Rechtsprechung
   BVerfG, 28.10.2008 - 1 BvR 256/08   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • HRR Strafrecht

    § 32 Abs. 1 BVerfGG; § ... 90 BVerfGG; Art. 10 Abs. 1 GG; § 113a TKG; § 113b TKG; § 100a StPO; § 100g StPO; Art. 34b Abs. 2 und 3 BayPAG; § 34a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 ThürPAG; § 34a Abs. 3 ThürPAG; § 1 Abs. 1 G-10; § 3 G-10; § 4 Abs. 4 G-10.
    Wiederholung der einstweiligen Anordnung betreffend die Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsdaten (Folgenabwägung); Voraussetzungen für ein Auskunftsersuchen beim Telekommunikationsanbieter für Zwecke der Gefahrenabwehr, des Verfassungsschutzes, des Bundesnachrichtendienstes und des Militärischen Abschirmdienstes

  • lexetius.com
  • openjur.de
  • Bundesverfassungsgericht

    Erweiterter Eilantrag in Sachen "Vorratsdatenspeicherung" hat zum Teil Erfolg

  • Telemedicus

    Einstweiliger Rechtsschutz Vorratsdatenspeicherung III

  • Judicialis
  • JurPC

    TKG § § 113a, 113b (
    Vorratsdatenspeicherung II

  • aufrecht.de

    Erweiterter Eilantrag gegen "Vorratsdatenspeicherung" zum Teil erfolgreich

  • Jurion

    Verfassungsbeschwerde gegen die §§ 113a, 113b Telekommunikationsgesetz (TKG) in der Fassung des Gesetzes zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG; Rechtmäßigkeit der Verpflichtung zur Speicherung von Vorratsdaten; Abruf von Verkehrsdaten zur Gefahrenabwehr und zu Zwecken des Verfassungsschutzes; Anspruch auf Aussetzung der Speicherungspflicht des § 113a TKG; Übermittlung von auf Vorrat gespeicherten Verkehrsdaten zum Zwecke der Gefahrenabwehr

  • kanzlei.biz

    Einstweilige Anordunung zur Aussetzung der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes

  • nwb

    TKG § 96 Abs. 1, § ... 96 Abs. 1 Nr. 1, § 96 Abs. 1 Nr. 2, § 96 Abs. 1 Nr. 3, § 96 Abs. 1 Nr. 4, § 97 Abs. 1 Satz 1, § 113, § 113a, § 113a Abs. 1 Satz 1, § 113b, § 113b Satz 1 Nr. 1, § 113b Satz 1 Nr. 2, § 113b Satz 1 Nr. 3, § 113b Satz 1 Halbsatz 2, § 150 Abs. 12b, § 150 Abs. 12b Satz 2; StPO § 53, § 53a, § 100a Abs. 1, § 100a Abs. 2, § 100g, § 100g Abs. 1; G 10 § 1 Abs. 1, § 3, § 4 Abs. 4; ThürPAG § 34a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, § 34a Abs. 3; BVerfGG § 32, § 32 Abs. 1, § 34a Abs. 3; BayPAG Art. 34a, Art. 34a Abs. 1 Satz 1, Art. 34a Abs. 3 Satz 1, Art. 34b, Art. 34b Abs. 1, Art. 34b Abs. 2, Art. 34b Abs. 3; BayVSG Art. 3, Art. 3 Abs. 1, Art. 6c, Art. 6c Abs. 2, Art. 6c Abs. 2 Satz 1, Art. 6c Abs. 2 Satz 2, Art. 6c Abs. 3, Art. 6c Abs. 3 Nr. 1; GG Art. 10, Art. 10 Abs. 1

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Erweiterter Eilantrag in Sachen "Vorratsdatenspeicherung" beim Bundesverfassungsgericht teilweise erfolgreich

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    TKG § 113a § 113b; StPO § 100a
    Verfassungsmäßigkeit der Regelungen des Telekommunikationsgesetzes zur Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikations-Verkehrsdaten; Erlass einer einstweiligen Anordnung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (14)

  • Bundesverfassungsgericht (Pressemitteilung)

    Erweiterter Eilantrag in Sachen "Vorratsdatenspeicherung" hat zum Teil Erfolg

  • Telemedicus (Kurzinformation)

