Rechtsprechung
   EuGH, 11.09.2014 - C-382/12 P   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Europäischer Gerichtshof

    MasterCard u.a. / Kommission

    Rechtsmittel - Anschlussrechtsmittel - Zulässigkeit - Art. 81 EG - Offenes Zahlungssystem mit Debit-, Charge- und Kreditkarten - Multilaterale Standard-Interbankenentgelte - Unternehmensvereinigung - Bewirkung von Wettbewerbsbeschränkungen - Kriterium der gerichtlichen Kontrolle - Begriff "Nebenabrede" - Objektive Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit - Angemessene "kontrafaktische Annahmen" - Duale Systeme - Behandlung von Anlagen zur Klageschrift

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Kartellrechtswidrige Wettbewerbsbeschränkung durch die Einführung von multilateralen Standard-Interbankenentgelten (MIF) - hier: Mastercard

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • Europäischer Gerichtshof PDF (Pressemitteilung)

    Wettbewerb - Der Gerichtshof bestätigt das Urteil des Gerichts und billigt damit die Entscheidung der Kommission, die von MasterCard praktizierten multilateralen Interbankenentgelte zu verbieten

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    MasterCard: Multilaterale Interbankenentgelte bleiben verboten

  • Jurion (Kurzinformation)

    Interbankenentgelte durch MasterCard

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    MasterCard-Verbot gegen Interbanken-Entgelte rechtmäßig

  • bista.de (Kurzinformation)

    Multilateralen Interbankenentgelte bleiben weiterhin verboten

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Multilaterale Interbankenentgelte des Kartenzahlungssystems MasterCard wettbewerbswidrig - Zusatzentgelte führen zur Beschränkung des Preiswettbewerbs

Besprechungen u.ä.

Sonstiges (5)

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    MasterCard u.a. / Kommission

  • sueddeutsche.de (Pressebericht mit Bezug zur Entscheidung, 09.09.2016)

    Zahlungsverkehr: Mastercard auf fast 17 Milliarden Euro Schadenersatz verklagt

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Ein neuer wettbewerblicher Ordnungsrahmen für das Kreditkartengeschäft - MIF-VO, Zahlungsdiensterichtlinie 2 und die Mastercard-Entscheidung des EuGH" von Prof. Jürgen Oechsler, original erschienen in: WM 2016, 537 - 542.

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Rechtsmittel

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensdokumentation)

    Rechtsmittel gegen das Urteil des Gerichts (Siebte Kammer) vom 24. Mai 2012, MasterCard u. a./Kommission (T111/08), mit dem das Gericht die Klage auf Nichtigerklärung der Entscheidung K (2007) 6474 endg. vom 19. Dezember 2007 in einem Verfahren nach Art. 81 EG-Vertrag und Art. 53 EWR-Abkommen (Sache COMP/34.579 - MasterCard, Sache COMP/36.518 - EuroCommerce, Sache COMP/38.580 - Commercial Cards) über multilaterale Abwicklungsgebühren innerhalb des EWR, die von MasterCard auf grenzüberschreitende Zahlungskartentransaktionen erhoben werden, die mittels Geld und Kreditkarten mit dem Logo MasterCard oder Maestro im Europäischen Wirtschaftsraum ausgeführt werden, hilfsweise auf Nichtigerklärung der an die Klägerinnen unter Androhung eines täglichen Zwangsgelds gerichteten Anordnung, diese Gebühren innerhalb einer Frist von sechs Monaten abzuschaffen, abgewiesen hat  Vorzunehmende Prüfung für die Feststellung, ob eine etwaige Beschränkung des Wettbewerbs objektiv erforderlich ist

Papierfundstellen

  • WM 2015, 1510



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Wird zitiert von ... (35)  

  • Generalanwalt beim EuGH, 21.09.2017 - C-179/16  

    F. Hoffmann-La Roche u.a.

    Der Gerichtshof hat diese Doktrin anschließend in mehreren Urteilen(54), z. B. in dem Urteil Nungesser und Eisele/Kommission(55) sowie zuletzt in dem Urteil MasterCard u. a./Kommission(56), angewandt und weiterentwickelt.

    56 Urteil vom 11. September 2014 (C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 89).

    68 Urteil vom 11. September 2014 (C-382/12 P, EU:C:2014:2201).

    69 Urteil vom 11. September 2014, MasterCard u. a./Kommission (C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 89).

    70 Urteil vom 11. September 2014, MasterCard u. a./Kommission (C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 90, 91 und 93).

    71 Urteil vom 11. September 2014, MasterCard u. a./Kommission (C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 91).

