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   BVerwG, 13.04.2011 - 9 C 1.10 und 9 C 2.10   

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https://dejure.org/2011,2734
BVerwG, 13.04.2011 - 9 C 1.10 und 9 C 2.10 (https://dejure.org/2011,2734)
BVerwG, Entscheidung vom 13.04.2011 - 9 C 1.10 und 9 C 2.10 (https://dejure.org/2011,2734)
BVerwG, Entscheidung vom 13. April 2011 - 9 C 1.10 und 9 C 2.10 (https://dejure.org/2011,2734)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • lexetius.com

    GG Art. 14 Abs. 1 und 3; FlurbG §§ 1, 4, 40, 42 Abs. 3, §§ 86, 87 und 106; MauerG § 2; VwVfG § 45 Abs. 2
    Meistbegünstigungsprinzip; "inkorrekte" Entscheidung; Regelflurbereinigung; vereinfachte Flurbereinigung; Privatnützigkeit; Fremdnützigkeit; Eigentum; Inhalts- und Schrankenbestimmung; Enteignung; Landbeschaffung; Konzept "Grünes Band"; Kolonnenweg; Erschließung; ...

  • Bundesverwaltungsgericht

    GG Art. 14 Abs. 1 und 3
    Meistbegünstigungsprinzip; "inkorrekte" Entscheidung; Regelflurbereinigung; vereinfachte Flurbereinigung; Privatnützigkeit; Fremdnützigkeit; Eigentum; Inhalts- und Schrankenbestimmung; Enteignung; Landbeschaffung; Konzept "Grünes Band"; Kolonnenweg; Erschließung; ...

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 4 FlurbG, § 1 FlurbG, § 87 FlurbG, § 86 FlurbG, § 42 Abs 3 FlurbG
    Rechtsmittelwahl bei "inkorrekter" Entscheidung; Privatnützigkeit bei der Anordnung des vereinfachten Flurbereinigungsverfahrens; Landbeschaffung für das "Grüne Band"

  • Wolters Kluwer

    Bei Unsicherheit des Rechtsmittelführers bzgl. des einzulegenden Rechtsmittels wegen Fehler oder Unklarheiten der anzufechtenden Entscheidung besteht ein Wahlrecht zwischen den Rechtsmitteln; Vorliegen eines Wahlrechts zwischen Rechtmitteln bei Unsicherheiten des ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Bei Unsicherheit des Rechtsmittelführers bzgl. des einzulegenden Rechtsmittels wegen Fehler oder Unklarheiten der anzufechtenden Entscheidung besteht ein Wahlrecht zwischen den Rechtsmitteln; Vorliegen eines Wahlrechts zwischen Rechtmitteln bei Unsicherheiten des ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Regelflurbereinigung dient privatnützigen Zwecken

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Landbeschaffung für das "Grüne Band"

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Fremnützige Zwecke bei der Flurbereinigung

  • lto.de (Kurzinformation)

    Kein vereinfachtes Flurbereinigungsverfahren für "Grünes Band"

  • lto.de (Kurzinformation)

    Kein vereinfachtes Flurbereinigungsverfahren für "Grünes Band"

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 139, 296
  • NVwZ-RR 2011, 882
 
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Wird zitiert von ... (32)

  • OVG Niedersachsen, 26.02.2019 - 15 KF 45/17

    Teilweise Einstellung und teilweise Umstellung einer Unternehmensflurbereinigung

    Eine unzureichende Begründung kann im flurbereinigungsgerichtlichen Verfahren nach Maßgabe des § 45 Abs. 2 VwVfG nachgeholt oder ergänzt werden (vgl. BVerwG, Urteil vom 13.4.2011 - 9 C 1.10 - BVerwGE 139, 296 = juris Rn. 20).

