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   BVerwG, 07.10.2020 - 2 C 7.20   

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https://dejure.org/2020,47532
BVerwG, 07.10.2020 - 2 C 7.20 (https://dejure.org/2020,47532)
BVerwG, Entscheidung vom 07.10.2020 - 2 C 7.20 (https://dejure.org/2020,47532)
BVerwG, Entscheidung vom 07. Januar 2020 - 2 C 7.20 (https://dejure.org/2020,47532)
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Volltextveröffentlichungen (6)

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    SVG § 55b Abs. 1 S. 1 und S. 3; GG Art. 3 Abs. 1
    Ruhen eines Teils des Ruhegehalts eines Soldaten wegen Versorgungsleistungen aus einer zwischenstaatlichen Verwendung; Ruhensregelung ohne zeitliche Begrenzung

  • datenbank.nwb.de
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (7)

  • VG Köln, 19.01.2022 - 23 K 1792/19
    Hiermit wird keine Ruhensgrenze bei Aufzehrung des Kapitalbetrages festgesetzt, sondern dies bezieht sich allein auf den jeweiligen monatlichen Ruhensbetrag in Relation zur Höhe des verrenteten Kapitalbetrages, vgl. BVerwG, Urteil vom 7. Oktober 2020 - 2 C 7/20 -, juris Rn. 30ff.

    Grund für diese Verschiebung des ansonsten unangetasteten § 55b Abs. 1 Satz 3 SVG a.F. war nach der Begründung des Gesetzesentwurfs allein die systematische Zusammenfassung mit den neuen Mindestbelassungsregeln (BT-Drs. 13/9527 S. 41, 45), vgl. BVerwG, Urteil vom 7. Oktober 2020 - 2 C 7/20 -, juris Rn. 28 - 34.

    Hier hat die Beklagte nach dem Ergehen der Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. Oktober 2020 (- 2 C 7/20 - u.a.) das Verfahren wiederaufgegriffen und eine Neuberechnung ab April 2008 durchgeführt.

    Für Versorgungsfestsetzungsbescheide geht das Bundesverwaltungsgericht davon aus, dass deren Bestandskraft nur für die Vergangenheit geschützt wird, wohingegen für die Zukunft der materiellen Gerechtigkeit und nicht der Rechtssicherheit der Vorrang gebührt, vgl. BVerwG, Urteil vom 7. Oktober 2020 - 2 C 7/20 -, juris Rn. 48, 50.

    Seit der Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union in dem Verfahren C-171/18 vom 7. Oktober 2019 ist zudem - eindeutig - geklärt, dass dies bis zu einer Herstellung der Gleichheit zur Anwendung des für Soldatinnen geltenden Vervielfältigers für Frauen führt, vgl. zu Vorstehendem: BVerwG, Urteil vom 7. Oktober 2020 - 2 C 7/20 -, juris Rn. 51 und 52 unter Verweis auf EuGH, Urteil vom 3. September 2014 - C-318/13 - VersR 2015, 349 Rn. 25 ff.; Generalanwältin Kokott, Schlussantrag vom 15. Mai 2014 - C-318/13 - juris Rn. 50 ff, EuGH, Urteil vom 7. Oktober 2019 - C-171/18, Safeway - NZA 2020, 33 Rn. 33 ff.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 11.05.2022 - 1 A 2931/19

    Keine Änderung derRechtslage zum Wiederaufgreifen des Verfahrens bei Änderung der

    vgl. etwa BVerwG, Urteil vom 13. August 2020- 1 C 23.19 -, juris, Rn. 13, Beschluss vom 12. November 2020 - 2 B 1.20 -, juris, Rn. 8, sowie - gerade im Zusammenhang mit bestandskräftigen Ruhensbescheiden - Urteile vom 7. Oktober 2020- 2 C 7.20 -, juris, Rn. 39, und - 2 C 18/19 -, juris, Rn. 41; ferner etwa Sachs, in: Stelkens/Bonk/Sachs, VwVfG, 9. Aufl. 2018, VwVfG § 51 Rn. 104 ff., und Schoch, in: Schoch/Schneider, Verwaltungsrecht, Werkstand: 1. EL August 2021, VwVfG § 51 Rn. 63, jeweils m. w. N.

