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   EGMR, 02.09.2010 - 35623/05   

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https://dejure.org/2010,10221
EGMR, 02.09.2010 - 35623/05 (https://dejure.org/2010,10221)
EGMR, Entscheidung vom 02.09.2010 - 35623/05 (https://dejure.org/2010,10221)
EGMR, Entscheidung vom 02. September 2010 - 35623/05 (https://dejure.org/2010,10221)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • HRR Strafrecht

    Art. 8 EMRK; Art. 7 EMRK; Art. 6 EMRK; Art. 35 EMRK; Art. 2 Abs. 1, Art. 1 GG; Art. 10 GG; § 100c Abs. 1 Nr. 1 lit. b StPO aF; § 163f Abs. 4 StPO
    Recht auf Achtung des Privatlebens (Datenschutz; GPS-Überwachung; Observation; Verhältnismäßigkeit; Totalüberwachung; Recht auf informationelle Selbstbestimmung; Fernmeldegeheimnis; Antiimperialistische Zellen [AIZ]); gesetzliche Grundlage (Vorhersehbarkeit; ...

  • Bundesministerium der Justiz

    U. gegen Deutschland

    Art. 8 EMRK; Art. 6 EMRK
    GPS-Überwachung

  • Wolters Kluwer

Kurzfassungen/Presse (5)

  • heise.de (Pressebericht, 02.09.2010)

    GPS-Observation bei Verdacht auf schwere Straftaten zulässig

  • lto.de (Kurzinformation)

    GPS-Überwachung bei strafrechtlichen Ermittlungen zulässig

  • lto.de (Kurzinformation)

    GPS-Überwachung bei strafrechtlichen Ermittlungen zulässig

  • RIS Bundeskanzleramt Österreich (Ausführliche Zusammenfassung)
  • anwalt.de (Kurzinformation)

    GPS-Überwachung des Ehemannes ist in den USA kein Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht

Besprechungen u.ä.

  • beck-blog (Entscheidungsbesprechung)

    GPS-Überwachung bei strafrechtlichen Ermittlungen zulässig

Sonstiges

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2011, 1333
 
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Wird zitiert von ... (20)

  • BVerfG, 20.04.2016 - 1 BvR 966/09

    BKA-Gesetz

    So bedarf die Durchführung einer Wohnraumüberwachung des Verdachts einer besonders schweren Straftat (vgl. BVerfGE 109, 279 ), die Durchführung einer Telekommunikationsüberwachung oder die Nutzung von vorsorglich erhobenen Telekommunikationsverkehrsdaten des Verdachts einer schweren Straftat (vgl. BVerfGE 125, 260 ; 129, 208 ) und die Durchführung einer anlassbezogenen Telekommunikationsverkehrsdatenerhebung oder einer Observation etwa durch einen GPS-Sender einer - im ersten Fall durch Regelbeispiele konkretisierten - Straftat von erheblicher Bedeutung (vgl. BVerfGE 107, 299 ; 112, 304 ; zu letzterer Entscheidung vgl. auch EGMR, Uzun v. Deutschland, Entscheidung vom 2. September 2010, Nr. 35623/05, § 70, NJW 2011, S. 1333 , zu Art. 8 EMRK).

    Bleiben die Überwachungsmaßnahmen in dieser Weise begrenzt, haben sie kein so großes Eingriffsgewicht, dass deren Anordnung durch einen Richter verfassungsrechtlich geboten ist (vgl. strenger für die Observation mittels GPS-Sender Supreme Court of the United States, United States v. Jones, 132 S. Ct. 945 [2012]; zur Überwachung eines Verdächtigen mittels GPS zurückhaltender wiederum EGMR, Uzun v. Deutschland, Entscheidung vom 2. September 2010, Nr. 35623/05, NJW 2011, S. 1333 , zu Art. 8 EMRK).

