Rechtsprechung
   BayObLG, 04.12.1984 - RE-Miet 2/84   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Rechtsentscheid; Vorlagevoraussetzungen; Entscheidungserheblichkeit; Kündigung bei Tod des Mieters; Erledigung durch Beweisaufnahme

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 564b, § 569 Abs. 1

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1985, 980 (Ls.)
  • BayObLGZ 1984, 279
  • BayObLGZ 1985, 279



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Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 01.07.1987 - VIII ARZ 2/87  

    Voraussetzungen der Vorlage einer Rechtsfrage auf dem Gebiet des

    Diese Ansicht entspricht der überwiegenden Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum (BayObLGZ 1984, 279; OLG Schleswig RES Bd. I § 568 BGB Nr. 3; OLG Hamm WuM 1984, 321 ; Rödding NJW 1968, 2339 ; a.A. KG ZMR 1983, 413 ; OLG Karlsruhe 9. Zivilsenat WuM 1982, 273 ).
  • BGH, 12.03.1997 - VIII ARZ 3/96  

    Kündigungsschutz auch für den Erben, der mit dem verstorbenen Mieter keinen

    Das Landgericht will die aufgeworfene Rechtsfrage verneinen, sieht sich hieran aber durch die Rechtsentscheide des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg vom 21. September 1983 (OLGZ 83, 493 = Grundeigentum 1983, 1017 = ZMR 1984, 247 = WuM 1983, 310 = MDR 1984, 56 = NJW 1984, 60 = FamRZ 1984, 169), des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 4. Dezember 1984 (BayObLGZ 1985, 279 - WuM 1985, 52 = ZMR 1985, 97 - Grundeigentum 1985, 297 - MDR 1985, 324 - NJW 1985, 980 = FamRZ 1985, 473) und des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 29. Dezember 1989 (Bundesanzeiger 1990, 359 - NJW-RR 1990, 216 - WuM 1990, 60 = ZMR 1990, 108) gehindert.

    d) Einem minderen oder sogar fehlenden Schutzbedürfnis des Erben, dem der Vermieter gemäß § 569 BGB gekündigt hat, kann daher nach der gegenwärtigen Rechtslage nur dadurch Rechnung getragen werden, daß an das berechtigte Interesse des Vermieters im Sinne des § 564 b BGB keine zu hohen Anforderungen gestellt sowie die beiderseitigen Interessen bei der Abwägung gemäß § 556 a Abs. 1 Satz 1 BGB berücksichtigt werden (Rechtsentscheid des BayObLG vom 4. Dezember 1984 aaO., Köhler/Kossmann aaO., vgl. auch BVerfG, Beschluß vom 10. Oktober 1990).

  • BayObLG, 04.02.1987 - REMiet 2/86  
    Dies wird vom Senat in ständiger Rechtsprechung für die Zulässigkeit eines Rechtsentscheids gefordert (BayObLGZ 1980, 360/363 m.w.Nachw.; 1981, 1/3, 1983, 30/32; 1984, 279/281; 1985, 88/91).

    Die Entscheidungserheblichkeit darf aber nicht deshalb verneint werden, weil das Beweisergebnis noch ungewiß ist und die Rechtsfrage sich wieder stellen würde, wenn das Landgericht zu dem Ergebnis käme, die Kläger hätten die bestrittenen tatsächlichen Voraussetzungen bewiesen (BayObLGZ 1984, 279/281 m.weit.Nachw.).

  • OLG Karlsruhe, 29.12.1989 - 3 REMiet 2/89  

    Berechtigtes Interesse; Kündigung; Mietverhältnis; Erbe

    »Für die Kündigung des Vermieters gem. § 569 BGB ist ein berechtigtes Interesse an der Beendigung des Mietverhältnisses i.S.d. § 564 b BGB auch dann erforderlich, wenn der Erbe zu Lebzeiten des Mieters nicht in der Wohnung gelebt hat (Anschluß an die Rechtsentscheide des OLG Hamburg vom 21.09.1983 - OLG Hamburg, HdM Nr. 14 = NJW 1984, 60 - und des BayObLG vom 04.12.1984 - BayObLG, HdM Nr. 22 = WuM 1985, 52 ).«.

    Wie der Vorlagebeschluß zutreffend ausführt, würde die Kammer damit von den Rechtsentscheiden des OLG Hamburg vom 21.09.1983 - NJW 1984, 60 - und des BayObLG vom 04.12.1984 - WuM 1985, 52 - abweichen.

