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   BayObLG, 23.02.1995 - 5St RR 79/94   

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https://dejure.org/1995,1150
BayObLG, 23.02.1995 - 5St RR 79/94 (https://dejure.org/1995,1150)
BayObLG, Entscheidung vom 23.02.1995 - 5St RR 79/94 (https://dejure.org/1995,1150)
BayObLG, Entscheidung vom 23. Februar 1995 - 5St RR 79/94 (https://dejure.org/1995,1150)
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Eidesstattliche Versicherung per Telefax

§ 156 StGB, grundsätzlich genügt für den Straftatbestand die Einreichung per Telefax (hier: im Rahmen eines Arrestverfahrens), strafrechtliche Relevanz erst ab Bezugnahme in der mündlichen Verhandlung

Volltextveröffentlichungen (3)

  • JurPC-Archiv

    Strafbarkeit einer durch Telefax übermittelten, falschen eidesstattlichen Versicherung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB § 156; ZPO § 924

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Abgabe einer falschen Versicherung an Eides Statt; Wirksamkeit der Abgabe bei Übersendung der Versicherung mittels Telefax

Papierfundstellen

  • NJW 1996, 406
  • Rpfleger 1995, 474
  • BayObLGSt 1995, 36
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BGH, 09.05.2017 - 1 StR 265/16

    Steuerhinterziehung durch Unterlassen (Garantenstellung aus Ingerenz: Begrenzung

    Dabei wird zum Teil bereits mit dem Einreichen eines Schriftsatzes mit unrichtigen Tatsachenbehauptungen ein Versuchsbeginn angenommen (vgl. BGH, Urteil vom 19. März 1974 - 1 StR 553/73, bei Dallinger MDR 1975, 194, 197; BayObLG, Urteil vom 23. Februar 1995 - 5 StR 79/94, NJW 1996, 406, 408; zustimmend Tiedemann in LK-StGB, 12. Aufl., § 263 Rn. 279 und Satzger in Satzger/Schluckebier/Widmaier, StGB, 3. Aufl., § 263 Rn. 336), zum Teil erst bei Kenntnisnahme des Richters von der unrichtigen Behauptung (vgl. OLG Bamberg, Beschluss vom 22. Dezember 1981 - Ws 472/81, NStZ 1982, 247).
  • OLG München, 08.08.2006 - 4St RR 135/06

    Versuchter Prozessbetrug durch Wandlungsklage wegen selbstverursachter Mängel der

    Allein entscheidend ist, ob mit der Übersendung des Gutachtens bei dem entscheidenden Richter bereits eine irrtümliche Vorstellung bezüglich des Sachverhalts begründet werden sollte (vgl. BayObLGSt 1995, 36/43 = NJW 1996, 406/408).
  • BGH, 16.04.2002 - KZR 5/01

    "Wettbewerbsverbot in Realteilungsvertrag"; Umfang der Rechtskraft eines

    Sie können auch per Telefax abgegeben werden (BayObLG NJW 1996, 406, 407 zu § 156 StGB; Zöller/Greger, ZPO, 23. Aufl., § 294 Rdn. 4).
  • OLG Köln, 06.08.2002 - 4 UF 76/01

    Verwirkung des Unterhaltsanspruchs wegen versuchten Prozessbetrugs

    Der Versuch des Prozeßbetrugs beginnt nach ganz herrschender Meinung, der der Senat folgt, bereits mit dem Einreichen bewußt unwahren Parteivorbringens bei Gericht (vgl. Tröndle/Fischer, StGB 50. Aufl. § 263 Rdn. 22; BGH bei Dallinger MDR 1975, 194, 197; BayObLG NJW 1996, 406, 408; OLG Bamberg NStZ 1982, 247 m. Anm. Hilger aaO 248; Momsen NStZ 1999, 306, 307; vgl. auch BGHSt 43, 317, 319 sowie bereits BGHSt 24, 257, 260 f. zum Antrag auf Erlaß eines Zahlungsbefehls alten Rechts).
  • OLG Hamm, 03.12.2003 - 11 UF 68/03