    Die Anordnung einer vereinfachten Flurbereinigung setzt allerdings - ebenso wie die Anordnung einer Regelflurbereinigung - voraus, dass das Verfahren in erster Linie privatnützigen Zwecken dient, hinter denen fremdnützige Zwecke im Konfliktfall zurücktreten, und dass ein objektives Interesse der Teilnehmer i. S. d. § 4 Halbsatz 1 FlurbG besteht (BVerwG, Beschlüsse vom 13.9.2018 - 9 B 40.17 - juris Rn. 5; vom 18.11.2014 - 9 B 30.14 - ZUR 2015, 290 = juris Rn. 4; - 9 B 31.14 - Buchholz 424.01 § 86 FlurbG Nr. 4 = juris Rn. 4; Urteil vom 13.4.2011, a. a. O., Rn. 13; Senatsurteil vom 12.9.2018, a. a. O., Rn. 61 m. w. N.).

    Dies gilt auch im Fall einer Umstellung des fremdnützigen Verfahrens der Unternehmensflurbereinigung auf ein vereinfachtes Flurbereinigungsverfahren (vgl. BVerwG, Urteil vom 13.4.2011, a. a. O., Rn. 16).

    Maßgeblich für die Beurteilung, welche Zwecke mit einer angeordneten Flurbereinigung vorrangig verfolgt werden sollen, ist in erster Linie das, was die zuständige Behörde in Erfüllung ihrer Begründungspflicht im Anordnungsbeschluss in Gestalt des Widerspruchsbescheids als Zwecke angegeben hat (BVerwG, Beschluss vom 13.9.2018, a. a. O., Rn. 5; Urteil vom 13.4.2011, a. a. O., Rn. 20; Senatsurteil vom 12.9.2018, a. a. O., Rn. 66 m. w. N.).

    Zu diesen zählt namentlich die Verbesserung der Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft durch eine Zusammenlegung zersplitterten oder unwirtschaftlich geformten Grundbesitzes nach neuzeitlichen betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten (vgl. BVerwG, Urteil vom 13.4.2011, a. a. O., Rn. 29; Beschluss vom 18.6.1998 - 11 B 28.98 - RdL 1998, 209 = juris Rn. 8), ebenso ein damit in Zusammenhang stehender (Aus-) Bau von Wirtschaftswegen.

    Die Beseitigung von Besitzzersplitterungen durch die Bildung und Zuweisung besser geschnittener Grundstücke liegt grundsätzlich im wohlverstandenen Interesse der Teilnehmer (vgl. BVerwG, Urteil vom 13.4.2011, a. a. O., Rn. 29).

  • OVG Niedersachsen, 12.09.2018 - 15 KF 17/17

    Vereinfachte Flurbereinigung (Einleitungsbeschluss)

    Die Anordnung einer vereinfachten Flurbereinigung setzt allerdings - ebenso wie die Anordnung einer Regelflurbereinigung - voraus, dass das Verfahren in erster Linie privatnützigen Zwecken dient, hinter denen fremdnützige Zwecke im Konfliktfall zurücktreten, und dass ein objektives Interesse der Teilnehmer i. S. d. § 4 Halbsatz 1 FlurbG besteht (BVerwG, Beschlüsse vom 18.11.2014 - 9 B 30.14 - ZUR 2015, 290 = juris Rn. 4; - 9 B 31.14 - Buchholz 424.01 § 86 FlurbG Nr. 4 = juris Rn. 4; Urteil vom 13.4.2011 - 9 C 1.10 - NVwZ-RR 2011, 882 = juris Rn. 13; Senatsurteil vom 25.9.2017, a. a. O.; Senatsbeschluss vom 14.10.2016, a. a. O., Rn. 22 ff.; SächsOVG, Urteil vom 29.1.2018, a. a. O., Rn. 23 und 25; OVG NRW, Beschluss vom 19.1.2017 - 9a B 149/16.G - juris Rn. 60).

    65 Ein vereinfachtes Flurbereinigungsverfahren, das (jedenfalls auch) Maßnahmen der naturnahen Entwicklung von Gewässern, des Naturschutzes und der Landschaftspflege i. S. d. § 86 Abs. 1 Nr. 1 FlurbG ermöglichen soll, entspricht dem Privatnützigkeitserfordernis, wenn es insoweit vorrangig darum geht, bestehende Konflikte zwischen sich wechselseitig störenden Nutzungen aufzulösen oder eine konfliktfreie Neuordnung der Grundstücksnutzung i. S. d. § 86 Abs. 1 Nr. 3 FlurbG zu schaffen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 18.11.2014, a. a. O., Rn. 4; Urteil vom 13.4.2011, a. a. O., Rn. 21; Senatsurteil vom 25.9.2017, a. a. O.; Senatsbeschluss vom 14.10.2016, a. a. O., Rn. 22; Senatsurteil vom 5.3.1998, a. a. O., Rn. 18 ff.).

