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   BVerwG, 30.08.1973 - II C 21.71   

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BVerwG, 30.08.1973 - II C 21.71 (https://dejure.org/1973,324)
BVerwG, Entscheidung vom 30.08.1973 - II C 21.71 (https://dejure.org/1973,324)
BVerwG, Entscheidung vom 30. August 1973 - II C 21.71 (https://dejure.org/1973,324)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Zahlungen nach dem Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der unter Art. 131 Grundgesetz (GG) fallenden Personen (ÄndG/G 131) - Maßgebender Zeitpunkt für Beginn der Zahlungen an unter Art. 131 GG fallende Personen - Entsprechende Anwendung des § 193 Bürgerliches Gesetzbuch ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 44, 45
  • NJW 1974, 73 (Ls.)
  • MDR 1974, 255
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • OVG Niedersachsen, 01.06.2021 - 10 LB 96/20

    Anwendung der "Montagsregelung" bei Anträgen auf Finanzhilfe für Personalausgaben

    Hintergrund der Regelung des § 26 Abs. 3 Satz 1 SGB X ist der Schutz der Ruhe der Bevölkerung an den dort genannten Tagen, indem an diesen nicht die Vornahme einer Handlung zur Einhaltung einer Frist verlangt wird (vgl. Baer in Schoch/Schneider, VwVfG, Stand: Juli 2020, § 31 Rn. 53; Kallerhoff/Stamm in Stelkens/Bonk/Sachs, VwVfG, 9. Auflage 2018, § 31 Rn. 34; BGH, Urteil vom 1.2.2007 - III ZR 159/06 -, juris Rn. 25 zu § 193 BGB), der Betroffene aber dennoch die gesetzliche Frist bis zu deren Ende ausschöpfen können soll (Mutschler in Kasseler Kommentar zum Sozialversicherungsrecht, Stand; September 2020, § 26 SGB X Rn. 9; Michler in BeckOK VwVfG, Stand: 1.1.2021, § 31 Rn. 43; vgl. auch BGH, Urteil vom 1.2.2007 - III ZR 159/06 -, juris Rn. 25; BVerwG, Urteil vom 30.8.1973 - II C 21.71 -, juris Rn. 23).

    Zwar mag sich aus speziellen gesetzlichen Regelungen und ausnahmsweise auch aus sonstigen besonderen Umständen ergeben können, dass eine Frist entgegen § 26 Abs. 3 Satz 1 SGB X auch dann am Tage des Fristendes endet, wenn dieser auf einen dort genannten Tag fällt (vgl. Baer in Schoch/Schneider, VwVfG, Stand: Juli 2020, § 31 Rn. 53; Ramsauer in Kopp/Ramsauer, 20. Auflage 2019, § 31 Rn. 29a; Bayerischer VGH, Urteil vom 3.8.2009 - 11 B 08.294 -, juris Rn. 39 zu §§ 1 Abs. 1, 31 Abs. 3 BayVwVfG; BVerwG, Urteil vom 30.8.1973 - II C 21.71 -, juris Rn. 17, 29 zu § 193 BGB; OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 21.3.2012 - 3 L 176/09 -, juris Rn. 31).

    Zwar wurde die Anwendung der "Montagsregelung" auch damit begründet, dass in vielen Verwaltungsbehörden samstags nicht mehr gearbeitet wird und für den Bürger daher schwer zu erkennen sei, wie er eine fristgebundene Erklärung bei berechtigter Ausnutzung der Frist am Wochenende rechtzeitig zugehen lassen kann, mit der Folge einer Abgabe der Erklärung sicherheitshalber zu einem vorverlagerten Zeitpunkt (vgl. Michler in BeckOK VwVfG, Stand: 1.1.2021, § 31 Rn. 43; BVerwG, Urteil vom 30.8.1973 - II C 21.71 -, juris Rn. 23 zur sinngemäßen Anwendung des § 193 BGB).