    72 Urteil vom 11. September 2014 (C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 89).

    75 Urteil vom 11. September 2014 (C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 89).

  • EuG, 08.09.2016 - T-472/13  

    Lundbeck / Kommission

    Nach der Rechtsprechung fällt dann, wenn eine bestimmte Maßnahme oder Tätigkeit wegen ihrer Neutralität oder ihrer positiven Wirkung auf den Wettbewerb nicht von dem grundsätzlichen Verbot des Art. 101 Abs. 1 AEUV erfasst wird, auch eine Beschränkung der geschäftlichen Selbständigkeit eines oder mehrerer an dieser Maßnahme oder Tätigkeit Beteiligten nicht unter dieses grundsätzliche Verbot, wenn sie für die Durchführung dieser Maßnahme oder Tätigkeit objektiv notwendig ist und zu den Zielen der einen oder der anderen in einem angemessenen Verhältnis steht (vgl. Urteil vom 11. September 2014, MasterCard u. a./Kommission, C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 89 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Wenn nämlich eine solche Beschränkung nicht von der Hauptmaßnahme oder Haupttätigkeit unterschieden werden kann, ohne deren Bestehen oder Ziele zu gefährden, muss die Vereinbarkeit dieser Beschränkung zusammen mit der Vereinbarkeit der Hauptmaßnahme oder Haupttätigkeit, zu der sie eine Nebenabrede bildet, mit Art. 101 AEUV untersucht werden, und dies auch dann, wenn die Beschränkung als solche auf den ersten Blick unter das grundsätzliche Verbot des Art. 101 Abs. 1 AEUV zu fallen scheint (Urteil MasterCard u. a./Kommission, oben in Rn. 451 angeführt, EU:C:2014:2201, Rn. 90).

    Dieses Ergebnis würde die praktische Wirksamkeit des in Art. 101 Abs. 1 AEUV ausgesprochenen Verbots beeinträchtigen (Urteil MasterCard u. a./Kommission, oben in Rn. 451 angeführt, EU:C:2014:2201, Rn. 91).

  • EuGH, 23.01.2018 - C-179/16  

    Die Absprache zwischen den Arzneimittelherstellern Roche und Novartis, mit der

    Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs fällt dann, wenn eine bestimmte Maßnahme oder Tätigkeit wegen ihrer Neutralität oder ihrer positiven Wirkung auf den Wettbewerb nicht von dem grundsätzlichen Verbot des Art. 101 Abs. 1 AEUV erfasst wird, auch eine Beschränkung der geschäftlichen Selbständigkeit eines oder mehrerer an dieser Maßnahme oder Tätigkeit Beteiligten nicht unter dieses grundsätzliche Verbot, wenn sie für die Durchführung dieser Maßnahme oder Tätigkeit objektiv notwendig ist und zu den Zielen der einen oder der anderen in einem angemessenen Verhältnis steht (Urteil vom 11. September 2014, MasterCard u. a./Kommission, C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 89 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Wenn nämlich eine solche Beschränkung nicht von der Hauptmaßnahme oder Haupttätigkeit unterschieden werden kann, ohne deren Bestehen oder Ziele zu gefährden, muss die Vereinbarkeit dieser Beschränkung mit Art. 101 AEUV zusammen mit der Vereinbarkeit der Hauptmaßnahme oder Haupttätigkeit, zu der sie eine Nebenabrede bildet, untersucht werden, und dies auch dann, wenn die Beschränkung als solche auf den ersten Blick unter das grundsätzliche Verbot des Art. 101 Abs. 1 AEUV zu fallen scheint (Urteil vom 11. September 2014, MasterCard u. a./Kommission, C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 90).

    Dieses Ergebnis würde die praktische Wirksamkeit des in Art. 101 Abs. 1 AEUV ausgesprochenen Verbots beeinträchtigen (Urteil vom 11. September 2014, MasterCard u. a./Kommission, C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 91).

  • EuG, 30.06.2016 - T-491/07  

    CB / Kommission

    Dans leurs observations sur l'arrêt de renvoi, le requérant et les intervenantes soutiennent qu'il résulte des arrêts du 11 septembre 2014, MasterCard e.a./Commission (C-382/12 P, EU:C:2014:2201, point 179) et CB/Commission (C-67/13 P, EU:C:2014:2204), que la nature biface d'un système de paiement relève du contexte qu'il y a lieu de prendre en compte dans l'analyse des effets anticoncurrentiels au regard de l'article 81, paragraphe 1, CE, dès lors qu'il est constant qu'il existe des interactions entre les deux faces de ce système.