    Unterhaltsrecht: Zur Frage der mutwilligen Verletzung schwerwiegender

    Der Versuch des Prozessbetrugs beginnt dabei bereits mit dem Einreichen bewusst unwahren Parteivorbringens bei Gericht (OLG Koblenz OLGR 1997, 245 unter Hinweis auf Tröndle/Fischer, 50. Aufl., § 263 StGB Rz. 22; BGH bei Dallinger, MDR 1975, 194 [197]; BayObLG v. 23.2.1995 - 5 St RR 79/94, CR 1995, 750 = NJW 1996, 406 [408]; OLG Bamberg v. 22.12.1981 - Ws 474/81, NStZ 1982, 247 m. Anm. Hilger, NStZ 1982, 248).
  • BSG, 23.06.2010 - B 12 KR 14/10 B

    Sozialgerichtliches Verfahren - Voraussetzung für ordnungsgemäße Ersatzzustellung

    Allerdings hat sie die darin enthaltenen Tatsachenbehauptungen entgegen § 67 Abs. 2 Satz 2 SGG nicht glaubhaft gemacht, weil die "Eidesstattliche Erklärung" ihres Ehemannes nur in Kopie und damit nicht formgerecht (RG, Urteil vom 14.2.1936 - 1 D 1023/35 - RGSt 70, 130; FG Brandenburg, Beschluss vom 22.4.1996 - 1 V 127/96 E - EFG 1996, 717; Ruß in Leipziger Kommentar zum StGB, 12. Aufl 2009, § 156 RdNr 4; zur zulässigen Übermittlung per Telefax direkt an das zuständige Gericht vgl BayObLG, Urteil vom 23.2.1995 - 5St RR 79/94 - BayObLGSt 1995, 36 = NJW 1996, 406; BPatG, Beschluss vom 23.3.2004 - 24 W (pat) 103/02 - BPatGE 48, 109) vorgelegt worden ist.
  • KG, 16.10.2006 - 10 U 286/05

    Ausfuhrverbotsantrag für archäologische Gegenstände im Wege der einstweiligen

    Das notwendig hinzukommende Element ist der erkennbare Wille, die tatsächliche Bekundung in Hinsicht auf ihre Richtigkeit "an Eides Statt" abzugeben (BayObLG, NJW 1996, 406).
  • BFH, 31.05.2001 - IV S 4/01

    Gewinnfeststellung - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Klagefrist -

    Das Bayerische Oberste Landesgericht hat indes die Strafbarkeit einer falschen Versicherung an Eides Statt angenommen, wenn der Absender das Original unterschrieben hatte und die Erklärung von seinem Telefaxgerät aus dem Gericht übermittelt worden war (Urteil vom 23. Februar 1995 5 St RR 79/94, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1996, 406).
  • OLG Hamburg, 05.07.2005 - 7 U 22/05

    Persönlichkeitsrechtsverletzung in der Presseberichterstattung: Behauptung der

    Danach besteht für den Senat kein Zweifel daran, dass das Original der Erklärung vom 6. September 2004 beim zuständigen Gericht eingegangen ist, so dass eine wirksame Abgabe der eidesstattlichen Versicherung i.S.v. § 156 StGB vorliegt (vgl. BayObLG, NJW 1996, 406, 407).
  • BPatG, 23.03.2004 - 24 W (pat) 103/02
    Das Telefax gewährleistet in diesem Fall zumindest die gleiche Authentizität des Textes und der Person des Absenders wie im Falle postalischer Übermittlung einer originalunterzeichneten Urkunde (vgl. BayObLG NJW 1996, 406, 407).
  • OLG Brandenburg, 29.07.2008 - 9 WF 115/08

    Ordnungsgeld: Unentschuldigtes Fernbleiben im Termin der Partei eines

  • BPatG, 04.05.2005 - 27 W (pat) 282/03
  • BPatG, 24.11.2003 - 30 W (pat) 223/02
  • BPatG, 18.01.2005 - 27 W (pat) 282/03
  • BPatG, 28.10.2002 - 30 W (pat) 200/01
  • BPatG, 25.02.2002 - 30 W (pat) 143/01
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