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   EuGH, 17.11.2005 - C-121/04 P   

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https://dejure.org/2005,38955
EuGH, 17.11.2005 - C-121/04 P (https://dejure.org/2005,38955)
EuGH, Entscheidung vom 17.11.2005 - C-121/04 P (https://dejure.org/2005,38955)
EuGH, Entscheidung vom 17. November 2005 - C-121/04 P (https://dejure.org/2005,38955)
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Volltextveröffentlichung

Sonstiges (2)

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Rechtsmittel der Minoan Lines SA gegen das Urteil des Gerichts erster Instanz (Fünfte Kammer) vom 11. Dezember 2003 in der Rechtssache T-66/99, Minoan Lines SA gegen Kommission

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensdokumentation)

    Minoan Lines / Kommission

    Rechtsmittel gegen das Urteil des Gerichts erster Instanz (Fünfte Kammer) vom 11. Dezember 2003 in der Rechtssache T-66/99, Minoan Lines SA/Kommission, durch das eine Klage auf Nichtigerklärung der Entscheidung der Kommission vom 9. Dezember 1988 in einem Verfahren nach Artikel ...

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (9)

  • EuGH, 16.05.2017 - C-682/15

    Die Gerichte eines Mitgliedstaats dürfen kontrollieren, ob die Ersuchen eines

    Insbesondere zu dem Erfordernis eines durch das Recht der Union garantierten Rechts im Sinne von Art. 47 der Charta ist darauf hinzuweisen, dass der Schutz vor willkürlichen oder unverhältnismäßigen Eingriffen der öffentlichen Gewalt in die Sphäre der privaten Betätigung einer natürlichen oder juristischen Person nach einer ständigen Rechtsprechung einen allgemeinen Grundsatz des Unionsrechts darstellt (Urteile vom 21. September 1989, Hoechst/Kommission, 46/87 und 227/88, EU:C:1989:337, Rn. 19, und vom 22. Oktober 2002, Roquette Frères, C-94/00, EU:C:2002:603, Rn. 27, und Beschluss vom 17. November 2005, Minoan Lines/Kommission, C-121/04 P, nicht veröffentlicht, EU:C:2005:695, Rn. 30).
  • EuG, 26.10.2010 - T-23/09

    CNOP und CCG / Kommission - Wettbewerb - Verwaltungsverfahren - Entscheidung, mit

    Zur Art der angefochtenen Entscheidung und dem Kontext, in dem sie erlassen wurde, machen die Kläger zwar zutreffend geltend, dass der Schutz des Privatlebens nach Art. 8 EMRK gewahrt werden müsse und dass sich der Schutz der Wohnung auf Geschäftsräume von Unternehmen erstrecke (vgl. in diesem Sinne EGMR, Urteil Colas Est u. a./Frankreich vom 16. April 2002, § 41; vgl. zur Verordnung Nr. 17 des Rates vom 6. Februar 1962, Erste Durchführungsverordnung zu den Artikeln [81 EG] und [82 EG] [ABl. 1962, Nr. 13, S. 204], Urteil Roquette Frères, oben in Randnr. 28 angeführt, Randnr. 27, und Beschluss des Gerichtshofs vom 17. November 2005, Minoan Lines/Kommission, C-121/04 P, nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, Randnr. 31), doch hat der Gerichtshof auch darauf hingewiesen, dass es wichtig ist, die praktische Wirksamkeit der Nachprüfungen als eines von der Kommission für die Wahrnehmung ihrer Aufgabe als Hüterin des Vertrags auf dem Gebiet des Wettbewerbs benötigten Instruments zu erhalten.

