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   BVerwG, 21.02.2008 - 2 B 6.08   

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https://dejure.org/2008,11612
BVerwG, 21.02.2008 - 2 B 6.08 (https://dejure.org/2008,11612)
BVerwG, Entscheidung vom 21.02.2008 - 2 B 6.08 (https://dejure.org/2008,11612)
BVerwG, Entscheidung vom 21. Februar 2008 - 2 B 6.08 (https://dejure.org/2008,11612)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • lexetius.com
  • Bundesverwaltungsgericht

    Anwalt; Begründung; Disziplinargerichtsbarkeit; elektronische Bearbeitung; Frist; Fristenlauf; Prozessbevollmächtigter; Rechtsmittelfrist; Sorgfaltspflicht; Verschulden; Vorfrist; Wiedereinsetzung

  • Wolters Kluwer

    Anforderungen an die Sorgfalt eines Rechtsanwalts im Hinblick auf die Einhaltung von Fristen; Setzung einer Vorfrist zur Wahrung einer Rechtsmittelbegründungsfrist i.R.d. Organisation einer Rechtsanwaltskanzlei

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (21)

  • BVerwG, 24.04.2019 - 2 B 1.19
    Die Beschwerde macht eine Abweichung vom Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Februar 2008 - 2 B 6.08 - (juris Rn. 8) geltend.

    Der Beschluss des Berufungsgerichts weicht nicht in diesem Sinne von einem Rechtssatz ab, den das Bundesverwaltungsgericht in seinem Beschluss vom 21. Februar 2008 - 2 B 6.08 - (juris Rn. 8) aufgestellt hat.

    Die Vorfrist dient dem Zweck, dem sachbearbeitenden Rechtsanwalt zu ermöglichen, sich rechtzeitig auf die vorstehende Fertigung der Rechtsmittelbegründung einzustellen und den für die Bearbeitung der Rechtsmittelbegründung erforderlichen Zeitraum zu gewährleisten (vgl. BVerwG, Beschluss vom 21. Februar 2008 - 2 B 6.08 - juris Rn. 8; stRspr des BGH, vgl. nur Beschlüsse vom 9. Juni 1994 - I ZB 5/94 - NJW 1994, 2831, vom 6. Juli 1994 - VIII ZB 26/94 - NJW 1994, 2551 , vom 25. September 2003 - V ZB 17/03 - FamRZ 2004, 100 und vom 24. Januar 2012 - II ZB 3/11 - NJW-RR 2012, 747 Rn. 9, Urteil vom 25. September 2014 - III ZR 47/14 - NJW 2014, 3452 Rn. 15, Beschlüsse vom 9. Mai 2017 - VIII ZB 5/16 - NJW-RR 2017, 953 Rn. 8, vom 4. September 2018 - VIII ZB 70/17 - NJW-RR 2018, 1325 Rn. 13 f. und vom 13. September 2018 - V ZB 227/17 - NJW-RR 2018, 1451 Rn. 7).

  • BVerwG, 29.06.2016 - 2 B 18.15

    Verfahrensmangel; Verfahrensrügen; Beamter; Disziplinarverfahren;

    Bei Fristen für die Begründung eines Rechtsmittels muss der Rechtsanwalt dafür Sorge tragen, dass er sich rechtzeitig auf die Fertigung der Rechtsmittelbegründung einstellen sowie Unregelmäßigkeiten und Zwischenfällen vor Fristablauf Rechnung tragen kann (BVerwG, Beschluss vom 21. Februar 2008 - 2 B 6.08 - juris Rn. 7 ff. m.w.N.).
  • OVG Niedersachsen, 22.07.2008 - 11 ME 132/08

    Wiedereinsetzung bei Versäumung der Beschwerdebegründungsfrist

    Bei Fristen für die Begründung eines Rechtsmittels (hier: Beschwerdebegründungsfrist) muss der Rechtsanwalt Vorkehrungen treffen, die gewährleisten, dass zusätzlich eine Vorfrist notiert und überwacht wird (wie BVerwG, Beschl. v. 21.2.2008 - 2 B 6/08 -).

