Rechtsprechung
   EGMR, 13.11.2008 - 26073/03   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2008,17820
EGMR, 13.11.2008 - 26073/03 (https://dejure.org/2008,17820)
EGMR, Entscheidung vom 13.11.2008 - 26073/03 (https://dejure.org/2008,17820)
EGMR, Entscheidung vom 13. November 2008 - 26073/03 (https://dejure.org/2008,17820)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • HRR Strafrecht

    Art. 6 Abs. 1 Satz 1 EMRK; Art. 13 EMRK: Art. 34 EMRK; Art. 35 EMRK; Art. 2 Abs. 1, Abs. 2 GG; Art. 20 Abs. 3 GG; Art. 34 GG; § 839 BGB; § 2 StrEG; § 7 StrEG
    Recht auf Verfahrensbeschleunigung (überlange Verfahrensdauer; Kriterien der Angemessenheit; Beginn der Frist); Recht auf Beschwerde; Individualbeschwerde (Verlust der Opfereigenschaft durch Abhilfe in Form innerstaatlicher Rechtsbehelfe; mangelnde Erschöpfung des innerstaatlichen Rechtsweges; Antrag auf Entschädigung nach dem StrEG); Amtshaftungsansprüche

  • Bundesministerium der Justiz

    O. gegen Deutschland

    Art. 6 Abs. 1 EMRK
    überlange Verfahrensdauer; Strafverfahren; Verlust der Opfereigenschaft nach Einstellung; Wiedergutmachung

  • Jurion

    Unangemessene Länge eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens gem. Art. 6 Abs. 1 der Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten ("die Konvention") wegen Betrugs; Einstellung nach § 153 Strafprozessordnung (StPO) auch bei bestehendem Verdacht des Betruges und der Untreue bezüglich einer Misswirtschaft bei der Verwaltung von Immobilienfonds einer Gesellschaft; Voraussetzungen für das Absehen einer weiteren Strafverfolgung durch die Staatsanwaltschaft nach § 153a Abs. 1 StPO; Voraussetzung des § 154 StPO; Voraussetzungen für den Ersatz von Schäden durch unrechtmäßige Strafverfolgung; Erfordernis des Einlegens einer Verfassungsbeschwerde als wirksame Beschwerde zur Rüge der Dauer des Strafverfahrens i.S.v. Art. 13 der Konvention; Anwendung der Bestimmungen des Art. 34 GG i.Vm. § 839 BGB auch bei einer Amtspflichtverletzung in Form einer Verweigerung oder Verzögerung der Amtsausübung beim Erlass eines Urteils in einer Rechtssache; Erfordernis des Stellens eines Entschädigungsantrags nach dem Gesetz über die Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen; Voraussetzungen für einen Anspruch auf Entschädigung für einen immateriellen Schaden

Kurzfassungen/Presse

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des EGMR vom 13.11.2008, Az.: Nr. 26073/03 (Überlange Verfahrensdauer; Begriff und Folgen)" von StA (GL) Dr. Heiko Artkämper, original erschienen in: StRR 2009, 227 - 228.




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Wird zitiert von ... (13)  

  • BFH, 17.04.2013 - X K 3/12

    Entschädigungsklage: Unangemessene Dauer eines finanzgerichtlichen Verfahrens -

    Das darüber hinaus angeführte EGMR-Urteil vom 13. November 2008  26073/03 --M.O./ Deutschland-- (juris) ist als Beleg für die Gegenauffassung schon deshalb ungeeignet, weil dem dortigen Beschwerdeführer --eine Person, die einer breiten Öffentlichkeit bekannt war-- durch die überlange Dauer eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens und dessen Öffentlichkeitswirkung unstreitig ein erheblicher immaterieller Schaden entstanden war.
  • OLG Frankfurt, 07.11.2012 - 4 EntV 5/12

    Keine Entschädigung wegen überlanger Verfahrensdauer bei eingestelltem

    So liegt der Fall bei einem Freispruch, aber auch einer Einstellung des Verfahrens aus anderen Gründen als der überlangen Verfahrensdauer (vgl. EGMR, Entscheidung vom 13.11.2008, Nr. 26073/03, StRR 2009, 227-228, zitiert nach juris, dort Rn. 59; so auch Meyer-Ladewig , a.a.O., Art. 13, Rn. 34; Schäfer in: Karpenstein /Mayer , Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten, Kommentar, 2012, Art. 35, Rn. 38).

    (2) Der Kläger kann dagegen auch nicht mit Erfolg einwenden, er habe die Entscheidung des EGMR vom 08.06.2006 ( Sürmeli ./. Deutschland , a.a.O.) bzw. die Entscheidung des EGMR vom 13.11.2008 (Nr. 26073/03; s.o. bb) (3)) nicht gekannt.

    Aufgrund der deutschen Veröffentlichung der Sürmeli-Entscheidung bereits im Jahr 2006 (NJW 2006, 2389) und der Entscheidung vom 13.11.2008 (Nr. 26073/03) im Jahr 2009 (StRR 2009, S. 227-228) musste der Kläger zum Zeitpunkt der Entscheidung des Landgerichts Gießen am 21.02.2011 bereits Kenntnis von den Umständen haben, die zur Ineffektivität der Verfassungsbeschwerde im Hinblick auf die Längerüge führen.