    Der Anwendung des § 26 Abs. 3 Satz 1 SGB X stehen auch keine übergeordneten Interessen des Beklagten als Erklärungsempfänger entgegen (vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 30.8.1973 - II C 21.71 -, juris Rn. 29; OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 21.03.2012 - 3 L 176/09 -, juris Rn. 31).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.01.2021 - 6 A 4105/18

    Probezeit Beamter Hinausschieben Verlängerung Ausfallzeiten Bewährung

    vgl. BVerwG, Urteile vom 24. Juni 1965 - II C 90/63 -, ZBR 1966, 91, vom 30. August 1973 - II C 21.71 -, BVerwGE 44, 45 = juris Rn. 17, und vom 28. Januar 2016 - 2 C 10.15 -, NVwZ-RR 2016, 508 = juris Rn. 15; OVG Saarland, Urteil vom 12. Januar 2010 - 3 A 325/09 -, juris Rn. 42 f.
  • BVerwG, 19.12.1995 - 10 A 1.94

    Auswärtiger Dienst - Heimaturlaub - Fahrtkosten - Zuschuß - Aufenthaltsdauer -

    In Übereinstimmung mit der bisherigen Rechtsprechung (vgl. BVerwGE 29, 282 [283]; 44, 45 [47]) sind für die Berechnung von Fristen und die Bestimmung von Terminen die §§ 187 bis 193 BGB als Ausdruck allgemeiner Rechtsgrundsätze auch im Verwaltungsrecht anzuwenden, soweit keine Sonderregeln oder besonderen verwaltungsrechtlichen Interessenlagen dem entgegenstehen; Entsprechendes gilt gemäß § 31 Abs. 1 VwVfG (vgl. Kopp, VwVfG, 5. Aufl., § 31 Rn. 2).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 21.03.2012 - 3 L 176/09

    Antragsfrist bei Wohngeld

    Im Übrigen hat das Bundesverwaltungsgericht hierzu mit Urteil vom 30. August 1973 - II C 21.71 - (BVerwGE 44, 45 ff. = Juris Rdnr. 25) festgestellt:.

    Denn § 26 SGB X gilt sowohl für verfahrensrechtliche als auch für materiell-rechtliche Fristen (so u. a. von Wulfen, SGB X 7. Aufl. 2010, § 26 Rdnr. 3, § 27 Rdnr. 4 m. w. Nachw.; s. zur vergleichbaren Regelung des § 31 Abs. 3 Satz 1 VwVfG: Kopp / Ramsauer, VwVfG, 12. Aufl. 2011, § 31 Rdnr. 7 m. w. Nachw.; s. auch BVerwG, Urt. v. 30.08.1973 - II C 21.71 - Juris).

  • BAG, 03.07.1980 - 2 AZR 340/78

    Kündigungsregelung im Sinne des Schwerbehindertengesetzes

    Jedenfalls für die Zeit bis zum Inkrafttreten des Verwaltungsverfahrensgesetzes des Bundes (VwVfG) vom 25. Mai 1976 (BGBl. I, 1253) und der entsprechenden Gesetze der Länder (vgl. z. B. Verwaltungsverfahrensgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (VwVfG.NW) vom 21. Dezember 1976 (GVB1. NW 1976, 438) am 1. Januar 1977 (§ 103 Abs. 1 VwVfG; § 99 Abs. 1 VwVfG.NW) galten diese Auslegungsvorschriften sinngemäß auch im öffentlichen Recht (vgl. BVerwGE 44, 45 [47] m.w.N.; BVerwG DVB1.1968, 941 und 1970, 417; Forsthoff, Verwaltungsrecht, 10. Aufl., § 9 [S. 174]; MünchKomm. - von Feldmann, BGB, § 193 RdNr. 1; Staudinger-Dilcher, BGB, 12. Aufl., § 186.Rz 4; Wolff- Bachof, Verwaltungsrecht I, 9- Aufl. 1974, § 57 III a CS. 265])» Ob hieran auch für die Zeit nach Inkrafttreten der vorbezeichneten Verfahrensgesetze festzuhalten ist (verneinend Staudinger-Dilcher, aaO: nur noch kraft besonderer Anordnung in den jeweiligen Gesetzen) kann im Streitfall dahingestellt bleiben, weil der Antrag der Beklagten am 24. November 1976 bei der Hauptfürsorgestelle einging und deshalb die Entscheidung fristwahrend noch im Jahre 1976 getroffen werden mußte.
  • OVG Sachsen, 15.01.2013 - 11 F 1/12

    Grundsätze zur Anwendbarkeit des § 193 BGB auf die Frist des Art. 23 S. 6

    Auch wenn es sich bei der Klageerhebung nicht um eine Willenserklärung im engen Sinn, sondern um eine Prozesshandlung als prozessuale Willenserklärung (Kopp/Schenke, VwGO, 18. Aufl. 2012, § 82 Rn. 3 m. w. N.) handelt, ist § 193 BGB für die Berechnung der materiellrechtlichen Fristen und Termine im öffentlichen Recht als Auslegungsvorschrift sinngemäß anwendbar, wenn nicht in dem jeweils einschlägigen öffentlichen Recht Sondervorschriften enthalten sind oder der Sinn des einschlägigen öffentlichen Rechts entgegensteht (BVerwG, Urt. v. 30. August 1973 - II C 21.71 -, juris Rn. 17 m. w. N.).
  • OVG Saarland, 12.01.2010 - 3 A 325/09