    Erneuter Schlag gegen Vorratsdatenspeicherung

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Erneuter Beschluss zur Vorratsdatenspeicherung

  • Burhoff online Blog (Kurzinformation)

    Vorratsdatenspeicherung

  • internetrecht-infos.de (Pressemitteilung)

    Erweiterter Eilantrag in Sachen Vorratsdatenspeicherung hat zum Teil Erfolg

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Einstweilige Anordnung zur Vorratsdatenspeicherung wird verlängert und erweitert

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    EuGH soll unter Gesichtspunkt des Grundrechtsschutzes über Rechtmäßigkeit der Vorratsdatenspeicherungsrichtlinie entscheiden

  • heise.de (Pressebericht, 06.11.2008)

    Karlsruhe begrenzt erneut den Zugriff auf TK-Vorratsdaten

  • peter-kehl.de (Kurzinformation)

    BVerfG schränkt Vorratsdatenspeicherung weiter ein

  • wb-law.de PDF (Rechtsprechungsübersicht)

    Aktuelle Entwicklungen zum Thema Filesharing (Christian Solmecke; K&R 2009, 772)

  • mikap.de PDF, S. 5 (Kurzinformation und Auszüge)

    Vorratsdatenspeicherung

  • beck.de (Pressemitteilung)

    Erweiterterter Eilantrag i.S. "Vorratsdatenspeicherung" hat teilweise Erfolg

  • beck.de (Pressemitteilung)

    Erweiterterter Eilantrag i.S. "Vorratsdatenspeicherung" hat teilweise Erfolg

  • 123recht.net (Pressebericht, 6.11.2008)

    Karlsruhe erschwert erneut Zugriff auf Telefondaten // Einschränkungen für Nachrichtendienste und Länderbehörden

Sonstiges

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BVerfG vom 28.10.2008, Az.: 1 BvR 256/08 (Einschränkung des Zugriffs auf Daten der Vorratsspeicherung)" von RiOLG Dr. Wolfgang Bär, original erschienen in: MMR 2009, 35 - 36.

Papierfundstellen

  • BVerfGE 122, 120
  • NVwZ 2009, 96
  • WM 2008, 2312
  • MMR 2009, 29
  • DVBl 2008, 1569
  • DÖV 2009, 82
  • ZUM 2009, 279



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Wird zitiert von ... (13)  

  • BVerfG, 02.03.2010 - 1 BvR 256/08  

    Vorratsdatenspeicherung

    Mit Beschluss vom 28. Oktober 2008 hat es diese einstweilige Anordnung dahingehend erweitert, dass auch von § 113b Satz 1 Nr. 2 und 3 TKG bis zur Hauptsacheentscheidung nur mit Einschränkungen Gebrauch gemacht werden konnte (vgl. BVerfGE 122, 120).

    Den Datenzugriff unter Bezugnahme auf Kataloge von bestimmten Straftaten zu eröffnen, deren Verhinderung die Datenverwendung dienen soll (vgl. BVerfGE 122, 120 ), ist hier keine geeignete Regelungstechnik.

    Die Abwägung zwischen dem Gewicht des in der Datenspeicherung und Datenverwendung liegenden Eingriffs und der Bedeutung einer wirksamen Gefahrenabwehr führt dazu, dass ein Abruf der vorsorglich gespeicherten Telekommunikationsverkehrsdaten nur zur Abwehr von Gefahren für Leib, Leben oder Freiheit einer Person, für den Bestand oder die Sicherheit des Bundes oder eines Landes oder zur Abwehr einer gemeinen Gefahr zugelassen werden darf (vgl. BVerfGE 122, 120 ).

