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   BVerwG, 23.04.1971 - VII C 66.70   

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BVerwG, 23.04.1971 - VII C 66.70 (https://dejure.org/1971,332)
BVerwG, Entscheidung vom 23.04.1971 - VII C 66.70 (https://dejure.org/1971,332)
BVerwG, Entscheidung vom 23. April 1971 - VII C 66.70 (https://dejure.org/1971,332)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Einschränkung der Ermittlungstätigkeit durch Auflage eines Fahrtenbuches - Pflicht zur schnellen Benachrichtigung bei Verkehrsverstoß

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Verstoß - Verkehrsvorschriften - Auflage - Fahrtenbuch

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    StVG § 6 Abs. 1 Nr. 3; StVO (a.F.) § 7 Abs. 2

 
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Wird zitiert von ... (35)

  • BVerwG, 13.10.1978 - VII C 77.74

    Fahrtenbuchauflage aufgrund dreimaliger Überschreitung der zulässigen

    Der erkennende Senat hat bereite zu § 7 Abs. 2 der Straßenverkehrs-Ordnung in der Fassung vom 29. März 1956 (BGBl. I S. 327) - StVO -, mit dem § 31 a StVZO inhaltlich im wesentlichen übereinstimmt, entschieden, daß diese Vorschrift sowohl mit dem Grundgesetz als auch mit den Bestimmungen über das prozessuale Zeugnisverweigerungsrecht vereinbar ist und sich auch im Rahmen der Ermächtigungsnorm des § 6 Abs. 1 Nr. 3 des Straßenverkehrsgesetzes - StVG - hält, die ihrerseits mit Art. 80 GGübereinstimmt (Urteil vom 28. Februar 1964 - BVerwG 7 C 91.61 - in BVerwGE 18, 107 ff.; ferner Urteil vom 23. April 1971 - BVerwG 7 C 66.70 - in Buchholz 442.15 § 7 StVO Nr. 7 = DAR 1972, 26 = VRS 42, 61).

    Zwar hat der Senat in seinem Urteil vom 23. April 1971 a.a.O. ausgesprochen, die Polizei werde in der Regel von der Möglichkeit Gebrauch zu machen haben, die bei einer Zuwiderhandlung gegen die Verkehrsvorschriften beobachteten Kraftfahrzeuge anzuhalten, um den Täter festzustellen.

    Auf das Vorliegen dieser Voraussetzung hat der Senat auch sein Urteil vom 23. April 1971 a.a.O. gestützt.

    Auch das Urteil des Senats vom 23. April 1971 a.a.O. hat die Fahrtenbuchauflage lediglich für solche Fälle ausgeschlossen, in denen der nicht rechtzeitig benachrichtigte Halter sich darauf berufen hatte, sich an den Fahrer nicht mehr erinnern zu können, nicht hingegen für solche Fälle, in denen der Halter den Fahrzeugführer nicht benennt, obwohl er sich an ihn erinnern kann.

  • BVerfG, 01.06.1989 - 2 BvR 239/88

    Verfassungsmäßigkeit der Kostenhaftung des Kraftfahrzeughalters

    Werde dem Halter der Anhörungsbogen - wie im vorliegenden Fall - später als 14 Tage nach der Begehung des Verstoßes übersandt, sei er zu einer Erinnerung an die Person des Fahrers kaum mehr fähig; dies habe das Bundesverwaltungsgericht bereits mehrfach bestätigt (Hinweis auf VRS 42, S. 61; 56, S. 306 (311)).
  • BVerwG, 09.12.1993 - 11 B 113.93

    Unmöglichkeit der Feststellung eines Fahrzeugführers - Anspruch auf Anwendung

    Der Kläger meint zu Unrecht, die Entscheidung des Berufungsgerichts beruhe i.S. des § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO auf einer Abweichung von den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts in den Urteilen vom 23. April 1971 (BVerwG 7 C 66.70 - <DAR 1972, 26 ff. = Buchholz 442.15 § 7 StVO Nr. 7>, vom 13. Oktober 1978 - BVerwG 7 C 77.74 - <NJW 1979, 1054 ff. = Buchholz 442.16 § 31 a StVZO Nr. 5> und vom 17. Dezember 1982 - BVerwG 7 C 3.80 - <VRS 64, 466 ff. = Buchholz a.a.O. Nr. 12> sowie in den Beschlüssen vom 1. September 1978 - BVerwG 7 B 171.78 - <VRS 56, 77 ff.> und vom 21. Oktober 1987 - BVerwG 7 B 162.87 - <DAR 1988, 68 ff. = Buchholz a.a.O. Nr. 18>).