    Um den Nutzen des Rechts der Kommission zu wahren, Geschäftsräume des von einem Verfahren gemäß Art. 81 EG und 82 EG betroffenen Unternehmens zu betreten, impliziert dieses Recht daher auch die Befugnis, nach anderen Informationsquellen zu suchen, die noch nicht bekannt oder vollständig bezeichnet sind (vgl. zur Verordnung Nr. 17 Urteil des Gerichtshofs vom 21. September 1989, Hoechst/Kommission, 46/87 und 227/88, Slg. 1989, I-2859, Randnr. 27, und Beschluss Minoan Lines/Kommission, Randnr. 36).

    Weiter ist zu berücksichtigen, dass die Verordnung Nr. 1/2003 der Kommission Befugnisse verleiht, die es ihr ermöglichen sollen, die ihr durch den Vertrag übertragene Aufgabe zu erfüllen, die Wettbewerbsregeln im Gemeinsamen Markt zu überwachen (vgl. zur Verordnung Nr. 17 Urteil des Gerichtshofs vom 26. Juni 1980, National Panasonic/Kommission, 136/79, Slg. 1980, 2033, Randnr. 20, und Beschluss Minoan Lines/Kommission, oben in Randnr. 40 angeführt, Randnr. 34), worauf auch im 24. Erwägungsgrund der Verordnung Nr. 1/2003 hingewiesen wird (siehe oben, Randnr. 66).

    Auch in der Rechtsprechung ist bestätigt worden, dass Nachprüfungen sehr weit gehen können und dass dem Recht, alle Räumlichkeiten, Grundstücke und Transportmittel der Unternehmen zu betreten, insofern besondere Bedeutung zukommt, als es der Kommission damit ermöglicht werden soll, das Beweismaterial für Zuwiderhandlungen gegen die Wettbewerbsregeln an den Orten zu sammeln, an denen es sich normalerweise befindet (vgl. in diesem Sinne zur Verordnung Nr. 17 Urteil Hoechst/Kommission, oben in Randnr. 40 angeführt, Randnr. 26, und Beschluss Minoan Lines/Kommission, oben in Randnr. 40 angeführt, Randnr. 35).

  • EuG, 06.09.2013 - T-289/11

    Deutsche Bahn u.a. / Kommission - Wettbewerb - Verwaltungsverfahren - Beschluss,

    Die Prüfung der Begründung eines Beschlusses ermöglicht dem Richter, über die Beachtung des Grundsatzes des Schutzes gegen willkürliche oder unverhältnismäßige Eingriffe und der Verteidigungsrechte zu wachen (Urteil France Télécom/Kommission, oben in Randnr. 46 angeführt, Randnr. 57), wobei der Kommission ein gewisser Handlungsspielraum verbleiben muss, ohne den den Bestimmungen der Verordnung Nr. 1/2003 jede praktische Wirksamkeit genommen würde (Beschluss des Gerichtshofs vom 17. November 2005, Minoan Lines/Kommission, C-121/04 P, nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, Randnr. 36).
  • EuG, 27.09.2012 - T-357/06

    Koninklijke Wegenbouw Stevin / Kommission

    Der Unionsrichter hat ferner darauf hingewiesen, dass die Kommission ihre Nachprüfungsbefugnis in allen Geschäftsräumen des von ihrer Entscheidung betroffenen Unternehmens ausüben kann, wobei sie die Verteidigungsrechte wahren muss (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 21. September 1989, Hoechst/Kommission, oben in Randnr. 228 angeführt, Randnrn. 14 und 15) und die mit dem Schutz des Eigentums zusammenhängenden Rechte zu beachten hat (vgl. EGMR, Urteil Colas Est u. a./Frankreich vom 16. April 2002, Recueil des arrêts et décisions, 2002, §§ 40 und 41; Urteil des Gerichtshofs vom 22. Oktober 2002, Roquette Frères, C-94/00, Slg. 2002, I-9011, Randnr. 29; und Beschluss des Gerichtshofs vom 17. November 2005, Minoan Lines/Kommission, C-121/04 P, nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, Randnr. 37).

