Rechtsprechung
   BVerwG, 23.02.2000 - 6 C 5.99   

Islamischer Religionsunterricht in Berlin

Art. 7 Abs. 3 Satz 1, 141 GG, Geltung der "Bremer Klausel" in Berlin, Unanwendbarkeit des Art. 7 Abs. 3 Satz 2 GG

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Judicialis

    Religionsunterricht; Religionsgemeinschaften; "Bremer Klausel"

  • Jurion

    Religionsunterricht - Religionsgemeinschaften - Bremer Klausel

  • datenbank.flsp.de

    Religionsunterricht - Religionsunterricht; Religionsgemeinschaften; "Bremer Klausel"

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GG Art. 7, Art. 140, Art. 141
    Schulrecht - Religionsunterricht; Religionsgemeinschaften; "Bremer Klausel"

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Grünes Licht für islamischen Religionsunterricht in Berlin

  • Max-Planck-Institut (Kurzinformation)
  • nomos.de PDF, S. 21 (Kurzinformation)

    Anspruch auf islamischen Religionsunterricht an öffentlichen Berliner Schulen

  • nomos.de PDF, S. 52 (Zusammenfassung und Entscheidungsanmerkung)

    Art. 7 Abs. 3, 140, 141 GG; § 23 BlnSchulG
    Begriff der Religionsgemeinschaft/Islamischer Religionsunterricht/»Bremer Klausel«

  • zaoerv.de PDF, S. 45 (Kurzinformation)

    Deutschlands Rechtslage nach 1945 und deutsche Wiedervereinigung

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Grünes Licht für islamischen Religionsunterricht in Berlin

Besprechungen u.ä.

  • nomos.de PDF, S. 52 (Zusammenfassung und Entscheidungsanmerkung)

    Art. 7 Abs. 3, 140, 141 GG; § 23 BlnSchulG
    Begriff der Religionsgemeinschaft/Islamischer Religionsunterricht/»Bremer Klausel«

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 110, 326
  • NJW 2000, 3224 (Ls.)
  • NVwZ 2000, 922
  • NJ 2000, 439
  • DVBl 2000, 1001
  • DÖV 2001, 832



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Wird zitiert von ... (14)  

  • BVerwG, 23.02.2005 - 6 C 2.04  

    Rechtsanspruch der Religionsgemeinschaften auf Einführung von

    Dagegen ist aus der Sicht des Bundesrechts nichts zu erinnern (vgl. dazu Urteil vom 23. Februar 2000 - BVerwG 6 C 5.99 - BVerwGE 110, 326, 330 f. m.w.N.).

    Der Begriff der Religionsgemeinschaft in Art. 7 Abs. 3 Satz 2 GG ist gleichbedeutend mit demjenigen der Religionsgesellschaft in den Bestimmungen der Art. 136 ff. WRV, die gemäß Art. 140 GG Bestandteil des Grundgesetzes sind (vgl. Urteil vom 23. Februar 2000 a.a.O., S. 342; Schmitt-Kammler a.a.O., Rn. 41; Robbers a.a.O., Rn. 149; Korioth, in: Maunz/Dürig, Grundgesetz, Art. 137 WRV, Rn. 13; Magen, in: Umbach/Clemens, Grundgesetz, Bd. II, 2002, Art. 140, Rn. 59).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 02.12.2003 - 19 A 997/02  

    Kein Anspruch auf Einführung islamischen Religionsunterrichts

    BVerwG, Urteil vom 23.2.2000 - 6 C 5.99 -, BVerwGE 110, 326 (340); Rüfner, Erwiderung auf Renck, Islamischer Religionsunterricht - wann endlich?, NWVBl 2001, 426.

    BVerwG, Urteil vom 23.2.2000, a.a.O., S. 342; Korioth, in: Maunz/Dürig, GG, Art. 140/ Art. 137 WRV, Rdn. 13; Schmitt/Kammler, a.a.O., Rdn. 41; Robbers, a.a.O., Rdn. 149; Heimann, a.a.O., S. 240; Pieroth/Görisch, Was ist eine "Religionsgemeinschaft"?, JuS 2002, 237; Häußler, Rahmenbedingungen und Gestaltungsmöglichkeiten für die Einrichtung islamischen Religionsunterrichts, ZAR 2000, 255 (262).

