

    Das ist verfassungsrechtlich unbedenklich, verletzt insbesondere weder die Kompetenzordnung des Grundgesetzes noch die Berufsfreiheit der Ärzte (Art. 12 Abs. 1 GG; BVerfGE 68, 319, 327 ff. = NJW 1985, 2185 ff.; BVerfG NJW 1992, 737; 2005, 1036, 1037).

    Die durch die Anwendung der Gebührenordnung für Ärzte bewirkte Einschränkung der freien Honorarvereinbarung ist daher nur dann mit Art. 12 Abs. 1 GG vereinbar, wenn sie durch ausreichende Gründe des Gemeinwohls gerechtfertigt wird und dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit genügt ist (BVerfG NJW 2005, 1036 f.).

  • BVerfG, 07.09.2010 - 1 BvR 2160/09

    Erfolglose Verfassungsbeschwerden eines Gasversorgungsunternehmens gegen die

    Die gerichtliche Kontrolle der Allgemeinen Geschäftsbedingungen kompensiert die mangelnde Verhandlungsmacht des Vertragspartners des Verwenders (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 25. Oktober 2004 - 1 BvR 1437/02 -, NJW 2005, S. 1036 ).

    Deshalb ist sie als solche auch dann verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, wenn der Verwender sich auf die durch Art. 12 Abs. 1 GG geschützte Berufsfreiheit berufen kann (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 25. Oktober 2004, a.a.O.; Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 23. November 2006 - 1 BvR 1909/06 -, NJW 2007, S. 286).

  • BSG, 09.12.2004 - B 6 KA 44/03 R

    Vertragsärztliche Versorgung - Ermächtigungsgrundlage für

    Deshalb müssen gesetzliche Bestimmungen, die Grundregeln für die Berufsausübung von Ärzten und Einrichtungen enthalten und somit für deren Grundrechte aus Art. 12 Abs. 1 GG von Bedeutung sind (dazu gehören auch Vergütungsregelungen: s BSG, Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R, zur Veröffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen, mwN; ebenso BVerfG, stRspr, zB BVerfGE 88, 145, 159; 101, 331, 346 f; 110, 226, 251; BVerfG , NJW 2002, 2091 f; BVerfG SozR 4-1500 § 54 Nr. 4 RdNr 18 = NJW 2005, 273 = MedR 2004, 680, 681; Beschluss vom 25. Oktober 2004 - 1 BvR 1437/02, RdNr 19), erkennen lassen, mit welcher Tendenz und nach welchen Grundsätzen die nähere Ausgestaltung durch die zur weiteren Rechtsetzung ermächtigten Selbstverwaltungsorgane zu erfolgen hat (zu Satzungsregelungen s BVerfGE 33, 125, 158 ff; BVerfGE 33, 171, 183 ff = SozR Nr. 12 zu Art. 12 GG; BVerfGE 76, 171, 184 f; BSGE 73, 131, 136 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 4 S 24).

    a) Auf diesem Hintergrund gehen das BVerfG und das BSG davon aus, dass der Schutz der vertragsärztlichen Tätigkeit aus Art. 12 Abs. 1 GG grundsätzlich den Anspruch des Arztes auf Honorierung seiner vertragsärztlichen Leistungen umfasst (hierzu zB BVerfGE 88, 145, 159; 101, 331, 346 f; 110, 226, 251; BVerfG , Beschlüsse vom 17. August 2004 - 1 BvR 378/00 - MedR 2004, 680, 681 und vom 25. Oktober 2004 - 1 BvR 1437/02, RdNr 19; ebenso stRspr des BSG, das den Grundsatz der Honorarverteilungsgerechtigkeit aus Art. 12 Abs. 1 GG ableitet: dazu zuletzt BSG, Urteil vom 20. Oktober 2004 - B 6 KA 30/03 R - zur Veröffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen; BSGE 92, 10 = SozR 4-2500 § 85 Nr. 5, jeweils RdNr 6, und BSGE 92, 233 = SozR aaO Nr. 9, jeweils RdNr 7).

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