    Zur Gewährung einer monatlichen besonderen Zuwendung für Haftopfer nach dem

    BVerwG, Urteile vom 24.6.1965 - II C 90/63 -, ZBR 1966, 91, und vom 30.8.1973 - II C 21.71 -, BVerwGE 44, 45 m.w.N.
  • BVerwG, 31.01.1980 - 2 C 3.78

    Prüfungsausschuß - Bewertungsausschuß - Prämien für Verbesserungsvorschläge -

    Die entsprechende Anwendung von Vorschriften des bürgerlichen Rechts und die Übertragung der in bürgerlichrechtlichen Bestimmungen enthaltenen allgemeinen Rechtsgedanken auf öffentlich-rechtliche Rechtsbeziehungen begegnet, sofern nicht in dem jeweils einschlägigen öffentlichen Recht Sondervorschriften enthalten sind oder der Sinn des einschlägigen öffentlichen Rechts entgegensteht, keinen grundsätzlichen Bedenken (vgl. BVerwGE 44, 45 [47]; Forsthoff, Lehrbuch des Verwaltungsrechts, Band I, Allgemeiner Teil, 10. Aufl. 1973, § 9 [S. 168 ff.]; Wolff/Bachof, Verwaltungsrecht I, 9. Aufl. 1974, § 44 [S. 337 f., 350]; Erichsen/Martens, Allgemeines Verwaltungsrecht, 3. Aufl. 1978, § 10 II 4 [S. 129]).
  • BGH, 21.06.1978 - VIII ZR 127/76

    Ablauf der Frist für den Widerruf eines Prozessvergleichs - Abgabe einer

    Das entspricht auch der Ansicht des Bundesarbeitsgerichts, das in seinem Urteil vom 24. Juni 1955 (a.a.O.) - wenn auch zur früheren Gesetzesfassung - darauf abgestellt hat, daß die Vorschrift des § 193 BGB einen allgemeinen Rechtsgedanken für das Gesamtgebiet des Privatrechts enthält (zur sinngemäßen Anwendung im öffentlichen Recht vgl. Bundesverwaltungsgericht Urt. v. 30. August 1973 - II C 21/71 = NJW 1974, 73).
  • VG Berlin, 19.12.2007 - 14 A 27.07

    Wahl zur Delegiertenversammlung der Zahnärztekammer Berlin 2006 ungültig

    Seit dem noch vor Erlass des Verwaltungsverfahrensgesetzes ergangenen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 30. August 1973 (II C 21.71) steht außer Frage, dass § 193 BGB grundsätzlich für die Berechnung der materiell-rechtlichen Fristen und Termine im öffentlichen Recht aus Auslegungsvorschrift sinngemäß anwendbar ist, wenn nicht in dem jeweils einschlägigen öffentlichen Recht Sondervorschriften enthalten sind oder der Sinn des einschlägigen öffentlichen Rechts entgegensteht (vgl. den Abdruck des Urteils bei juris, dort Rdnr. 17).
  • VGH Bayern, 03.08.2009 - 11 B 08.294

    Schlüsselzahl 172; befristete Fahrerlaubnis; Beginn und Ende der Frist nach § 23

  • VG Saarlouis, 05.03.2009 - 1 K 649/08

    Maßgeblich für die besondere Zuwendung an Haftopfer sind die tatsächlich

  • BVerwG, 14.11.1973 - VIII C 41.73

    Zurückstellung der Einberufung eines Wehrdienstpflichtigen auf Grund unzumutbarer

  • VGH Bayern, 03.08.2009 - 11 B 08.295

    Schlüsselzahl 172; befristete Fahrerlaubnis; Beginn und Ende der Frist nach § 23

  • VG Frankfurt/Main, 09.09.1999 - 15 E 4015/96

    Bestehen eines Anspruchs auf Weiterbetreiben eines Widerspruchsverfahrens gegen

  • VG Berlin, 06.07.1994 - 21 A 391.92

    Konsitutiver Charakter eines Antrages auf Wohngeld; Bewilligungszeitraum und

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