  • BVerfG, 07.12.2011 - 2 BvR 2500/09

    Verwertungsverbot Wohnraumüberwachung

    b) Aus der Begründung der Verfassungsbeschwerde ergibt sich nur, dass intensive verdeckte Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt wurden, gegen deren Verhältnismäßigkeit angesichts des konspirativen Verhaltens der Beschwerdeführer und der Schwere des Tatverdachts keine Bedenken bestehen (vgl. BVerfGE 112, 304 ; vgl. weiter EGMR, Urteil vom 2. September 2010 - 35623/05 -, Uzun/Deutschland, NJW 2011, S. 1333 zu Art. 8 EMRK).
  • BGH, 04.06.2013 - 1 StR 32/13

    Überwachung von Personen mittels an Fahrzeugen angebrachter GPS-Empfänger ist

    aa) Einerseits sind die Eingriffe in das Persönlichkeitsrecht des Observierten durch den Einsatz von GPS-Sendern zunächst weniger schwerwiegend als etwa durch das heimliche Abhören des gesprochenen Wortes (vgl. BVerfG, Urteil vom 12. April 2005 - 2 BvR 581/01, BVerfGE 112, 304; vgl. auch EGMR, Urteil vom 2. September 2010 - BeschwerdeNr. 35623/05, NJW 2011, 1333, 1335 Rn. 52).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.07.2013 - 5 A 607/11

    Dauerobservation eines rückfallgefährdeten Sexualstraftäters von März 2009 bis

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 8. November 2012 - 1 BvR 22/12 -, juris, Rn. 23 m. w. N.; siehe auch EGMR, Urteil vom 2. September 2010 - 35623/05 -, NJW 2011, 1333, 1334 (Rn. 43 ff.) - Durch die fast lückenlose Präsenz der den Betroffenen außerhalb seiner Wohnung überwachenden Polizisten wird die Möglichkeit, ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben zu führen, erheblich beeinträchtigt.
  • EGMR, 27.04.2017 - 73607/13

    Kölner Strafrechtler gewinnt vor EGMR: Staatsanwalt durfte Verteidigerkonto nicht

    Darüber hinaus weist der Gerichtshof erneut darauf hin, dass die Aufbewahrung oder Erhebung von Daten, die das "Privatleben" einer Person betreffen, einen Eingriff im Sinne des Artikels 8 darstellt, ungeachtet dessen, wer im Besitz des Mediums ist, auf dem sich die Informationen befinden (siehe sinngemäß M.N. u. a../. San Marino, a. a. O., Rdnr. 53; Valentino Acatrinei./. Rumänien, Individualbeschwerde Nr. 18540/04, Rdnr. 53, 25. Juni 2013; U../. Deutschland, Individualbeschwerde Nr. 35623/05, Rdnr. 49, ECHR 2010 (Auszüge); und Lambert./. Frankreich, 24. August 1998, Rdnr. 21, Reports of Judgments and Decisions 1998-V).
  • VG Aachen, 24.01.2011 - 6 K 140/10

    Polizeiliche Dauerüberwachung in Heinsberg-Randerath ist rechtmäßig

    Kernbereichsrelevante Situationen werden daher, wenngleich sie im Einzelfall nicht auszuschließen sind, im Regelfall bei der längerfristigen Observation nicht eintreten, 155 vgl. BVerfG, Urteil vom 12. April 2005 - 2 BvR 581/01 -, a.a.O. (zur GPS-Observation); Shirvani, a.a.O., VerwArch 2010, 86 ff., 107; vgl. dazu, dass es auch im öffentlichen Kontext einen Bereich gibt, in dem eine Person mit anderen interagiert, der unter den Begriff des "Privatlebens" fallen kann: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte - 5. Sektion (EGMR), Urteil vom 2. September 2010 - 35623/05 - (zur GPS-Überwachung), .

    Wenngleich eine derartige verfahrensrechtliche Sicherung durch eine neutrale Instanz zu einem Zugewinn an Schutz für die betroffenen Rechtsgüter führte, 168 vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 2. Juli 2009 - 2 BvR 1691/07 -, a.a.O. (zu § 163 f StPO); EGMR, Urteil vom 2. September 2010 - 35623/05 - (zur GPS-Überwachung), a.a.O., 169.