    À cet égard, il y a lieu de rappeler que, selon la jurisprudence, l'appréciation des effets d'une coordination entre entreprises au regard de l'article 81 CE implique la nécessité de prendre en considération le cadre concret dans lequel le dispositif de coordination en cause s'insère, notamment le contexte économique et juridique dans lequel opèrent les entreprises concernées, la nature des biens ou des services affectés ainsi que les conditions réelles du fonctionnement et de la structure du ou des marchés en question (voir arrêt du 11 septembre 2014, MasterCard e.a./Commission, C-382/12 P, EU:C:2014:2201, point 165 et jurisprudence citée).

    La Cour a indiqué que, pour apprécier si une coordination entre entreprises doit être considérée comme interdite en raison des altérations du jeu de la concurrence qui en sont l'effet, il convient de prendre en compte tout élément pertinent, compte tenu, notamment, de la nature des services en cause ainsi que des conditions réelles du fonctionnement et de la structure des marchés, relatif au contexte économique ou juridique dans lequel ladite coordination s'insère, sans qu'il importe qu'un tel élément relève ou non du marché pertinent (arrêt du 11 septembre 2014, MasterCard e.a./Commission, C-382/12 P, EU:C:2014:2201, point 177).

    La Cour a également jugé que tel devait être le cas, en particulier, lorsque cet élément consistait précisément dans la prise en compte de l'existence d'interactions entre le marché pertinent et un marché connexe distinct et, à plus forte raison, lorsqu'il existait, comme en l'occurrence, des interactions entre les deux volets d'un système biface (voir arrêt du 11 septembre 2014, CB/Commission, C-67/13 P, EU:C:2014:2204, point 79 et jurisprudence citée ; voir également, en ce sens, arrêt du 11 septembre 2014, MasterCard e.a./Commission, C-382/12 P, EU:C:2014:2201, point 179).

    Par ailleurs, il y a lieu de relever que, dans d'autres affaires concernant également des systèmes de paiement par carte, la Commission n'a pas examiné la situation de la concurrence sur le marché intersystèmes, mais a pris en compte, comme en l'espèce, la situation de la concurrence sur les marchés intrasystèmes et a constaté l'existence de restrictions par effets sur un des marchés situé en aval (celui de l'émission ou celui de l'acquisition) (arrêts du 11 septembre 2014, MasterCard e.a./Commission, C-382/12 P, EU:C:2014:2201, et du 14 avril 2011, Visa Europe et Visa International Service/Commission, T-461/07, EU:T:2011:181).

    À cet égard, il y a lieu de rappeler que la Cour a jugé que les éventuels avantages économiques qui pourraient résulter des mesures ne sont pertinents que dans le cadre de l'analyse effectuée au regard de l'article 81, paragraphe 3, CE (arrêt du 11 septembre 2014, MasterCard e.a./Commission, C-382/12 P, EU:C:2014:2201, point 181).

    Selon une jurisprudence constante, pour apprécier si un accord doit être considéré comme interdit en raison des altérations du jeu de la concurrence qui en sont l'effet, il faut examiner le jeu de la concurrence dans le cadre réel où il se produirait à défaut de l'accord litigieux (voir arrêts du 6 avril 2006, General Motors/Commission, C-551/03 P, EU:C:2006:229, point 72 et jurisprudence citée, et du 11 septembre 2014, MasterCard e.a./Commission, C-382/12 P, EU:C:2014:2201, point 161 et jurisprudence citée).

  • Generalanwalt beim EuGH, 11.12.2014 - C-286/13  

    Dole Food und Dole Fresh Fruit Europe / Kommission

    28 - Urteile Versalis/Kommission (C-511/11 P, EU:C:2013:386, Rn. 115) und MasterCard u. a./Kommission (C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 40).

    29 - Urteile Dansk Rørindustri u. a./Kommission (C-189/02 P, C-202/02 P, C-205/02 P bis C-208/02 P und C-213/02 P, EU:C:2005:408, Rn. 98 und 100) und MasterCard u. a./Kommission (C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 41).

    31 - Urteile Telefónica und Telefónica de España/Kommission (C-295/12 P, EU:C:2014:2062, Rn. 29) und MasterCard u. a./Kommission (C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 151 und 215).

    52 - Beschluss San Marco/Kommission (C-19/95 P, EU:C:1996:331, Rn. 39 und 40) und Urteile Kommission/Schneider Electric (C-440/07 P, EU:C:2009:459, Rn. 103) sowie Telefónica und Telefónica de España/Kommission (C-295/12 P, EU:C:2014:2062, Rn. 84); ähnlich Urteil MasterCard u. a./Kommission (C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 60).