    Hierfür muss er sicherstellen, dass der Zeitpunkt des Fristablaufs in einen Fristenkalender notiert und dies in der Handakte vermerkt wird (st.Rspr. d. BVerwG, vgl. etwa Beschl. v. 21.2.2008 - 2 B 6/08 -, juris).

    Zu diesem Zweck muss er Vorkehrungen treffen, die gewährleisten, dass zusätzlich eine Vorfrist notiert wird, die angemessene Zeit vor Ablauf der Rechtsmittelbegründungsfrist endet, und dem Rechtsanwalt bei Ablauf dieser Vorfrist die Handakte vorgelegt wird (BVerwG, Beschl. v. 21.2.2008, a.a.O., unter Hinweis auf die Rechtsprechung des BGH, Beschl. v. 9.6.1994 - I ZB 5/94 - NJW 1994, 2831 und v. 6.7.1994 - VIII ZB 26/94 - NJW 1994, 2551).

  • BVerwG, 01.09.2014 - 2 B 93.13

    Späte Telefaxübermittlung ohne "Sicherheitsfrist"; Anforderungen an zeitliche

    Bei Fristen für die Begründung eines Rechtsmittels muss der Rechtsanwalt dafür Sorge tragen, dass er sich rechtzeitig auf die Fertigung der Rechtsmittelbegründung einstellen sowie Unregelmäßigkeiten und Zwischenfällen vor Fristablauf Rechnung tragen kann (Beschluss vom 21. Februar 2008 - BVerwG 2 B 6.08 - juris Rn. 7 ff. m.w.N.).
  • OVG Niedersachsen, 22.03.2016 - 3 LD 1/14

    Aberkennung des Ruhegehalts

    Hierfür muss er sicherstellen, dass der Zeitpunkt des Fristablaufs in einem Fristenkalender notiert und dies in der Handakte vermerkt wird (vgl. BVerwG, Beschl. v. 21.2.2008 - 2 B 6.08 -, juris, u. Beschl. v. 3.12.2002 - 1 B 429.02 - Buchholz 310 § 124a VwGO Nr. 24, Czybulka in: Sodan/Ziekow, VwGO, 4. Auflage, § 60 Rdnrn. 71 ff.).

    Soweit von der Klägerin die mangelnde Verfügung einer Vorfrist beanstandet worden ist (vgl. hierzu nur BVerwG, Beschl. v. 21. Februar 2008 - 2 B 6.08 -, juris), war in diesem Einzelfall aufgrund der fehlerhaften Rechtsmittelbelehrung, wonach Berufungseinlegungs- und Berufungsbegründungsfrist nicht zusammenfielen, gerade keine Eintragung einer Vorfrist geboten.

  • BVerwG, 27.09.2012 - 2 B 107.11

    Anforderungen an die Begründung einer Divergenzrüge im Zusammenhang mit einem

    Auch die beschriebene Organisationsfreiheit führt aber nicht dazu, dass der Rechtsanwalt über die ihn treffenden Sorgfaltsanforderungen disponieren könnte (Beschluss vom 21. Februar 2008 - BVerwG 2 B 6.08 - juris).

    Es hat zutreffend abgestellt, dass ein Rechtsanwalt Vorkehrungen zur zuverlässigen Fristenüberwachung treffen muss, mit denen u.a. auch sicherzustellen ist, dass ihm die Handakten rechtzeitig vorgelegt werden (vgl. Beschluss vom 21. Februar 2008 - BVerwG 2 B 6.08 - juris m.w.N.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.05.2010 - 8 B 474/10

    Anspruch auf Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand bei Versäumung einer

    vgl. etwa BVerwG, Beschluss vom 21. Februar 2008 - 2 B 6.08 -, juris, Rn. 7; Nds. OVG, Beschluss vom 22. Juli 2008 - 11 ME 132/08 -, juris, Rn. 7.