  • BVerwG, 16.04.2014 - 6 C 11.13  

    Ethikunterricht; Religionsunterricht; staatlicher Bildungs- und

    Er zielt nicht auf eine überkonfessionelle vergleichende Betrachtung religiöser Lehren, ist nicht bloße Morallehre, Sittenunterricht, historisierende und relativierende Religionskunde, Religions- oder Bibelgeschichte (BVerfG, Beschluss vom 25. Februar 1987 - 1 BvR 47/84 - BVerfGE 74, 244 ; vgl. auch BVerwG, Urteile vom 6. Juli 1973 - BVerwG 7 C 36.71 - BVerwGE 42, 346 = Buchholz 421 Kultur- und Schulwesen Nr. 34 S. 14, vom 23. Februar 2000 - BVerwG 6 C 5.99 - BVerwGE 110, 326 = Buchholz 11 Art. 7 Abs. 3 GG Nr. 6 S. 5 und vom 23. Februar 2005 - BVerwG 6 C 2.04 - BVerwGE 123, 49 = Buchholz 11 Art. 7 Abs. 3 GG Nr. 7 S. 16 f.).

    Dementsprechend ist die Vorschrift in der Rechtsprechung des Senats als Konkretisierung des Selbstbestimmungsrechts der Religionsgemeinschaften (Urteil vom 23. Februar 2000 a.a.O. S. 340 bzw. S. 11), als Mittel zur Entfaltung und Unterstützung der diesen grundrechtlich gewährten Religionsfreiheit bezeichnet worden (Urteil vom 23. Februar 2005 a.a.O. S. 53 bzw. S. 17; vgl. auch Badura, a.a.O. Art. 7 Rn. 67).

    Zwar weist Art. 7 Abs. 3 GG den Religionsunterricht der staatlichen Unternehmerschaft zu, d.h. er entlässt ihn nicht aus der staatlichen Schulhoheit, sondern regelt ihn als Bestandteil der Unterrichtsarbeit im Rahmen der staatlichen Schulorganisation, so dass er zu den gemeinsamen Angelegenheiten von Staat und Kirche gezählt werden kann (vgl. BVerfG, Beschluss vom 25. Februar 1987 a.a.O. S. 251; BVerwG, Urteile vom 6. Juli 1973 a.a.O. S. 347 f. bzw. S. 12 und vom 23. Februar 2000 a.a.O. S. 333 bzw. S. 5).

  • BVerfG, 15.03.2007 - 1 BvR 2780/06  

    Einführung des Ethikunterrichts in Berlin als Pflichtfach verfassungsgemäß

    Im vorliegenden Verfahren bedarf daher nicht der verfassungsrechtlichen Prüfung, ob Art. 7 Abs. 3 Satz 1 GG hier anwendbar ist und die in Rede stehende landesrechtliche Regelung damit in Einklang steht (vgl. zur Frage der Geltung des Art. 7 Abs. 3 Satz 1 GG im Lande Berlin - verneinend - BVerwGE 110, 326).
  • BVerwG, 21.09.2005 - 6 C 16.04  

    Rundfunkgebühren; "Ladenfunk"; Prüfung irrevisiblen Landesrechts;

    (1) Eine revisionsgerichtliche Kontrolle findet statt, soweit das Berufungsgericht zur Auslegung eines in einer landesrechtlichen Norm verwandten Begriffs das Verständnis eines gleich lautenden Begriffs des Bundesrechts in der Annahme der Identität beider Begriffsinhalte herangezogen hat, wenn eine solche Identität durch Gesetzesbefehl des Bundes vorgegeben ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 23. Februar 2000 - BVerwG 6 C 5.99 - BVerwGE 110, 326 ).

    Dies allein rechtfertigt nicht die revisionsgerichtliche Überprüfung (vgl. BVerwG, Urteil vom 23. Februar 2000, a.a.O., S. 329).