    So wurde ein Unternehmen in der Rechtssache "Griechische Fährschiffe" durch eine Erhöhung bestraft, weil es die übrigen Gesellschaften von seinen Antworten auf das Auskunftsverlangen der Kommission unterrichtet und ihnen geraten hatte, ihre Preise zu ändern (Urteil Minoan Lines/Kommission, oben in Randnr. 44 angeführt, Randnrn. 335 bis 339).

  • EuG, 16.06.2015 - T-655/11

    FSL u.a. / Kommission

    Sodann ist darauf hinzuweisen, dass die Verordnung Nr. 1/2003 der Kommission Befugnisse verleiht, die ihr die Erfüllung des ihr im Vertrag erteilten Auftrags ermöglichen sollen, über die Beachtung der Wettbewerbsregelung im Binnenmarkt zu wachen (vgl. entsprechend, zur Verordnung Nr. 17, Urteil des Gerichtshofs vom 26. Juni 1980, National Panasonic/Kommission, 136/79, Slg. 1980, 2033, Rn. 20, und Beschluss des Gerichtshofs vom 17. November 2005, Minoan Lines/Kommission, C-121/04 P, Rn. 34).
  • EuG, 12.12.2012 - T-410/09

    Almamet / Kommission

    S'agissant de la détermination de la portée dudit principe, en ce qui concerne la protection des locaux commerciaux des sociétés, la Cour a jugé qu'il convenait de tenir compte de la considération selon laquelle la protection de la vie privée prévue à l'article 8 de la convention de sauvegarde des droits de l'homme et des libertés fondamentales, signée à Rome le 4 novembre 1950, ainsi qu'à l"article 7 de la charte des droits fondamentaux de l'Union européenne (JO 2007, C 303, p. 1), devait être respectée et la protection du domicile être étendue aux locaux commerciaux des sociétés (arrêt Roquette Frères, point 22 supra, point 29, et ordonnance de la Cour du 17 novembre 2005, Minoan Lines/Commission, C-121/04 P, non publiée au Recueil, point 31).
  • EuG, 25.11.2014 - T-402/13

    Das Gericht bestätigt die Nachprüfungsbeschlüsse, die die Kommission im

    Drittens ist zu betonen, dass der Beachtung der Sorgfaltspflicht durch die Kommission unter den Umständen des Falles eine umso höhere Bedeutung zukam, als die Rechtsprechung ihr bei der Anwendung von Art. 20 Abs. 4 der Verordnung Nr. 1/2003 zur Wahrung der praktischen Wirksamkeit dieser Bestimmung einen Wertungsspielraum einräumt (vgl. entsprechend in diesem Sinne Beschluss vom 17. November 2005, Minoan Lines/Kommission, C-121/04 P, EU:C:2005:695, Rn. 36).
  • Generalanwalt beim EuGH, 03.12.2015 - C-542/14

    VM Remonts u.a.

    Der Gerichtshof wies das Rechtsmittel jedoch als rein tatsachenbezogen und somit offensichtlich unzulässig zurück (Beschluss Minoan Lines/Kommission, C-121/04 P, EU:C:2005:695, Rn. 19 und 20).
  • EuGH, 26.10.2016 - C-575/15

    Inditex / EUIPO

    Cette constatation résulterait d'une analyse erronée du point 189 des lignes directrices sur les restrictions verticales de la Commission (JO 2010, C 130, p. 1) et serait contredite par l'arrêt du 28 janvier 1986, Pronuptia de Paris (161/84, EU:C:1986:41, point 15), et l'ordonnance du 17 novembre 2005, Minoan Lines/Commission (C-121/04 P, non publiée, EU:C:2005:695), dont il découlerait qu'une société franchisée qui est juridiquement et économiquement indépendante de la société franchiseur et ne présente aucune intégration capitalistique avec cette dernière ne saurait être considérée comme étant intégrée à l'organisation interne de celle-ci ni comme faisant partie de cette entreprise.
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