    vgl. etwa BVerwG, Beschluss vom 21. Februar 2008 - 2 B 6.08 -, juris, Rn. 8; Nds. OVG, Beschluss vom 22. Juli 2008 - 11 ME 132/08 -, juris, Rn. 7.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.03.2018 - 4 A 480/14

    Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" nach weiterbildendem Masterstudiengang

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 21.2.2008 - 2 B 6.08 -, juris, Rn. 7; OVG NRW, Beschluss vom 4.12.2017 - 4 B 1111/17 -, juris, Rn. 6 f., jeweils m. w. N.
  • OVG Niedersachsen, 24.03.2014 - 13 LA 23/14

    Fristversäumnis - Sorgfaltspflichten eines Rechtsanwalts

    Zu diesem Zweck muss er Vorkehrungen treffen, die gewährleisten, dass zusätzlich eine Vorfrist notiert wird, die angemessene Zeit vor Ablauf der Rechtsmittelbegründungsfrist endet, und dem Rechtsanwalt beim Ablauf dieser Vorfrist die Handakte vorgelegt wird und er umfassende Kenntnis von der Rechtsmittelsache erhält (BVerwG, Beschl. v. 21.02.2008 - 2 B 6.08 -, juris Rn. 8 f.; Nds. OVG, Beschl. v. 22.07.2008 - 11 ME 132/08 -, DVP 2010, 476; Bay. VGH, Beschl. v. 09.08.2010 - 3 ZB 10.1385 -, BayVBl. 2011, 157).

    Der Rechtsanwalt kann aber nicht darüber disponieren, welche Sorgfaltsanforderungen ihm in welchem Umfang abverlangt werden (BVerwG, Beschl. v. 21.02.2008, a. a. O., Rn. 9).

  • OVG Niedersachsen, 04.11.2008 - 4 LC 234/07

    Zu den Anforderungen an die Büroorganisation eines Rechtsanwaltes bei der

    Er muss Vorkehrungen treffen, die gewährleisten, dass Fristen richtig berechnet werden und der Fristenlauf zuverlässig überwacht wird (BVerwG, Beschl. v. 21.2.2008 - 2 B 6.08 -).
  • OVG Saarland, 12.08.2008 - 1 A 229/08

    Zurechnung des Verschuldens anwaltlicher Hilfspersonen

  • OVG Saarland, 20.05.2014 - 1 A 458/13

    Umfang der anwaltlichen Sorgfaltspflicht bei Führen eines elektronischen

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 16.01.2019 - 4 B 1485/18

    Prüfungspflicht eines Rechtsanwalts bezüglich der Rechtsbehelfsfrist;

  • OVG Sachsen, 12.04.2016 - 3 B 7/16

    Wiedereinsetzung; Fristenkalender; Übergang der Verantwortung für Flüchtlinge;

  • VGH Bayern, 02.10.2008 - 9 CE 08.2116

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Ausgangskontrolle fristgebundener

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 04.12.2017 - 4 B 1111/17

    Beantragung der Wiedereinsetzung in die versäumte Beschwerdefrist; Verschulden

  • OVG Rheinland-Pfalz, 31.07.2017 - 6 A 11309/17

    Anwalt; Anwaltskanzlei; Bevollmächtigter; Büroorganisation; Büropersonal;

  • VGH Bayern, 09.08.2010 - 3 ZB 10.1385

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand (abgelehnt)

  • VG Gelsenkirchen, 23.10.2008 - 14 L 1313/08

    Sorge tragen, Versammlungsleiter, Ordnung, Straftat, Pflicht

  • OVG Saarland, 16.08.2017 - 1 A 566/17

    Prozesskostenhilfe, Erfolgsaussichten, Zulassungsantragsfrist, Wiedereinsetzung,

  • VG Minden, 12.09.2018 - 5 L 896/18
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