    Nach der Einstellung des Verfahrens hätte im Sinne der EGMR-Rechtsprechung in den noch nicht entschiedenen Beschwerdeverfahren weder das Landgericht Gießen noch das Bundesverfassungsgericht eine angemessene Wiedergutmachung für die behauptete Verletzung des Gebots der angemessenen Frist leisten können (vgl. EGMR, Entscheidung vom 13.11.2008, Nr. 26073/03, zitiert nach juris, dort Rn. 59), zumal es in den Beschwerdeverfahren gar nicht um die Dauer des staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahrens, sondern um die Rechtswidrigkeit einzelner staatsanwaltschaftlicher Zwangsmaßnahmen ging.

  • BGH, 11.07.2013 - III ZR 361/12

    Entschädigung wegen überlanger Verfahrensdauer in Übergangsfällen: Wahrung der

    Insbesondere konnte (auch) auf dem Wege einer Verfassungsbeschwerde eine angemessene Wiedergutmachung für die Verletzung des Gebots der angemessenen Frist in keinem Falle erreicht werden (vgl. EGMR, NJW 2006, 2389 Rn. 105 f sowie EGMR, Urteil vom 13. November 2008, 1ndividualbeschwerde Nr. 26073/03, Rn. 57, 59; Meyer-Ladewig, aaO, Art. 13 Rn. 35).
  • EGMR, 30.04.2013 - 10755/13

    UZUN c. TURQUIE

    Si, en effet, la Cour constitutionnelle fédérale peut admettre un recours constitutionnel lorsque les juridictions pénales n'ont pas suffisamment tenu compte de la durée excessive de la procédure (en accordant l'atténuation de la peine ou le classement de l'affaire), elle ne peut intervenir lorsque l'affaire a été classée pour d'autres motifs ou lorsque l'accusé a été acquitté (voir les arrêts Ommer c. Allemagne (no 1) et Ommer c. Allemagne (no 2), no 10597/03 et no 26073/03, 13 novembre 2008, §§ 71-76 et §§ 56-64, respectivement).
  • EGMR, 10.05.2011 - 48059/06

    DIMITROV AND HAMANOV v. BULGARIA

    Therefore, it cannot be regarded as an avenue whereby persons charged with criminal offences can vindicate, as such, their right to a hearing within a reasonable time (see Ommer v. Germany (no. 1), no. 10597/03, §§ 41-43 and 75, 13 November 2008, and Ommer v. Germany (no. 2), no. 26073/03, §§ 37-40 and 62, 13 November 2008, as well as, mutatis mutandis, Peev v. Bulgaria, no. 64209/01, §§ 72-73, 26 July 2007).
  • EGMR, 21.12.2010 - 974/07

    Aussetzung nach § 396 AO kann Schadenersatz begründen

    Angesichts seiner einschlägigen Rechtsprechung ist der Gerichtshof der Auffassung, dem Beschwerdeführer habe keine Beschwerde zur Verfügung gestanden, um sich wegen der Dauer des Strafverfahrens vor dem Amtsgericht beschweren zu können (O. ./. Deutschland (Nr. 2), Nr. 26073/03, Rdnrn. 49 und 57-61, 13. November 2008, 0. ./. Deutschland (Nr. 1), Nr. 10597/03, Rdnr. 71, 13.
  • EGMR, 03.09.2015 - 34459/10

    BEKERMAN v. LIECHTENSTEIN

    It is incumbent on the Government claiming non-exhaustion to convince the Court that the remedy was an effective one available in theory and in practice at the relevant time, that is to say that it was accessible, was capable of providing redress in respect of the applicant's complaints, and offered reasonable prospects of success (see Horvat, cited above, § 39; Herbst v. Germany, no. 20027/02, § 62, 11 January 2007; and Ommer v. Germany (no. 2), no. 26073/03, § 55, 13 November 2008).
  • EGMR, 20.11.2012 - 58497/08

    TRUPS v. LATVIA

    The Court has, in its case-law, accepted that the termination of criminal proceedings could in principle serve as an effective ex post-facto remedy in excessive length of criminal proceedings cases, at least in situations where the remedy was applied on the assumption that the persons concerned could be found guilty (see Ommer v. Germany (no. 2), no. 26073/03, § 58, 13 November 2008).
  • EGMR, 03.03.2011 - 39641/08

    Rechtssache J. gegen DEUTSCHLAND

    Der Gerichtshof hat bereits festgestellt, dass das deutsche Recht in Fällen, in denen ein Strafverfahren gegen einen Beschwerdeführer eingestellt wird, keinen wirksamen Rechtsbehelf vorsieht, der eine Wiedergutmachung für die überlange Verfahrensdauer ermöglicht (siehe O. ./. Deutschland (Nr. 2), Individualbeschwerde Nr. 26073/03, Rdnr. 64, 13.
  • EGMR, 25.03.2010 - 30175/07

    Rechtssache W. gegen DEUTSCHLAND

    November 2008, und O. ./. Deutschland (Nr. 2), Individualbeschwerde Nr. 26073/03, Rdnrn. 56-64, 13. November 2008).
  • EGMR, 23.03.2010 - 29752/04
  • EGMR, 26.02.2008 - 43839/06

    C. H.-K., B. H.und M. H.gegen Deutschland

  • EGMR, 08.01.2013 - 25282/07

    BALTI?...S v. LATVIA

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