    Der Senat bejaht die Vorlagefrage; er schließt sich der in den Rechtsentscheiden des OLG Hamburg (NJW 1984, 60 ) und des BayObLG (WuM 1985, 52 ) vertretenen Auffassung an, die auch im Schrifttum (Barthelmess, 2. Wohnraumkündigungsschutzgesetz, 3. Aufl., § 564 b Rdn. 20; Grapentin in: Bub/Treier, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, Kap. IV Rdn. 234; Köhler, Handbuch der Wohnraummiete, § 23 Rdn. 3; Schmidt-Futterer/Blank, Wohnraumschutzgesetze, 6. Aufl., B 579; Staudinger/Sonnenschein, 12. Aufl., 2. Bearbeitung, § 564 b Rdn. 13; Sternel, Mietrecht, 3. Aufl., IV 100) breite Zustimmung gefunden hat.

  • BayObLG, 12.05.1997 - REMiet 1/96  

    Teilunwirksamkeit einer Mietvertragsklausel zur Durchführung von

    (erneuter) Beweisaufnahme als Individualvereinbarung eingestuft werden kann (zur Entscheidungserheblichkeit in diesem Fall vgl. BayObLGZ 1984, 279/281 und 1991, 66/69).
  • BayObLG, 02.07.1993 - REMiet 5/92  

    Mietvertrag auf Lebenszeit als befristetes Mietverhältnis

    Nur dem dem Hausstand des Mieters nicht angehörenden Erben bleibt die Möglichkeit verschlossen, das Mietverhältnis fortzusetzen, weil dieses mit dem Tod des Mieters endet und daher keine Rechtsstellung auf den Erben übergeht, die im Rahmen des für den Erblasser geltenden Bestandsschutzes (vgl. BayObLGZ 1984 279, 282; OLG Hamburg NJW 1984, 60, 61; OLG Karlsruhe WuM 1990, 60, 61) einen Fortsetzungsanspruch begründen könnte (Emmerich/Sonnenschein § 564 BGB Rn. 2 a).
  • BayObLG, 23.07.1987 - REMiet 2/87  
    Dies ist eine weitere Voraussetzung für die Zulässigkeit eines Rechtsentscheids (ständige Rechtsprechung des Senats, z.B. BayObLGZ 1983, 30/32; BayObLGZ 1984, 279/281; BayObLGZ 1985, 88/91; BayObLGZ 1987, 36/38).
  • OLG Hamm, 11.11.1996 - 30 REMiet 2/96  

    Voraussetzungen für die Erteilung eines Wohnberechtigungsscheins ; Wirksamkeit

    Es hält die Vorlagefrage für entscheidungserheblich und möchte darin von den RE des OLG Hamburg v. 21.9.1983 - 4 U 42/83 (ZMR 1984, 247 = WuM 1983, 310 ), des BayObLG v. 4.12.1984 - REMiet 2/84 - (ZMR 1985, 97 = WuM 1985, 52 ) und des OLG Karlsruhe v. 29.12.1989 - 3 ReMiet 2/89 - (ZMR 1990, 108 = WuM 1990, 60 ) abweichen.
  • BayObLG, 10.03.1988 - REMiet 2/88  

    Mieterhöhungsverlangen während des für die Kappungsgrenze maßgebenden Zeitraums

    Die Entscheidungserheblichkeit darf aber nicht deshalb verneint werden, weil das Beweisergebnis noch ungewiß ist und die Rechtsfrage sich wieder stellen würde, wenn das Landgericht zu dem Ergebnis käme, daß die bestrittenen tatsächlichen Voraussetzungen bewiesen sind (vgl. BayObLGZ 1987, 36/39; BayObLGZ 1984, 279/281 m.w.Nachw.).
  • OLG Karlsruhe, 07.01.1987 - 3 REMiet 2/86  

    Aufrechnung der Kaution mit dem Schadensersatzanspruchs des Vermieters;

    Das Landgericht ist bereits dann befugt, eine Frage zum Rechtsentscheid vorzulegen, wenn die Berufung nur bei einer der möglichen Antworten zur Endentscheidung reif ist (Senat, Rechtsentscheid vom 19.8.1983, OLGZ 1983, 488 = NJW 1984, 62 = WuM 1983, 314 = Justiz 1983, 407; BayObLG, WuM 1985, 52 ).
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