    Mit dem Begriff der Unmöglichkeit der Fahrzeugführerfeststellung i.S. des § 7 Abs. 2 StVO 1956, einer Vorschrift, die mit dem (heutigen) § 31 a StVZO im wesentlichen übereinstimmt, hat sich das Bundesverwaltungsgericht im Urteil vom 23. April 1971 (a.a.O.) auseinandergesetzt und seine frühere Rechtsprechung aufrechterhalten (vgl. BVerwGE 18, 107).

  • BGH, 16.03.1972 - 4 StR 55/72

    Anhörungsbogen - Ordnungswidrigkeit - Bußgeld - Hemmung der Verjährung -

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  • BVerwG, 03.02.1989 - 7 B 18.89

    Fahrtenbuchauflage

    Mit ihr soll in Ergänzung der Kennzeichnungspflicht der §§ 18, 23 StVZO dafür Sorge getragen werden, daß anders als in dem Fall, der Anlaß zur Auferlegung eines Fahrtenbuches gegeben hat, künftig die Feststellung eines Fahrzeugführers nach einer Zuwiderhandlung gegen Verkehrsvorschriften ohne Schwierigkeiten möglich ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 28. Februar 1964 - BVerwG 7 C 91.61 - BVerwGE 18, 107; Urteil vom 23. April 1971 - BVerwG 7 C 66.70 - Buchholz 442.15 § 7 StVO Nr. 7 = VRS 42, 61; Beschluß vom 12. Februar 1980 - BVerwG 7 B 82.79 - Buchholz 442.16 § 31 a StVZO Nr. 7).
  • BVerwG, 12.02.1980 - 7 B 83.79

    Rechtmäßigkeit der Erteilung einer Fahrtenbuchauflage - Anforderungen an das

    Entgegen der Ansicht des Klägers weicht die angefochtene Entscheidung des Berufungsgerichts nicht von dem Urteil des Senats vom 23. April 1971 - BVerwG 7 C 66.70 - (Buchholz 442.15 § 7 StVO Nr. 7 = DAR 1972, 26 [BVerwG 23.04.1971 - 7 C 66/70]) ab.

    Die Fahrtenbuchführungspflicht nach § 31 a StVZO ergänzt die für das Kraftfahrzeug bestehende Kennzeichnungspflicht nach den §§ 18, 23 StVZO, wenn dazu besonderer Anlaß besteht (Urteile vom 23. April 1971 a.a.O. und vom 13. Oktober 1978 - BVerwG 7 C 49.77 - in VkBl. 1979, 209).

    Der Senat hat diese Frage mit seinen Urteilen vom 28. Februar 1964 - BVerwG 7 C 91.61 - (BVerwGE 18, 107 [110, 111]) und vom 23. April 1971 a.a.O. im bejahenden Sinne entschieden.

  • BVerwG, 04.03.1981 - 7 B 17.81

    Rechtmäßigkeit der Anordnung einer Fahrtenbuchauflage - Verstoß gegen das

    Demgegenüber hat der Senat bereits mehrfach ausgesprochen, daß die Vorschrift über die Führung des Fahrtenbuchs dem Zeugnisverweigerungsrecht, wie es in § 52 der Strafprozeßordnung - StPO - und § 383 der Zivilprozeßordnung - ZPO - in Verbindung mit § 98 VwGO gegen die Belastung naher Familienangehöriger gewährt worden ist, nicht widerspricht (BVerwGE 18, 107 [110];Urteil vom 23. April 1971 - BVerwG 7 C 66.70 - in Buchholz 442.15 § 7 StVO Nr. 7 = DAR 1972, 26).

    Die Aufläge, gemäß § 31 a StVZO das Fahrtenbuch zu führen, ist keine Strafe, sondern eine verkehrsrechtliche Maßnahme; sie dient unmittelbar der Sicherheit und Ordnung des Straßenverkehrs (Urteil vom 23. April 1971 a.a.O.).

  • VGH Bayern, 07.11.2008 - 11 CS 08.2650

    Fahrtenbuchauflage; behaupteter Nichtzugang des Anhörungsbogens;

    Der Sinn und Zweck der sog. Zweiwochenfrist erhellt sich auch aus der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. April 1971 (DAR 1972, 26).
  • VG Karlsruhe, 23.10.1978 - I 198/78

    Auflage zur Führung eines Fahrtenbuches wegen Unmöglichkeit der Feststellung des

    Der Begriff der Unmöglichkeit der Täterfeststellung im Sinne von § 31 a StVZO ist zwar nicht im Sinne einer logischen Unmöglichkeit zu verstehen (vgl. BVerwG, Urt. v. 23.4.1971, DAR 1972, 26; VGH Bad.-Württ., Urt. v. 14.6.1977 - X 1039/77).