    Dieses Anliegen ist vielmehr der fremdnützigen Unternehmensflurbereinigung vorbehalten, die eine Enteignung i. S. d. Art. 14 Abs. 3 GG darstellt (vgl. BVerwG, Beschluss vom 18.11.2014, a. a. O., Rn. 4; Urteil vom 13.4.2011, a. a. O., Rn. 21; Senatsurteil vom 25.9.2017, a. a. O.).

    Maßgeblich für die Beurteilung, welche Zwecke mit einer angeordneten Flurbereinigung vorrangig verfolgt werden sollen, ist in erster Linie das, was die zuständigen Behörden in Erfüllung ihrer Begründungspflicht im Einleitungsbeschluss in Gestalt des Widerspruchsbescheids als Zwecke angegeben haben (BVerwG, Urteil vom 13.4.2011, a. a. O., Rn. 20; Senatsurteil vom 25.9.2017, a. a. O.; OVG NRW, Beschluss vom 19.1.2017, a. a. O., Rn. 62; OVG RP, Urteil vom 15.1.2014 - 9 C 10644/13 - RdL 2015, 65 = juris Rn. 25).

    Eine solche Maßnahme der Agrarstrukturverbesserung i. S. d. § 86 Abs. 1 Nr. 1 FlurbG liegt grundsätzlich im wohlverstandenen Interesse der Teilnehmer (vgl. BVerwG, Urteil vom 13.4.2011, a. a. O., Rn. 29).

  • BVerwG, 10.12.2014 - 9 C 11.13

    Bodenordnungsplan; Minderausweisung; Geldabfindung; Privatnützigkeit;

    Die Enteignung ist auf den Entzug konkreter subjektiver, durch Art. 14 Abs. 1 GG gewährleisteter Rechtspositionen gerichtet, mit denen ein bestimmtes der Erfüllung öffentlicher Aufgaben dienendes Vorhaben durchgeführt werden soll (BVerfG, Beschluss vom 22. Mai 2001 - 1 BvR 1512, 1677/97 - BVerfGE 104, 1 m.w.N.; BVerwG, Urteil vom 13. April 2011 - 9 C 1.10 - BVerwGE 139, 296 Rn. 14).

    Die Bodenordnung entspricht insoweit - ebenso wie die Regelflurbereinigung (vgl. Urteil vom 13. April 2011 a.a.O.) - der Baulandumlegung, die das Bundesverfassungsgericht mit seinem Beschluss vom 22. Mai 2001 (a.a.O. S. 10) gerade wegen ihrer vorrangigen Ausrichtung auf einen Ausgleich privater Interessen als Inhalts- und Schrankenbestimmung eingeordnet hat.

  • OVG Niedersachsen, 17.04.2018 - 15 KF 9/17

    Teilweise fehlerhafte Bewertung von Waldboden im vereinfachten

    Denn die Anordnung einer vereinfachten Flurbereinigung setzt voraus, dass das Verfahren in erster Linie privatnützigen Zwecken dient, hinter denen fremdnützige Zwecke im Konfliktfall zurücktreten (vgl. BVerwG, Beschluss vom 18.11.2014 - 9 B 31.14 - Buchholz 424.01 § 86 FlurbG Nr. 4 = juris Rn. 4; Urteil vom 13.4.2011 - 9 C 1.10 - NVwZ-RR 2011, 882 = juris Rn. 13; Senatsurteil vom 25.9.2017 - 15 KF 19/16 - Senatsbeschluss vom 14.10.2016 - 15 MF 8/16 - RdL 2017, 46 = juris Rn. 22 ff.).