    62 - Urteile Ziegler/Kommission (C-439/11 P, EU:C:2013:513, Rn. 82), Gascogne Sack Deutschland/Kommission (C-40/12 P, EU:C:2013:768, Rn. 35) und MasterCard u. a./Kommission (C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 189).

    70 - Urteile Lindorfer/Rat (C-227/04 P, EU:C:2007:490, Rn. 83), Schindler Holding u. a./Kommission (C-501/11 P, EU:C:2013:522, Rn. 45) und MasterCard u. a./Kommission (C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 151).

    121 - Urteile Lindorfer/Rat (C-227/04 P, EU:C:2007:490, Rn. 83), Schindler Holding u. a./Kommission (C-501/11 P, EU:C:2013:522, Rn. 45) und MasterCard u. a./Kommission (C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 151).

  • EuGH, 19.03.2015 - C-286/13  

    Dole Food und Dole Fresh Fruit Europe / Kommission

    Zwar kann ihr Text zu speziellen Punkten durch Bezugnahmen auf bestimmte Abschnitte beigefügter Schriftstücke untermauert und ergänzt werden, doch kann eine pauschale Bezugnahme auf andere Schriftstücke, auch wenn sie der Klageschrift als Anlagen beigefügt sind, nicht das Fehlen der wesentlichen Bestandteile der Rechtsausführungen ausgleichen, die in der Klageschrift enthalten sein müssen (vgl. Urteil MasterCard u. a./Kommission, C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 40 und die dort angeführte Rechtsprechung).
  • EuG, 28.06.2016 - T-208/13  

    Das Gericht der EU bestätigt die Rechtswidrigkeit der Wettbewerbsverbotsklausel

    Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs fällt dann, wenn eine bestimmte Maßnahme oder Tätigkeit wegen ihrer Neutralität oder ihrer positiven Wirkung auf den Wettbewerb nicht von dem grundsätzlichen Verbot des Art. 101 Abs. 1 AEUV erfasst wird, auch eine Beschränkung der geschäftlichen Selbständigkeit eines oder mehrerer an dieser Maßnahme oder Tätigkeit Beteiligten nicht unter dieses grundsätzliche Verbot, wenn sie für die Durchführung dieser Maßnahme oder Tätigkeit objektiv notwendig ist und zu den Zielen der einen oder der anderen in einem angemessenen Verhältnis steht (vgl. Urteil vom 11. September 2014, MasterCard u. a./Kommission, C-382/12 P, Slg, EU:C:2014:2201, Rn. 89 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Denn wenn es nicht möglich ist, eine solche Beschränkung von der Hauptmaßnahme oder Haupttätigkeit zu unterscheiden, ohne deren Bestehen oder Ziele zu gefährden, muss die Vereinbarkeit dieser Beschränkung zusammen mit der Vereinbarkeit der Hauptmaßnahme oder Haupttätigkeit, zu der sie eine Nebenabrede bildet, mit Art. 101 AEUV untersucht werden, und zwar auch dann, wenn die Beschränkung als solche auf den ersten Blick unter das grundsätzliche Verbot des Art. 101 Abs. 1 AEUV zu fallen scheint (Urteil MasterCard u. a./Kommission, oben in Rn. 97 angeführt, EU:C:2014:2201, Rn. 90).

  • EuGH, 21.01.2016 - C-103/15  

    Internationaler Hilfsfonds / Kommission

    Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs ist mit der "kurzen Darstellung der Klagegründe", die jede Klageschrift im Sinne dieser Vorschriften enthalten muss, gemeint, dass in der Klageschrift im Einzelnen dargelegt werden muss, worin der Klagegrund besteht, auf den die Klage gestützt wird (Urteil MasterCard u. a./Kommission, C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 39 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Zwar kann ihr Text zu speziellen Punkten durch Bezugnahmen auf bestimmte Abschnitte ihr beigefügter Schriftstücke untermauert und ergänzt werden, doch kann eine pauschale Bezugnahme auf andere Schriftstücke, auch wenn sie der Klageschrift als Anlagen beigefügt sind, nicht das Fehlen der wesentlichen Bestandteile der Rechtsausführungen ausgleichen, die nach den oben genannten Vorschriften in der Klageschrift enthalten sein müssen (Urteil MasterCard u. a./Kommission, C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 40).

    Entsprechende Erfordernisse gelten für ein zur Stützung eines Klagegrundes vorgebrachtes Argument (Urteil MasterCard u. a./Kommission, C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 41).