  • BVerwG, 08.08.2005 - 6 A 1.04  

    Verbot eines Vereins, der zur Vernichtung Israels und zur Tötung von Menschen

    Der Begriff "Religionsgesellschaft" entspricht demjenigen der Religionsgemeinschaft im Sinne von Art. 7 GG (vgl. Urteil vom 23. Februar 2000 BVerwG 6 C 5.99 BVerwGE 110, 326 ; Ehlers in: Sachs , GG, 3. Auflage, Art. 140 Rn. 5; Korioth in: Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Art. 137 WRV Rn. 13; Jarass/Pieroth, GG, 7. Auflage, Art. 137 WRV Rn. 1).
  • BVerwG, 09.07.2014 - 8 C 36.12  

    Dienstleistungsfreiheit; Eigenauftritt; Ermessensfehler; Gleichbehandlung;

    Selbst wenn der Inhalt des Landesrechts, wie der Beklagte meint, ausweislich der Erläuterungen zum Glücksspielstaatsvertrag 2008 durch revisibles Recht beeinflusst sein sollte, begründet dies die Revisibilität der landesrechtlichen Vorschrift nicht zwangsläufig, sondern nur dann, wenn Bundesrecht für den Inhalt des Landesrechts kraft eines Gesetzesbefehls des Bundes bestimmend ist (Urteil vom 23. Februar 2000 - BVerwG 6 C 5.99 - BVerwGE 110, 326 = Buchholz 11 Art. 7 Abs. 3 GG Nr. 6 S. 2).
  • VG Düsseldorf, 03.08.1979 - 1 L 602/79  
    Nach überwiegender Auffassung enthält Art. 7 III 1 GG (jedenfalls) eine institutionelle Garantie des Religionsunterrichts (vgl.z.B. BVerfGE 74, 244 [253] = NJW 1987, 1873 = NVwZ 1987, 676 L; BVerwG, NVwZ 2000, 922; v. Münch, GG, Bd. 1, 4. Aufl., Art. 7 Anm. 23; Sachs, GG, 2. Aufl., Art. 7 Anm. 43 m.w. Nachw.u. Fußn. 108; vgl. auch die Nachweise bei Korioth, NVwZ 1997, 1041 [1043], Fußn. 21 [Korioth.

    Der dort verwandte Begriff der Religionsgemeinschaft enthält daher keine für das Land Berlin verbindliche Vorgabe (vgl. BVerwG, NVwZ 2000, 922).

    Zu Islam und Religionsfreiheit s. Janz/Rademacher, NVwZ 1999, 706; vgl. zum Religionsunterricht in Berlin BVerwG, NVwZ 2000, 922.

  • VGH Hessen, 14.09.2005 - 7 UE 2223/04  

    Islamischer Religionsunterricht; Kooperationspartner gem GG Art 7 Abs 3

    Der Begriff der Religionsgemeinschaft in Art. 7 Abs. 3 Satz 2 GG entspricht demjenigen der Religionsgesellschaft in den Bestimmungen der Art. 136 ff. WRV, die gemäß Art. 140 GG Bestandteil des Grundgesetzes sind (BVerwG, U. v. 23.02.2000 - 6 C 5.99 - BVerwGE 110, 326; Maunz-Dürig, GG, Kom., Stand: Februar 2005, Art. 137 WRV, Rdnr. 13).
  • VG Düsseldorf, 18.07.2000 - 1 L 1224/00  

    Ausgestaltung des Rechts eines Schülers auf Erteilung von islamischem

    vgl. z.B. BVerfG, Beschluss vom 25. Februar 1987 - 1 BvR 47/84 -, BVerfGE 74, S. 244 (253); BVerwG, Urteil vom 23. Februar 2000 - 6 C 5.99 -, S. 16 des Urteilsabdrucks; v.Münch, Kommentar zum GG, Bd. 1, 4. Aufl., Art. 7 Anm. 23; Sachs, Kommentar zum GG, 2. Aufl., Art. 7 Anm. 43 m.w.N. in Fn. 108; vgl. auch die Nachweise bei Korioth, NVwZ 1997, S. 1041 (1043), Fn. 21 (Korioth selbst sieht in Art. 7 Abs. 3 GG nicht den Religionsunterricht institutionell abgesichert, sondern die Verpflichtung des Staates, ihn als Angebot bereitzuhalten.).

    vgl. BVerwG, Urteil vom 23. Februar 2000 - 6 C 5/99 - siehe auch Pressemitteilung des BVerwG Nr. 6/2000 vom 23. Februar 2000, NVwZ 2000, S. 417.

  • VG Berlin, 25.10.2001 - 27 A 254.01  

    Erteilung islamischen Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen in Berlin;

  • VG Cottbus, 26.05.2016 - 1 K 1562/15  

    Schülerbeförderung

  • VG Cottbus, 26.05.2016 - 1 K 1563/15  

    Schülerbeförderung

  • BVerwG, 15.07.1999 - 6 B 21.99  

    Bundesverwaltungsgericht überprüft die Verurteilung des Landes Berlin zur

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