    Ein Verfahren, das - wie hier - Maßnahmen der Landschaftspflege und des Naturschutzes i. S. d. § 86 Abs. 1 Nr. 1 FlurbG ermöglichen soll, entspricht dem Privatnützigkeitserfordernis, wenn es insoweit vorrangig darum geht, bestehende Konflikte zwischen sich wechselseitig störenden Nutzungen aufzulösen oder eine konfliktfreie Neuordnung der Grundstücksnutzung i. S. d. § 86 Abs. 1 Nr. 3 FlurbG zu schaffen (vgl. BVerwG, Urteil vom 13.4.2011, a. a. O., Rn. 21; Beschluss vom 18.11.2014, a. a. O., Rn. 4; Senatsurteil vom 25.9.2017, a. a. O.).

    Dieses Anliegen ist vielmehr Ziel der fremdnützigen Unternehmensflurbereinigung vorbehalten, die eine Enteignung darstellt (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 18.11.2014, a. a. O., Rn. 4; vom 18.6.1998, a. a. O., Rn. 12; Urteil vom 13.4.2011, a. a. O., Rn. 21; Senatsurteil vom 25.9.2017, a. a. O.).

  • VGH Bayern, 27.06.2019 - 13 A 17.2155

    Flurbereinigungsgesetz, Flurbereinigungsgerichts, Flurbereinigungsverfahren,

    Die Begründung kann aber im Widerspruchsverfahren (BayVGH, U.v. 18.3.1976 - 111 XIII 75 - RdL 1977, 11 = AgrarR 1977, 118 = RzF 18 zu § 4; OVG RhPf, U.v. 7.6.1979 - 9 C 14/78 - RdL 1979, 264 = RzF 21 zu § 4) und auch noch im Prozess mit heilender Wirkung nachgeholt werden (BVerwG, U.v. 13.4.2011 - 9 C 1.10 - BVerwGE 139, 296 = RzF 21 zu § 86 I = juris Rn. 20; B.v. 9.12.1992 - 11 B 5.92 - RdL 1993, 96 = juris Rn. 10; B.v. 25.11.1988 - Buchholz § 4 Nr. 10 = RzF 32 zu § 4).
  • BVerwG, 20.09.2019 - 9 B 50.18
    Mit dem Erfordernis überwiegender Privatnützigkeit ist es insbesondere nicht vereinbar, eine vereinfachte Flurbereinigung anzuordnen, um für ein im Interesse der Allgemeinheit liegendes Vorhaben Land zu beschaffen (BVerwG, Urteil vom 13. April 2011 - 9 C 1.10 - BVerwGE 139, 296 Rn. 13 ff., 21; Beschluss vom 18. November 2014 - 9 B 30.14 - ZUR 2015, 290 Rn. 4).
  • OVG Niedersachsen, 29.05.2019 - 15 KF 10/18

    Einbeziehung von Torfabbauflächen in das Gebiet einer vereinfachten

    Die Anordnung einer vereinfachten Flurbereinigung setzt allerdings - ebenso wie die Anordnung einer Regelflurbereinigung - voraus, dass das Verfahren in erster Linie privatnützigen Zwecken dient, hinter denen fremdnützige Zwecke im Konfliktfall zurücktreten, und dass ein objektives Interesse der Teilnehmer i. S. d. § 4 Halbsatz 1 FlurbG besteht (BVerwG, Beschlüsse vom 13.9.2018 - 9 B 40.17 - juris Rn. 5; vom 18.11.2014 - 9 B 30.14 - ZUR 2015, 290 = juris Rn. 4; - 9 B 31.14 - Buchholz 424.01 § 86 FlurbG Nr. 4 = juris Rn. 4; Urteil vom 13.4.2011 - 9 C 1.10 - BVerwGE 139, 296 = juris Rn. 13; Senatsurteile vom 26.2.2019, a. a. O., Rn. 83; vom 12.9.2018, a. a. O., Rn. 61 m. w. N.).