  • BVerfG, 06.10.2015 - 1 BvR 1571/15  

    Anträge auf einstweilige Anordnung gegen das Tarifeinheitsgesetz erfolglos

    Es bleibt den Beschwerdeführern unbenommen, bei einer erheblichen Änderung der tatsächlichen Umstände einen erneuten Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung zu stellen (vgl. BVerfGE 91, 83 ; 122, 120 ).
  • BVerfG, 24.04.2013 - 1 BvR 1215/07  

    „Antiterrordatei“

    Sie haben mannigfaltige Bestrebungen auf ihr Gefahrenpotenzial hin allgemein zu beobachten und sie gerade auch unabhängig von konkreten Gefahren in den Blick zu nehmen (vgl. BVerfGE 122, 120 ).
  • BVerfG, 12.10.2011 - 2 BvR 236/08  

    TKÜ-Neuregelung

    Mit Urteil vom 2. März 2010 (- 1 BvR 256/08, 1 BvR 263/08, 1 BvR 586/08 -, BVerfGE 125, 260) hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts die §§ 113a und 113b TKG sowie § 100g Abs. 1 Satz 1 StPO, soweit danach Verkehrsdaten nach § 113a TKG erhoben werden durften, jeweils in der Fassung des Gesetzes zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung, wegen Verstoßes gegen Art. 10 Abs. 1 GG für nichtig erklärt.

    Ihre Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung in den Verfahren 2 BvR 236/08 und 2 BvR 237/08 haben die Beschwerdeführer insoweit für erledigt erklärt, als vom Ersten Senat des Bundesverfassungsgerichts in einem Parallelverfahren über ein gleichlautendes Begehren entschieden wurde (Beschluss vom 11. März 2008 - 1 BvR 256/08 -, BVerfGE 121, 1; wiederholt durch Beschluss vom 1. September 2008, BVerfGE 121, 391; erweitert durch Beschluss vom 28. Oktober 2008 - 1 BvR 256/08 -, BVerfGE 122, 120; wiederholt mit Beschlüssen vom 22. April 2009, BGBl I S. 1139 und 15. Oktober 2009, BGBl I S. 3704); im Übrigen hat der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts mit Beschluss vom 15. Oktober 2008 (BVerfGE 122, 63) die Eilanträge der Beschwerdeführer abgelehnt.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 02.11.2009 - 13 B 1392/09  

    HanseNet zur Vorratsdatenspeicherung verpflichtet

    Das BVerfG hat in seinem Beschluss vom 11.3.2008 in dem Verfahren 1 BvR 256/08 eine Aussetzung des Vollzugs dieser Vorschrift im Rahmen des vorläufigen Rechtschutzverfahrens abgelehnt (BVerfGE 121, 1).

    Derzeit ist nicht abzusehen, wie das BVerfG in dem Verfassungsbeschwerdeverfahren 1 BvR 256/08, dessen Prüfungsgegenstand Vorschriften sind, die eine anlasslose Überwachung, mithin eine ohne Vorliegen eines Anfangsverdachts oder eines konkreten Hinweises eingeleitete Kontrolle betreffen, entscheiden wird.

    Mit Beschluss vom 28.10.2008 hat das BVerfG aber die Aussetzung der Speicherungspflicht des § 113a TKG im Rahmen des vorläufigen Rechtsschutzverfahrens in der Sache 1 BvR 256/08 erneut abgelehnt.

    Darüber hinaus hat es die mit der Speicherungspflicht verbundenen Kosten nicht als hinreichend angesehen, die Pflichten des § 113a TKG generell auszusetzen (NVwZ 2009, 96, 98).

  • VerfGH Thüringen, 21.11.2012 - VerfGH 19/09  

    Staats- und Verfassungsrecht; Verfassungsbeschwerde; Verfassungsbeschwerde;

    a) Befugnisse zur staatlichen Überwachung greifen in die Rechtssphäre aller Personen ein, deren Daten nach den einschlägigen Vorschriften erhoben werden dürfen (vgl. BVerfG, Urteil vom 2. März 2010 - 1 BvR 256/08 - Vorratsdatenspeicherung, = BVerfGE 125, 260 [305] ; Urteil vom 3. März 2004 - 1 BvR 2378/98 - großer Lauschangriff, = BVerfGE 109, 279 [307 f.] ; VerfGH Rheinland-Pfalz, Urteil vom 29. Januar 2007 - B 1/06, juris Rn. 80 ff.).

    VerfGH 19/09 41 beziehen lassen (BVerfGE 125, 260 [329]; Beschluss vom 28. Oktober 2008 - 1 BvR 256/08 - Vorratsdatenspeicherung, = BVerfGE 122, 120 [142]; BVerfGE 110, 33 [58 f.]).

