Rechtsprechung
   EGMR, 08.04.2004 - 11057/02   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • Judicialis
  • Jurion

    Geltendmachung einer Verletzung von Art. 8 Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK) durch die Entziehung des elterlichen Sorgerechts für vier Kinder und drei Kinder aus erster Ehe sowie das Verbot des Umgangs mit allen Kindern ; Anforderungen an die Erschöpfung des innerstaatlichen Rechtswegs im Lichte des Art. 35 EMRK; Erörterung der Notwendigkeit eines Sorgerechtsentzugs in einer demokratischen Gesellschaft im Rahmen der Rechtfertigung eines Eingriffs in das Recht auf Achtung des Familienlebens ; Möglichkeit einer Verletzung der Menschenrechte trotz einer nationalen Entscheidung zu Gunsten des Beschwerdeführers bei fehlender aufschiebender Wirkung; Zusammensein von Elternteil und Kind als ein grundlegender Bestandteil des Familienlebens; Voraussetzungen an die staatliche Inobhutnahme eines neugeborenen Kindes; Voraussetzungen der Trennung von Kindern von der Familie gegen den Willen der Erziehungsberechtigten

  • Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

    HAASE v. GERMANY

    Art. 6, Art. 6 Abs. 1, Art. 8, Art. 8 Abs. 2, Art. 8 Abs. 1, Art. 34, Art. 35, Art. 35 Abs. 1, Art. 41
    Violation of Art. 8 with regard to taking into care No separate issue under Art. 6-1 Inadmissible under Art. 8 with regard to denial of access Pecuniary damage - financial award Non-pecuniary damage - financial award Costs and expenses partial award (englisch)

  • Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

    HAASE c. ALLEMAGNE

    Art. 6, Art. 6 Abs. 1, Art. 8, Art. 8 Abs. 2, Art. 8 Abs. 1, Art. 34, Art. 35, Art. 35 Abs. 1, Art. 41
    Violation de l'art. 8 en ce qui concerne la prise en charge Aucune question distincte au regard de l'art. 6-1 Irrecevable quant à l'art. 8 en ce qui concerne le refus du droit de visite Dommage matériel - réparation pécuniaire Préjudice moral - réparation pécuniaire Remboursement partiel frais et dépens (französisch)

  • Österreichisches Institut für Menschenrechte PDF

    (englisch)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Entziehung der elterlichen Sorge

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2004, 3401
  • NVwZ 2005, 1165 (Ls.)
  • FamRZ 2005, 585



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Wird zitiert von ... (33)  

  • OLG Frankfurt, 16.01.2015 - 4 UF 255/14  

    Zum Maßstab für die Prüfung des Entzugs der elterlichen Sorge

    Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebensverhältnisse der Eltern und deren Lebensführung rechnen dabei regelmäßig zum allgemeinen Lebensrisiko des Kindes; hieraus resultierende Fehlentwicklungen sind unterhalb der von Art. 6 Abs. 3 GG vorgegebenen Gefährdungsschwelle hinzunehmen (vgl. BVerfG, NJW 2010, 2333; FamRZ 2008, 492; FamRZ 2005, 585; FamRZ 1982, 567).
  • OLG Schleswig, 30.07.2013 - 11 U 100/10  

    Amtspflichtverletzung des Jugendamtes durch Bekanntgabe des Aufenbthaltsorts

    Die Übergabe eines Kindes in Vollzeitpflege stellt einen Eingriff in das Elternrecht des Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG (Bundesverfassungsgericht, FamRZ 2002, 1021, 1023) sowie in das Recht auf Achtung des Familienlebens nach Art. 8 Abs. 1 EMRK dar ( EGMR , FamRZ 2005, 585).

    Wenn familiäre Bindungen entstanden sind, muss der Staat grundsätzlich so handeln, dass sich diese Bindung entwickeln kann und jedenfalls Maßnahmen treffen, die es Eltern und Kind ermöglichen, wieder zusammenzukommen (EuGHMR, FamRZ 2005, 585 - 590).

  • EGMR, 12.02.2008 - 34499/04  

    C. H. u. a. ./. Deutschland

    Individualbeschwerde Nr. 11057/02 und das Urteil des Gerichtshofs vom 8. April 2004.

    Rügen nach Artikel 46 i. V. m. Artikel 8 der Konvention Die Beschwerdeführer rügten nach Artikel 46 i. V. m. Artikel 8 der Konvention, dass die deutschen Behörden die Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 8. April 2004 ( H. ./. Deutschland , Individualbeschwerde Nr. 11057/02, ECHR 2004-III (Auszüge) und K. ./. Deutschland , Individualbeschwerde Nr. 46544/99, ECHR 2002-I) missachtet hätten, da sie bei ihren Entscheidungen im Hauptsacheverfahren die Konvention, wie sie vom Gerichtshof in den genannten Urteilen ausgelegt worden sei, nicht berücksichtigt hätten.

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