    Die Maßnahme der längerfristigen Observation, die - wie aufgezeigt - den Kernbereich privater Lebensgestaltung regelmäßig nicht tangiert, 267 vgl. insoweit auch: EGMR, Urteil vom 2. September 2010 - 35623/05 -, a.a.O. (zur GPS-Überwachung), 268.

  • EGMR, 27.06.2017 - 931/13

    SATAKUNNAN MARKKINAPÖRSSI OY AND SATAMEDIA OY v. FINLAND

    Z ugruntowanego orzecznictwa wynika, ?¼e tam, gdzie sprawa dotyczyla kompilacji danych na temat konkretnej osoby, przetwarzanie lub wykorzystywanie danych osobowych lub te?¼ publikacja materialu w sposób lub w stopniu wykraczajacym poza standardowo przewidywalny zakres, powstaja kwestie z zakresu ?¼ycia prywatnego (zob. Uzun przeciwko Niemcom, nr 35623/05, §§ 44-46, ECHR 2010 (fragmenty); zob.
  • Generalanwalt beim EuGH, 14.04.2011 - C-70/10

    Rechtsangleichung

    Vgl. EGMR, Urteil Uzun gegen Deutschland vom 2. September 2009, Beschwerde Nr. 35623/05, § 66. In dieser Rechtssache hat der Gerichtshof es vorgezogen, die allgemeineren Grundsätze "zum angemessenen Schutz vor willkürlichen Eingriffen in Rechte aus Artikel 8" EMRK anzuwenden.
  • VG Freiburg, 27.11.2012 - 3 K 1607/11

    Übertragung der Befugnis zur Anordnung von besonderen Mitteln der Datenerhebung

    Ebenso müssen alle Ermittlungsmaßnahmen (d.h. die eingesetzten besonderen Mittel der Datenerhebung gemäß § 22 Abs. 1 Nr. 2 PolG) in den Akten dokumentiert sein (vgl. BVerfG, Urt. v. 02.09.2010 - 2 BvR 581/01 - BVerfGE 112, 304 und EGMR, Urt. v. 02.09.2010 - 35623/05 - NJW 2011, 1333).
  • EGMR, 08.02.2018 - 31446/12

    BEN FAIZA c. FRANCE

    Il soutient qu'à la différence du droit allemand en cause dans l'arrêt Uzun c. Allemagne, (no 35623/05, CEDH 2010 (extraits)), aucun texte de droit interne ne permettait de prévoir la possibilité d'être surveillé par un GPS mis en place sur un véhicule à l'insu de son utilisateur et qu'aucune protection contre les abus de pouvoir et l'arbitraire n'était prévue.

    La Cour rappelle qu'il y a lieu de distinguer, de par sa nature même, la surveillance par géolocalisation d'autres méthodes de surveillance par des moyens visuels ou acoustiques qui, en règle générale, sont davantage susceptibles de porter atteinte au droit d'une personne au respect de sa vie privée, en ce qu'elles révèlent plus d'informations sur la conduite, les opinions ou les sentiments de la personne qui en fait l'objet (Uzun c. Allemagne, no 35623/05, § 52, CEDH 2010 (extraits)).

  • Generalanwalt beim EuGH, 21.01.2020 - C-746/18

    Prokuratuur (Conditions d'accès aux données relatives aux communications

  • EGMR, 21.06.2011 - 30194/09

    SHIMOVOLOS v. RUSSIA

  • EGMR, 02.10.2012 - 22491/08

    SEFILYAN v. ARMENIA

  • EGMR, 23.05.2019 - 542/13

    CHEBAB c. FRANCE

  • EGMR, 30.05.2017 - 32600/12

    TRABAJO RUEDA c. ESPAGNE

  • EGMR, 15.04.2014 - 60225/11

    MURAT ÖZDEMIR c. TURQUIE

  • EGMR, 19.11.2013 - 19267/05

    ULARIU c. ROUMANIE

  • EGMR, 25.06.2013 - 18540/04

    VALENTINO ACATRINEI v. ROMANIA

  • EGMR, 18.06.2019 - 45501/08

    KUMPIA?OWSKA ET AUTRES c. POLOGNE

  • EGMR, 06.12.2016 - 43545/13

    VASILICA MOCANU v. ROMANIA

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