  • BGH, 18.01.2011 - 1 StR 663/10  

    Verwertbarkeit von Telekommunikationsdaten nach der einstweiligen Anordnung des

    Telekommunikationsdaten, die vor dem 2. März 2010 auf der Grundlage der einstweiligen Anordnung des Bundesverfassungsgerichts vom 11. März 2008 im Verfahren 1 BvR 256/08 (BGBl. I 2008, 659, wiederholt und erweitert mit Beschluss vom 28. Oktober 2008 - BGBl. I 2008, 2239 -, zuletzt wiederholt mit Beschluss vom 15. Oktober 2009 - BGBI. 2009, 3704) rechtmäßig erhoben und an die ersuchenden Behörden übermittelt wurden, bleiben auch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 2. März 2010 zu §§ 113a, 113b TKG, 100g StPO (1 BvR 256/08 u.a. - BGBl. I 2010, 272) in einem Strafverfahren zu Beweiszwecken verwertbar.

    Die einstweilige Anordnung des Bundesverfassungsgerichts vom 11. März 2008 im Verfahren 1 BvR 256/08 (BGBl. I 2008, 659, wiederholt und erweitert mit Beschluss vom 28. Oktober 2008 - BGBl. I 2008, 2239 -, zuletzt wiederholt mit Beschluss vom 15. Oktober 2009 - BGBl. I 2009, 3704) ist fortwirkende Legitimationsgrundlage für die vor dem 2. März 2010 abgeschlossene Beweiserhebung (a).

  • BVerfG, 13.11.2010 - 2 BvR 1124/10  

    Auskunftsanspruch von Strafverfolgungsbehörden bei IP-Adressen

    Zuvor waren die Anbieter von Telekommunikationsdiensten zur Speicherung der Daten verpflichtet; allerdings wurde die Pflicht zur Übermittlung an die ersuchenden Behörden vom Bundesverfassungsgericht ab dem 11. März 2008 einstweilen ausgesetzt (einstweilige Anordnung vom 11. März 2008 - 1 BvR 256/08, BGBl I S. 659; wiederholt und erweitert mit Beschluss vom 28. Oktober 2008, BGBl I S. 2239; zuletzt wiederholt mit Beschluss vom 15. Oktober 2009, BGBl I S. 3704).
  • OLG Hamm, 02.11.2010 - 4 W 119/10  

    § 101 UrhG - Keine Speicherung auf Zuruf

    Das Dilemma, in dem der Rechteinhaber stecken mag, weil die fraglichen Daten bereits gelöscht werden, bevor die richterliche Anordnung greifen kann, so dass der Auskunftsanspruch ins Leere zu gehen droht, kann von Seiten des Gerichts nicht unter Zurückstellung der Vorgaben des Gesetzes und des Bundesverfassungsgerichts (NJW 2008, 822 - Online-Durchsuchung; MMR 2008, 303 - Vorratsdatenspeicherung; MMR 2009, 29; NJW 2010, 833) im Sinne der Antragstellerin aufgelöst werden (s. krit. auch Wimmers, in: Schricker/Loewenheim, Urheberrecht, 4. Aufl, 2010, § 101 Rn. 112 a).
  • BVerfG, 15.10.2009 - 1 BvR 256/08  

    Pflicht zum erneuten Berichten der Bundesregierung an das

    Die einstweilige Anordnung vom 11. März 2008 (Bundesgesetzblatt Teil I Seite 659), wiederholt und erweitert mit Beschluss vom 28. Oktober 2008 (Bundesgesetzblatt I Seite 2239), wird für die Dauer von weiteren sechs Monaten, längstens bis zur Entscheidung über die Verfassungsbeschwerde, wiederholt (§ 32 Abs. 6 Satz 2 BVerfGG).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.02.2009 - 13 B 33/09  

    Auskunft über dynamische IP-Adressen

  • BVerfG, 05.09.2015 - 1 BvQ 30/15  

    Nichtannahmebeschluss: Mangelndes Rechtsschutzinteresse bei bloßer Wiederholung

  • LG Kiel, 06.05.2009 - 2 O 112/09  

    Urheberechtsverletzung: richterliche Anordnung hinsichtlich der Verwendung von

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