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   BVerwG, 07.05.1993 - 4 NB 14.93   

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https://dejure.org/1993,3442
BVerwG, 07.05.1993 - 4 NB 14.93 (https://dejure.org/1993,3442)
BVerwG, Entscheidung vom 07.05.1993 - 4 NB 14.93 (https://dejure.org/1993,3442)
BVerwG, Entscheidung vom 07. Mai 1993 - 4 NB 14.93 (https://dejure.org/1993,3442)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Normenkontrolle - Beiladung - Bebauungsplan

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 1994, 235
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BVerwG, 06.06.2002 - 4 CN 4.01

    Vorhaben- und Erschließungsplan; Bindung an Baunutzungsverordnung;

    Demgegenüber ist der erkennende Senat im Anschluss an seinen Beschluss vom 12. März 1982 - BVerwG 4 N 1.80 - (BVerwGE 65, 131) in ständiger Rechtsprechung davon ausgegangen, dass im Verfahren der Normenkontrolle eines Bebauungsplans nach § 47 Abs. 1 Nr. 1 VwGO eine (einfache oder notwendige) Beiladung durch den Plan nachteilig betroffener Grundeigentümer nicht zulässig ist (vgl. z.B. Beschluss vom 7. Mai 1993 - BVerwG 4 NB 14.93 - NVwZ-RR 1994, 235 = Buchholz 310 § 47 VwGO Nr. 78; Urteil vom 5. März 1999 - BVerwG 4 CN 18.98 - NVwZ 1999, 987 ).

    Dies gilt nach der bisherigen Rechtsprechung des erkennenden Senats auch für Normenkontrollverfahren nach § 47 VwGO (Beschlüsse vom 12. Dezember 1990 - BVerwG 4 NB 14.88 - und vom 7. Mai 1993 - BVerwG 4 NB 14.93 - Buchholz 310 § 47 VwGO Nrn. 52 und 78 m.w.N.).

  • BVerwG, 09.10.1996 - 4 B 180.96

    Kein individueller Anspruch auf Fortführung oder Heilung eines Planungsverfahrens

    Ebensowenig wie einen Anspruch auf Aufstellung gibt es einen Anspruch auf den Fortbestand eines Bebauungsplans (vgl. BVerwG, Beschluß vom 7. Mai 1993 - BVerwG 4 NB 14.93 - Buchholz 310 § 47 VwGO Nr. 78).
  • BVerfG, 19.07.2000 - 1 BvR 1053/93

    Wegen Verfristung unzulässige Verfassungsbeschwerde - Nichtvorlagebeschwerde von

    a) den Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. Mai 1993 - BVerwG 4 NB 14.93 -,.
  • BVerwG, 08.02.2000 - 4 BN 1.00

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der

    Im Normenkontrollverfahren ist eine Beiladung angesichts des abstrakten Charakters der angegriffenen Satzung nicht zulässig (BVerwG, Beschluß vom 12. März 1982 - BVerwG 4 N 1.80 - BVerwGE 65, 131; Beschluß vom 7. Mai 1993 - BVerwG 4 NB 14.93 - Buchholz 310 § 47 VwGO Nr. 78 = NVwZ-RR 1994, 235; dagegen kritisch Bettermann, DVBl 1982, 955; Ronellenfitsch, VerwArch 74 S. 281 ).

    Das gilt namentlich, wenn die konkrete Planung gerade auf die Bedürfnisse des insoweit Betroffenen ausgerichtet ist (vgl. BVerwG, Beschluß vom 7. Mai 1993 - a.a.O.).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 31.07.1997 - 1 A 10604/96
    Nach inzwischen allgemeiner Auffassung binden darüber hinaus aber auch solche Urteile, mit denen Normenkontrollanträge abgelehnt werden, nach § 121 Nr. 1 VwGO die Beteiligten und ihre Rechtsnachfolger mit der Wirkung, daß sich der unterlegene Antragsteller grundsätzlich nicht auf die Unwirksamkeit der betreffenden Rechtsnorm berufen kann (vgl. BVerwG, Urteil vom 19. Januar 1984 - 3 C 88.82 -, E 68, 306; Beschlüsse vom 26. Juli 1990 - 4 NB 20/90 -, NVwZ-RR 1991, 54; vom 7. Mai 1993 - 4 NB 14/93 -, NVwZ-RR 1994, 235; vom 3. November 1993 - 4 NB 33/93 -, NVwZ-RR 1994, 236; vom 10. Mai 1995 - 8 B 32.95 -, Buchholz 310 § 121 Nr. 71; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 13. Oktober 1982 - 2 A 31/82, AS 18, 274; BGH, Beschluß vom 29. September 1994 - III ZR 57/94 -, NVwZ 1995, 412; Clausing, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, § 121 Rn. 25; anders noch BVerwG, Beschluß vom 12. März 1982 - 4 N 1.80 -, E 65, 131 [136 f.]: keine Rechtskraftwirkung nach § 121 VwGO, jedoch Hinderung des unterlegenen Antragstellers an einer erneuten Antragstellung).