    Ein vereinfachtes Flurbereinigungsverfahren, das (jedenfalls auch) Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege i. S. d. § 86 Abs. 1 Nr. 1 FlurbG ermöglichen soll, entspricht dem Privatnützigkeitserfordernis, wenn es insoweit vorrangig darum geht, bestehende Konflikte zwischen sich wechselseitig störenden Nutzungen aufzulösen oder eine konfliktfreie Neuordnung der Grundstücksnutzung i. S. d. § 86 Abs. 1 Nr. 3 FlurbG zu schaffen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 18.11.2014, a. a. O., Rn. 4; Urteil vom 13.4.2011, a. a. O., Rn. 21; Senatsurteil vom 12.9.2018, a. a. O., Rn. 65 m. w. N.).

    Dieses Anliegen ist vielmehr der fremdnützigen Unternehmensflurbereinigung vorbehalten, die eine Enteignung i. S. d. Art. 14 Abs. 3 GG darstellt (vgl. BVerwG, Beschluss vom 18.11.2014, a. a. O., Rn. 4; Urteil vom 13.4.2011, a. a. O., Rn. 21; Senatsurteil vom 12.9.2018, a. a. O., Rn. 65).

    Maßgeblich für die Beurteilung, welche Zwecke mit einer angeordneten Flurbereinigung vorrangig verfolgt werden, ist in erster Linie das, was die zuständigen Behörden in Erfüllung ihrer Begründungspflicht im Einleitungsbeschluss in Gestalt des Widerspruchsbescheids als Zwecke angegeben haben (BVerwG, Beschluss vom 13.9.2018, a. a. O., Rn. 5; Urteil vom 13.4.2011, a. a. O., Rn. 20; Senatsurteile vom 26.2.2019, a. a. O., Rn. 85; vom 12.9.2018, a. a. O., Rn. 66 m. w. N.).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 15.01.2014 - 9 C 10644/13

    Vereinfachte Flurbereinigung für privatnützige Zwecke

    (BVerwG, Urteil vom 13. April 2011 - 9 C 1/10 - BVerwGE 139, 296 f., Rn. 15 und 16).

    Das folgt für den Flurbereinigungsbeschluss auch aus der dem Flurbereinigungsgericht eingeräumten umfassenden Entscheidungsbefugnis (vgl. § 144 FlurbG) und dem Gedanken der Verfahrensbeschleunigung - § 2 Abs. 2 Satz 1 FlurbG - (BVerwG Urteil vom 13. April 2011, a.a.O. Rn. 20).

    Das Verfahren entspricht dem Privatnützigkeitserfordernis deshalb, weil es vorrangig dazu dient, bestehende Konflikte zwischen sich wechselseitig störenden Nutzungen aufzulösen und eine konfliktfreie Neuordnung der Grundstücksnutzung zu schaffen (vgl. BVerwG, Urteil vom 13. April 2011, a.a.O. Rn. 20).

  • BVerwG, 08.05.2019 - 9 B 19.18

    Einleitung eines vereinfachten Flurbereinigungsverfahrens zum Schutz vor

    Mit dem Erfordernis überwiegender Privatnützigkeit ist es insbesondere nicht vereinbar, eine vereinfachte Flurbereinigung anzuordnen, um für ein im Interesse der Allgemeinheit liegendes Vorhaben Land zu beschaffen (BVerwG, Urteil vom 13. April 2011 - 9 C 1.10 - BVerwGE 139, 296 Rn. 13 ff., 21; Beschluss vom 18. November 2014 - 9 B 30.14 - ZUR 2015, 290 Rn. 4).

    Sie entnimmt dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. April 2011 - 9 C 2.10 - (bzw. dem veröffentlichten Parallelurteil gleichen Datums - 9 C 1.10 - BVerwGE 139, 296 Rn. 15, 21) sowie dem Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 18. November 2014 - 9 B 30.14 - (ZUR 2015, 290 Rn. 4 f.) zutreffend den bereits oben erwähnten Rechtssatz, dass ein vereinfachtes Flurbereinigungsverfahren nach § 86 FlurbG vorrangig privatnützig sein muss, mögen auch fremdnützige Zwecke mit verfolgt werden.