    Er will diese Annahme nun unter Berufung auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. Oktober 2020- 2 C 7.20 -, juris, daraus ableiten, dass die Höhe des monatlichen Ruhensbetrags nach § 55b Abs. 4 Satz1 i. V. m. Abs. 1 Satz 3 SVG 1994 gedeckelt und dieser demnach zu hoch festgesetzt worden sei.

    Dieser Bescheid ändert den Ruhensbescheid vom 14. August 1998 mit Blick auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteile vom 7. Oktober 2020 - 2 C 7.20 - und - 2 C 18.19 -) und setzt den Ruhensbetrag ab dem 1. November 2019 auf monatlich 544, 68 Euro fest.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.08.2022 - 1 A 1693/19

    Neubewilligung und Nachberechnung des Mietzuschusses eines Soldaten unter

    vgl. BVerwG, Urteile vom 7. Oktober 2020 - 2 C 7.20 -, juris, Rn. 46 ff, vom 25. Oktober 2012- 2 C 59.11 -, juris, Rn. 20 ff., vom 26. September 2012 - 2 C 48.11 -, juris, Rn. 24 ff., und auch bereits vom 24. Februar 2011 - 2 C 50.09 -, juris, Rn. 15, sowie den Beschluss vom 8. Mai 2013 - 2 B 5.13 -, juris, Rn. 10 f., OVG NRW, Urteil vom 20. Januar 2016 - 1 A 2021/13 -, juris, Rn. 66.
  • VG Köln, 10.11.2021 - 23 K 1487/18
    Für Versorgungsfestsetzungsbescheide geht das Bundesverwaltungsgericht davon aus, dass deren Bestandskraft nur für die Vergangenheit geschützt wird, wohingegen für die Zukunft der materiellen Gerechtigkeit und nicht der Rechtssicherheit der Vorrang gebührt, vgl. BVerwG, Urteil vom 7. Oktober 2020 - 2 C 7/20 -, juris Rn. 48, 50.

    Das Bundesverwaltungsgericht stellt hinsichtlich der geschlechtsspezifischen Verrentung ausdrücklich auf das Datum der letztgenannten Entscheidung des Gerichtshofs vom 7. Oktober 2019 als maßgeblich für die Ermessensreduzierung (mit Wirkung ab dem Folgemonat) ab, vgl. BVerwG, Urteil vom 7. Oktober 2020 - 2 C 7/20 -, juris Rn. 52 unter Verweis auf EuGH, Urteil vom 3. September 2014 - C-318/13 - VersR 2015, 349 Rn. 25 ff.; Generalanwältin Kokott, Schlussantrag vom 15. Mai 2014 - C-318/13 - juris Rn. 50 ff, EuGH, Urteil vom 7. Oktober 2019 - C-171/18, Safeway - NZA 2020, 33 Rn. 33 ff.

  • OVG Berlin-Brandenburg, 28.10.2021 - 10 B 5.21

    Abgrenzung von § 69c Abs. 5 Satz 2 BeamtVG und § 85 Abs. 6 BeamtVG; Relevanz

    Im Umfang des durch das Gesetz bestimmten Ruhens hat der Bescheid daher lediglich deklaratorische Bedeutung; soweit der festgesetzte Ruhensbetrag darüber hinausgeht, ist die insoweit rechtswidrige Festsetzung konstitutiv (BVerwG, Urteil vom 07. Oktober 2020 - BVerwG 2 C 7.20 -, juris Rn. 16 m.w.N.).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 03.03.2022 - 4 B 2.21

    Beamtenversorgung - Versorgungsbezüge - Ruhen - Vorteilsausgleich -

    Für ihre Rechtmäßigkeit ist die im jeweiligen Monat geltende Sach- und Rechtslage maßgeblich (vgl. BVerwG, Urteile vom 7. Oktober 2020 - 2 C 7.20 - juris Rn. 16 und vom 23. Februar 2021 - 2 C 22.19 - juris Rn. 10 f.).
  • VG Berlin, 15.04.2021 - 28 K 205.18

    Anerkennung des Zivildienstes als Erfahrungszeit im Rahmen der erstmaligen

    Eine weitere Rechtsanwendung ist nicht erforderlich, um den Geldbetrag zu beziffern (vgl. BVerwG, Urteile vom 26. Juli 2012 - BVerwG 2 C 29.11 - juris Rn. 47 m. w. N. und vom 7. Oktober 2020 - BVerwG 2 C 7.20 -, juris Rn. 55; OVG NW, Urteil vom 25. August 2016 - 1 A 1292/15 - juris Rn. 81 f.).
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