    Denn erst dann, wenn der Kläger als Halter jede Aufklärung darüber abgelehnt hätte, wenn er seinen Wagen überlassen hat oder überlicherweise überläßt, wären weitere Ermittlungen ausgeschieden (vgl. BVerwG, Urt. v. 23.4.1971 a.a.O.).

  • VGH Bayern, 08.03.2013 - 11 CS 13.187

    Fahrtenbuchauflage

    Der Sinn und Zweck der sog. Zweiwochenfrist erhellt sich auch aus dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. April 1971 (VII C 66.70 - DAR 1972, 26).
  • VG Düsseldorf, 28.11.2013 - 6 K 8846/12

    Fahrtenbuch; Mietwagen; Vorführfahrzeug; Mietfahrzeug; Autohaus

  • VG Düsseldorf, 25.06.2012 - 6 K 6286/11

    Dienstfahrzeug Mitwirkung Fahrer Verschulden Unaufklärbarkeit Dienstfahrzeug

  • BVerwG, 12.02.1980 - 7 B 82.79

    Umfang der Verpflichtung der Polizei zum Anhalten und zur Täterfeststellung im

  • OVG Sachsen-Anhalt, 21.02.2017 - 3 M 251/16

    Fahrtenbuchauflage- Angemessene Ermittlungsmaßnahme

  • VG Düsseldorf, 12.09.2013 - 6 K 4111/13

    Anordnung einer Fahrtenbuchauflage trotz Eingrenzung der potentiellen

  • VG Bayreuth, 17.07.2014 - B 1 S 14.412

    Fahrtenbuchauflage

  • VGH Bayern, 28.03.2008 - 11 ZB 06.2573

    Fahrtenbuchauflage; Dokumentationsobliegenheit von Kaufleuten und

  • OVG Berlin, 14.06.2005 - 8 B 8.03

    Rechtmäßigkeit einer Fahrtenbuchauflage; Anordnung der Führung eines

  • BVerwG, 20.07.1983 - 7 B 96.82

    Voraussetzungen für die Verpflichtung eines Fahrzeughalters zur Führung eines

  • BVerwG, 04.09.1981 - 7 B 180.81

    Verfassungsmäßigkeit von § 31a Straßenverkehrs-Zulassungordnung (StVZO)

  • VG Hamburg, 06.07.2015 - 15 E 3047/15

    Fahrtenbuchauflage gegenüber Rechtsanwalt; Schutz von Mandanten

  • VG Hamburg, 20.10.2014 - 15 E 4571/14

    Fahrtenbuchauflage - hier: zur Unmöglichkeit der Feststellung des Fahrzeugführers

  • VG Bayreuth, 08.11.2012 - B 1 K 11.557

    Fahrtenbuchauflage; Geschwindigkeitsüberschreitung um 31 km/h außerorts;

  • OVG Berlin-Brandenburg, 14.06.2006 - 8 B 8.03

    Fahrtenbuchauflage - Erforderlichen Ermittlungsumfang der Bußgeldbehörde

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 29.04.2003 - 8 A 3435/01
  • VG Osnabrück, 22.08.2002 - 2 A 177/01

    Fahrtenbuchauflage - Unmöglichkeit der Fahrzeugführerermittlung

  • BVerwG, 21.07.1995 - 11 B 106.95

    Unmöglichkeit der Feststellung des Führers eines Fahrzeugs - Ursächlichkeit der

  • VG Braunschweig, 14.07.2005 - 6 A 205/05

    Zur Fahrtenbuchanordnung wegen Unmöglichkeit der Fahrerfeststellung im Sinne des

  • BVerwG, 03.05.1984 - 7 B 73.84

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Pflicht zur Führung eines

  • BVerwG, 11.03.1982 - 7 B 14.82

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Verfassungsmäßigkeit des §

  • VG Ansbach, 14.12.2010 - AN 10 K 10 01811

    Fahrtenbuch; Ermessenausübung bei Vorliegen der tatbestandlichen Voraussetzungen;

  • VG Osnabrück, 27.06.2003 - 2 A 117/02

    Fahrtenbuchauflage wegen Nichtermittelbarkeit des Fahrers

  • BVerwG, 20.02.1980 - 7 B 23.80

    Schweigerecht des Fahrzeughalters im Verhältnis zu einer Fahrtenbuchauflage

  • BVerwG, 08.01.1980 - 7 B 247.79
  • BVerwG, 18.01.1974 - VII B 107.73

    Führung eines Fahrtenbuches - Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der

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