  • Generalanwalt beim EuGH, 06.07.2017 - C-304/16  

    American Express

    4 Urteil vom 11. September 2014, MasterCard/Kommission (C-382/12 P, EU:C:2014:2201).

    23 Vgl. die Beschreibung dieser Verfahren in den Urteilen vom 11. September 2014, MasterCard/Kommission (C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 4), und vom 24. Mai 2012, MasterCard u. a./Kommission (T-111/08, EU:T:2012:260, Rn. 17), sowie in der Entscheidung K(2007) 6474 endg.

    28 Urteil vom 11. September 2014, MasterCard u. a./Kommission (C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 112).

  • Generalanwalt beim EuGH, 11.12.2014 - C-293/13  

    Fresh Del Monte Produce / Kommission

    96 - Beschluss San Marco/Kommission (C-19/95 P, EU:C:1996:331, Rn. 39 und 40) und Urteile Kommission/Schneider Electric (C-440/07 P, EU:C:2009:459, Rn. 103) sowie Telefónica und Telefónica de España/Kommission (C-295/12 P, EU:C:2014:2062, Rn. 84); ähnlich Urteil MasterCard u. a./Kommission (C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 60).

    136 - In diesem Sinne Urteile Lestelle/Kommission (C-30/91 P, EU:C:1992:252, Rn. 28), FIAMM u. a./Rat und Kommission (C-120/06 P und C-121/06 P, EU:C:2008:476, Rn. 187) und MasterCard u. a./Kommission (C-382/12 P, EU:C:2014:2201, Rn. 170).

  • BGH, 26.01.2016 - KVR 11/15  

    Gruppenfreistellung: Bestimmung des Marktanteils eines Herstellers als Lieferant

  • OLG Düsseldorf, 08.03.2017 - U (Kart) 15/13  

    Ansprüche eines Kabelnetzbetreibers gegen die öffentlich-rechtlichen

  • EuG, 09.12.2015 - T-233/11  

    Griechenland / Kommission

  • Generalanwalt beim EuGH, 25.07.2018 - C-265/17  

    Generalanwältin Kokott schlägt dem Gerichtshof vor, zu bestätigen, dass der

  • EuGH, 15.06.2017 - C-19/16  

    Al-Faqih u.a. / Kommission

  • EuG, 15.12.2016 - T-199/04  

    Gul Ahmed Textile Mills / Rat

  • EuG, 28.09.2018 - T-713/17  

    Motex/ Kommission

  • EuG, 28.09.2018 - T-709/17  

    M-Sansz/ Kommission

  • EuG, 07.03.2017 - T-194/13  

    Das Gericht der Europäischen Union erklärt den Beschluss, mit dem die Kommission

  • OLG Celle, 14.10.2016 - 13 Sch 1/15  

    Vollstreckbarerklärung eines ausländischen Schiedsspruchs: Umfang der Überprüfung

  • EuG, 28.09.2018 - T-710/17  

    Lux-Rehab Non-Profit/ Kommission

  • EuGH, 14.09.2016 - C-490/15  

    Ori Martin / Kommission

  • EuGH, 14.04.2016 - C-451/15  

    Best-Lock (Europe) / EUIPO

  • EuG, 27.04.2016 - T-556/11  

    European Dynamics Luxembourg u.a. / EUIPO

  • Generalanwalt beim EuGH, 21.04.2016 - C-8/15  

    Das Gericht hat nach Ansicht der Generalanwälte Wathelet und Wahl die Klagen auf

  • Generalanwalt beim EuGH, 19.03.2015 - C-398/13  

    Inuit Tapiriit Kanatami u.a. / Kommission

  • EuGH, 14.04.2016 - C-452/15  

    Best-Lock (Europe) / EUIPO

  • EuG, 09.03.2018 - T-103/17  

    Recordati Orphan Drugs / EUIPO - Laboratorios Normon (NORMOSANG)

  • Generalanwalt beim EuGH, 17.11.2016 - C-469/15  

    FSL u.a. / Kommission

  • EuG, 08.09.2016 - T-470/13  

    Merck / Kommission

  • EuGH, 09.06.2016 - C-617/13  

    Repsol Lubricantes y Especialidades u.a. / Kommission

  • EuG, 27.04.2017 - T-375/15  

    Germanwings / Kommission

  • EuG, 22.06.2017 - T-236/16  

    Biogena Naturprodukte / EUIPO (ZUM wohl)

  • EuG, 15.02.2016 - T-279/13  

    Ezz u.a. / Rat

  • EuG, 02.03.2017 - T-730/15  

    DI / EASO

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