Rechtsprechung
   BVerfG, 29.02.2012 - 1 BvR 2883/11   

Volltextveröffentlichungen (10)

  • HRR Strafrecht

    Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG; Art. 10 EMRK; Art. 6 EMRK; § 186 StGB; § 47 Abs. 1 Satz 2 OWiG
    Schutz der Meinungsfreiheit und üble Nachrede (Abgrenzung von Tatsachenbehauptung und Werturteil); Verteidigung im Bußgeldverfahren (Sachverhaltsschilderung; erlaubte Zuspitzung)

  • lexetius.com
  • Burhoff online

    Meinungsfreiheit, üble Nachrede, Nachrede

  • openjur.de
  • Bundesverfassungsgericht

    Verletzung der Meinungsfreiheit (Art 5 Abs 1 S 1 GG) durch strafgerichtliche Verurteilung wegen übler Nachrede (§ 186 StGB)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 5 Abs 1 S 1 GG, § 93c Abs 1 S 1 BVerfGG, § 14 Abs 1 RVG, § 37 Abs 2 S 2 RVG, §§ 185ff StGB
    Stattgebender Kammerbeschluss: Verletzung der Meinungsfreiheit (Art 5 Abs 1 S 1 GG) durch strafgerichtliche Verurteilung wegen übler Nachrede (§ 186 StGB) - hier: schriftliche, an Bußgeldbehörde gerichtete Äußerung des Beschuldigten über Polizeibeamten als Äußerung im "Kampf ums Recht" - verfehlte fachgerichtliche Auslegung als Tatsachenbehauptung statt als Meinungsäußerung - Gegenstandswertfestsetzung auf 8000 Euro

  • Jurion

    Strafgerichtliche Verurteilung wegen übler Nachrede gegenüber einem Polizeibeamten durch eine schriftliche Stellungnahme i.R.e. Bußgeldverfahrens

  • nwb
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Strafgerichtliche Verurteilung wegen übler Nachrede gegenüber einem Polizeibeamten durch eine schriftliche Stellungnahme i.R.e. Bußgeldverfahrens

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Burhoff online Blog (Kurzinformation)

    Der Polizeibeamte hat wohl den Tag über zu lange (…) in der Sonne gestanden oder hat ganz einfach dort mitgefeiert

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Üble Nachrede gegen Polizisten? - Im Streit um sein Recht darf der Bürger auch einmal "starke Worte" benutzen

Besprechungen u.ä.

  • lawblog.de (Entscheidungsbesprechung)

    Schon 3 mal nicht!

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2012, 1002



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Wird zitiert von ... (5)  

  • BVerfG, 28.07.2014 - 1 BvR 482/13  

    Auch überspitzte Äußerungen fallen nur in engen Grenzen als Schmähkritik aus dem

    Zudem ist bei der Abwägung zu berücksichtigen, dass sich der Beschwerdeführer im "Kampf ums Recht" befand und ihm hierbei zur plastischen Darstellung seiner Position grundsätzlich erlaubt ist, auch starke und eindringliche Ausdrücke zu benutzen, um seine Rechtsposition zu unterstreichen, ohne jedes Wort auf die Waagschale legen zu müssen (vgl. BVerfGE 76, 171 ; BVerfG, Beschlüsse der 2. Kammer des Ersten Senats vom 10. Juli 1996 - 1 BvR 873/94 -, NStZ 1997, S. 35, der 1. Kammer des Ersten Senats vom 16. März 1999 - 1 BvR 734/98 -, NJW 2000, S. 199 und der 1. Kammer des Ersten Senats vom 29. Februar 2012 - 1 BvR 2883/11 -, NJW-RR 2012, S. 1002).
  • BVerfG, 28.09.2015 - 1 BvR 3217/14  

    Schutz der Meinungsfreiheit und Strafbarkeit wegen Beleidigung (Schutz von

    Dabei ist ihm zur plastischen Darstellung seiner Position grundsätzlich erlaubt, auch starke und eindringliche Ausdrücke zu benutzen, ohne jedes Wort auf die Waagschale legen zu müssen (vgl. BVerfGE 76, 171 ; BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 29. Februar 2012 - 1 BvR 2883/11 -, NJW-RR 2012, S. 1002 m.w.N.).
  • LAG München, 21.11.2012 - 8 Sa 627/12  

    Verhaltensbedingte Kündigung, Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung

    Die Formulierungen stellen keine durch Elemente der Stellungnahme und des Dafürhaltens geprägte Werturteile dar, die dem Schutz unterfallen würden (vgl. nur BVerfG, Kammerbeschluss vom 29.02.2012 - 1 BvR 2883/11, NJW-RR 2012, 1002-1003, Juris).
  • AG Emmendingen, 19.03.2015 - 5 Cs 350 Js 25962/13  

    "Es kommt noch so weit, dass ich dir den Arsch lecken muss!" - Freispruch

    Dass sie ggf. ihre Kritik auch hätte anders formulieren können, ist unerheblich, da auch die Form der Meinungsäußerung grundsätzlich der durch Art. 5 Abs. 1 GG geschützten Selbstbestimmung unterliegt (vgl. nur BVerfG, Beschl. v. 29.02.2012 - BvR 2883/11, NJW-RR 2012, 1002 f).
  • AG Backnang, 01.07.2014 - 2 Cs 96 Js 69894/13  

    Üble Nachrede, alkoholisierter Polizeibeamter

    Die bewusste Behauptung unwah-rer Tatsachen bleibt jedoch von vornherein außerhalb des Schutzbereichs des Artikel 5 Abs. 1 Satz 1 GG (BVerfG, Beschluss vom 29.02.2012, 1 BvR 2883/11).
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