Rechtsprechung
   BayObLG, 09.05.1996 - 1Z BR 203/95   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 1666, § 1666a; FGG § 50a, § 50b
    Entziehung der gesamten elterlichen Sorge durch Entziehung sämtlicher Teilrechte

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Erforderlichkeit der gesonderten Begründung sowohl des Entzugs der Personensorge wie des Entzugs der Vermögenssorge bei Entzug der gesamten elterlichen Sorge; Entziehung des Sorgerechts aufgrund unverschuldeten Versagens und der dadurch begründeten Gefährdung des Kindeswohls; Begründung eines berechtigten Interesses im Rahmen einer Beschwerde durch eine langjährige Beziehung zu dem Kind sowie dessen Betreuung; Rechtfertigung der vollständigen "Übertragung" der Personensorge auf den Stiefvater zur Vermeidung von Schwierigkeiten im Umgang mit der Mutter oder mit dem Jugendamt; Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts zur Sicherung des Verbleibs des Kindes; Erforderlichkeit der persönlichen Anhörung der personensorgeberechtigten Eltern sowie des Kindes

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 1996, 1352



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Wird zitiert von ... (2)  

  • BayObLG, 26.02.1998 - 1Z BR 198/97  

    Entziehung des Personensorgerechts für ein Kleinkind

    Rechtsgrundlage für eine Entziehung der gesamten Personensorge ist § 1705 Satz 2, § 1666 Abs. 1 BGB , während die Vermögenssorge unter den Voraussetzungen des § 1666 Abs. 3 oder des § 1667 Abs. 5 BGB entzogen werden kann (BayObLGZ 1990, 63/69, BayObLG FamRZ 1993, 846/857, BayObLG FamRZ 1996, 1352 ).
  • BayObLG, 11.06.1997 - 1Z BR 74/97  

    Anhörung des Kindes im Beschwerdeverfahren über Entziehung des

    Hat das Vormundschaftsgericht die Beteiligten angehört, so kann das Beschwerdegericht nur dann von einer erneuten Anhörung absehen, wenn die erstinstanzlichen Anhörungen erst kurze Zeit zurückliegen und ihr Ergebnis in den Akten niedergelegt ist, neue Tatsachen oder rechtliche Gesichtspunkte, die eine erneute Anhörung erforderlich machen würden, nicht vorliegen und das Beschwerdegericht weder die Angaben der Beteiligten anders würdigt als das Vormundschaftsgericht noch seine Entscheidung auf den persönlichen Eindruck von den Beteiligten stützt (BayObLGZ 1993, 21, 27 und BayObLG FamRZ 1996, 1352 ).
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