    Vielmehr wird für diese Konstellation der privatnützige Zweck der Konfliktbereinigung in den beiden genannten Entscheidungen beispielhaft hervorgehoben (BVerwG, Urteil vom 13. April 2011 - 9 C 1.10 - BVerwGE 139, 296 Rn. 21, Beschluss vom 18. November 2014 - 9 B 30.14 - ZUR 2015, 290 Rn. 5).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.01.2017 - 9a B 149/16

    Aufklärung der Grundstückseigentümer über Kosten und die Einleitung eines

    vgl. BVerwG, Urteil vom 13. April 2011 - 9 C 1.10 -, BVerwGE 139, 296, juris Rn. 15 f.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 13. April 2011 - 9 C 1.10 -, juris Rn. 15 f.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.07.2016 - 9a D 58/15

    Klage gegen die Einleitung des Vereinfachten Flurbereinigungsverfahrens;

  • BVerwG, 18.11.2014 - 9 B 30.14

    Privatnützigkeit der Flurbereinigung bei auch fremdnützigen Zwecken

  • BVerwG, 18.11.2014 - 9 B 31.14

    Anordnung der Unternehmensflurbereinigung bei Verfügen über ein ausreichendes Maß

  • BVerwG, 13.09.2018 - 9 B 40.17

    Klärungsbedürftigkeit des Dienens des Verfahrens in erster Linie privatnützigen

  • OVG Niedersachsen, 17.04.2018 - 15 KF 12/16

    Einleitung einer Unternehmensflurbereinigung im Teilbereich eines

  • VG Ansbach, 26.09.2018 - AN 14 S 18.50697

    Einstweiliger Rechtsschutz gegen Abschiebungsanordnung

  • BVerwG, 13.04.2011 - 9 C 2.10

    Landbeschaffung für das "Grüne Band" kein zulässiger Hauptzweck im vereinfachten

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 07.12.2015 - 9a B 1030/15

    Vorläufiges Rechtsschutzbegehren gegen die Einleitung des Vereinfachten

  • OVG Niedersachsen, 25.02.2015 - 15 KF 3/14

    Fehlgeschlagenes Unternehmensflurbereinigungsverfahren - Umgehungsstraße

  • OVG Sachsen, 22.03.2013 - F 7 C 10/12

    Fehlen einer Norm zu einer umfassenden Gestaltung des Verfahrensgebietes im

  • OVG Niedersachsen, 08.07.2015 - 15 KF 6/13

    Unternehmensflurbereinigung mit Abfindungsdefizit; Wertentwicklung von

  • OVG Berlin-Brandenburg, 05.11.2015 - 70 A 3.14

    Flurbereinigungsverfahren "Unteres Odertal": Klage des Vereins der Freunde des

  • OLG Brandenburg, 17.04.2012 - 11 W 4/12

    Zivilprozessrecht: Zulässigkeit der sofortigen Beschwerde zum Oberlandesgericht

  • VGH Bayern, 02.08.2016 - 9 BV 15.1034

    Klagefrist bei möglicherweise zu Unrecht eingeräumtem fakultativem

  • OVG Niedersachsen, 25.04.2013 - 15 KF 12/08

    Abfindungsentscheidung in einem Unternehmensflurbereinigungsverfahren,

  • OVG Schleswig-Holstein, 09.03.2012 - 10 KS 1/11

    Berechnung der Mindestgröße von Jagdbezirken; Klagebefugnis von

  • OVG Niedersachsen, 29.01.2013 - 15 KF 1/11

    Abfindung in der Unternehmensflurbereinigung

  • VGH Bayern, 02.08.2016 - 9 BV 15.1032

    Grundsatz des Meistbegünstigungsprinzips - Fehlerhafte Rechtsmittelbelehrung

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.02.2014 - 13 E 883/13

    Unterbrechung des Klageverfahrens durch Löschung der das Klageverfahren führenden

  • OVG Rheinland-Pfalz, 18.07.2018 - 9 C 11880/17

    Klage gegen die Einstellung eines Flurbereinigungsverfahrens; Fehlen der

  • LSG Berlin-Brandenburg, 23.02.2012 - L 2 U 221/11

    Berufung - Beschwerde - Meistbegünstigungsprinzip

  • OVG Sachsen, 20.08.2018 - 7 B 153/18

    Wegebau; Neuordnungsverfahren; Wegeplan; Gewässerplan; Eigentum; Fördermittel;

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