    Der Bindung an das o. g. Normenkontrollurteil steht auch nicht der Umstand entgegen, daß der beklagte Landkreis seinerzeit am Normenkontrollverfahren nicht beteiligt war (eine Beiladung ist nach ständiger Rechtsprechung im Normenkontrollverfahren nicht möglich, vgl. z. B. BVerwG, Beschluß vom 7. Mai 1993, aaO.).

    Allerdings ist davon auszugehen, daß auch bei ablehnenden Normenkontrollurteilen eine Rechtskrafterstreckung über den Kreis der Verfahrensbeteiligten hinaus grundsätzlich ausgeschlossen ist (so ausdrücklich BVerwG, Beschluß vom 7. Mai 1993, aaO.), da die Rechtskraft eines Urteils sich lediglich auf das den Streitgegenstand bildende Rechtsverhältnis zwischen den Verfahrensbeteiligten erstreckt (Clausing, aaO., § 121 Rn. 93).

  • BVerwG, 05.03.1999 - 4 CN 18.98

    Geltung der drittschützenden Wirkung des Abwägungsgebots in § 1 Abs. 6 des

    Im Verfahren der Normenkontrolle eines Bebauungsplans nach § 47 Abs. 1 Nr. 1 VwGO ist die Beiladung Dritter nicht zulässig(Beschluß vom 12. März 1982 - BVerwG 4 N 1.80 - BVerwGE 65, 131;Beschluß vom 7. Mai 1993 - BVerwG 4 NB 14.93 - Buchholz 310 § 47 VwGO Nr. 78).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 07.08.2006 - 7 D 67/05
    - 4 NB 14.93 -, NVwZ-RR 1994, 235 und vom 9. Oktober 1996 - 4 B 180.96 -, BRS 58 Nr. 3.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 04.11.2002 - 7a D 141/00

    Aufhebung eines Bebauungsplans mittels Satzung; Umbau und Erweiterung eines

    vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 7. Mai 1993 - 4 NB 14/93 - NVwZ-RR 1994, 235, 236 und 9. Oktober 1996 - 4 B 180/96 - NVwZ-RR 1997, 213, 214.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.06.2019 - 10 D 38/17

    Anforderungen an die Bekanntmachung der öffentlichen Auslegung eines Planentwurfs

    In Ermangelung eines nach Art. 14 Abs. 1 GG insoweit schutzwürdigen Vertrauens gibt es zwar keinen Anspruch auf den Fortbestand eines Bebauungsplanes, vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 9. Oktober 1996 - 4 B 180.96 -, juris, Rn. 4 und vom 7. Mai 1993 - 4 NB 14.93 - juris, Rn. 4, doch ist dann, wenn ein Bebauungsplan geändert wird, das Interesse der Planbetroffenen an der Beibehaltung des bisherigen bauplanungsrechtlichen Zustandes abwägungserheblich.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 23.04.2018 - 10 D 41/16

    Abwägung der öffentlichen und der privaten Belange bei Einschränkung der

    In Ermangelung eines nach Art. 14 Abs. 1 GG insoweit schutzwürdigen Vertrauens gibt es zwar keinen Anspruch auf den Fortbestand eines Bebauungsplanes, vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 7. Mai 1993 - 4 NB 14.93 - juris, Rn. 4, und vom 9. Oktober 1996 - 4 B 180.96 -, juris, Rn. 4, doch ist dann, wenn ein Bebauungsplan geändert wird, das Interesse der Planbetroffenen an der Beibehaltung des bisherigen bauplanungsrechtlichen Zustandes abwägungserheblich.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 08.06.2005 - 7 D 112/03

    Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Normenkontrollantrags; Voraussetzungen des

  • BVerwG, 19.03.1997 - 4 NB 9.97

    Darlegung einer Divergenz und Formulierung einer Frage von grundsätzlicher

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